Wie ich zuletzt an anderer Stelle schrieb: Früher war ich Ausländer. Dann war ich einer mit Migrationshintergrund. Heute bin ich Deutscher mit Migrationshintergrund. Die Begriffe wurden mit den Jahrzehnten immer länger, die Probleme aber nicht kleiner. Am ehrlichsten war eigentlich „Ausländer“. Da wusste jeder, woran er war. Man war Gast, man war fremd, aber man war da, um zu arbeiten und nicht, um das Gastland umzukrempeln.
Damals machten sich beide Seiten keinerlei Gedanken darüber, wer sich wohinein integrieren sollte. Es war ein ungeschriebenes Gesetz: Wer kommt, passt sich an. Wer hätte damals gedacht, dass wir Zeiten erleben würden, in denen Deutschland versucht, sich an diejenigen anzupassen, die eigentlich die Fremden im Land sind? Ich sage Ihnen: Niemand. Dass die, mehrheitlich türkischen Gastarbeiter, damals lautstarke Forderungen gestellt hätten, kam fast nie vor. Das hätte auch noch gefehlt! In einem Land, in dem man „Gast“ genannt wurde, auch noch Ansprüche zu stellen? Das verbot schon der Anstand. Ob der heute fehlt? Was ist Anstand?
Normalerweise benutze ich das „Wir“, wenn ich von uns Deutschen schreibe. Aber heute sage ich mal „Wir“ und meine die Türkeistämmigen. Ich weiß von mir selbst, wie penibel ich darauf achtete – und es heute noch tue –, dass alles gesetzeskonform ist. Bloß nicht unangenehm auffallen. Wenn man „Ahmet“ heißt, muss man glänzen, um nicht negativ ins Auge zu stechen. Nun gut, heute glänze ich vielleicht eher durch meine Texte und mein Rückgrat, aber Sie wissen, was ich meine.
Damals hatten Politiker noch Lösungen parat
Das Verhältnis war simpel: Wir, die damaligen Ausländer, waren zufrieden mit dem, was Deutschland uns bot. Und Deutschland war zufrieden, dass die Parallelgesellschaft keine Ansprüche stellte, nach deutschen Regeln lebte und nicht kriminell auffiel. Niemand war wirklich „integriert“ im heutigen soziologischen Sinne, aber fast jeder war angepasst. Natürlich: Ein türkischer Name bedeutete damals wie heute oft einen 0:1-Rückstand vor dem Anstoß. Das Wort „Migrationshintergrund“ verstaubte noch ganz hinten im Regal der Unwörter.
Aber ich möchte Sie an etwas erinnern, das heute Schnappatmung bei jedem Haltungsjournalisten auslösen würde. Wenn heute das Wort „Remigration“ fällt, brennt die Hütte. Großes Entsetzen, Lichterketten, Untergangsstimmung. Doch schauen wir mal zurück in die 80er, knapp 35 Jahre nach dem Krieg. Da hatte Deutschland keine Scheu, für türkische Gastarbeiter unter anderem Rückkehrerprämien auszuloben.
Wissen Sie noch, wer das entschieden hat? Es war die CDU/FDP-Regierung unter Helmut Kohl. Der Macher im Hintergrund war kein Geringerer als Norbert Blüm. Das „Rückkehrhilfegesetz“ von 1983 war ein Geniestreich an Pragmatismus: 10.500 DM Prämie plus 1.500 DM pro Kind, dazu die Auszahlung der Rentenbeiträge. Die Entscheidung fiel auf Regierungsseite schnell und noch kürzer war die Zeit, in der die Angesprochenen zu entscheiden hatten. Sechs Monate.
Und siehe da: Fast 300.000 Menschen, mehrheitlich Türken, nahmen das Angebot an und gingen zurück. Die Leute nahmen teilweise Summen mit, die heute einer Kaufkraft von fast 200.000 Euro entsprechen würden. Damals hatten Politiker noch Lösungen parat, weil sie die Situation richtig erfassten – ganz im Gegensatz zu heute. Damals durfte eben keine Linkspartei mitregieren und die SPD tickte auch, fast, noch normal.
„In Deutschland gibt es nichts mehr zu holen.“
Wenn ich heute vorschlage: „Geben wir jedem, der freiwillig zurück möchte, 20.000 Euro plus 5.000 pro Kind“, dann schreien die Ersten sofort: „Verschwendung!“ Aber das kann nur jemand sagen, der in Mathematik eine sechs hat oder Deutschland schaden will. Die heutige Zuwanderungsgeneration seit 2015 arbeitet mehrheitlich sowieso nicht. Wenn die hier altern, reden wir über lebenslange Grundsicherung und Mindestrenten, die den Steuerzahler ein Vielfaches kosten.
Mein Vorschlag: Prämie zahlen, aber kombiniert mit dem genetischen Fingerabdruck. Damit niemand „eine Runde um den Block“ dreht, den Pass wegwirft und unter neuem Namen wieder vor der Tür steht. Einmal kassiert, immer registriert. Wer dann wieder illegal über die Grenze kommt, kann dank des Abdrucks direkt wieder zurückbegleitet werden.
Vielleicht sind das zu viele Details für ein Land, das sich lieber in moralischen Debatten verliert, als pragmatisch zu handeln. Ich würde an den Landesgrenzen sogar groß plakatieren: „In Deutschland gibt es nichts mehr zu holen.“ Nicht bösartig, sondern als klare Kommunikation, dass die Grenzen gesichert sind.
Eigentlich wollte ich nur sagen: Mit einer mutigen CDU könnte das funktionieren, wenn der richtige Partner an ihrer Seite stünde. Es gibt viel zu retten. Packen wir es an. Und übrigens: Als Bedenkzeit für das Geld würde ich drei Tage geben. Ich kenne meine Pappenheimer: Wenn Bares im Spiel ist, entscheidet der Orientale schnell, so, als wollte er mit einem fliegenden Teppich schnell weg.

Meine Rede! Bei 1.500€ Istkosten pro Nase und Monat können wir mit Ihren Prämien ab Weihnachten die Steuern senken. Und dann lecken die, die nicht freiwillig gegangen sind, Fett. Weil es ab dann Tickets ohne Handgeld gibt…
Lieber Herr Dener, ich habe heute (bevor ich dieses neue Stück sah) schon gedacht: Ich hoffe, Sie bringen Ihre ganzen Beiträge als Buch heraus. Bitte gerne auch mit dem heutigen Beitrag!
Gut, ich bin dafür. Geben wir denen Geld.
Propaganda gegen Rasssismus ist selbstentlarvend, weil man damit zugibt, daß es sich beim sog. Multikulti um ein naturwidriges Ereignis handelt und dabei die vielen verschiedenen „Rassen“ anerkennt.
Die Propagandisten sehen dasselbe, was wir sehen, babylonische Sprachverwirrung und eine Rassenplage. Gut, das geht jetzt in die Satire …
Vor allem drückt die Sprachlosigkeit auf den kollektiven IQ. Das bleibt nicht aus. Konflikte lassen sich quer nicht mehr bereinigen, oder mit Clangewalt.
Es handelt sich im Kern ja auch nicht um einen Vielvölkerstaat, sondern um eine orchestrierte Mischkultur. Fast wie beim Fußball, nur daß Jubeljournalisten, NGOs und Abgeordnete am Spielfeldrand stehen und die Ausländer anfeuern.
Unsere Kultur, Geschichte, Tradition wird diskriminiert, das ist alles Nazi. Heute hat mich ein dunkelhäutiger Wichtigtuer überfallen, nicht angefaßt, aber er hampelte in einem asiatischen Kampfstil vor mir rum. Ich hatte schon mal so einen, der wollte mir Teakwondo zeigen. Das ist Nazi, wie Hitler ja festgestellt hat, soll man immer den Schwächeren überfallen, dann hat man einen leichten Sieg. Zum Anfassen kam’s nicht. Aber es nervt.
Das ist das, was angefeuert wird. Die Ausländer haben das schon verstanden. Und es ist ja auch keiner da, der das stoppen will. Klingbeil, Bas, Merz?
Wenn man das weiter denkt, läuft die Geschichte auf eine ethnische Säuberung hinaus. Das haben Habeck und Roth mit ihrer Vulgarität klar ausgedrückt. Und Merkel hat’s gemacht.
Im Orient will ich den Orient sehen und nicht einen Haufen Deutsche, die aus dem Orient Deutschland machen wollen.
Ich hätte es nicht glauben wollen, aber die zähesten Widersacher sind die Deutschen. Die Omas gegen Rechts, die woken Rucksackträger, die Altfreaks, die haben sich in ihrem Leben nie politisch engagiert, weil da der Gegenwind war. Jetzt können sie sich ohne Substanz großtun. In der DDR ware’s die IMs, die haben Parteikonformität genutzt. Das ist Engagement mit Sicherheitsnetz.
Vom Anwerbestopp für türkische Gastarbeiter 1973 dauerte es 10 Jahre, in denen ein grosser Familiennachzug nach Deutschland stattfand, bis dann ein kleiner Teil der türkischen Gastarbeiter das Geld für einen Neuanfang [als Händler, Handwerker …] in der Türkei mitnahm. Bülent Ecevit erklärte gegenüber Helmut Schmidt, dass er leicht einige Mio. Türken nach Deutschland schicken könne. Man wusste also damals schon, was man am deutschen Sozialsystem hatte. Darin haben sich über Jahrzehnte hinweg viele Ausländer eingerichtet. Selbst, wenn man heutzutage ca. 1 Mio. Ausländer über ‚Remigration‘ per Rückkehrprämie loswürde, änderte dies nicht mehr viel. Das Deutschland der Ursprungsdeutschen existiert nahezu gar nicht mehr und wird es auch nie wieder werden.
Rückkehrhilfegesetz. Ein neues altes Schlagwort, das wir in die politische Debatte bringen sollten. Ich möchte das Wort noch öfters lesen.
Einzelne gut formulierte Wörter können Wunder bewirken und gesellschaftliche Debatten auslösen.
Remigration geht zuerst einmal gratis: 1. alle abgelehnten Asyldarsteller. Man findet einen Weg. 2. Dasselbe gilt für alle Kriminellen. 3. Alle die sich nicht selbst versorgen. 4. alle die sich nicht anpassen und querstellen (Kalifatfans). 5. Jetzt kann man mit Prämien kommen um noch ein paar uneindeutige Fälle loszuwerden. D braucht eine ICE wie in den USA. Ja fast ganz Europa braucht eine ICE. Das Buch „Remigration. Ein Vorschlag“ von Sellner sollte mal jeder lesen. Die CDU wird auf absehbare Zeit so etwas nicht können und wollen, Hr. Dener. Mal die AfD machen lassen. Man wird sie wieder abwählen können wenn man nicht zufrieden ist.