Gastautor / 28.10.2019 / 16:30 / Foto: Fabian Köster / 9 / Seite ausdrucken

Rot, grün und schwarz essen

Von Detlef Brendel.

Mit dem jetzt drohenden Nutri-Score werden die Menschen nach Farben essen können. Fünf Farben, für Farbenblinde die Buchstaben A bis E, aufgedruckt auf Verpackungen, repräsentieren die neue Ernährungs-Dis­ziplin. Schluss mit emotionalem Geschmack und rationalem Ernährungswissen. Grün gekennzeichnete Lebensmittel, ob aus Becher, Dose oder Folie, erleichtern den Einkauf. Niemand muss sich mehr mit Nährwerttabellen herumschlagen, sich über die De­ckung des täglichen Bedarfs mit Kohlenhydraten, Fett und Ei­weiß Gedanken machen. Die Kalorienzufuhr, individuell abhän­gig vom Verbrauch, scheint geregelt. Das grüne A oder das grünliche B geben trügerische Sicherheit. Es wird schon stim­men. Die Rezept-Designer werden alle Zutaten so reduziert ha­ben, dass Diäten künftig überflüssig werden. Die Bundesbürger gehen auf eine Zeit kleinerer Konfektionsgrößen zu. Grün macht schlank.

Das glauben zumindest einige Organisationen, die mit Diabe­tes Geld verdienen, oder sogar der Berufsverband der Kinder- und Jugend­ärzte. Dessen Verbands-Präsident Dr. Thomas Fischbach sucht mit trendgerechten Forderungen immer wieder die mediale Beachtung. Wissenschaftliche Kompetenz oder medizinische Fakten sollen dabei nicht stören. So fordert er aktuell wieder einmal die Zuckersteuer. Er sollte sich mit den im folgenden Absatz zitierten Berufskollegen unterhalten, um sich auf einen gewissen Erkenntnisstand zu bringen. Sein Zug mit der fiskalischen Reglementierung von Ernährung ist abgefahren. Vor allem die Kampagnen-Strategen von Foodwatch, Verfechter des Ampel-orientierten Essens, meinen, mit dem Nutri-Score über die widerspens­tige Ministerin Julia Klöckner gesiegt zu haben. Aber wie so oft im Leben: Glauben heißt nichts wissen. Und nicht jeder Sieg ist ein Sieg der Vernunft.

Die Probleme liegen weder im wegen seines Zuckergehalts wohlschmeckenden Müsli noch im gelegentlich verzehrten Ket­chup, in dem auch angeblich hinterhältig versteckter Zucker entdeckt worden ist. Das wirkliche Problem einer angeblich immer fülliger werdenden Menschheit ist der Triumph des Gesäßes über die Vitalität.

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS), Europas größter Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatolo­gen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, fordert das neue Schul­fach „Gesundheit“. Mit den Schülern soll nicht an fiktiven Regalen und Kühltruhen die Nahrungsmittelauswahl nach Farben trainiert werden. Auch das gruppendynamische Mischen von ge­schmacksreduziertem Müsli ist kein Lösungsansatz in diesem Schulfach. Es geht um Bewegungsmangel, Übergewicht und eingeschränkte Motorik, die ursächlich für eine kränker wer­dende Gesellschaft seien.

Übergewicht ist nicht das Problem

Dabei ist keineswegs das immer wie­der beschworene Übergewicht das gravierende Problem. Es geht nicht um das prall gefüllte Badedress. Die Menschheit ist vielmehr auf dem besten Weg, in naher Zukunft am Stock zu gehen. In den orthopädischen Praxen müssen immer häufiger Kinder behan­delt werden, die durch sitzende Lebensweise und körperliche Inaktivität Fehlstellungen, Dysbalancen oder eine für ihr Alter ungewöhnlich reduzierte Motorik zeigen. Das können selbst veganes Schulessen oder zuckerfreie Früchtetees nicht beheben.

Professor Mar­tin Engelhardt, Ärztlicher Direktor des Klinikums Osnabrück und im Vorstand der GOTS, weist auf Ursachen der körperlichen Inaktivität und sitzende Lebensweisen sowie auf ihre Folgen für die Gesundheit hin. Zur Steigerung des Aktivi­tätsniveaus sind aus Sicht dieser Mediziner Struktur und Erziehung notwendige Voraussetzungen. „Vor allem müssen Kitas und Schulen zusammenarbeiten. Kinder lernen in Deutschland zum Teil nicht einmal mehr schwimmen. Es muss Schulpläne für Schwimmen, Radfahren und Laufen ge­ben.“

Die Zunahme des passiven Lebenswandels ist kein nationales Problem, sondern hat mit wachsendem Wohlstand auch internatio­nal gesundheitliche Konsequenzen. Die WHO will mit einem globalen Aktionsplan die Quote der Inaktivität bis 2030 rapide senken. Empfohlen werden bei 5- bis 17-Jähri­gen täglich 60 Minuten Bewegen mit moderater bis hoher In­tensität. Zwischen 18 und 64 Jahren liegt das Maß bei 150 Mi­nuten mit moderater oder 75 Minuten mit hoher Intensität pro Woche.

Wir sind weit davon entfernt. Die GOTS nennt Zahlen: Während ein Mensch in Deutschland 1910 noch im Schnitt 20 Kilometer am Tag gelaufen ist, waren es 2005 nur noch 800 Meter. Heute kommen viele nicht einmal mehr auf 500 Meter Gehstrecke täglich. Diese permanente Unterforderung des von der Natur für Bewegung entwickelten Körpers hat Konsequenzen, die auch eine grün gepunktete Fertigpizza nicht aus der Welt schaffen kann.

Herausforderungen wie Sackhüpfen oder Balancieren

Es wird schwierig werden, die dringende Aktivierung der Ge­sellschaft populär zu machen. Sitzende Lebensweise und kör­perliche Inaktivität werden von den Strategen, die für das durch Ampeln regulierte Essen kämpfen und die mit Agitation die Ernährungswirt­schaft als Feind der menschlichen Gesundheit diffamieren, ge­zielt ausgeblendet. Bei Foodwatch besteht das strategische Erbe von Thilo Bode in der Erkenntnis, dass Fakten ebenso eine Kampagne stören können wie eine differenzierte Betrachtung von Themen. Kampagnen müssen ein klar definiertes Feindbild und simpelste Botschaften haben, um die Plattform sympathisierender Medien nutzen und Spendengelder akquirieren zu können.

Bei dem komplexen Thema Bewegung funktioniert die eindimensionale Agitation gegen Nahrungsmittel und die sie produzierenden Hersteller aber nicht mehr. Wenn die mangelnde Bewegung ein maß­geblicher Grund für die Herausbildung von Krankheiten ist, oft auch als Wohlstandskrankheiten bezeichnet, werden An­griffe auf die Lebensmittelwirtschaft, die Skandalisierung des Lebensmittels Zucker und die Einführung einer Ernährungs-Diktatur schwierig. Diese differenzierte Betrachtung stört Kam­pagnen, mit denen Spendengelder akquiriert werden sollen.

Um das Geschäftsmodell nicht zu gefährden, hat Foodwatch keine Hemmungen, die Realität zu leugnen. In den „Sieben Mythen zum Thema Zucker und Übergewicht“ behaupten die Essens­retter: „Die oft genannte These, dass sich Kinder und Jugendli­che heute weniger bewegen als noch vor wenigen Jahrzehnten, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Auch für Erwachsene gibt es hier keine eindeutigen Ergebnisse.“ Alle bei Foodwatch, die natürlich auch die KiGGS-Basiserhebung des Robert Koch-Instituts und andere Studien dazu kennen, wissen, dass die Aussage nicht stimmt. Die Spitze der Hybris ist die Behauptung der angeblichen Essensretter, dass die Anzahl der durch Bewe­gung verbrannten Kalorien heute nicht geringer sei als der Ener­gieumsatz von Bauern in sogenannten Entwicklungsländern.

Die Sportmediziner werden es also schwer haben, Sport und Bewegung zum Trend zu machen. NGOs sind dagegen. Und sie bestimmen durch ihre Präsenz in den Medien, die oft unkritisch als sympathisierende Verlautbarungsorgane fungieren, das Meinungsklima. Der Nachwuchs wird also in den nächsten Jahren weiter Probleme haben, Herausforderungen wie Sackhüpfen oder Balancieren auf einem Bein zu bewältigen. Auch mit den kleineren Konfektionsgrößen wird es nichts werden. Aber das sind dann die kranken Spendengeber der Zukunft, wenn neue Kampagnen zur Rettung des Essens geschmiedet werden. Um auf den eingangs erwähnten Nutri-Score zurückzukommen: Er trägt nur zur Kaschierung des Problems bei. Grün macht weder schlank noch gesund.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Novo-Argumente.

Foto: Fabian Köster CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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Leserpost

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Hans-Peter Dollhopf / 28.10.2019

Neulich las ich den unverhohlen mit Werbung für konkrete Ökounternehmen gespickten (“Huhu Lobby! Winke, winke, deine Renate.”) Soja-Kochrezept-Beitrag “Die Fleischwende ist da” von Künast auf der zweiten Seite der Print-WELT. Ehrlich, mir ging es danach schlecht! Die wollen aus dem gesamten vom scheiß Klima gelieferten Planeten vorher noch schnell die größte Sojaplantage im gesamten Sonnensystem diesseits der Marsbahn machen, diese grünen Männchen? Und wir Urviecher sollen alle nur noch Soja fressen. Aber nicht einfach Sojabohnen mit ‘nem Schluck Wasser, sondern Soja, das vorher in die Form eines Hamburgers gebuncht wurde. Oder Soja, was wie das Wildschwein von Obelix aussieht, nachdem es kalt und alt geworden ist, und wie Schokoladenhase schmeckt. Und wer es blutig mag? Bitte! Noch etwas Rote Bete dazu. Wie krank: grüne nachgebastelte Ersatznahrung aus Soja anstatt von Gott gegebenes natürliches Essen, gesundes Fleisch, Fisch, Geflügel, Milch, Eier, Honig ... Wenn die diese Welt mit Soja vor dem unbrennbaren Heizgas retten wollen und dazu alles Essen nur noch aus Sojafraß bestehen soll, warum wollen die dann denn trotzdem eine sojabasierte Ersatznahrungsmittelindustrie, die alles, was es bis jetzt normal zu essen gibt, durch Imitate vortäuscht? Also eine weiterhin umweltschädigende, Energie verbrauchende Industrie für Soylent Green-Produkte. Dann sollen sie uns doch gleich wie die Schweine halten. Soja pur in den Trog! Unschlagbar effektiv wie Fütterung in der Massentierhaltung.

Karsten Dörre / 28.10.2019

“Kaufe grünes A!” Staaten mit hohem Lebensstandard müssen irgendwas richtig machen, ihre Völker mit hoher und langer Bildung dumm zu halten und bunte Buchstaben für Kaufempfehlungen kreieren zu können.

Dr. med. Gunter Frank / 28.10.2019

Sehr geehrter Herr (Kollege?) Brendel, Sie beschreiben zutreffend die fehlende wissenschaftliche Datenlage (nach über 50 Jahren Ernährungswissenschaften!) des in Wirklichkeit rein moralistischen Eifers, mit der die rigiden und teils schädigenden Ernährungsvorschriften auf Teufel komm raus durchgesetzt werden. Doch mir erschließt sich nicht der Sinn, warum Sie dies mit der nächsten angeblichen Gesundheitsbedrohung verbinden. Nichts gegen den Spaß an Sport und Bewegung. Überhaupt nichts. Aber wo sind denn die belastbaren, kontrollierten Bewegungsstudien, die die nächste Lebensstil-Angstkampagne rechtfertigen. Es handelt sich wieder rein um Korrelationen. Damit lässt sich bekanntermaßen auch „beweisen“, dass Störche die Babies bringen. Grüsse Gunter Frank

Max Wedell / 28.10.2019

Ein erstklassiger Beitrag. Ich habe selber am eigenen Körper gesehen, was Bewegung bewirkt. Jahrzehntelang habe ich mich eher moderat bewegt. Seit vielen Jahren allerdings fülle ich meine glücklicherweise reichlich bemessene Freizeit größtenteils mit Bewegung. Im Sommer sind täglich per Inliner zurückgelegte 40 km keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Dick war ich auch vorher nicht, aber trotzdem fand der Körper viele Wege, sich sensationell zu verändern. Die verbesserte Körper-Optik ist mir allerdings relativ schnurz (Alle ästhetischen Standards sind ohnehin willkürlich), wichtiger finde ich etwa, daß ich seit 6 Jahren keinen Schnupfen mehr habe, im Gegensatz zu den jährliche etwa zweimal der Zeit davor. Auch hatte ich vorher wie so viele Deutsche “Rücken”... jetzt praktisch verschwunden, bzw. nur schwach zurückkehrend nach wetterbedingten längeren Phasen erneuter Bewegungsarmut. Das Allgemeinbefinden, ja die Lebensfreude haben sich noch weiter deutlich verbessert. Das große Problem mit der Bewegung scheint mir die Motivation zu sein. Die Zeiten, in denen Bewegung notwendig war, um nicht zu verhungern, sind ja nun seit Ewigkeiten vorbei. Heute kann der Wohlstand bei vielen komplett am Schreibtisch erkämpft werden. Menschen (wie auch Tiere) vermeiden natürlich auch von den Anlagen her unnötige(!) Bewegung. Dieser Bewegungsmangel führt in der heutigen Zeit, die kaum noch nötige(!) Bewegung erfordert, zu einer positiven Rückkopplung (was in diesem Fall negativ ist), indem nämlich der Bewegungsmangel zu einer zunehmenden Qualerfahrung von Bewegung führt, die den Bewegungsmangel dann weiter verstärkt, da der Dicke oder Ungelenke die Qualerfahrung der Bewegung natürlich vermeiden will, was sich auf die natürliche human-universelle Bequemlichkeitshaltung noch addiert. Eine neuartige Möglichkeit der Motivierung zur Bewegung gerade auch jüngerer Menschen entwickelt sich gerade mit den sog. “location-based augmented-reality games”. Platz für Erläuterungen fehlt leider.

Michael Lorenz / 28.10.2019

“… gekennzeichnete Lebensmittel … erleichtern den Einkauf. Niemand muss sich mehr mit Nährwerttabellen herumschlagen …” - In Orwells “Animal Farm” taucht ein ganz ähnliches Problem auf: die neuen politischen Tierregeln sind für die Schafe zu kompliziert. Also gestaltet man eine einzige Parole, die die Fähigkeiten der Schafe nicht überfordert, und nun dürfen sie zu jedem Problem blöken: ‘Vierbeiner gut, Zweibeiner schlecht.’ Komisch, dass Linke IMMER mit zu dummen Volk zu tun haben …

Karla Kuhn / 28.10.2019

In meinem Familien und Freundeskreis gibt es mehrere Diabetiker, KEINER läßt sich von irgend einer Vorschrift das Leben vergällen. Einschränkung von Zucker und Kohlehydraten werden schon aus eigenem Antrieb zur Erhaltung der Gesundheit und zur Abwehr der verheerenden Nebenwirkungen des Diabetes eingehalten. Ansonsten leben dies Menschen normal. Sie können Fleisch essen so viel sie wollen, was ganz wichtig ist für Diabetiker , ist die Bewegung. Es muß kein besonderer Sport sein. “Die Sportmediziner werden es also schwer haben, Sport und Bewegung zum Trend zu machen. NGOs sind dagegen. Und sie bestimmen durch ihre Präsenz in den Medien, die oft unkritisch als sympathisierende Verlautbarungsorgane fungieren, das Meinungsklima.”  Sport und Bewegung sind bereits Trend. Diese NOGs, die hier gerne durch ihre Präsenz in den Medien den Ton angeben würden, werden sich mit Sicherheit nicht durchsetzen. Warum ?? WEIL JUNGE Menschen kaum Zeitung lesen und Fernsehen schauen, weil vor allem auch die Migranten JUGEND sich mit SICHERHEIT NICHT missionieren läßt. Sie leben fast alle noch in Familien, wo der Familienzusammenhalt noch klappt und die MUTTER das Zepter in der Hand hält.  Genau in so einer Gegend wohne ich und kann das täglich erleben.  Es gehören IMMER ZWEI dazu, einer, der anschaffen will und einer der sich das gefallen läßt. Dadurch, daß sich immer weniger alles gefallen lassen, gerät dieses System in eine Schieflage und wenn sie mal bei ALDI schauen,  WAS die meisten Menschen in ihrem Einkaufswagen haben, dann ist der “drohende NUTRI SCORE”  eine Lachnummer ! Vielleicht halten sich paar Grüne dran, VERNÜNFTIGE Menschen lassen sich ihr Leben von paar “Möchtegernen” nicht vermiesen !

Marcel Seiler / 28.10.2019

Vielen Dank für diesen deutlichen Artikel. Ich hoffe, dass ich die Botschaft beherzigen werde.

Andreas Rühl / 28.10.2019

Mir ist völlig egal, wer oder was für welche Probleme verantwortlich ist, ich weiß nur eines mit Sicherheit: Den Staat geht das alles nichts an. Ich wehre mich mit jeder Faser meines dicklichen Leibes, buchstäblich mit jeder einzelnen meiner Bauchfettzellen gegen einen Tantenstaat, ganz gleich, ob Tante Staat mir etwas verbieten will oder “nur” “schmackhaft” machen. Das sind für mich Anzeichen eines Totalitarismus. Wenn Politiker meinen, sie hätten das Rezept für den gesunden Menschen - und damit,  in copore sano mens sana sperandum est, für den gesunden Geist, dann zeigt mir schon das Beispiel eben dieser Politiker, dass dem nicht so ist. AKK zum Beispiel sieht sportlich schlank und gesund aus, ihr Geist aber hat offenkundige Mängel, von der Kleiderstange Heiko Maas ganz zu schweigen. Hier gilt es einige Gänge zurück zu schalten. Nein, hier gilt es, keinen Meter weiter zu fahren. Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, seine Bürger zu modellieren. Was für ein Irrsinn ist das denn? Wenn Kinder nicht mehr im Freien spielen und rumrennen, dann ist das unschön, aber was geht es den Staat um Gottes Willen an? Überall Allmachtsphantasien. Träume vom neuen Menschen. Fehlt nur noch, dass der Staat bei der Fortpflanzung mitmischt. Lebensborn lässt grüßen. Das ist so krank und irrsinnig, es wundert mich doch sehr, dass es Menschen gibt, die bei diesem kranken Irrsinn auch noch mitmachen und mitdiskutieren.

peter luetgendorf / 28.10.2019

Lieber Herr Brendel, ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung nur recht geben. Mein Sohn wurde erst schlanker und muskulöser, als er mit Kendo und Bogenschießen begann. Trotz unveränderter Ernährung. Gruß

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