Bundeskanzler Olaf Scholz hat durchgesetzt, dass Anteile am Hamburger Hafen an einen chinesischen Staatsbetrieb verkauft werden. Ausgerechnet jetzt, da Genosse Xi sein Reich wieder als lupenreine kommunistische Diktatur präsentiert.
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Wenn man einen grünen Kommunismus, eine grüne Diktatur oder grünen Faschismus aufbauen will, so ist es doch angezeigt von denen zu lernen, die am längsten damit Erfahrung haben, also nicht mit Grün, aber das Modell in Rot. Ja, Herr Broder, Sie werden wohl auch nochmal umgetauft.
Merkels Erbe. Eine verhängnisvoll egoistische und opportunistische Russland- und China-Politik um Deutschlands Wirtschaft einen kurzfristigen Aufschwung zu verschaffen, und die naiven Deutschen haben wirklich geglaubt dass man auf Dauer „gut und gerne“ damit leben kann.
„End of the German Idyll“ hat das WSJ dazu geschrieben.
Ist der Scholz niemandem Rechenschaft schuldig?!
Klar ist China totalitär und keinen Deut besser als Russland. Aber…
Wir sind doch schon längst abhängig von denen. 100%! Nix wird mehr ohne chinesischen Beitrag produziert. Der Drops ist längst gelutscht. Angesicht der Tatsache, dass China diese Beteiligungen an den führenden europäischen Häfen Rotterdam/Antwerpen schon in der Tasche hat, wäre es wenig klug nicht zumindest das gleiche mit HH zu machen. Es ist ein leichtes für die Chinesen, die Warenströme an HH vorbei von/nach Europa zu lenken. Bei Gas haben wir uns moralisch entrüstet von Russland abgewendet und kaufen nun in Azerbaijan, Katar und Saudi Arabien. Chapeau, die sind alle Superdemokratien. Vielleicht hätte man darüber mal vorher nachdenken sollen, denn unser Gaspreis ist jetzt ein Vieles mal so hoch wie in den USA. Vielleicht erst mal ne Kröte schlucken, bevor man sich selber so massiv schadet, wie es Deutschland mit den Russland Sanktionen tut. Mit dem HH Hafen ist es genauso. China da raus zu halten, ist extrem dumm. Zum heutigen Zeitpunkt. Deutschland ist weit weg von einer Position der Stärke in irgendwas. Mit den horrenden Produktionskosten hier in diesem Land wird der Abzug der Industrie weiter gehen. Folgen? Noch mehr Importe, von wo auch immer, aber wohl sehr wahrscheinlich auch aus China. Eine Industrienation funktioniert nur mit billiger Energie. Da ist Deutschland mit der Energiewende schon lange ausgestiegen und mit den Grünen, CDU und SPD wohl kaum interessiert wieder einzusteigen. Dieses Land wird auf jeden Fall als Wirtschaftsmacht verschwinden und da ist es vielleicht essentiell, dass wir zumindest Reis und Nudeln aus China bekommen, damit zwischen den Stromabschaltungen was warmes in die Näppe kommt.
Macht doch nicht aus jeder Mücke einen Elefanten! # Cosco ist eine der weltgrößten Reedereien. Worüber, bitteschön, soll der Warenverkehr Asien/Europa und umgekehrt, abgewickelt werden? Lieber über Rotterdam? # Im Übrigen verkauft nicht Deutschland oder Herr Scholz einen Teil des Hamburger Hafens. Vielmehr bietet der Eigentümer, die HHLA AG, auch wenn diese zu nur 30% im Streubesitz ist (70% gehören der Stadt Hamburg), der Cosco eine Beteiligung an einem Terminal. Dafür muß sie die Genehmigung der Bundesregierung einholen. China, ob deren Privat- oder Staatskonzernen, Beteiligungserwerb in Deutschland zu untersagen, hätte unvorstellbare Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Fragen Sie mal die deutschen Firmen, von Audi bis Zeiss, die mittels Beteiligungen in China tätig sind. Jede Aktion generiert eine Reaktion. # Polemik alleine bringt’s in diesem Fall sicher nicht.
Meinen Kommentar von vorhin möchte ich noch ergänzen. Was unterscheidet Deutschland von China? Deutschland ist ein „freies und reiches Land“, China eine „arme, kommunistische Diktatur“. Wer von den Beiden hat „unter Kriegsrecht“ Gazprom enteignet und stürzte D damit in eine nie zuvor gesehene Energiekrise? Wer von den Beiden enteignete Kernkraftwerksbetreiber? # Kurz: Meine Angst vor den deutschen Regierungen ist größer als die vor den chinesischen Kommunisten.
„Eine vergleichsweise marginale Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns Cosco an einem Terminal in Hamburg ist zum Sicherheitsrisiko hochstilisiert worden“ (hier liegt die Neue Zürcher richtig). Scholz hat gar nichts durchgesetzt, sondern ist eingeknickt (wer mitdenkt, weiß warum). Die Chinesen sind mit dem Versuch der strategisch relevanten Beteiligung gescheitert. Ob sie den jetzigen Kompromiss einer lächerlichen, übrigens nicht ausbaufähigen Beteiligung überhaupt annehmen werden, ist noch nicht sicher. „Im Umgang mit China braucht es Strategie statt Hysterie“ (wieder NZZ). Ja. In Deutschland haben in der fraglichen Angelegenheit nun leider jene geopolitisch „von Kreisen“ erwünschte Hysterie und Dummheit obsiegt. GRÜNECDUCSUFDP sind happy, wenn geopolitisch ein Keil zwischen Europa – namentlich Deutschland – und China getrieben wird. Wem nutzen diese Narren? Cui bono? And the winner is? Na, klingelts?