Einst galt allein die Andeutung, Deutschland könne nicht jeden Zuwanderer in sein Sozialsystem aufnehmen, als anrüchig, jetzt protestieren Bürgermeister und Landräte, weil sie keinen Platz mehr für noch mehr Asylbewerber finden. Die Regierenden simulierten Aktivität mit einem "Flüchtlingsgipfel" und glauben, sie könnten die Bürger auf diese Weise immer noch beruhigen.
Das Theater dient einem bestimmten Zweck: Es ist nicht möglich, dass die Berliner Regierung das nicht sieht. Soo dumm sind die nicht. Die mildernden Umstände nach Hanlon’s Razor sind daher nicht zulässig: Nimm niemals etwas anderes an zur Erklärung von hier einer bestimmten Politik, wenn Dummheit/Inkompetenz dafür genügt. Es muss also andere Gründe gegeben. Ich denke, die Scholz-Regierung (und Vorgänger) will in ein ungetrübtes Verhältnis mit den islamischen Ländern investieren, in der Hoffnung, dass sich das vielfach amortisiert. Das Investment bezahlt die einheimische Bevölkerung, ob SIE will oder nicht. Ich denke, die sind weder dumm noch inkompetent. Da MUSS Absicht dahinter stecken. Was? Das kriege ich hier nicht veröffentlicht, also dann eben direkt an Berlin. Nur so viel: Bedenken wir: Die „Neue Seidenstraße“ soll im Duisburger Binnenhafen enden (dem größten in Europa) und sie führt in weiten Strecken durch, na? Durch islamische Länder, einschließlich Afghanistan und Iran. Da muss man schon mal am Hindukusch … was verteidigen, oder? Wobei die USA da tatkräftig und federführend mithalfen. Die Deutschen haben einen dicken Stein im Brett bei Arabern und anderen Moslems; diese „pole position“ soll genutzt werden. Der ehemalige BM der Verteidigung, Struck selig, SPD, hat da einen unglaublichen Weitblick gezeigt. Auch Wischnewski, bekannt als „Ben Wisch“ hat einschlägig vorgearbeitet, seinerzeit. Wie gesagt: Es KÖNNTE klappen diesmal. Usw. /wiki/Hans-Jürgen_Wischnewski und /wiki/Peter_Struck.
Israel? Quantité négligeable – realpolitisch gesehen. Die Ukrainer*Innen dienen lediglich erneut der Ablenkung.
@Rainer Niersberger: Und die „Inkompetenten“ lachen sich krumm (leider noch nicht tot), dass der Michel ihnen Inkompetenz bescheinigt.
@A. Ostrovsky: Sie haben es wohl noch gar nicht gehört: Hunter Biden kämpft im vordersten Schützengraben irgendwo im US-Bundesstaat Ukraine für die Werte unserer westlichen Gemeinschaft.
@Ilona Grimm: Der Herr Ludwig Luhmann erkennt ja fast immer die richtigen Zusammenhänge und kommentiert fast immer sehr informiert und fundiert. Nur bei einem Thema erwischt ihn eine nicht zu erklärende Bewusstseins-Spaltung und er stimmt begeistert genau denen zu, die er sonst völlig richtig als Lügner und Verbrecher ausgemacht hat.
Das Problem heißt Berlin. Genauer: Es heißt Bundestag bzw. Bundesregierung. Es ist in Deutschland vollkommen egal, wer die Bundesregierung stellt, das Resultat ist immer das selbe. Es ist egal, ob Merkel, Scholz oder wer auch sonst den Kanzler stellt. Die Politik bleibt gleich. Wir leben in einer Demokratiesimulation, die dem Bürger eine Mitsprache nur vortäuscht. Was auf kommunaler und Landesebene noch zu echter Umsetzung von Politik führt, wird auf Bundesebene andauernd komplett ausgehebelt. Da sitzen die Verhinderer. Es wird immer nur geredet, geredet und geredet. Und was ändert sich? Nichts. Gar nichts. Die Rederei ist eine reine Simulation von angeblicher Demokratie, die derart angelegt ist, dass sie dem Volk durch das andauernde Reden ein Mitspracherecht nur vorgaukelt, während immer die exakt selben Partikularinteressen durchgesetzt werden, die von niemandem gewählt worden sind und die im Hintergrund die Strippen ziehen. Der ganze untergeordnete Apparat wird dabei an der Kette gehalten und für diese Simulation gegen geltendes Recht eingespannt, um den Anschein von Demokratie aufrecht zu erhalten. Echte Demokratie besteht nicht nur aus reden. Demokratie bedeutet, mehrheitsfähige Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen. Bei uns wird nur geredet, die Mehrheit interessiert hier niemanden und durchgesetzt wird auch nichts. Man könnte den gesamten Regierungsapparat im Bundestag von einen auf den anderen Tag entfernen und es würde nichts fehlen. Im Gegenteil: Die Bremsen wäre weg. Danach würde dieses Land sofort aufblühen. In der EU ist das genau so. Das ist auch nur eine Simulation von Demokratie. Zentralisierte Macht ist viel einfacher zu kapern als dezentralisierte Macht. Aus einem einfachen Grund: Bei zentralisierter Macht muss ich nur einer Stelle angreifen und nicht an vielen. Letzteres ist eben viel mehr Aufwand und kostet viel mehr Geld und Personal. Ab einem gewissen Punkt wird das dann zu viel Aufwand und der Spuk bricht zusammen.
Gipfel der Inkontinenz könnte man auch sagen.
@ Hans-Peter Dollhopf Aus Europa wanderten, aus verschiedenen Regionen Menschen nach Nord- und Süd-Amerika aus. Es entstanden Portugisische, Spanische Länder, und Englisch-sprachige Regionen. Die indigene Bevölkerung wurde in Nordamerika als lästig empfunden, sie störte die Einwanderer, und wurde stark dezimiert. In den Südstaaten hatte der Geist des Empire die Sklaven auf den Plantagen zu halten, und die Ernten nach Europa Gewinn erzielend zu exportieren. Die Absicht, die Sklaverei Abzuschaffen, führte zu einem Krieg, den die Nordstaaten gewannen. Das ganze ist circa 8 Generationen her, da ist also 0,nix an Traditionen gewachsen, ausser einer McDonald`s-Demokratie im Stile Highnoon. Man kann zwar wählen, bekommt aber mehr oder weniger einen Big Mac, der mit den Wahlkampf-Investitionen der Reichen, die Stimmen der Konsumenten einsammelt. Bestes Beispiel, als Trump das pro Kopf-Einkommen steigern wollte, war`s um ihn geschehen. Der ehemalige Gouverneur des Teilstaates in dem die Masse der anonymen Companys residieren, die so Auslandsgelder einsammeln, um der Steuerfahndung in den Heimatländern zu entgehen, repräsentiert ein „Staaten-Gebilde“, und eine Mischung von Latinos, Farbigen, Asiaten und Weisen. Übrigens stand New Amsterdam, unter einem holländischen Gouverneur, bevor es zu New York wurde. In Europa existieren viel längere Traditionen und tiefere Wurzeln, noch heute existiert französische Kultur in Canada und teilweise um New Orleans. Die USA sind zwar offiziell mit Fahnenapell usw. ein Reich, aber der Super-Reichen, und das unterscheidet sie gegenüber China oder Russland.