Achgut.tv / 11.11.2022 / 06:00 / 62 / Seite ausdrucken

Rückspiegel: Steigende Staats-Abhängigkeit

Das neue „Bürgergeld“ klingt nicht nur besser als Arbeitslosengeld, es erfordert auch weniger Mühen, es zu bekommen. Hilfsbedürftigen muss geholfen werden, aber dieses „Bürgergeld“ wird vor allem für eine steigende Abhängigkeit von Staats-Zuwendungen sorgen.

 

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Sabine Heinrich / 12.11.2022

@Ulla Schneider: Vielen Dank für Ihren Hinweis - diese gruseligen Videos habe ich mir bisher nur teilweise ansehen können. “ICH habe mitgemacht” ist etwas anderes - und diese Dokumentation von Hunderten unsäglicher menschenverachtender Aussagen von mehr oder weniger berühmten, bekannten Leuten Corona- impfkritischen Menschen gegenüber wurde “gehackt”. Ich hoffe, dass die Seite bald wieder abzurufen ist. - Es spricht ja Bände, wenn erneut mit allen Mitteln versucht wird, die Wahrheit zu unterdrücken. Jetzt - wo der Wind sich zumindest ein klein wenig zu drehen scheint, möchten natürlich die Leute - ganz gleich, ob Ärzte, Künstler, Kirchenleute, Reporter - die eine regelrechte verbale Hetzjagd auf C- Kritiker und C-Impfverweigerer veranstaltet haben, am liebsten unerkannt bleiben möchten. Das Internet vergisst nichts - und so hoffe ich, dass “Ich habe mitgemacht” so schnell wie möglich wieder abrufbar ist.

Hermann Martin / 12.11.2022

Ich habe kürzlich mal mit jungen Leuten diskutiert zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen. Sie fanden das alle toll. Aber niemand von ihnen hatte je darüber nachgedacht, dass ja dann die Folge eine Abhängigkeit vom Staat ist, während ein selbst verdientes Einkommen frei verfügbar ist und unabhängig macht. Außerdem liegt Stolz und menschliches Selbstbewußtsein darin, das selbst verdiente Einkommen so zu verwenden wie es einem selbst gefällt, auch und gerade dann, wenn man selbstbestimmt Anderen hilft! - Und der zweite Punkt: Es ist irrig, von “Gerechtigkeit” zu sprechen, wenn man Menschen ein juristisches Recht auf Unterstützung einräumt, auch dann wenn sie keine entsprechende Gegenleistung erarbeiten. (Was aber notwendig ist, denn Wert entsteht nur durch wertschöpfende Arbeit!) Denn dem steht immer entgegen, dass jemand Anderes, der eine Leistung erbringt, verpflichtet wird, von seinem Ertrag etwas weggenommen zu bekommen, um das “Recht” des Anderen auf Alimentierung auf einem bestimmten Niveau zu garantieren.  Was ist daran GERECHT?

Hans-Peter Dollhopf / 11.11.2022

Frau Judith Panther. “@Leo Hohensee , @Arne Ausländer, H.-P. Dollhopf und @Heike Stadler - Danke für Ihre Antworten. ” - - - - Frau Panther! Sie haben meiner Adressierung auf der oberhalb zitierten “mailing list” das überaus ekelige und vollständig würdelose “@” erspart. Versehen geschehen. Trotzdem, Danke!

A. Buchholz / 11.11.2022

Frau Baerbock ist die beliebteste Politikerin Deutschlands. Das hat sie auch Herrn Broder mit seiner Fürsprache zu verdanken. Warum sollten die Grünen ihren Flow nicht für das Bürgergeld nutzen, wenn so prominente Unterstützung hinter ihnen steht?

Thomas Brox / 11.11.2022

@ Judith Panther. “@Thomas Brox - Hab nix davon gesagt, daß auch jeder der “erst kürzlich hier Hergeschwommenen” von diesem System erfaßt werden und profitieren sollen.”  Sie lenken ab. Das mit den zukünftig ankommenden “Gästen” war nicht meine wesentliche Aussage. Selbst wenn man ihre Idee nur für die “schon länger hier lebenden” umsetzen würde, wäre ihr Vorschlag absolut unsinnig ++ Sehen Sie sich doch mal die Zahlen von (@ T. Schneegaß) an. Zwei Erwachsene mit zwei Kindern: Circa 2.800 bis 3.000 Euro Bürgergeld - faktisch ohne irgendeine Bedingung. Und wenn man dann noch alles ohne Abzüge behalten kann, was man nebenher verdient, dann geht erst recht KEIN Mensch mehr regulär arbeiten. Die Wirtschaft kollabiert dann sofort. Für ein Nettogehalt von 2.800 bis 3.000 Euro muss ein Unternehmen ein Arbeitgeberbrutto (also mit Arbeitgeberanteilen) von circa 5.600 bis 6.000 Euro bezahlen - das ist glatter Irrsinn.

Hans-Peter Dollhopf / 11.11.2022

Ich wuchs auf in einer Gegend ohne beschwimmbare Gewässer. Obwohl das hügelige Land im saftigsten Grün stand und die Winter dort üppig Schnee einfuhren, war das nächste nah-touristische Planschen Meilen entfernt. Meiner individuellen Biomechanik nach nicht wirklich geeignet, wurde ich aber ein brauchbarer Schwimmer, denn vor mehr als einem halben Jahrhundert kondensierte der gesellschaftlich erarbeitete Wohl(ver)stand in öffentlichen Ausgaben für verdammt sinnvolle öffentliche Einrichtungen. Kommunen konnten sich gewaltfreie Frei- und Hallenbäder, noch brauchbare öffentliche Bibliotheken, Volkshochschulen bauen. Ja, die paar Mark mehr Haushaltsbudget durch Kindergeld ließen meinen Vater, einen körperlich wirklich hart arbeitenden Mann, entscheiden: “Dann soll er auch weiter zur Schule gehen.” Diese öffentlichen Angebote für die Menschen, an das Volk, wurden “anders” verstanden und aufgefasst als jetzt. Es war eine zeitlich begrenzte Periode und sie überlappte sich mit der Periode meiner “zweiten Sozialisation” und ich habe sie intensiv genutzt. Die Stadtbücherei war vom Dorf zehn Kilometer entfernt, mit dem Rad also leicht erreichbar. Sie wurde zu meinem zweiten Wohnzimmer, wie zweite Badewanne das 50-Meter-Becken des Freibades, wo ich mir antrainierte, vom einen zum anderen Rand durchzutauchen, wurde. Nachts las ich unter der herrlich wärmenden Daunendecke im Winter im unbeheizten Jugendzimmer im Obergeschoss Bücher aus der Volksbücherei, etwa das eines Soziologen über den restringierten Sprachcode meines Arbeitervaters im Gegensatz zu dem des ihn beherrschenden und steuernden Akademikers. Und immer war klar bewusst: Solche Quellen für Selbstentfaltung hat nicht diese oder jene Partei oder ein Politiker geschenkt. Du benutzt hier Früchte des Überflusses der Schaffenskraft Deines Vaters! Und aller anderen arbeitenden Menschen um ihn herum im Land! Und die haben so gewählt, dass von ihrem erschaffenen Überfluss wieder was zurückkommt. An Dich, Sohn.

Leo Hohensee / 11.11.2022

Es ist schon einige Jahre her da habe ich hier eine Zuschrift eingestellt, die heute aktueller wäre denn je. Ich finde sie nicht mehr. Es ging mir um junge Leute, von Fleiß angetrieben, die über eine abendliche Zusatzleistung (Schwarzarbeit) einen Euro nebenbei verdienen, um für sich und ihre Partnerin meinetwegen ein Sofa zu kaufen, einen Teppich zu kaufen, um es ein wenig wohnlich zu haben, um vielleicht ein Auto ohne Ratenzahlung zu kaufen und im Verein auch mal 2 Bier trinken zu können. Nun muss ich zugeben, irgendetwas hat sich verändert, diese genannten bescheidenen Wünsche muten an wie aus der Zeit gefallen. Trotz der ausufernden Angebote für “kaufen ohne Geld” - also per “Schuld-Giro” - darf doch der Anspruch der Gesellschaft bestehen bleiben - “sich regen, bringt Segen”. - Es darf nicht heißen, nachdem ich meine großen Ansprüche nicht mehr finanzieren kann, muss mir der Staat helfen. - Diese staatlich-ideologische „peu a peu Wendung“ weg vom Bargeld macht den Bürger gläsern zum Ausspionieren. Erstickt wird jegliche Eigeninitiative und ein Streben nach Erfolg. Fleiß, Entbehrung, Schrunden an Händen und Füßen, Beulen an Kopf und Ellenbogen—und, und- Rückenschmerzen .... das braucht es zukünftig nicht mehr. Bargeld wird abgeschafft, der Michel findet das gut. Es wird ihm ein Bürgergeld zugesagt. Das ist aber nur möglich weil dieses Geld trotz der höchsten Steuerbelastung (weltweit ?) erst einmal anderen Arbeitenden abgepresst werden muss.

Marc Munich / 11.11.2022

@Leo Hohensee “Ihrer Idee entgegen steht die Abschaffung des Bargeldes. Diese dient nicht zuletzt der völligen Vereinnahmung der menschlichen Bewegungsfreiheit. Jede Geldbewegung soll a) öffentlich werden und b) steuerbar sein, also gelenkt werden können. Predige ich schon seit Monaten, scheint aber die wenigsten zu interessieren, was da (im Windschatten von Satan Putin nebst Post Corona-Epoche) derweil abläuft. Denn, nach der Plandemie ist vor dem nächsten Gangsterstück!  Schon seit Längerem arbeiten man im Verborgenen an einem neuen Geldsystem. Das Bargeld soll KOMPLETT ABGESCHAFFT, den Geschäftsbanken soll die Kreditvergabe entzogen und die Geldschöpfung soll AUSSCHLIESSLICH NUR NOCH IN DIE HAND DER ZENTRALBANKEN gelegt werden. Bürger und Unternehmen sollen nur noch über ein einziges bei der Zentralbank angesiedeltes Konto verfügen. Ein solches digitales Zentralbankgeld hätte weitreichende Folgen, denn es würde dem Staat ermöglichen, die Geldmenge zentral festzulegen und sämtliche Geldströme zu steuern. Die Zentralbank könnte individuelle Steuer- und Zinssätze erheben, JEDE EINZELNE TRANSAKTION ÜBERWACHEN ODER VERHINDERN, sie könnte das Geld ZWECKVERBUNDEN VERGEBEN, es an Ablaufdatum, an regionale Grenzen o. auch an einen SOZIALCOND NACH CHINESISCHEM VORBILD binden. Außerdem wäre sie in der Lage, den Kontoinhabern Strafzahlungen aufzuerlegen o. sie im EXTREMFALL VON ALLEN ZAHLUNGSFLÜSSEN ABZUSCHNEIDEN. Digitales Zentralbankgeld wäre nicht mehr und nicht weniger als die KOMPLETTE FINANZIELLE UNTERWERFUNG DER GESELLSCHAFT UNTER DEN STAAT IN GESTALT DER ZENTRALBANKEN. Alles wird hinter dem Rücken der Öffentlichkeit vorangetrieben - ebenso die Tatsache, dass die Arbeit der Zentralbanken vom WORLD ECONOMIC FORUM koordiniert wird.  Das WEF hat auf seiner Jahrestagung im Jan’20 das GLOBAL CONSORTIUM FOR DIGITAL CURRENCY ins Leben gerufen.  “Kenne niemanden, der die Absicht hat, das Bargeld abzuschaffen” (W. Schäuble,)

Bertram Scharpf / 11.11.2022

Warum bedienen Sie dieses Narrativ? Die derzeitige Hybridkrise entstand und gedeiht nicht durch Kontrollverlust; sie wurde herbeigeführt und wird fortentwickelt mit voller Absicht.

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