Das Sommerloch wird es in diesem „Höllensommer“ nicht geben. Während wir die nasseste Dürre seit 125.000 Jahren erleben und gewarnt werden, man könne auch bei 20 Grad den Hitzetod sterben, prasseln auch auf anderen Gebieten irre Meldungen auf die Bürger nieder.
Zum Beispiel über den mit Steuergeld kräftig gefütterten Kampf „gegen rechts“. Da wird das Sommerinterview der Oppositionsführerin Alice Weidel vom "Zentrum für politische Schönheit" und Omis „gegen rechts“ mit einem Dauerlärm gestört, was nur mit stiller Komplizenschaft der Polizei und des Senders geschehen konnte. Die ARD war sich so sicher, einen Coup gelandet zu haben, dass sie, bevor das Interview auf Sendung ging, die Hintergrundgeräusche nicht nur nicht löschte, sondern womöglich noch verstärkte. Die Sache ging so nach hinten los, dass es tagelange Bemühungen in den meinungsmachenden Medien erforderte, vom Schaden abzulenken. Zum Teil ist er noch vergrößert worden durch die wiederholte Behauptung, man wolle die AfD doch inhaltlich stellen, was die sofortige Frage aufwarf, warum man das nicht schon längst tut.
Statt nach dieser Blamage wenigstens innezuhalten, nachzudenken und sich zu fragen, ob der Kampf gegen rechts nicht vielleicht kontraproduktiv ist, kommt wenige Tage später die nächste Attacke. Die Sängerin Vicky Leandros, dem Alter nach eine Oma gegen rechts, teilte der „Bild“ mit, sie wolle Alice Weidel nicht auf ihrem Konzert sehen, das sie im Rahmen der Schlossfestspiele auf St. Emmeram geben würde. Die Begründung lautete ausgerechnet, Leandros stünde für „Vielfalt, Toleranz und Menschenwürde, Menschenrechte und Internationalität“. Das ist kein Fake, sondern gelebte „Haltung“ im besten Deutschland, das wir je hatten.
Auch das Restaurant, das seit Jahrzehnten die Gäste von Thurn und Taxis beköstigt, fühlte sich bemüßigt, zu verkünden, es wolle Weidel nicht bedienen. Zuvor hatte die Antifa vor dem Schloss lautstark gefordert, Weidel auszuladen. Weidel hatte zu diesem Zeitpunkt schon auf den Konzertbesuch verzichtet und mit der Fürstin beschlossen, den Abend lieber mit guten Freunden auf dem Schloss zu verbringen. Leandros, die gern griechische Kultusministerin geworden wäre, aber von den Griechen abgelehnt wurde, stand blamiert da. Wieder musste die woke Presse versuchen, die Peinlichkeit zu vertuschen, indem sie Fürstin Gloria angriff. Vor der Antifa nicht auf die Knie gegangen zu sein, fand die woke Journaille besonders krass.
Die Hakenkreuzmaler
Kurz darauf tauchte im Landtag von Baden-Württemberg auf einem Stimmzettel ein Hakenkreuz auf. Skandal! Die SPD forderte umgehend, dass der schuldige Abgeordnete sein Landtagsmandat verlieren muss. Am nächsten Tag wurde bekannt, dass der Schmierer der Landtagsvizepräsident der SPD war. Der Mann musste zwar seinen Vizepräsidentenposten aufgeben und aus der SPD-Fraktion austreten, behält aber sein Landtagsmandat. Die SPD scheint darauf zu verzichten, ihre Forderung durchzusetzen.
Befragt, was ihn getrieben hätte, schob der Hakenkreuzmaler der AfD die Schuld zu. Er hätte keine ruhige Minute mehr wegen der Gefahr, die von der AfD ausginge; ihn hätten insbesondere die Haltung einer AfD-Rednerin zu transsexuellen Kindern aufgewühlt. Das erinnert an die zwei Thüringer Grünen, die vor Jahren Hakenkreuze geschmiert haben, um auf die rechte Gefahr aufmerksam zu machen. Höchstwahrscheinlich sind diese grünen Hakenkreuze in die Statistik unter rechtsradikale Straftaten eingegangen, wie auch die Hakenkreuze, die auf AfD-Abgeordnetenbüros geschmiert wurden. Wie wird die Tat des Ex-SPD-Landtagsvizepräsidenten eingeordnet?
Seit Politiker mit dem Slogan „Nie wieder ist jetzt“ posieren, der sich gegen den Antisemitismus in Deutschland richtet, ist dieser Antisemitismus auf unseren Straßen ein Massenphänomen geworden. Inzwischen gibt es in Berlin auch queere Demonstrationen für Gaza, so am vergangenen Sonnabend in Kreuzberg mit 10.000 Teilnehmern. Im Demonstrationszug erklang der Spruch „From the river to the sea“, der die Auslöschung Israels fordert. Die Polizei hat versucht, diese Demo aufzulösen und wird dafür nicht nur von der taz kritisiert.
Menschen mit Würde und solche ohne Würde
Was ist in Deutschland, das seine „Aufarbeitung“ der Nazivergangenheit immer stolz vor sich hertrug, schiefgelaufen? Dafür gibt es eine Menge Gründe, die endlich einmal untersucht werden müssen. Der Hauptgrund ist aber, dass bei der Aufarbeitung nie thematisiert wurde, dass man die Methoden der Nazis und aller anderen Totalitären niemals anwenden darf. Wer die Demokratie mit undemokratischen Mitteln verteidigen möchte, landet unweigerlich in der Diktatur.
Warum läuft es der „Nie wieder ist jetzt“-Fraktion nicht kalt den Rücken herunter, wenn in Deutschland Menschen der Besuch von Konzerten, Restaurants, Veranstaltungen und Messen versagt wird? Das war in Deutschlands finstersten Zeiten der Fall und sollte sich nicht wiederholen. Dass Redner niedergebrüllt und Veranstaltungen durch permanenten Lärm unmöglich gemacht wurden, ist ebenfalls ein Zeichen der Zeit, in der die abscheulichsten Kräfte in Deutschland an die Macht drängten. Es sollte sich nicht wiederholen, dass Menschen in lebenswerte und lebensunwerte eingeteilt werden.
Heute kämpft die SPD um die Einsetzung einer Verfassungsrichterin, die Menschen mit Würde und solche ohne Würde einteilt. Letztere sind bis eine Minute vor der Geburt zum Töten freigegeben. Wobei die Anhänger der Eugenik nach dem Zweiten Weltkrieg, als bekannt wurde, zu welch schrecklichen Konsequenzen die „Wissenschaft“ Eugenik führte, einfach ihren Lebenslauf umschrieben: Maurice Thorez, 1945 Chef der Kommunistischen Partei Frankreichs, Leland Stanford, Gründer der gleichnamigen Universität, George Bernard Shaw, der mitten in der schlimmsten ukrainischen Hungersnot die Gerüchte darüber zu Verleumdungen von Stalins UdSSR erklärte, denn er hätte in Moskau ausgezeichnet gespeist. Die Liste könnte endlos verlängert werden.
"Unsere Demokartie" ist ihre Machtposition
Eine Aufarbeitung mit Lügen klappt nicht. In Deutschland wurde kaum thematisiert, dass nach 1933 ganze Rotfront-Kämpferbataillone zu den Nazis überliefen. Man beschäftigte sich wenig mit der Rolle der roten Kapos in den KZs, man leugnete, dass die Nazis eine linke Bewegung waren, wie zum Beispiel kein Geringerer als Sebastian Haffner in seinen „Anmerkungen zu Hitler“ bewiesen hat.
All diese Fehler münden in einen „Kampf gegen rechts“, der dem weitsichtigen Spruch des Kommunisten Ignazio Silone: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus“ recht gibt. Silone genauer: „Der Faschismus wird nicht sagen, dass er Faschismus ist, wenn er wiederkehrt. Stattdessen wird er sich als etwas anderes tarnen, … sogar als Verteidiger der Freiheit. Er wird seine wahren Ziele und Methoden verbergen und versuchen, die Menschen mit Versprechungen und Propaganda zu manipulieren.“
Die Kämpfer „gegen rechts“ wollen „unsere Demokratie“ retten und sind damit ziemlich präzise, denn „unsere Demokratie“ ist ihre Machtposition. Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. Dem müssen wir unseren Widerstand entgegensetzen.
Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen ist eine Politikerin und Publizistin. Sie war Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages zunächst bis 1996 für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Seitdem betätigt sie sich als freischaffende Autorin. 2008 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Dieser Beitrag erschien zuerst auf ihrem Blog vera-lengsfeld.de
Vera Lengsfelds Buch „Ist mir egal – Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat“, Achgut Edition, ist hier im Achgut-Shop bestellbar.
Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay

„Das bürgerliche Zeitalter ist abgeschlossen.“ A.H. Wahrscheinlich hat die Umwandlung des europäischen Bankenkartells zur Kolchose den Crash 2007 ausgelöst? Hitler war eim Imperialist der alten Schule. Er wollte die Großraumwirtschaft mit Waffengewalt erzwingen. Und er fand williges Gehör bei gutbetuchten Engländern, Franzosen, Spaniern, Römern, etc. Als das nicht gelang, hat man die Völker beschissen mit Verträgen aus Hinterzimmern, zu denen sie keine Meinung haben durften. Hitler und Mussolini wollten dasselbe, Mussolini die Wiedergeburt des Römischen Reichs, Hitler die Großraumwirtschaft. Die übrigens auch von Oswald Spengler im Untergang des Abendlandes postuliert wird, ein Eliteprojekt, welches von den „Leistungsträgern“ regiert wird; und das Völkergemisch von LeBon. Spengler sagte die Grenzöffnungen für das Jahr 2000 vorher. / Die EU ist ein autoritärer Staatenbund ohne Gewaltenteilung mit Nazi-Wurzeln. Warum sich China und Russland wohl dauernd beschweren, daß die Völkerechtscharta außer Kraft gesetzt worden ist? Das Großraumprojekt hatte den Arbeitstitel „Neuordnung Europas“. / „Die deutsche europäische Politik traf bisher auf zwei Hindernisse: 1. auf die Angst der Länder, ihre politische Unabhängigkeit zu verlieren. Dieses Hindernis sei durch den Krieg überholt. Deutschland habe die notwendige Macht in Europa; 2. auf die Währungsprobleme. Dies habe vor allem langfristige Pläne verhindert. Es sei nicht notwendigt, von einer “Währungsunion„ in Europa zu sprechen, es sei aber sicher, daß in Europa die Reíchsmark die stärkste Währung sein werde, da Detuschland die stärkste Wirtschaftsmacht sein wird.“ Aktenvermerk aus der Reichskanzlei: „Aufbau der deutschen Wirtschaft“ 9. Juli 1940 „Deutschland wird erst sein, wenn es Europa ist. Ohne die Macht über Europa müssen wir verkümmern.“ A. H. Hitler hat die liberale bürgerliche Ordnung gehaßt, deshalb hat er die zerstört. Derselbe Haß schlägt uns von der SPD entgegen, bei Corona als „Besorgte Bürger“.
Herr Born, der so weinerlich darüber klagt, „diese ‚Hass und Hetze‘ im eigenen Leben zu spüren, sollte eigentlich, wenn er auch noch sein Schwulsein anführt, genau wissen, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu werden. Aber er bläst ganz ungeniert zur Hatz auf die AfD, ihm ist völlig egal, daß das auch eine menschliche Komponente hat, für ihn ist es der politische Feind, und der muss weg, um jeden Preis, kein Fußbreit Boden soll er haben. So einer empfindet auch gar nicht so klammheimliche Freude, wenn dann wieder einmal ein verhasster AfD’ler ein Kantholz übergezogen bekommt. Verbohrtheit, Vermessenheit, Verblendung und gnadenlose Bosheit, wenn es um die Fleischtöpfe geht, und auch im Parlament würde er, noch im Amt, genau wie seine Kollegin Aras das oft tut, dieses Spiel jeden Tag, ganz im Sinne von “UnsereDemokratie„ spielen: “wir haben sie gepachtet und bestimmen die Spielregeln!„ Einerseits von der Würde des Amtes faseln, und von “ankotzen„ sprechen, das zeigt doch den wahren Hintergrund. Was für ein Kretin muss man sein, um so zu denken und zu sprechen? “So bin ich erzogen„, gibt er vor, im Ernst? So sind sie halt, die Sozen, auch wenn sie Armani tragen, bleiben sie die neiderfüllten, kleinbürgerlichen Nimmersatts mit dem Drang nach ganz oben. Nur diesen hat es jetzt zu Recht aus dem Spiel gekegelt. Wenigstens hat er ja seine Altersversorgung gesichert, mehr als jemand in 45 Jahren mit ehrlicher Arbeit. In seiner Vita brüstet er sich mit “einer Sonderaufgabe, in der ich viel gelernt habe: Die Mitarbeit im Opferschutzprogramm des Landgerichts„, Über seine Ehrenämter sagt er: “wie man gemeinsam gute Dinge erreichen kann. Wenn man so will: Unser Miteinander besser machen kann.„ Passt doch! Keine Gnade für AfD’ler! Kognitive Dissonanz bis Schizo. Doppelmoral. Entlarvend. Kann weg.
Gelebte Haltung in der SPD ist antideutscher Rassismus. Die Deutschen sind ein entsetzliches Volk. Erst hat das 15 Jahre gedauert, bis die gemerkt haben, daß hier was nicht stimmt, und dann sind sie falsch abgebogen und haben sich über die Türken beschwert, statt sich gegen Kohl und Rot-Grün zu wenden. Kohl hat das Land verraten mit Schengen und mit Maastricht. Schröder hat die Grenzen geöffnet und stolperte von einem Verbrechen in das nächste. Deutsche raus, das war die Agenda von Schily, Fischer und Schröder. Die Deutschen haben überhaupt nicht gemerkt, was für ein rassistischer Verein das ist. Sozialismus, alles Sozialismus, die Nazis, die Sozis, die EU, die haben das total verbockt. Anstatt das Internet zu nutzen, haben die das mit ihrm Sozialismus-Schwachsinn blockiert. Das ist angenehmer Widerstand, der zu immer mehr Kranzniederlegungen, Mahnmalen und Milliarden für den Kampf gegen Rechts führt. Selbst die RAF war klug genug, ihren Kampf aufzugeben, weil die gemerkt hat, der führt zur Aufrüstung der Polizei. Heute kann man im Internet nicht mehr sagen, welche Farbe die Regierung hat. Als ein Teilnehmer auf einer Demo Merkel mit den Nazis in Verbindung gebracht hat, war der sofort von der Polizei abgegriffen worden.
@ A. Frenzel: O-Ton Born: „Der Kampf gegen Rechts muss geführt werden. Der muss aber mit den richtigen Mitteln geführt werden…Und ich weiß, wer allein Schuld daran ist: Nämlich ich mit meinem idiotischen Fehler – weil ich in einer Kurzschlusshandlung ein Nazi-Zeichen hinter eine Partei voller Nazi-Mitglieder, hinter einen Typen voller Nazi-Freunde gemacht habe. Denn das darf man bei allem nicht vergessen: Die AfD ist eine gesichert rechtsextremistische Kraft, die Zulauf hat und Zulauf hat und Zulauf hat. Und immer mehr Menschen haben Angst. Immer mehr Menschen spüren diese ‚Hass und Hetze‘ im eigenen Leben, ich auch. Wir müssen die Vielfalt und die Demokratie und die Solidarität in unserem Land verteidigen gegen diese rechtsextremistischen Typen. Ich habe es nur an dem Tag falsch gemacht, völlig falsch gemacht. Dafür habe ich mich entschuldigt. Aber noch mehr schäme ich mich gegenüber all denjenigen, die ehrenamtlich, in den Vereinen oder Initiativen jeden Tag aufs Neue gegen die rechte Hetze kämpfen, gegen die Nazis und jetzt das Gefühl haben, da steht der Herr Born im Landtag und macht so eine bescheuerte Aktion, die am Schluss noch der AfD nützt. Ich hatte die große Ehre, als Sozialdemokrat, als schwuler Mensch, als Demokrat dieses Landesparlament nach außen repräsentieren zu dürfen. Darum ist mir auch wichtig zu sagen: Wir müssen überall dagegen kämpfen, dass wir uns an die AfD gewöhnen. Sie ist rechtsextrem. Sie darf keinen Platz haben im Rundfunk, sie darf keinen Platz haben auf der Straße, keinen Platz haben in den Hallen. Und wenn sie in unseren Parlamenten sitzen und die AfD noch nicht verboten ist – im Prinzip müsste es jeden Tag Mahnwachen vor unseren Parlamenten geben – denn wir dürfen uns nicht an die AfD gewöhnen.“ Dieser larmoyante „Mann“, mit diesem Jargon (Das kotzt mich am allermeisten an), der sein Schwulsein als Reklameschild trägt, gehört nicht in ein Parlament. Wie nah ist dieser „gute Demokrat“ bei Jette: überall Nazis, die weg müssen…?
Unser Geld ist sicher in den USA besser angelegt als in die Invasion, da hat TT schon recht. Bei seiner Schottenpolitik. Mit dem größten Markt der Welt, dem islamisch-indischen können wir trotzdem gute Geschäfte machen – ohne die Kundschaft im Laden zu haben – es sei denn, sie zahlt für Kost&Logis;. Ein anständiges Russland wäre auch nicht schlecht als Partner, geht im Augenblick leider eher nicht, weil die nicht wollen. Und die Chinesen sollen ruhig an der „Neuen Seidenstraße“ bauen, wenn sie es bezahlen. Wir stellen den Duisburger Binnenhafen als Endstation bereit. Europa als Zentrum der ge- und behandelten Welt! Und DE mitten drin, im Brennpunkt, sozusagen DER hotspot – was wollen wir mehr? Alles wird gut.
@ Elias Hallmoser: Nein, es war entschieden keine „Fehleinschätzung“ der Sowjet-Regierungen, den Staat Israel als Stellvertreter des US-Imperialismus zu betrachten. Die israelische Führung hat sich 1956 – unter dem Eindruck der Schwäche und Unzuverlässigkeit von Briten und Franzosen ganz klar dafür entschieden, ohne Wenn und Aber bloß noch auf die USA zu setzen. Damit war die Seite im Kalten Krieg bestimmt (oder wurde von den Umständen bestimmt – geschenkt). Was nun die DDR betrifft: Die hatte außenpolitisch der Sowjetunion zu folgen. Aber noch schwerwiegender: Aufgrund der Hallstein-Doktrin und des ökonomischen Arguments der Wiedergutmachung haben die Israelis aus wirtschaftlicher Not heraus die BRD anerkannt und die DDR NICHT. Nach 1967 war das sowieso für die DDR vom Tisch. Ich würde also meinen, dass für die realsozialistischen Linken im Ostblock die Parteinahme für die progressiven arabischen Regimes eher taktischer Natur war – während sie bei den West-Linken aus dem Herzen kam.
Übrigens spielte der Islam damals keine Rolle. Man trank Importschnaps, trug Designeranzüge, die Mädels paradierten als sexy Soldatinnen und Polizistinnen und den Glauben verbannte man ins Mittelaltermuseum. Den politischen Islam hat erst Chomeini wiederentdeckt und erweckt.
Irgendwie kommt bei dem ganzen Tohuwabohu Heino garnicht vor.