In einem offenen Brief gegen den Gaza-Krieg wandten sich über 60 Prominente an die Bundesregierung. Die Forderung „Stoppt die Kriegsverbrechen in Gaza!“ richtet sich freilich nicht gegen die Hamas, sondern gegen Israel.
In einem offenen Brief gegen den Gaza-Krieg wandten sich „über 60 prominente Personen des öffentlichen Lebens“ (darunter Luisa Neubauer, Kurt Krömer, Axel Prahl, Fathi Akin und Natalia Wörner) an den Bundeskanzler, Vizekanzler, Außenminister sowie weitere Mitglieder der Bundesregierung und des Bundestags. Im Brief heißt es unter anderem: „Deutschland hat aufgrund seiner historischen Schuld eine besondere Verantwortung: sowohl für die Einhaltung des Völkerrechts und der universellen Menschenrechte als auch für den Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus.“
Wow, jetzt muss der Holocaust schon dafür herhalten, dass man nicht etwa die Nazi-Ideologie der Hamas anprangert, sondern den Juden indirekt vorwirft, dass sie wehrhaft sind. Initiiert wurde der offene Brief gegen die „Kriegsverbrechen“ ausgerechnet von dem Hanau-Überlebenden Said Etris Hashemi. Der 28-Jährige hat den rassistischen Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020 schwer verletzt überlebt, dabei seinen Bruder Said Nesar und mehrere seiner Freunde verloren.
Und er fühlt sich nicht den Menschen verbunden, die am 7. Oktober in Israel abgeschlachtet wurden? Er hat keine Empathie dafür, dass Israel sich gegen diese Mörder wehren muss? Hat der Afghane so wenig Empathie mit den jüdischen Opfern, weil die Täter, die das Massaker verursachten, wie er Muslime waren? Unterstützt wird die Aktion zudem von Amnesty International.
„Promis gegen Israel“
Die dazugehörige Petition ist mit „Stoppt die Kriegsverbrechen in Gaza!“ überschrieben. Dies ist nicht etwa an die Terrorarmee Hamas, sondern an den angegriffenen jüdischen Staat gerichtet – und lässt völlig außer Acht, dass Hilfsgüter von der Hamas veruntreut wurden und die Hamas die Zivilbevölkerung mit dem Tod bedroht, wenn sie Hilfe von Israel annimmt. Es wird außerdem ignoriert, dass sich die Hamas mitsamt ihren Waffen bewusst in Schulen, Kranken- und Wohnhäusern versteckt. Es wird völlig außer Acht gelassen, dass die Hamas erst kürzlich noch das nächste Massaker an Israelis angekündigt hat.
Dass Luisa Neubauer, die sich nie wirklich von Greta Thunberg distanziert hat, dieses Pamphlet unterschreibt, erstaunt nicht. All diejenigen, die ihr in Berlin eine Bühne bei der Kundgebung gegen Antisemitismus gegeben haben, dürfen sich jetzt allerdings zurecht saublöd vorkommen.
Dass sich nun auch Nutznießer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gegen Israel bekennen, haben wir ganz sicher auch Bundeskanzler Friedrich Merz, Außenminister Johann Wadephul und dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, zu verdanken. Sie waren es, die mit ihren unverantwortlichen Worten all denen Mut gemacht haben, aus der Deckung zu kommen, die sich bis dato nicht getraut haben.
Wir Juden bekommen Klarheit, jeden Tag mehr. Wenn wir dann alle vertrieben wurden, weil das Klima hierzulande zu bedrohlich geworden ist, dürfen sich auch die „Promis gegen Israel“ fragen, ob das ein wirklich gutes Tauschgeschäft war. Die Vorhut der Islamisten ist schon in Deutschland angekommen. Das ist aber erst ein Vorgeschmack. Versprochen.
Malca Goldstein-Wolf ist eine deutsch-jüdische Aktivistin und Publizistin, die sich gegen Judenhass einsetzt. Neben ihrem Aktivismus als ehrenamtliches, geschäftsführendes Mitglied des deutschen Präsidiums von Keren Hayesod, Israels größter Spendenorganisation, sammelt sie Gelder für israelische Menschen in Not.
Beitragsbild: Ot CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Danke Frau Goldstein-Wolf. Ich möchte hiermit meine Verbundenheit mit den Juden und Israel ausdrücken und komme nicht umhin Deutschland den islamischen Untergang zu wünschen, wenn es sich nicht rechtzeitig auf seine jüdisch-christlichen Wurzeln besinnt. Ich bin müde, es ist alles schon gesagt worden, kann einfach nicht mehr auf’s hundertste wiederholen was so viele Kommentatoren geschrieben haben.
Korrekt analysiert, Frau Goldstein-Wolf. Die Leute des Samstags sind die „ last ditch defence“, danach sind die Leute des Sonntags dran. Und daß mir dieses pausbäckige Reemtsma- Mädchen ständig die Welt erklären will, erst Klimagaga, dann Nahostkonflikt, ist zum Reihern. Ist ihr eigentlich klar, daß sie ohne die adolfischen Machenschaften ihres Großvaters in Harburg an der Aldikasse säße statt in Blankenese bei Willy Wichtig?
Sechzig B-Promis können mit Unterstützung der Bundesregierung und Amnesie International das Braune Wasser wieder nicht halten. Nur noch erbärmlich.
„…haben wir ganz sicher auch Bundeskanzler Friedrich Merz, Außenminister Johann Wadephul und dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, zu verdanken“ – und Hamad Abdel-Samad und allen, die freundschaftlich und ergebnisoffen diskutieren, ob die Israelis nicht vielleicht doch Völkermörder sind. So ehrlich muss man sich schon machen, wenn man alle benennen will, die sich daran beteiligen, die größte und hässlichste Lüge in dieser an Lügen nicht armen Zeit zuzulassen anstatt ihr entschlossen und mit geraden Rücken entgegen zu treten.
Und deshalb, AM ISRALE CHAI, GO IDF, GO MOSSAD, LOVE GREETS AND RESPECT FRON GERMANY TO ISRAEL. Diese 60+x Gestalten zählen nicht…
Die UNO ist ein von bestimmten Hyperfertilen beherrschter Sauhaufen, dem man kein Geld geben sollte. So wenig wie den Söhnen Allahs, die uns hier belästigen. Geschäfte mit denen jederzeit, aber sie sollen nicht im Laden hocken, bei Kaffee&Kuchen; für lau. Das versaut uns nämlich die Bilanz, weiß jeder Kaufmann.
Hallo !
Die Vors. d. Grünen Jugend, Jette Nietzard hat noch einmal nachgelegt. Sie bezeichnete den Überfall der Hamas am 7. Okt. ’23 als „Militäroperation“.
Na Donnerwetter, auch eine Meinung !
Erst der Protest von Volker Beck (Grüne) veranlasste die Grüne Jugend, das fragwürdige Video ihrer Vors. in eine antisemitische Attacke um-
zudeuten. Eine Entschuldigung für diesen unsäglichen Quark gab es allerdings nicht.
MfG
Werner Pfetzing