
Ihr Bericht beweist mal wieder, dass trotz völliger Unkenntnis pauschal Unwahrheiten in die Welt gesetzt werden können. Ich hoffe Ihnen ist bewusst, dass genau diese medialen Falschbehauptungen erst zu diesem Insolvenzantrag geführt hat. Wahrscheinlich schreiben Sie auch noch in einem halben Jahr über die Pleite, die dann gar nicht stattfand.
Die bösen Banker müssen heutzutage gesetzlich vorgeschriebene stundenlange Beratungsorgien mit Ihre Kunden durchführen, bevor sie z.B. einen harmlosen Fonds verkaufen können. Solche Firmen, besonders wen sie grün angestrichen sind, dürfen mit Unterstützung und Wohlwollen der Öffentlichkeit/Journaille hochgefährliche Produkte unters (grün-geldgierige) Volk bringen, wobei allein das 8% Zinsversprechen genug Abschreckung hätte sein müssen. Aber das habe ich schon bei der Dotcom-Blase festgestellt: die gierigsten Kunden waren die Alt68er. Ich kann mir bei Prokon eine klammheimliche Freude nicht verkneifen.
Ich fürchte, ich kann für diese Anleger kein Mitgefühl aufbringen. Den Altruismus “etwas für die ..... (hier ein beliebiges passendes Wort des ökologischen Wortschatzes einfügen) zu tun”, nehme ich den Leuten nicht ab. Vielmehr war es doch so, daß man im Vertrauen auf die ständig steigende Zwangsabgabe der Stromkunden auf überdurchschnittliche hohe Profite gehofft hat. Das ist für mich nicht Umweltschutz, sondern Leben auf anderer Leute Kosten. Es gibt dafür im Deutschen auch ein Wort, das mit P anfängt. Nein, Mitgefühl habe ich für diese Leute ganz sicher nicht.
Sehr geehrter Herr Röhl, Sie schrieben hier am 11.01.2014, ich zitiere: “Realitätsblinde Geldgeilheit auch noch mit grünlackierter Gutterei veredeln zu wollen, das muss bestraft werden.” Und die Strafe folgte auf dem Fusse. Gezockt und verloren. Wie erfreulich.
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