Pro Klimawandel: Eine Bewegung im Leser-Dialog

Das Bekenntnis zur Erderwärmung unter dem Titel „Ich bin für Klimawandel. Leben Sie wohl.“ fand letzte Woche enorme Resonanz. Hunderte von Lesern outeten sich spontan ebenfalls und plädierten für die schnelle Gründung der Partei „WfD – Wärme für Deutschland“. Im Rahmen unseres beliebten Formats „Achse im Dialog“ gehen wir hier auf die zahlreichen Fragen, Anmerkungen und Ideen ein – auch auf heftige Kritik.

Johann Weimaraner (via Achgut-Facebook): Ich übernehme persönlich Verantwortung und stelle mich als Kanzlerkandidat der WfD zur Verfügung!

Nach derzeitiger Planung finden die Vorausscheidungen für GNBK (Germany’s Next Bundeskanzler) bundesweit in Gartencentern und Sonnenstudios statt. Termine entnehmen Sie bitte dem Achgut-Newsletter oder Ihrem Lokalanzeiger. Bikini nicht vergessen!

Kira Mandini: Mir wollten schon einige das schöne Osterwetter madig machen. Daher möchte ich mich unbedingt Ihrer Bewegung anschliessen und beantrage, WfD-Mitglied zu werden. Wo bitte kann ich das Mitgliedsformular herunterladen?

Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Eine Parteigründung will sorgfältig geplant sein. Was für Spaltprodukte menschlicher Ursuppe bei solchen Gelegenheiten unter ihrem Stein hervorkriechen und plötzlich Landesvorsitzender sind, hat man in der Vergangenheit oft genug erlebt, von den Grünen bis zur AfD. Mit Parteien ist es ja ähnlich wie mit Deutschland insgesamt. Wer drin ist, ist drin. Abschiebungen sind in der Praxis kaum möglich, egal ob nach Asylrecht oder Parteiengesetz.

Ernst Lerche: Ich möchte um sofortige Aufnahme in die neu zu gründende Partei WfD – Wärme für Deutschland bitten, da eine niedrige Parteibuchnummer schon immer hilfreich für einen guten Posten war. […] 

Ist klar, jetzt sind alle gerne vorne dabei. Aber wenn es in ein paar Jahren zu den Genfer Prozessen am Internationalen Klimagerichtshof kommt, will’s wieder keiner gewesen sein. Dann hat jeder nur „Befehle befolgt“, kennt man ja. 

Harald Rauser: Brillant. Wenn wib startet, bin ich dabei. Bin IT- und Medienunternehmer. PR ist geregelt. Let’s do this.

Können Sie auch hacken, zum Beispiel Grüne, Bitcoin und den Bundeswahlleiter? (Ich frage nur für einen Freund.)

Bruno Altmann: Ich möchte, dass sich unsere neuen Mitbewohner bei uns wohlfühlen. Dazu gehört, dass sie nicht ständig frieren müssen. […] Aber ausgerechnet die größten Refugees-Welcome-Schreier wollen, dass es kalt bleibt. […] 

Sehr guter Kommunikationsansatz: Erderwärmung als Willkommenskultur – ein Akt der Menschlichkeit und Integrationsförderung. Der wahre Gutmensch sagt Ja zum Klimawandel! Überhaupt sollte eine möglichst breite und emotionale Ansprache erfolgen. Für besseren Impact richten wir uns nicht nur an die allgemeine Bevölkerung („Ein Herz für Wärme“), sondern passen unsere Kommunikation zielgruppenspezifisch an, zum Beispiel für die LGBT-Gemeinde („Ein Herz für Warme“). Insgesamt brauchen wir unbedingt eine younge, freshe, positive Tonality fürs Campaigning, um den Untergangspropheten etwas entgegenzusetzen. Während die anderen mit ihrem Gletschergewinsel um die Ecke kommen, singen wir fröhlich „Like ice in the sunshine, I’m melting away“. TV-Spot ist schon fertig.

Werner Geiselhart: Bezeichnend finde ich, dass eine Satire realitätsbezogener daherkommt wie das todernst gemeinte Katastrophen- und Panikgeschwafel der Politiker und TV-„Experten”. […]

Satire? Welche Satire?

Okko tom Brok: […] Können Sie denn auch garantieren, dass dieses wunderbare Frühjahr nicht nur Glück, sondern wirklich schon der erhoffte Klimawandel ist? […]

Leider nicht. Dafür kann ich etwas anderes garantieren. Wenn die Grünen weiterhin jede Schönwetterphase zum „Dürresommer“ und Vorboten einer „Klimakatastrophe“ umetikettieren, dann ist das kostenlose Wahlhilfe für die WfD. Immer mehr Menschen werden auf den Gedanken kommen, dass Klimawandel keine so schlechte Sache sein kann, weil man die „Heißzeiten“ so freudvoll und erstaunlich unbeschadet überlebt. 

Dr. Christian Rapp: Ich stelle mich hiermit als Pressesprecher zur Verfügung. Als Ausdruck der politischen Überzeugung in Badehose und Adiletten. […]

So leid es mir tut, Dr. Rapp, das wird nichts. Sie erinnern sich, dass Sie im Rahmen der letzten „Achse im Dialog“ um Verhütungsberatung nachsuchten: „Kann ich Annalena per Youtube-Video beim GV als Spermizid zur Kontrazeption nutzen?“ Ich denke, Sie wissen selbst, welche Möglichkeiten sich für den politischen Gegner aus dieser unschuldig-lebensfrohen Anfrage ergeben. Man wird Sie als triebgesteuertes Sparhorn diffamieren, dem zwischenmenschliche Intimität nicht einmal eine Packung Durex Gefühlsecht Classic wert ist. Die Boulevard-Überschriften und Stegner-Tweets liegen auf der Hand. „WfD-Sprecher: Geil mit Geiz“, „Wemsen für die Wärme – der Klima-Hedonist der WfD“, „Klima-Populisten: Manche mögen’s heißer“ und so weiter. Sorry, aber als junge Bewegung müssen wir darauf achten, möglichst wenige Angriffspunkte zu bieten. 

Patrick Koser (via Achgut-Facebook): Mit der Einstellung lässt sich aber kein Geld verdienen.

Warten Sie ab, bis unsere T-Shirts im Achse-Online-Shop stehen. Zusammen mit den Bademänteln, Sonnenhüten, Flip-Flops, Handtüchern, Wasserflaschen und und und. Das Jahr ist durchgeplant, bis hin zum Renner im nächsten Karneval: die Kinder-Komplettverkleidung für 17,95 €: „I bims, 1 Klimawandel“.

Gertraud Schwab (via Achgut-Facebook): So ein geiler Artikel. Wird nur gegen grün-linke Meinungsmehrheit nicht viel nützen.

Manchmal geht es schneller, als man denkt. Nehmen Sie die Dinosaurier. Die haben auch geglaubt, läuft bei uns, und zwar für immer. Bis ein mittelgroßer Stein bei Mexiko ins Wasser gefallen ist und den Dinos gezeigt hat, wo der Hammer hängt. Es genügt auch ein ordentlicher Vulkanausbruch à la Tambora oder Laki, und schon haben wir für ein, zwei Jahre echtes Dunkeldeutschland. Wenn dann geheizt werden muss, bis es quietscht, ist die WfD auf gutem Weg zur absoluten Mehrheit.

Rene Daners (via Achgut-Facebook): Als fiktive Kurzgeschichte wäre es ein toller Schreibstil, aber das will sich doch nicht ernsthaft Artikel schimpfen?

Niemand hatte die Absicht, einen Artikel zu errichten!

Manuela Bartusch: […] Dieser Artikel sollte Pflichtlektüre für all die drögen und tumben Dauerempörten und Gutmenschen sein, die anscheinend nie auf der Sonnenseite des Lebens stehen wollen. […] 

Nun ja, schauen Sie mal, was dabei herauskommt:

Xxxx Xxxxxxx (per E-Mail): Solche Artikel solltest Du keinem aufgeklärten Naturwissenschaftler senden, der tagtäglich mit der Problematik und den Auswirkungen zu tun hat. Aber wenn Du Dir Dürre, Starkregen oder gar Tornados, Niedrigwasser und andernorts mehrere hundertjährige Hochwasserereignisse in einem Jahrzehnt wünscht, dann gratuliere ich Dir natürlich zum immer schneller voranschreitenden Klimawandel. Da braucht man keinen IPCC-Bericht, da reichen die Aufzeichnungen von der Zugspitze in den letzten 100 Jahren. […] 

Wieder was gelernt. Wusste ich nämlich noch gar nicht, dass eine Wetterstation Dürre, Tornados und Jahrhunderthochwasser vorhersagen kann. Und das sogar andernorts und langfristig. Aber wenigstens fällt mir ein aufgeklärter Naturwissenschaftler ein, dem ich mein Stück ohne Bedenken zusenden könnte (hier ab 33:52).

P. Wannenmacher: […] Pate der Achse bin ich bereits, also warte ich auf die Parteigründung ;-)

Um ein weit verbreitetes Missverständnis aufzuklären: Eine Achse-Spende ist NICHT mit einer Organspende vergleichbar. Bei uns können Sie Ihr Herz mehr als einmal vergeben. Die Operation ist übrigens absolut schmerzfrei, versprochen.

Andre Griessmann: […] Ich mache mit bei WIB/WfD und habe eben mangels Großspendemöglichkeit für ein Jahr die Achse „geschmiert“. Weiter so!

Sehr gut, Herr Griessmann, das „Weiter so!“ geben wir gerne zurück. Aber auch hier der Hinweis: Anders als bei Parteien ist es bei der Achse legal, Großspenden in Form zahlreicher Kleinspenden zu leisten. Sie tragen einfach auf dem Online-Formular in das Kästchen vor „Patenschaften à 59,50 EUR“ zum Beispiel „3000“ ein, und rubbeldikabitz sind Sie 178.500 Euro los, die Sie sonst nur unnötig belasten würden. Klasse, oder? PS: Falls es um große Mengen Bargeld geht, sollten wir die Achse-Doppelspitze damit nicht behelligen. Wenden Sie sich am besten direkt an mich, der Einfachheit halber.

tho Pesch Markus: Haaaalo Herr Lowenstern, Sie sind nicht alleine. Ich finde Klimawandel auch super. Ich weiss aber nicht, wo ich das posten kann, so dass Sie mich finden koennen. […] 

Haaallo! Ohne zu wissen, wo Sie posten können, haben Sie ausgerechnet da gepostet, wo ich Sie finden konnte. Ein unfassbarer Zufall! PS: Haben Sie’s schon mal mit Lotto probiert

Sara Christina Lier (via Achgut-Facebook): Auch wenn ich mit meiner Einstellung zu dem Thema anscheinend NICHT auf der Achse-Welle reite, hier mein kleiner Einwand: Vielleicht vergeht euch WiB-Fans noch die Freude am Klimawandel, wenn euer Garten schon im März verdörrt ist, euer Wald, in dem ihr gerne mit euren Hunden spazieren geht, abgebrannt ist und das Kilo Kartoffel 20 Euro kostet. […] 

Aber Frau Lier, wer sagt denn, dass mehr Wärme automatisch mehr Trockenheit zur Folge hat? Ich verrate Ihnen jetzt einen Geheimtipp. Es gibt eine sensationelle Webseite mit Vergleichswerten und Vergleichsorten für Ihre Stadt im Jahr 2080. Dort können Sie ganz präzise erfahren, was Ihnen blüht (oder nicht mehr blüht), wenn es in 60 Jahren um langweilige 1,8 oder katastrophale 4,2 Grad wärmer geworden ist. In Erwitte, NRW, wo Sie laut Ihrem Facebook-Profil herkommen, wird es demnach im schlimmsten Fall so warm wie jetzt im zauberhaften Maribor, Slowenien. 

Das angebliche „Klimadoppel“ Maribor ist zwar nur ein „Wärmedoppel“, aber etwas weiter unten auf der Seite findet sich ein separater Abschnitt zum Jahresniederschlag. Erwitte ergibt keinen Treffer, dafür das benachbarte Lippstadt. Und siehe da, das Chart zum Niederschlagsverlauf zeigt, dass dort die Regenmenge bei 4,2 Grad Erwärmung in 60 Jahren punktgenau da landet, wo sie jetzt ist (ca. 750 Liter). In Berlin hat es dann sogar 5,8 Prozent mehr Regen, in Bonn -3,7, in Hamburg +3,7, in München +3 Prozent Niederschlagsmenge. Klingt nicht wirklich nach verdorrten Gärten, abgebrannten Wäldern und 20-Euro-Kartoffeln.

Das alles muss man natürlich nicht glauben, tue ich auch ganz bestimmt nicht. Bei Ihnen hingegen sollte es anders sein, denn Sie vertrauen doch den Experten, oder? Die „Klimadoppel“-Webseite ist schließlich kein Fake von irgendwelchen dubiosen Erwärmungsfans. Nein, die beruht auf NASA-Projektionen und ist von der oberseriösen ARD, noch besser: von den „Tagesschau“-Leuten. Und die würden bekanntlich nie lügen. Mehr Faktencheck geht ja gar nicht. Mehr Fun auch nicht. Ich sage Ihnen, seit der Erfindung des Klimawandels hat nichts so viel Spaß gemacht wie dieses öffentlich-rechtliche Supertool. 

Antonie Wester: […] Was ist so toll an einem Sommer, wo man nur frühmorgens oder spätabends raus kann, weil einem die Hitze zusetzt? JA, das gibt es auch! Und die Äcker vertrocknen, sodass Obst und Gemüse ordentlich teurer werden?? Die Stromkosten durch Ventilator-Dauergebrauch extrem ansteigen, und Bäume im August schon aussehen wie normalerweise im Oktober? Nein, daran kann ich nichts finden. […]

Das mit dem Trockenheitsgerücht hatten wir gerade bei Frau Lier. Und klar, nicht jeder mag mehr Wärme. Aber wenn etwas die Energiekosten explodieren lassen wird, dann bestimmt nicht die Erderwärmung. Was Sie im Sommer für Ventilator und Klimaanlage verbraten, sparen Sie im Winter an Heizkosten. Entscheidender: Bei konsequenter Umsetzung der Schnapsidee Energiewende wird dem Finanzminister Kevin Kühnert in einigen Jahren plötzlich auffallen, dass keiner mehr Mineralölsteuer zahlt. Dann gilt nicht mehr Schwarze Null, sondern Schwarzes Loch im Bundeshaushalt. Und da ein 12,5-prozentiges Einnahmeminus mehr als ein klitzekleines Problemchen ist, wird man sich die jährlich fehlenden 43+ Milliarden von wem holen? Genau. Von Ihnen.

Sabine Schönfelder: […] Falls Ihr Neffe noch mehr von Ihrer geilen DNA in sich verspüren sollte, wie wär’s mit einem Artikel auf Achgut? Früh übt sich …

Glauben Sie mir, liebe Frau Schönfelder, das wollen Sie nicht. PS: Wann haben Sie das letzte Mal eine SMS von einem 16-Jährigen erhalten?

Wilfried Cremer: […] Ein schöner Text, Ihr Neffe soll ihn sofort an der Schule verteilen.

Genau, Herr „Cremer“. Oder soll ich sagen „Genosse Kremerow“? Geben Sie zu, Sie operieren aus einem St. Petersburger Betonbau und sind „hip, jung und gewissenlos“. Aus obskuren Gründen wollen Sie dafür sorgen, dass mein Neffe seine Schule ohne Abschluss verlässt und in sozialer Isolation versinkt. Stimmt’s, oder habe ich recht?

Inge Weidenreich: Tja, Herr Löwenstein, wenn sie das deutsche Bildungssystem für nachhaltig zerstört halten (was ich übrigens auch so sehe), warum wollen Sie dann, dass Ihr Neffe keine Unterrichtsstunde verpasst?

Vielleicht, weil er sonst noch weniger Bildung abbekommt, als es eh schon der Fall ist? Nichts gegen Christian Lindner, aber im Bereich Schule gilt für mich: Lieber schlecht lernen als gar nicht lernen.

Andreas Rochow: […] In Ihrem Verweis auf das Erbe, das auf die junge Generation übergeht, fehlt die Kategorie KULTUR. 

Aus gutem Grund. Ich wollte keinen weiteren Begriff einführen, den junge Leser nur mit Google-Hilfe verstehen.

Daria Becker (via Achgut-Facebook): […] Ich wäre nicht gerne mit ihm befreundet, aber schreiben kann er.

Danke. Beziehungsweise hallo? Ganz objektiv: Ich persönlich wäre sehr gerne mit mir befreundet. Deshalb arbeite ich seit Jahrzehnten daran, mich zu mögen. Ich bin sicher, das ist machbar.

Monika Janke (via Achgut-Facebook): Herrlich, genial ♡ – und wohl dem Jungen, der einen solchen Onkel hat! […]

Sooo! Endlich spricht es jemand aus. Ich sage es dem Neffen und der besten kleinen Frau von allen ja immer wieder, wenn mal die eine oder andere Unstimmigkeit auftritt: Alles gut. Ihr lebt euren Traum. Ihr habt mich!

Annette Heinisch: […] Als zweitbeste kleine Frau bin ich ebenfalls ganz schlecht fremdsteuerbar (mein Mann grinst gerade) und habe kein Problem damit, gegen den Strom zu schwimmen. […]

Bitte richten Sie Ihrem Mann einen herzlichen Gruß aus, unbekannterweise. Halter von besten kleinen Frauen gehören zu den letzten echten Gefahrensuchern und sollten zusammenstehen. Mit kleinen Frauen ist es ja wie mit Gott, dem Wetter und Katzen. Man weiß nie, was die nächste Sekunde bringt. Damit kann nicht jeder umgehen.

Leo Hohensee: […] Da haben Sie uns aber Ihr Herz ausgeschüttet. Ich glaube, bei all den spaßigen Formulierungen sprechen Sie aus bitterem Ernst, vielleicht auch Resignation. […]

Dank für Ihre freundliche Anteilnahme – alles halb so wild. Die Achse heilt, nicht nur Leser, auch Schreiber. Der Höhepunkt meiner Fassungslosigkeit über das Geschehen im Lande liegt außerdem schon einige Jahre zurück. Genau war es der 7. Oktober 2015, kurz vor 22 Uhr, als unsere wunderliche Regentin die Staatskapitulation erklärte (hier ab 11:08 und 14:14). Seitdem wir ganz offiziell nur noch Landschaft mit Leuten sind, rege ich mich viel weniger auf. Ohne Staat gibt es schließlich auch kein Staatsversagen.

Christian Widder: […] Wussten Sie übrigens, dass, wenn alle fast acht Milliarden Menschen gleichzeitig im Bodensee ertrinken würden, dieser lediglich um 50 Zentimeter anstiege? […]

Wussten Sie, dass alles bisher auf der Erde geförderte Gold einen Würfel von gerade mal gut 20 Meter Kantenlänge ergibt? (Damit steht’s 1:1, würde ich sagen.)

Andreas Heidenreich (via Achgut-Facebook): Ein daemlicher Artikel, den ich nicht zu Ende gelesen habe, da er in angemessener Zeit nicht auf den Punkt kommt sondern nur herumschwafelt. […]

Bitte entschuldigen Sie. Tipp für die Zukunft: einfach von hinten anfangen. So verpassen Sie nie das Ende.

Janosch Hcsonaj (via Achgut-Facebook): Ich gebe zu, daß ich selten (eigentlich nie) einen längeren Artikel bis zum Ende lese. Aber bei diesem habe ich es gemacht und nicht bereut. RESPEKT an den Autor!

Ich bin stolz. Auf Sie und auf mich.

Foto: Bundesarchiv/Georg Pahl CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons

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Gidon David / 02.05.2019

Lieber Herr Loewenstern, der einzige Vorwurf, den ich Ihnen machen kann, ist ein Gorbatschow’scher - “wer zu spät kommt, den bestraft das Leben” und die Europawahl findet ohne ihn statt. Und obgleich Meister Gorbi diesen Spruch nie in den Mund nahm, schaffen wir es jetzt mittelfristig nur in den nächsten Deutschen Bundestag, die Wahl ins Europaparlament haben wir dank Ihrer langen Leitung leider vermasselt ... )-: Dabei sang doch schon Rudi Carrell vor Jahren, also 1993, “wir brauchten früher keine große Reise” (ergo auch weniger CO2) bzw. “wann wird’s mal wieder richtig Sommer?” ... Auch war damals noch nicht der Mensch am “Klima hier” schuld, nein, schon jeder Milchmann wusste: “Denn schuld daran ist nur die SPD!” - Jetzt endlich, 26 Jahre später, geht auch Ihnen dieser Seifensieder auf, summer is beautiful, von Israel (sch)wärmen, heißt siegend wärmen! Wahlweise ließen sich hier auch Dubai oder Singapur eintragen. Ich weiß auch nicht, was die Schweden so an ihrer Greta finden - ohne sie und ihre spinnerte Panikmache hätten sie es länger warm, also viel mehr vom Klima und müssten nicht andauernd nach Ibiza düsen. Aber das sollen die Schweden mit sich selbst ausmachen! Vielleicht verhält es sich ja auch so, dass die vielen Besucher aus dem Süden das schöne Wetter gleich mitbringen?! Ich schweife ab… Was ich sagen wollte, lassen Sie uns diese Partei gründen, Friede, Freude, Eierkuchen oder auch Pusteblume (schönes Klima-Logo), am besten noch vor der nächsten Bundestagswahl, dem nächsten Erdbeben oder gar der nächsten Verschiebung der Erdachse. Wie gesagt, wer zu spät kommt… Ich will auch gar nichts werden in dieser Partei, mir reicht ein sicherer Listenplatz, am besten quotiert, da stiegen meine Chancen, denn so sangen schon Die Prinzen - “obwohl mich keiner mag sitz ich bald im Bundestag.” ...

Robert von Loewenstern / 01.05.2019

@Rita Handt: Sie vermuten richtig. Ich bin der Sohn von Enno.

Jochen Hensel / 01.05.2019

Es gibt noch ein wissenschaftliches Argument, demgegenüber sich das “Klamawandel-Credo”, zu dem es ja inzwischen geworden ist, als nicht haltbar erweist. Es heißt OPERATIONALISIERUNG. Alles was messbar ist, kann gemessen werden, z.B. der Plastikmüll in den Weltmeeren. Es gibt aber Dinge, die man nicht messen kann, sodass man sie unter künstlichen Bedingungen mssbar macht. Da ist etwa die schöne Sache nach der lebenswertesten Stadt der Welt. Da liegt man Wien, mal Münster vorne, dann kommt München. Alle Faktoren (Arbeit, Freizeit, Kultur, Umwelt, Natur) werden einzeln gemessen und dann gewichtet. D aber liegt der Hase im Pfeffer. Was ist lebenswert in einer Stadt wie München, die dringend Schwestern, Ärzte, Müllmänner, Hebammen und noch und noch sucht? Diese Berufe können sich ein Leben in München nicht leisten. Münster z.B. hat in kleinerem Maßstab alles, was München auch hat; dazu können dort Familien von ihrem Gehalt leben. Zu unserem Thema: mit welchen Kriterien entscheide ich, ob das wärmere Wetter und andre Faktoren vom Menschen gemacht sind oder in der Natur regelmäßig vorkommen. Eine solche isolierte Messung (also eine Operationalisierung)  gibt es nicht. Die Aussage, dass es sie gibt und wir sie kennen, ist Ideologie.

Hans-Peter Dollhopf / 01.05.2019

Sollten neben Gott, dem Wetter und Katzen vorsichtshalber nicht auch noch jene Wesen, “intelligenter ... und doch nicht minder sterblich”, aus H.G. Wells Roman “Krieg der Welten” erwähnt werden? “Doch über den Abgrund des Alls hinweg beobachteten Wesen, die geistig zu uns stehen wie wir zum lieben Vieh, ungeheure Intellekte, kalt und teilnahmslos, diese Erde mit missgünstigen Augen und schmiedeten langsam und sicher ihre Pläne gegen uns.”

Rita Handt / 01.05.2019

Immer, wenn ich den Namen “von Loewenstern” lese, dann denke ich an Enno von Loewenstern, den leider schon verstorbenen Journalisten der seinerzeit noch lesbaren konservativen “WELT”. Und ich frage mich, ob Sie mit ihm verwandt sind, die Qualität Ihrer und seiner Artikel ist sehr vergleichbar. Wie “Enno” wohl Schland von heute sehen würde? Würde mich über eine Antwort auf meine Frage freuen.

Florian Schonauer Schonauer / 01.05.2019

Bravo,bravo,bravissimo!!! Danke!!! Man hat ja sonst nichts mehr zum Lachen,in diesen freudlosen , grünen Zeiten!

Leo Hohensee / 01.05.2019

@Karl Wolf, etwas schwierig, weil ich will Ihnen nicht zu nahe treten: je tiefer Sie in die Zusammenhänge eintreten, angefangen mit den Grundlagen “wie der IPCC”  seine AUSGANGSWERTE / BEZUGSWERTE festgestellt hat, die dann übernommen wurden überallhin, gewinnt man, je nach dem aus welcher Tiefe man Löwensterns “glossenhaften Umgang” (Tschuldigung) liest, einen anderen Umgang damit. Ich würde gern, zum Nachlesen hier ein paar Links einfügen (viele, viele Stunden Material), geht ja nicht. Den Ganzen “Klimaschutz-Änderungsaufwand” zu bilanzieren (Kosten +++ Schadstoffe im weitesten Sinne) sollten wir fordern!! Sehr geehrter Herr Wolf, Sie würden sehen, das allgemeine Lebensrisiko lässt sich nicht abstellen aber Ihren und meinen Enkeln wird durch Verblendung, Ideologisierung und Indoktrination keine Zukunft hinterlassen. Im Gegenteil, wir leisten dem Vorschub, dass junge Generationen gegen ihre Elterngeneration nur aufgewiegelt wird im Sinn von ” Verschulden - die haben nichts dagegen unternommen” - gegen was (nach Auswertung der Bilanz ?) gegen was?

Leo Hohensee / 01.05.2019

@ Werner Geiselhart, schade hätte ich eine gute Information gefunden - aber Dichte pro qcm statt pro cbcm ?

Donald Adolf Murmelstein / 01.05.2019

Hi Bob, hier ein Buchtipp: RUPERT SHELDRAKE - DER WISSENSCHAFTSWAHN - Warum der Materialismus ausgedient hat.

Donald Adolf Murmelstein / 01.05.2019

Wollen Sie wirklich meine Meinung wissen? Mit einer weitsichtigen (Schaden vor dem Volk abwenden) Familienpolitik sähe es in Europa und nicht zuletzt in Deutschland sicherlich anders aus. Daher sollte man alle Politiker (Deutschland) der letzten 25 Jahre für den zugefügten Schaden an das Volk (Altersarmut, Hartz 4, miserable Rente, schlecht Pflegeversorgung und Gesundheitsversorgung, Arbeitslosigkeit etc. alle Anrechte auf Pension annullieren und gegebenenfalls (komplett) enteignen. Über den Klimawandel mache ich mir keine Sorgen! Der nächste größere Meteoriteneinschlag wird in den nächste 100-200 Jahren kommen und wie es dann in weiten Teilen des Erdballs aussehen wir …. Ende der Durchsage. Klimawandel interessiert mich überhaupt nicht!

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