Nicht nur München steht wieder im Zeichen des Regenbogens. An jeder weiß-blauen Straßenbahn flattert der „Pride“-Wimpel, unübersehbar auch auf dem Odeonsplatz, der Ende Juni zum Ausgangspunkt einer dreitägigen „Pride-Meile“ auf der Ludwigstraße wird. Und wer sich dieser Tage, ob hetero, homo oder was auch immer, beispielsweise im Münchner Nordbad ein wenig Abkühlung verschaffen will, wird genötigt, über einen auf den Boden gemalten Regenbogen-„Teppich“ zu schreiten.
Der deutsch-nigerianische Fußballer Felix Nmecha, der beim Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeistershaft in den USA und Mexiko das erste Tor gegen den Angstgegner Curacao schoss und durch eine für manche „Beobachter“ allzu demonstrative Bekundung seines christlichen Glaubens einige Medienaufmerksamkeit erregte, hatte einmal bei Instagram Inhalte geteilt und geliked, die laut Mainstream als „homophob oder transphob“ gelten konnten.
Später erläuterte der Kicker, was er selbst unter „pride“ verstehe. „Es gibt eine gute Art von pride, wenn man stolz auf etwas ist, das man getan hat“, sagte er, „und dann gibt es pride in dem Sinne, dass es da nur um einen selbst geht.“ Und weiter: Es sei nicht seine Absicht gewesen, hier homofeindliche Inhalte zu propagieren. „In diesem Post ging es nur darum, dass ich glaube, dass es gut ist, demütig zu sein.“ Der Fußballer betonte dann noch, dass er nicht glaube, homo- oder transphob zu sein, „nicht mal annähernd“.
Auch wenn man Nmechas Bekenntnis zur evangelikalen Glaubensbewegung mit ihrem bizarren Erweckungs- und Wunderglauben und ihrem missionarischen Eifer kritisch sehen kann, hier hat er recht. Man kann auf etwas stolz sein, was man geleistet hat, nicht auf etwas, das einem nach heute allgemein verbreiteter Auffassung angeboren ist, nämlich ob man sich zum anderen oder zum gleichen Geschlecht sexuell hingezogen fühlt. Doch genau dieser Art von „Pride“ auf etwas, für das man „nichts kann“, wird alljährlich auf den Straßen der Republik zur Schau gestellt von den gleichen Leuten, die immer wieder kritisieren, dass es so etwas wie Stolz auf das eigene Vaterland nicht geben darf.
„Normalos“ fühlen sich zunehmend ins Abseits gedrängt
Gewiss, als sich die Gay-rights-Bewegung ihre Rechte erkämpfte mit den New Yorker Stonewall-Unruhen im Juni 1969 als weltweitem Fanal, mag mancher so etwas wie persönlichen Stolz auf diese sozialen Errungenschaften gefühlt haben. Aber der Kampf ist ausgefochten, zumindest in der westlichen Hemisphäre. Heute sind es zunehmend die „Normalos“, die sich ins Abseits gedrängt fühlen, obwohl niemand bestreiten kann, dass sie nach wie vor die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Wäre es anders, müsste man um den Fortbestand der Menschheit fürchten. Laut Umfragen identifizieren sich acht Prozent der ab 1995 geborenen Deutschen als homo- oder bisexuell, weitere drei Prozent als „pansexuell“ oder asexuell. In den Städten ist der Anteil größer, auf dem Land kleiner.
Doch Pride-Aktivisten gerieren sich immer häufiger so, als wenn sie das Sagen hätten. Als Ende März dieses Jahres der Grünenpolitiker Dominik Krause zum Münchner Oberbürgermeister gewählt worden war, feierte er sich selbst als erster „BürGAYmeister“ der Republik und drückte seinem Partner auf offener Bühne einen Kuss auf den Mund. Das war mehr als eine zwischenmenschliche Geste im Moment des Triumphs, das war eine politische Demonstration. Und weitere werden folgen, beim kommenden CSD und dann bei der Eröffnung des Münchner Oktoberfestes, wenn sich Krause zusammen mit seinem Gefährten erstmals auf die Theresienwiese kutschieren lässt. Und dann will Krause ja auch noch heiraten mit großer öffentlicher Anteilnahme, da kann man drauf wetten.
Ein Wort zur immer wieder apostrophierten „queeren“ Community. Eine solche gibt es nicht. Denn die Szene ist in sich genauso vielfältig wie die Gesellschaft insgesamt, nur dass die Aktivisten propagandistisch und vielfach vom Staat alimentiert das Wort führen. Dass ein nicht geringer Teil von Homosexuellen mit der AfD sympathisiert, ist eine Tatsache, die in Aktivistenkreisen gerne ausgeblendet wird. Die „Brandmauer“, sie zieht sich auch mitten durch die „queere Community“.
Die CSU ist längst zu Kreuze gekrochen
In den vergangenen Jahren hatten die Organisatoren des Münchner Christopher Street-Days (CSD) der Rathaus-CSU die Teilnahme an der Parade mit einem eigenen Wagen verboten, weil die Partei nicht vollumfänglich die immer penetrantere Genderpolitik mitttragen wollte. Im Jahre 2018 wurde der CSU-Wagen sogar von rund dreißig Aktivisten blockiert. Zu den Teilnehmern der Protestaktion gehörte auch der damalige Grünen-Stadtrat Krause. Er begründete seine Haltung damals mit den Worten: „Wir demonstrieren hier mit einer Partei, die in den letzten Monaten keine Gelegenheit ausgelassen hat, zu hetzen. Niemand der CSU-Politiker, die hier mitlaufen, hat den Kurs der Partei kritisiert. Ich will mit solchen Menschen nicht demonstrieren.“ In diesem Jahr wird Krause als Schirmherr die Pride-Parade anführen.
Die CSU ist längst zu Kreuze gekrochen und veröffentlichte kurz vor den diesjährigen Gay-Festlichkeiten einen landeseigenen Aktionsplan zur Stärkung der Rechte und Teilhabe für queere Menschen unter dem Motto „Miteinander stärken. Diskriminierung überwinden.“ Die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) verwies dabei auf die neuesten Zahlen zur „Hasskriminalität“. Insbesondere in rechtsextremistischen Kreisen sei eine wachsende Mobilisierung gegen die queere Community zu beobachten. Von Übergriffen muslimischer Homohasser war, zumindest laut Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung, wieder einmal keine Rede.
Auf Seiten der Merz-CDU wäre dann noch den Fall des CDU-Bundestagsabgeordneten und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck, zu erwähnen, der sich mutmaßlich, aber unwidersprochen, zusammen mit seinem Partner ein „gemeinsames“ Kind von einer Leihmutter in Idaho (USA) hatte austragen lassen, eine Praxis, die hierzulande aus guten Gründen (noch) verboten ist. Dass sich das Paar stolz in der Boulevardpresse ablichten ließ, ist ein Zeichen für die zunehmende moralische Verkommenheit einer Partei, die immer noch das Wort „Christlich“ im Namen führt.
Es geht aber nicht nur darum, wie hier zwei Homosexuelle, von denen man doch eine besondere Sensibilität gegenüber Diskriminierungen jeder Art erwarten sollte, Frauen zu Objekten ihres egoistischen Kinderwunschs herabwürdigen und zudem, wie anzunehmen ist, die finanzielle Notlage einer Frau ausnutzten – denn wer würde sich ohne ökonomische Zwänge schon für eine Leihmutterschaft hergeben? Es geht auch darum, wie politische Verantwortungsträger Maßstäbe, die sie selbst setzen, mit Füßen treten. Nein, stolz sein kann man auf dieses Gebaren nun wirklich nicht.

Keine Vorrechte für Minderheiten ! Und Fördergelder ! Was denn sonst ……
Eine kranke, verdrehte Welt, in der Herr Etscheit den Begriff „bizarr“, der früher oft verwendet wurde, um ein bestimmtes abnormes Sexualverhalten zu beschreiben, nun für den christlichen Erweckungs- und Wunderglauben benutzt.
Ich verstehe die Empörung gegen LGBTusw-Leute in den Kommentaren nicht. Sie sind nur Werkzeuge im Machtstreben anderer. Nicht das Messer tötet, sondern der Mörder mit dem Messer.
So hat Ceausescu Roma priveligiert gemacht, um seine Diktatur über das rumänische Volk zu stärken. Aber nicht die Roma waren das Böse, sondern das Regime Ceausescu.
Das Thema ist spätestens seid Nancy Faeser mit ihrer Armbinde zur Zirkusnummer geworden. Und jeden Tag Clowns huldigen stumpft auch ab. Jedem das Seine, ganz klar, aber diese politische Akzeptanz als Normalo und Steuerzahler hätte ich bei unseren Politikern auch gerne.
In der Regel können Eroberer in einem von ihnen okkupierten Land ihre Macht nur kurzfristig (wenn überhaupt) mit roher Gewalt halten. Für langfristige Besetzung finden sie normalerweise im eroberten Land eine Minderheit, geben ihr die Macht über die versklavte Mehrheit der Bevölkerung und stützen sich auf diese Minderheit.
Wir sollten es langsam lassen, diesen linksgrünwoken Gewese noch irgendeine Beachtung zu schenken. Damit haben wir diesem kruden Gedöns viel zu lange Bedeutung gegeben. Immer dran denken: „Links ist vorbei!“
Wenn ich schon Regenbogenfahnen sehe kriege ich das Kotzen.