Manfred Haferburg / 24.04.2016 / 14:00 / Foto: Zarateman / 6 / Seite ausdrucken

Schweinekotelett-Attentat von der Polizei gerade noch vereitelt

Dank der Aufmerksamkeit von Bauarbeitern konnte ein rechtsextremistisches Verbrechen in Barsinghausen bei Hannover  gerade noch vereitelt werden. Auf einer Baustelle für eine künftige  Fluechtlingsunterkunft entdeckten die kultursensiblen Bauarbeiter vier frische Schweinekotelettes auf der Fensterbank. Sie verständigten umgehend die Polizei. Die Polizei nahm das Schweinefleisch vorläufig fest und wird es nach eigenen Angaben sachgerecht entsorgen. Der Staatsschutz ermittelt, da nicht auszuschließen ist, dass es sich um fremdenfeindliche Koteletts gehandelt haben könnte. Jetzt warten die Barsinghausener auf die GSG9. Wenn die erst mal mit den rechtsterroristischen Polenböllernazis fertig sind, werden sie die wohl lokale Fleischerei erstürmen, um den Metzgern ein für alle mal ihr tödliches Ausbeinhandwerk zu legen. Doch der fremdenfeindliche Ruf wird der Stadt nunmehr für lange Zeit anhängen. Gar nicht auszudenken, welche Konsequenzen das für die Barsinghausener Tourismusbranche haben wird. Auch der Wissenschaftsstandort Barsinghausen ist nach Aussage von Lokalpolitikern akut gefährdet. Auf einer Mahnwache gegen Rechts distanzierte sich ein Barsinghausener mit deutlichen Worten von jeglichem rechtspopulistischen Schweinekottelet: "Ihr Schweine dürft nicht glauben, dass ihr die Mehrheit repräsentiert! Lammkotelett sind sowieso gesünder!"

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Leserpost (6)
George Norman / 26.04.2016

Schwierig wird es bei panierten Kotelettes, bei denen die Fleischsorte nicht eindeutig zu identifizieren ist: Vergessener Einkauf oder rassistischer ‘‘Anschlag’‘? Schwere Zeiten für den Staatsschutz. Fällt die Panade eigentlich unter das Vermummungsverbot?

Wolfgang Richter / 25.04.2016

Schön, daß wir in dieser Republik keine Probleme haben. Immerhin beruhigend, daß die Bevölkerung inzwischen in vielen Bereichen Kultur sensibel und insgesamt wachsam ist. Das wird dem internationalen und vor allem islamistischen Terrorismus eine Warnung sein und ihn erheblich abschrecken, zumindest was das Heimsuchen des Raumes Barsinghausen angeht. Und wenn das Polenböller befreite, sodann von der GSG9 geräumte Städtchen wieder frei zugänglich ist, wird die örtliche Metzgerei mittels Ordnungsverfügung dazu verdonnert, nur noch Halal gerechte Fleischprodukte anzubieten u. auszuliefern. Das ist das mindeste, was man an aktiv gelebten Willkomm zu leisten hat. PS:  Ist bekannt, was man polizeilicherseits unter “sachgerechtem Entsorgen” versteht. Immerhin hat man von der Fensterbank ein,       wenn auch inkriminiertes, zu achtendes Lebensmittel entnommen. Haben damit ggf. die örtlichen Schnüffelhunde der Sheriffs noch       ihren Spaß  gehabt, bevor sie wieder auf Drogen- oder Tätersuche geschickt wurden ?

Martha Lutter / 25.04.2016

Herzlichen Dank für Ihr Fundstück, Herr Haferburg! Hab den Originalartikel in FB gepostet mit dem Hinweis “Und wieder ein Anschlag ... Kopfschütteln”). Und was war die Reaktion? Zwei Dislikes mit bin-traurig-Emoticon. Jetzt schüttele ich noch mehr den Kopf darüber, dass die Koteletts tatsächlich als Anschlag gesehen werden und Trauer auslösen. Sind denn tatsächlich alle irre geworden? Oder sind die Irren nur lauter als die Normalen? Oder bin ich die Geisterfahrerin? Danke, dass ich bei der Achse des Guten noch so etwas wie Heimat verspüre.

Christian Goeze / 25.04.2016

Übrigens: 10 Prozent aller Syrer sind Christen und hätten vermutlich keine Probleme mit frischen Schweinkoteletts gehabt. Aber so funktioniert der Rassismus (auch der gutmeinende): Alle Syrer sind Moslems und alle Deutschen tragen Lederhose.

Michael Strothjohann / 25.04.2016

Alarm ?? Ein einfaches “mal nachschauen” der örtlichen Beamten, die selbstverständlich immer kommen müssen, wenn sie gerufen werden, wird wegen eines billigen Effektes als besondere Übertreibung dargestellt. Ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wenn sich die Fleichteile, die dort runlagen, als verstreute Leichenteile herausgestellt hätten. Das ist nicht aus einem Tatort-Krimi, sondern so schon vorgekommen.

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