Zum Weiterlesen hervorragend geeignet ist Vera Lengsfelds ungeschönte Merkel-Biografie „Ist mir egal – wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat“, die in der Achgut-Edition erschienen ist. Vera Lengsfeld zeigt darin, wie Merkel die Partei und Deutschland Schritt für Schritt entkernte und damit den größten Teil des heutigen Niedergangs des Landes zu verantworten hat.

Am Anfang der Exkurs zu den Spritpreisen: Ich halte es inzwischen nicht mehr aus, diese ewig gleichen Falschmeldungen. Die Spritpreise haben nichts mit den Grünen zu tun, sondern mit den militärischen Schnapsideen von Donald und Bibi. Und einer CDU-Wirtschaftsministerin muss diese unerwartete Steuerquelle (Weil ja auch die Steuern vollkommen falsch an den Ölpreis gekoppelt sind, obwohl sie angeblich eine ganz andere Zielrichtung haben!) erscheinen, die reichlu
ich sprudelt und damit zwangsweise (Steuer ist Gewalt! Weil sie auch mit Gewaltandrohung und Gewaltausübung eingetrieben wird) die vollständige Inkompetenz der Wirtschaftspolitik kompensiert, die von einer bödsinnigen Sanktion in eine blädsinnig-spielerische Zollandrohimg stolpert, und die NICHT MEHR GESTALTEN KANN. Es geht nicht um Ideologie (wenn man die Paranoia der Kriegsfürsten mal außer Acht lässt), sondern der Staat braucht einfach Geld, viel Geld und noch mehr Geld. Das Gesumse um die Grünen langweilt nicht nur, es empört mich inzwischen komplett. Es geht immer nur um die Finanzierung des parasitären Staats-Molochs! Und wenn die Grünen in der Regierung waren, haben sie Schuld auf sich geladen, aber nun hat die CDU/CSU wieder die Stafette übernommen, und macht DIE GLEICHE FALSCHE POLITIK. Dass Frau Reiche sich mit Intrigen auskennt, und jähe Wendungen nicht ausgeschlossen sind, sieht man ihr ja an. Aber ist sie deshalb, für dieses Amt geeignet? Die Wirtschaft schmiert ab, nahezu im freien Fall. Ich habe kein Verständnis für diese schwarz-rote Politik. Dort gibt es KEINEN HOFFNUNGSSCHIMMER! KEINEN! Im Gegenteil, selbst wenn frau Weidel regieren würde, würden sie die Energiewirtschaft aus ideologischen Gründen rücksichtslos zurrütteln und zersetzen. Es fehlt die Vernunft und die berechenbare Planbarkeit. Das ist das TODFESURTEIL für jedes wirtschaftsunternehmen. Und den Rest, der noch wie besessen arbeitet, zersetzt eine andere Frau, die Uschi. Es sind immer Frauen!
@Norbert Hamann „:@Michael Müller: 1 Euro entspricht etwa 1,20 DM von 1999. Somit kostet 1 Liter Benzin etwa 2,50 DM und nicht 5 DM.“ Das es so etwas wie Inflation gibt ist klar, aber wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen. Herr Maxeiner hat ganz recht, wenn er davon spricht, dass die Grünen einen Benzinpreis von 5 Mark haben wollten und jetzt haben wir den mehr oder weniger auch schon. Die Grundlage von Herrn Maxeiner und mir ist der Umtauschkurs bei der Einführung des Euros – und der war wenige Bruchteile weniger als 1,96 Mark. Schauen wir auf die Spritpreise, die der KI nennt: „Aktuelle Spritpreise (Stand 17. April 2026):Super E5: Ca. 2,11 € – 2,15 € pro Liter.Super E10: Ca. 2,06 € – 2,07 € pro Liter.Diesel: Ca. 2,15 € – 2,29 € pro Liter.“ Nimmt man 2,06 Euro mal 1,96 DM = 4,03 DM. Nimmt man 2,29 Euro mal 1,96 DM = 4,48 DM. Also: Wir befinden uns aktuell im Zwischenbereich von 4 DM und 5 DM auf der Basis des Umtauschkurses zur Zeit der Euro-Einführung. Dass die Inflation den Wert einer Währung frisst, ist ein „running gag“. Außerdem ist nun wirklich nicht alles so, dass man auf einmal fast DM mit Euro 1:1 gleichsetzen kann. Der Euro als Bargeld ( Münzen und Scheine) wurde zum 1.1.2002 eingeführt. Wer verdient heute schon mit demselben Job fast das Doppelte wie 2002? Ich kenne niemanden. Ich hatte früher viele Bekannte aus der Gastronomie, weil ich als Student selbst in dem Bereich gejobt hatte. Die haben 2002 im Prinzip so viel bekommen wie z.B. 2014 und noch später. Andere Leute in kleinen Firmen ohne Gewerkschaften geht es ähnlich. Und darauf kommt es letztlich an: Wenn heute jemand praktisch dasselbe verdient wie 2002 ist es für den unerheblich, dass der Euro schon lange nicht mehr denselben Wert hat wie damals, als er eingeführt wurde. Von daher können Sie sich Ihre Milchmädchenrechnung 1 Euro = 1,20 DM sparen. Man merkt gewissen Leuten an, dass sie noch nie im Leben diese Knochenjobs gehabt haben. Sollte aber eigentlich jeder mal gemacht haben.
Bürgerlich-konservative Kräfte sind in Krisenzeiten politisch unbrauchbar: zuerst zu naiv, um den Umsturz zu verhindern, danach zu schwach, um die Gegenrevolution durchzusetzen und wieder Ordnung herzustellen. Sie versagen auf ganzer Linie – erst als Verteidiger, dann als Gestalter – und enden als Steigbügelhalter des Umbruchs und Zuschauer ihres eigenen Bedeutungsverlusts.
Der Grund, warum Reiche aufgenommen worden ist und dabei bleiben darf, könnte auch sein, daß sie als Feigenblatt und Good Guy benötigt wird gegenüber dem Bad Guy Merz, der ja nach der Wahl völlig ungeniert umkippen darf, um Klingbeil Geltung zu verschaffen. Wer Halford Mackinder gelesen hat, versteht, warum Deutschland mittels des 1. und 2. WK zur Schwächung seiner selbst und Rußlands mißbraucht wurde, als Brückenkopf der Allierten sich jeweils aufbauen durfte, jetzt jedoch nicht der Achse Rußland-China dienen können soll, weswegen es entvölkert und zerstört wird, wozu zum wiederholten Male Hochverräter verwendet werden, denen von ihrem Volk wie stets gehuldigt wird.
Unter den sonstigen Fehlern ist der der schlimmste, daß wir die Fehler selber wechseln. Die Parteien sind beharrlich und so träge, die ziehen jeden Idealisten sofort in ihre Umlaufbahn. Das merkt man schon am fehlenden Mut der CDU, daß sie lieber mit einer völlig verbohrten SPD die Flickschusterei zementiert, statt eine Runderneuerung anzugehen. Merz wußte, was das Wahlvolk will. Sein Absturz kam auf Grund seiner vollmundigen Versprechen.
Reiche würde sich gegen die CDU nicht durchsetzen. Die würde sofort von der reaktionären Mannschaft torpediert und ausgebremst. Wenn man in einer Partei ist, folgen alle einer Meinung. Die „Solidarität“ wird beschworen, ohne daß jemand sagen könnte, was drinnen ist. Stabil ist nur die Demenz.
Bei der AfD wird immer betont, daß die die Schwäche der Regierungsparteien ausnutzt. Der gemeine Journalist gibt sich gerne tiefenpsychologisch, dabei ist das ein Textbaustein. Warum soll man sich für eine Schrottkarre begeistern, wenn man fürs selbe Geld einen Neuwagen kriegen kann?
Man postuliert den Wettbewerb der Schlechtesten. Wählt die Miserabilisten, Versager, Unfähigen, Linkshänder, Einfallslosen, Eingeschränkten, Flachen und Gewöhnlichen. Wählt das untere Mittelmaß, das sonst wie Blei im Regal liegen bleibt. Wählt das, was keine Zukunft hat und keiner will. Sonst bist du nur ein Populist. – Die merken das noch nicht mal.
Der „Protestwähler“ ist auch so eine Fata Morgana. Man wählt nicht die andere Partei, um gegen die SPD zu protestieren, sondern weil man deren Programm sch..e findet. Ich habe nachgeguckt in Basiswissen Grundrechte, das ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, ein Programm und einen Verein sch..e zu finden ist erlaubt.
Gibt es irgendeine demokratische Verpflichtung, sich an eine völlig desavouierte Partei zu ketten? Gibt es eine Verpflichtung, sich bei der Überfahrt auf die Titanic zu schnallen? Warum sollte man seiner Ausplünderung zustimmen? Warum soll man so tun, als wäre das, was man uns serviert, gerecht?
@Michael Müller: 1 Euro entspricht etwa 1,20 DM von 1999. Somit kostet 1 Liter Benzin etwa 2,50 DM und nicht 5 DM.
Also wieder CDU wählen und sich dann später, wenn defakto linksgrüne Politik gemacht wird, aufregen, man sei ja betrogen worden? Wie oft noch?
Das gibt’s doch nicht.