Klaus-Dieter Humpich, Gastautor / 07.07.2022 / 06:15 / 72 / Seite ausdrucken

Rettet uns Atomstrom aus dem Osten?

Die kernenergiefreundliche Ukraine könnte Deutschland im Verbund mit Polen und Tschechien eines nicht allzu fernen Tages aus der selbstverschuldeten Energiekrise heraushelfen.

Deutschland rast immer schneller dem Abgrund entgegen. So geht das halt mit dem Interventionismus. Am Anfang stand die – wie immer gut gemeinte – Idee, „Alternative Energien“ nutzbar zu machen. Da diese aber keiner so richtig haben wollte, hat man sie mit Milliarden subventioniert. Das Ganze wurde als Anschubfinanzierung verbrämt, so wie das gute Drogenhändler eben machen. Heute gibt es ein gigantisches Netzwerk von Schlangenölverkäufern und mitverdienenden Politschranzen. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, verunglimpfen sie das auch noch als Marktwirtschaft. Hätten sie sich doch besser mal mit dem Fluch der Planwirtschaft nach dem Zusammenbruch der „DDR“ beschäftigt. Versuchen Laiendarsteller, den Markt mit Dumpingpreisen und Zwangseinspeisungen auszuhebeln, werden sie zu Zauberlehrlingen. Damit die Illusion aufrechterhalten werden kann, beginnt die Phase der Feinsteuerung: Heizungen sollen (im Sommer) „richtig eingestellt“, das Duschen eingeschränkt werden usw. Gleichzeitig plant man, Kernkraftwerke abzuschalten und damit noch mehr Strom aus Erdgas zu erzeugen. Schöne neue Welt der Deindustrialisierung! Welches Schräubchen sie auch immer drehen mögen, am Ende wird die Industrie ins Ausland abwandern müssen und breite Schichten der Bevölkerung verarmen.

Was kann und soll mit der Ukraine nach diesem Vernichtungskrieg geschehen? Bereits heute sehen große Gebiete wie viele deutsche Großstädte 1945 aus. Um dieses geschundene Land wieder aufzubauen, sind hunderte Milliarden nötig. Wird die „westliche“ Welt den Willen und die Kraft haben, Russland in die Verantwortung für seine Verbrechen zu nehmen und Reparationen verlangen? Eher wohl nicht – eher nur symbolisch. Dafür gibt es viel zu viele „Putinversteher“, wenn nicht gar -Sympathisanten. Andererseits kann man ein so großes Land in unmittelbarer Nachbarschaft nicht einfach zur Wüste erklären. Wohl gemerkt, durchaus im Eigeninteresse. Allein die Ströme der Auswanderer würden Europa an seine wirtschaftlichen Grenzen bringen. Ein Nichtstaat mit all seinen Konsequenzen würde Europa dauerhaft destabilisieren. Es bleibt gar keine Alternative – die Ukraine muss zum Erblühen gebracht werden!

Was kann die Marktlücke sein?

Die meiste Last wird dabei die Bevölkerung selbst tragen müssen, so wie in Deutschland, Japan und Korea einst auch. Der Weg wird auch der gleiche sein. Nur über Exporte kann das benötigte Kapital ins Land kommen. Nur was sind in der Welt von heute noch die Marktlücken? Die reichhaltige Landwirtschaft sicher nicht, da sie schon vorher nicht für breiten Wohlstand reichte. Es kann nur eine – wie auch immer geartete – Industrie sein. Die Orks aus der Steppe können zwar das Land verwüsten, aber nicht die Gehirne der Menschen leeren. Die Basis für eine rasche (Re)Industrialisierung ist mehr als vorhanden. So verfügte die Ukraine z.B. schon vor dem Krieg über eine kerntechnische Industrie.

Wenn Deutschland weiterhin seinem religiösen Wahn folgen will, ein Industrieland nur mit Wind und Sonne betreiben zu wollen, wird es auf seine Nachbarn zur Bereitstellung eines elektrischen Netzes angewiesen sein. Wohlgemerkt, nur, um weiter zu existieren – von Wohlstand wird dann keine Rede mehr sein. Wer von unseren (westlichen) Nachbarn kann aber dafür infrage kommen? Sie alle brauchen Neubauten als Ersatz für ihre alternde Kraftwerksflotte. Zusätzliche Kraftwerke ausgerechnet für die moralinsauren Deutschen, die doch vorangehen wollten? Die ihren Nachbarn (Belgien, Frankreich) immer Verantwortungslosigkeit vorgeworfen haben wegen ihrer „Schrottmeiler“ und „Atomruinen“? Hilfe und Wohlwollen ist nur aus dem Osten zu erwarten. Diese Länder waren immer positiv gegenüber der Kernenergie eingestellt und haben ihr Recht auf Kernenergie immer nachhaltig gegenüber den Bürokraten aus Brüssel verteidigt.

Aufstrebendes Polen

Polen ist ein sich weiter entwickelndes Land mit knapp 40 Millionen Einwohnern. Der Stromverbrauch betrug 2013 150 TWh. Er wurde zu rund 48 Prozent aus Steinkohle und rund 24 Prozent aus Braunkohle gewonnen. Polen ist Kohleland. Es verfügt über keine wesentlichen anderen Quellen. Wind- und Sonne sind aus geographischen Gründen nur eingeschränkt möglich. Die Förderung von Kohle ist durch immer ungünstigere Bedingungen und Umweltbelastungen nicht länger zu halten. Die staatlichen Subventionen belasten den Haushalt.

Polen hat sich folgerichtig für Kernenergie entschieden. Es wurde beschlossen, sechs Reaktoren, an drei Standorten, mit einer Leistung zwischen 6 und 9 GW zu bauen. Darüber hinaus gibt es mehrere private Initiativen zum Bau von SMR zur Versorgung von Industrieanlagen. Westinghouse Electric Company führt bereits eine Grobplanung (Front-End Engineering and Design; FEED) auf der Basis ihres AP1000 durch, die von der United States Trade and Development Agency (USTDA) gefördert wird. Daneben sind auch die Franzosen und Koreaner zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bechtel hat sich mit zwölf polnischen Unternehmen und Toshiba (für Turbosatz und Dampferzeuger) über die Bildung eines Konsortiums für den Bau verständigt. Parallel werden aktuell noch enge Beziehungen zwischen Westinghouse, Hyundai und Korea Electric Power Corp (KEPCO) bezüglich des AP1000 geknüpft. Ein Schelm, wer Zusammenhänge mit der aktuellen politischen Lage sieht.

In Tschechien werden bereits 34 Prozent der elektrischen Energie aus Kernenergie erzeugt. Die Kohleförderung soll aufgegeben werden. Als nördliches Binnenland scheiden Wind und Sonne praktisch aus. Deshalb wurde ein Ausbau der KKW Dukovany und Temelin beschlossen. Auch hier ist Westinghouse mit einer Absichtserklärung vertreten. Man hat sie mit zehn tschechischen Unternehmen zum Bau eines Blocks in Dukovani abgeschlossen.

Erfahrung seit den 70er Jahren

Die Ukraine verfügt über 15 Reaktoren an vier Standorten. Im Jahre 2016 erzeugten sie 153,6 Mrd. kWh. Sie verfügt damit über Betriebserfahrungen seit den 1970er Jahren. Alle Reaktoren sind Druckwasserreaktoren russischer Bauart. Seit einigen Jahren laufen sie mit Brennstäben aus schwedischer Fertigung. Die Bevölkerung ist der Kernenergie gegenüber positiv eingestellt. Das ist umso bemerkenswerter, da sie die schrecklichen Erfahrungen mit Tschernobyl machen musste. Seit einem Monat ist das Netz von Russland abgekoppelt und mit dem europäischen Netz synchronisiert.

Schon vor dem Krieg wollte man die Blöcke Khmelnitsky 3 und 4 mit der Hilfe von Westinghouse fertigstellen. Man wollte dabei auf eingelagerten Komponenten des gescheiterten Projekts V. C. Summer zurückgreifen. Im Juni 2022 führte man mit Westinghouse Gespräche über den Bau von 5 bis 9 Reaktoren des Typs AP-1000. Ferner soll ein nukleares Zentrum errichtet werden, mit einer Brennelementefabrik zur Versorgung aller ukrainischen Reaktoren. Durch den Zubau von 11 GWel könnte der Anteil der Kernenergie von derzeit 53 auf über 70 Prozent gesteigert werden.

Der gedachte Verbund

Fasst man nun die Pläne von Polen, Tschechien und der Ukraine zusammen, kommt man auf rund 20 Reaktoren. Bezieht man den Bedarf von Deutschland an zuverlässiger und preiswerter elektrischer Energie ein, ergibt sich ein Ausbauprogramm wie weiland in Frankreich. Man könnte gestaffelt produzieren: Strom von der Ukraine nach Polen, Tschechien etc. und von dort Lieferungen an Deutschland. So käme man ohne neue Fernleitungen und große Transportverluste aus. Zusätzlich kann man noch die Zeitverschiebung nutzen.

Der volkswirtschaftliche Sinn für die Ukraine läge in der kurzfristigen Schaffung eines immer mehr gefragten Exportprodukts: Elektrische Leistung und Energie. Man könnte kurzfristig mit der Lieferung aus dem bestehenden Kraftwerkspark beginnen und alte Kraftwerke schrittweise durch den Zubau ersetzen. Wichtig dabei ist, dass möglichst schnell selbstverdiente Devisen ins Land fließen. Devisen, die dringend für den Wiederaufbau von Industrie und Infrastruktur (nach dem Ende des Krieges) gebraucht werden. Gleichzeitig schaffen die Arbeitsplätze der Exporte weitere Nachfrage im Inland. Man entsinne sich mal der Situation in Deutschland nach 1945: Zehntausende bauten den „Käfer“, einen Exportschlager, der ganze Regionen zum Wiedererleben erweckte. Jeder Reaktor erfordert schon während der Bauzeit mehrere tausend Arbeitskräfte vor Ort, die irgendwo schlafen und essen und mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgt werden müssen. Solche Großbaustellen sind überall auf der Welt Oasen der Prosperität, die weit in ihr Umland ausstrahlen. Hinzu kommt, dass die Arbeitsplätze in der Kernenergie „gut bezahlt“ sind – bezogen auf das landesübliche Niveau. Die Frage ist nur, wieviel Kapital erforderlich ist und wie es beschafft und finanziert werden kann.

Overnight Capital Cost

Dies ist ein Begriff aus der Anlagentechnik, auch EPC-Kosten (Engineering, Procurement and Construction) genannt. Das ist der Preis für eine „Errichtung über Nacht“, also ohne Finanzierungskosten über die Bauzeit. Für den AP1000 gibt es Daten aus den Projekten Sanmen 1 und 2 FOAK (First Of A Kind) und Haiyang 1 und 2 in China und Vogtle 3 und 4 in USA. Die „Kosten über Nacht“ betrugen 2.000 USD/kW in China und 4.300 USD/kW in den USA (Basis 2018). Auf den ersten Blick erkennt man die Unterschiede im Lohn- und Materialpreisniveau zwischen China und USA. Vereinfachend werden hier einfach der Mittelwert und eine Netto-Inflation (Differenz zwischen Inflation und Einsparung durch Serienfertigung) von 20 Prozent angesetzt. Man kann so von 3.800 USD/kW ausgehen.

Irgendjemand muss für die Projektentwicklung, das Management der Baustelle mit all ihren Einrichtungen, der Organisation der Finanzierung, den Gebühren, den gegenseitigen Verbindungen usw. aufkommen. Letztendlich bezahlt das alles der Kunde. Diese Kosten können je nach Projekt und Land sehr unterschiedlich ausfallen. Aus Erfahrung im Kraftwerksbau wird hier ein Prozentsatz von 40 Prozent der EPC-Kosten angesetzt. Das ergibt rund 1.500 USD/kW. Sodass man von Errichtungskosten von rund 5.300 USD/kW (ohne Finanzierung) ausgehen kann.

Die Finanzierung

Rechnungen werden über das gesamte Projekt ständig geschrieben. Sie müssen fristgerecht bezahlt werden. Es muss deshalb eine Kreditlinie für die gesamte Bauzeit aufrechtgehalten werden. Jeder ausgezahlte Betrag muss mit Zins und Zinseszins bis zur Fertigstellung und Übergabe an den Kunden aufsummiert werden. Hier spielt die Bauzeit eine entscheidende Rolle: Laufen Projekte wie Vogtle völlig aus dem Ruder, kommt es zu sehr viel höheren Kosten. Bauzeiten zwischen 60 und 100 Monaten erscheinen realistisch. Es liegen bisher schon die Erfahrungen von vier Reaktoren vor, und weitere zwei in den USA und vier (CAP1000) in China befinden sich noch im Bau. Baut man zeitlich versetzt (immer eine Doppelanlage) und hat erst einmal qualifizierte Teams für alle Gewerke zusammen, sind Bauzeiten unter fünf Jahre leicht erzielbar. Wie gesagt, wirkt sich das ganz entscheidend auf die nötigen Investitionen aus.

Die teuerste Finanzierung ist eine ausschließlich über Fremdkapital. Dies ist der (gescheiterte) Weg von Hinkley Point C. Die Banken verlangen hohe Risikoaufschläge. Bei der Übergabe an den Auftraggeber hat sich ein riesiger Schuldenberg (Zinseszinsen) angesammelt. Dieser Schuldenberg belastet bis dahin den Generalübernehmer (GÜ), der infolgedessen nur wenige Projekte gleichzeitig durchstehen kann. Am Ende ergibt sich für den Stromkunden ein unnötig hoher Preis. Er zahlt mit seiner Stromrechnung hauptsächlich für den Schuldendienst. Aus diesem Grund kehrt man in Großbritannien bei dem Projekt Sizewell C wieder zu einem Bauherrenmodell zurück. Die angefallenen Baukosten werden zu vereinbarten Fertigstellungsterminen von dem Energieversorger bezahlt. Dem GÜ wird ein gewisser Prozentsatz für seine Leistungen eingerechnet. Dies entspricht einer Investition in Eigenkapital durch alle Stromkunden in ein Kernkraftwerk. Vorteil für die Stromkunden ist der Wegfall der enormen Finanzierungskosten. Nachteil ist die „Vorkasse“.

Im Zusammenhang mit der Situation in Deutschland könnte das Mankala-Modell, wie beim finnischen Kernkraftwerk Hanhikivi, besonders lukrativ sein. Dabei bilden mehrere Unternehmen eine Zweckgesellschaft zum Bau eines Kernkraftwerks. Sie übernehmen die Baukosten anteilig. Geht das Kraftwerk ans Netz, bekommt jeder Anteilseigner einen seiner Beteiligung entsprechenden Anteil elektrischer Energie zu einem Preis, der nur die angefallenen Kosten deckt. Er kann diese (kostengünstige) Energie selbst nutzen oder aber weiterverkaufen. Solche Anteile können auch sehr verlockend für z.B. Pensionskassen sein. Man erhält für seine Anlage einen stetigen, gut kalkulierbaren Zahlungsstrom über den Verkauf der Strommenge, an den Strombörsen oder an Stadtwerke etc.

Zusammenfassung

Es geht hier nur um einen Weg aus der verbockten Energiewende. Die Betonung liegt dabei auf „einen Weg“. Es gibt sicher noch viele andere, wenn man sich nur von der religiösen Fixierung auf Wind und Sonne freimacht. Würde man 20 AP1000-Reaktoren bauen, käme man gerade auf den Betrag, den allein Deutschland als „Sondervermögen“ in die Bundeswehr steckt. Auf europäischer Ebene eher ein Trinkgeld. Bezüglich der Ukraine könnte „Der Westen“, vertreten durch USA, Korea, Japan und wer sonst noch will, seine Verbundenheit deutlich machen. Die Ukraine könnte – wie einst West-Berlin – zum Schaufenster der freien Welt gemacht werden – langfristig mit dem gleichen Effekt.

Man sollte auch die Binsenweisheit, dass die Ausgaben des einen die Einnahmen der anderen sind, dabei nicht aus den Augen verlieren. Es wäre ein gigantisches Konjunkturprogramm für Osteuropa mit der Ukraine. Es liefert nicht nur preiswerte elektrische Energie, sondern schafft auch gutbezahlte Arbeitsplätze mit Zukunftsgarantie in einer Hochtechnologie-Branche.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog NukeKlaus.

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Leserpost

netiquette:

A. Buchholz / 07.07.2022

@Arnold Balzer Mein Beitrag war komplett ironisch gemeint.

Anton Weigl / 07.07.2022

Hans Kloss, die Idee ist gut, die meisten deutschen Journalisten an die Ostfront verschicken. Wenn die gefangen werden, lernen die vielleicht noch das arbeiten.

Gus Schiller / 07.07.2022

Zur Zeit nehmen unsere lieben westlichen Nachbarn den in Buntland zu viel erzeugten “Ökostrom” als Geschenk oder sogar mit Bonuszahlung entgegen, um uns dann bei Windstille oder trübem Wetter ihren Strom zu Höchstpreisen zu verhökern. So, so, künftig setzen wir also auf die Oststaaten beim Strombezug. Glauben Sie wirklich, die werden anders mit uns verfahren??? Abhängigkeit bleibt Abhängigkeit. Die Lösung wäre wie vor 2011 die benötigte Energie im Inland zu erzeugen.

Thomas Brox / 07.07.2022

@ Bernhard Freiling. “@Arthur Sonnenschein# So könnte das gehen, ... ” Dieser unfähige Beamtenstaat mit seinen verblödeten und korrumpierten Wählern ist alleine verantwortlich für die idiotische Energiewende und das gesamte andere Staatsversagen. Sie sehen fiktive Verschwörungen, wo Dummheit, Unfähigkeit und Schmarotzertum zwanglos als Begründung ausreicht (Hanlon’s Rasor). ++ Beweis: Von den 31 Ländern, die KKWs zur Stromerzeugung nutzen, steigt genau ein Land aus - nämlich Dummland. Weltweit werden viele neue KKWs gebaut, z.B. auch in den Nachbarländern. Wenn es die große Verschwörung gäbe, dann hätten doch viel mehr Länder den gleichen grandiosen Schwachsinn wie Dummland machen müssen. Das Gegenteil ist aber der Fall, wobei viele Länder sogar noch von der deutschen Dummheit profitieren, siehe zum Beispiel EU/Euro/Eurozone. ++ Im Jahr 2002 hatte Dummland 19 KKWs in Betrieb, die vermutlich besten und sichersten KKWs der Welt mit weit überdurchschnittlich hoher Leistung. Diese KKWs hatten zusammen einen Wert von schätzungsweise 200 bis 400 Milliarden Euro. Niemand hat die verblödete deutsche Gesellschaft gezwungen, diese KKWs in die Tonne zu treten. Wie und wer wurde seit 1998 gewählt? ++ Was passiert, wenn man Idioten vor echte Probleme stellt? Erstes Problem: Gescheitert. Zweites Problem: Gescheitert. Drittes Problem: Gescheitert. ... . ++ Alice Weidel: Dieses Land wird von Idioten regiert.

B. Jacob / 07.07.2022

Die Ukraine für die Deutschland mit seiner Bürgschaft haftet, denkt einen Teufel daran ihre Bürgschaftsschulden zurück zu zahlen, sondern betrügt uns noch unverschämt, indem die Trassen an denen die DDR in der Sowjetunion mit gebaut hat, einfach an Hunter Biden vergeben wurde und auch Minen um Bodenschätze zu fördern haben sich Konzerne unter den Nagel gerissen. Die Ukraine und ihr Kriegsgeplärr, reißt uns in den Abgrund. Wenn man Geopolitik, wo wir uns den moralischen Zeigefinger erlauben ohne an unsere wirtschaftlichen Interessen zu denken, wie die Amis das trotz Krieg auch tun, wird man schneller das Licht in Deutschland ausmachen, als uns lieb ist. Darum ist die Forderung richtig, Nordstream 2 trotz Gemecker aus Brüssel sofort in Betrieb zu nehmen, einen Ausfall können wir uns nicht leisten, wenn nicht alle Wert schöpfenden Räder der Realwirtschaft still stehen sollen.

Arnold Balzer / 07.07.2022

Herr Buchholz, Sie plappern nur den verquasten Murks des Autors nach, der wohl von Kerntechnik was versteht, aber europapolitisch ein Geisterfahrer ist: Wenn Sie seinem “alternativlosen Ziel” beipflichten, “die Ukraine muss zum Erblühen gebracht werden”, dann ist das alte Merkelpropaganda in neuen Schläuchen. Der GröKaZ ihr Dummsprech war in seiner Konsequenz genauso teuer und schädlich für uns wie das “Schuld”-Gequatsche, wir hätten eine Erbschuld abzutragen. (Wenn wir schon mit Erbschuld anfangen, dann lass ich anderen Völkern den Vortritt: Als erstes wären die Spanier dran, dann Türken und Engländer, und schließlich Belgier und Nordamerikaner! Wohlgemerkt ohne Anspruch auf Vollständigkeit.) Auch ohne “Spezialaktion” haben wir mit der Ukraine _nichts_ zu tun, dieses korrupte Shithole Country gehört nicht in die EU, und an die mit deutschen Steuergeld gespeisten EU-Fleischtöpfe schon gar nicht. Schon die Aufnahme von BG & RO war falsch, weil sie verfrüht war. Ihr Aufruf zur Eile (in Bezug auf den UA-Aufbau) ist voll daneben, denn so schnell wie hier das große Frieren und Hungern einsetzt, kriegen wir keine einzige MWh aus UA-KKWs - da müssen wir uns schon selber helfen, aber das wird von den regierenden Dumpfbacken verhindert werden.

Dr. med. Jesko Matthes / 07.07.2022

Ich kann das Wort “retten” nicht mehr hören! Deutschland hat schon den Euro und die EU, den Mittleren Osten, Afghanistan und, wie wir gerade sehen, den Weltfrieden gerettet… und ist dabei, das Klima zu retten. Und da soll ausgerechnet uns einer retten wollen? Wir sind nicht mehr zu retten…

hans kloss / 07.07.2022

Das ist so wie mit dem Frieden der vorteilhafter ist als ein Krieg und den keiner in D. haben will, das gleiche ist mit dem Covid Maßnahmen die fast alle gut finden und so ist das auch mit Kernenergie. Ich wollte das ergebnisoffen mit ein Paar Freunden (alle Ingenieure) diskutieren. Nix da. Alle glauben weiter an Durchbruch bei Akkubbau und an der Windenergie. Ihr Glaube an dem Fortschritt in Bereich Nuklearenergie ist nicht vorhanden. Ergebnisoffen wird wohl nur geben wenn wir meiste deutsche Journalisten an die Ostfront verjagen. Lass uns Holzoffen im Gartenhaus installieren. Das ist sicherer, die Nachbarn werden sich ärgern aber das ist doch öko ?

Elke Siegmund / 07.07.2022

„Der Westen“ ... „Korea und Japan“. Also ich bin ja eigentlich nicht pinnenschieterig, aber das finde ich nun doch daneben.

Emil.Meins / 07.07.2022

Da ich es aus Gründen der netiquette nicht im Klartext schreiben darf, drücke ich es mal so aus: Die Deutschen unterliegen täglich einer “Allogenen intrakraniellen Defäkation”, durch ÖR, Printmedien und die sog. sozialen Medien, über Smartphones etc., ein Teil davon dient auch nur zur Ablenkung, und all das mit großem Erfolg, was soll man da an Denkfähigkeit noch erwarten? So können auch Robert Habecks den Leuten die tollsten Geschichten erzählen (“der Mann hat ja studiert!”), und immer neue Theorien zur Weltrettung ausgebreitet werden, wie auch dieser Artikel, ohne daß außer ein paar Achse-Lesern jemand sich daran stört. Den meisten Leuten kann man alles erzählen, wenn es nur bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt, z.B. nicht allzuleicht als offene Lüge erkennbar ist, und am besten noch “weltenretterische” Züge trägt, bzw. dem allgegenwärtigen Schuldgefühl des Deutschen Rechnung trägt. Dieses wiederum wurde ihm genau mit der obigen Methode sorgfältig implantiert, ebenso schon lange vorher, das Untertanendenken und die implizite Bösartigkeit und Besserwisserei, die sich bei jeder Gelegenheit Bahn bricht, wenn es die Situation erlaubt, über andere Macht auszuüben. Alles das war bei Corona bestens zu beobachten. Nicht umsonst lernten wir schon als Kinder den Lehrsatz: “Wehe, wem die Macht gegeben!” Entsprechende Menschlein wachsen dann über sich selbst hinaus, wie der Herr Karl oder die gute Anallena, und werden gefährlich. Während früher Länder darauf bedacht waren, einen hohen Grad an Autarkie zu wahren, und Angriffe auf dieselbe als Hochverrat gewertet wurden, können heute Regierungen in aller Ruhe ein ganzes Land zugrunde richten, während sie laut das Selbstbestimmungsrecht eines anderen Landes zur Maxime ihres Handelns machen, und keiner merkt es.

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