Political Correctness und Islamismus: Macron tanzt aus der Reihe

Europapolitik könnte endlich interessant werden. Der autoritäre, alles erstickende deutsch-französische Dominanzblock scheint nämlich auseinanderzubröseln. Das zeigt sich nicht nur beim Personalschach um die vorgeschlagene designierte EU-Binnenmarkt-Kommissarin Sylvie Goulard. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat offenbar auch keine Lust mehr, sich hundertprozentig der Political Correctness zu unterwerfen.Tagesschau.de schreibt:  „Nach dem Angriff auf Polizisten in Paris hat Präsident Macron einen ‚rastlosen Kampf‘ gegen den islamistischen Terrorismus versprochen. Er rief die ganze Nation auf, gegen die ‚islamistische Hydra‘ vorzugehen … Es brauche eine ‚wachsame Gesellschaft‘, um Frankreich zu schützen.“

Um Himmels willen, solche Sprachbilder sind doch ausschließlich reserviert für rechte Umtriebe! Der Tagesspiegel reagiert auch schon wie der klassische Pawlowsche Hund: „Macron spielt mit dem Feuer – Frankreichs Präsident stößt eine Debatte über illegale Einwanderung an. Kritiker in den eigenen Reihen werfen ihm vor, es den Rechtsextremen gleich zu tun.“ Wie dummdreist es ist, eine politisch hoch relevante Debatte via plumper Diffamierung im Keim ersticken zu wollen, merkt man dort gar nicht mehr. 

Bei der Lausitzer Rundschau (LR) stimmt wenigstens die Überschrift: „Machtverschiebung“. In der Bewertung wird man geteilter Meinung sein. Die LR meint: „Keine gute Nachricht für Europa ist es jedenfalls, dass von echter deutsch-französischer Teamarbeit schon länger nicht mehr viel zu sehen ist.“ Man kann die Sache auch so sehen: Es könnten endlich interessante Bündnisse entstehen, bei denen auch die osteuropäischen Länder ebenbürtig einbezogen sind – ganz so, wie es sich für eine Demokratie gehört.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Susanne Baumstarks Luftwurzel.

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Leserpost

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Richard Loewe / 09.10.2019

Macron eine von den Eliten plazierte Marionette. Von seiner Sorte gibt es bestimmt ein Dutzend. Er sagt, was den Eliten die Macht ein wenig laenger erhaelt. Wenn er weg ist, kommt le Pen.

Wolfgang Kaufmann / 09.10.2019

Berlin ist der Troll in der EU. Deutschland erdreistet sich, alle Abmachungen über Grenzsicherung, Hotspots und die schnelle Abschiebung der ca. 80–90% eindeutigen Wirtschaftsmigranten zu ignorieren. Entgegen den Regeln von Genf, Dublin und Grundgesetz lässt Deutschland zu, dass Millionen von unberechtigten Glücksrittern die Kapazitäten für anspruchsberechtigte Hilfesuchende verstopfen. – Im Namen einer kopflosen Humanitätsduselei, verbunden mit einer Orwellschen Sprachverwirrung, kommen durch unser weit offenes Scheunentor eben auch echte Terroristen nach Paris oder Brüssel, siehe Charlie Hebdo und Bataclan. Unter allen 28 EU-Mitgliedern ist Deutschland der einzige Ausreißer; alle anderen wollen selber Herren über diese Unter- bzw. Einwanderung bleiben. – BTW: Ist es nicht schon rassistisch, wenn allein schon eine etwas dunklere Hautfarbe bei kinderlosen Frauen wie der Skipperin einen undifferenzierten Bemutterungsinstinkt auslöst?

Sabine Schönfelder / 09.10.2019

Gut beobachtet Michael @Sachs!  Macron ist wie eine Slipeinlage, man kann mit ihm wandern, reiten, in die Oper gehen oder zum Boxkampf. Er paßt sich an und Hauptsache keiner ‘pißt’ ihn an und wenn doch, dann war es selbstverständlich so gewollt, denn er ist schließlich eine Slipeinlage! Macron hat keinen Plan, nichts zu sagen, kein Verständnis für sein Volk. Er ist ein kleiner selbstherrlicher Egoist, dem es nach Macht gelüstet. Dafür herzt und küßt er unsere Kanzlerschabracke und lebt ( meines Erachtens um seine homoerotischen Neigungen zu verbergen) offiziell mit seiner ‘Mutter’ zusammen, um über die EU genau wie Merkel zusätzlich einen Einfluß über die europäische Ebene zu gewinnen. Frankreich geht es mit Macron nicht besser als uns mit der uckermärkischen ‘Landpomeranze’ ( Danke an die Foristin für diese Vorgabe). Einzig der französische Bürger, der ist aus einem anderen Holz geschnitzt, als der untertänige,  obrigkeitshörige und dämliche Deutsche, insbesondere als der Westdeutsche!

Karl-Heinz Vonderstein / 09.10.2019

Wenn in Deutschland ein Anschlag von einem Islamisten begangen wird, sagen Merkel, andere Minister oder ein Bundespräsident sowas wie:“Wir werden entschlossen handeln und gegen jede Form von Extremismus vorgehen!” Bei und erinnert man nach einem islamistischen Anschlag auch gerne an die rechtsextreme Gefahr, umgekehrt nicht und an die Gefahr von Linksextremismus schon mal gar nicht.

Werner Arning / 09.10.2019

Eine rein linksgrüne, parteiübergreifende Haltung ist in Frankreich nicht drin. Da gibt es Gegenstimmen, auf die Rücksicht genommen werden muss. In Deutschland undenkbar. Kritische Meinungen werden in Frankreich nicht ignoriert oder im Reich des Bösen verankert. Macron muss diese kritischen Stimmen und Stimmungen in sein Handeln einbeziehen. Auch das, in Deutschland undenkbar. In Frankreich gibt es Meinungsvielfalt, die sich in der Politik niederschlägt. Da haben uns die Franzosen etwas voraus. Bei uns scheint Merkel die linksgrüne Losung ausgegeben zu haben. Und die meisten folgen dieser brav. Komme, was da wolle.

von Kullmann / 09.10.2019

Soll heißen, die “islamische Hydra” kann zukünftig bei Angies Opferlämmern grenzenlos leichter und besser “Überzeugungsarbeit” leisten. Alles halal zudem.

E. Albert / 09.10.2019

Der ist doch auch nur ein ganz popeliger Opportunist, wie die anderen auch…- Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie messen…

Rolf Mainz / 09.10.2019

Macron auf Distanz zur “Political Correctness”? Niemals, verdankt er der betreffenden Clique doch seinen Job. Er betont ja auch ganz deutlich die “islamistische(!) Hydra” - keineswegs eine etwaige islamische. Keine Bange, der Herr bleibt sich und seinen Drahtziehern genauso treu wie sein deutsches Pendant aus der Uckermark.

Anders Dairie / 09.10.2019

SCHÄUBLE meinte als Finanzminister zu MACRON, dass er kein deutsches Geld brauche.  Der gäbe seins an der falschen Stelle aus.  Peng !  Und aus war es mit der Liebe des Schmierenkomödianten zu Großdeutschland.  Im Fall des Polizisten-Attentats, vorgestern,  hat der Apparat der Polizei versagt. Der zum Islam konvertierte Messermörder hatte sich bereits derart “islaminiert”  inkl. der Heirat einer Marokkanerin, dass dies seine Kollegen kaum übersehen konnten. Es wird aber wie in Deutschland sein ; Schnauze halten ist erste Beamtenpflicht !  Und wenn genügend Blut geflossen ist, kommen die frommen Sprüche von Völkerver-ständigung,  statt eines harten Ultimatums an die eng beteiligten, radikalen Imame.  Ohne deren Billigung kein Attentat !  Es ist ganz erstaunlich, dass niemand diese Tatsache zu kennen scheint.  Hier muss eine strafrechtliche Ausnahme her, bei Terrorvorwurf die Beweislastumkehr.  Der zwingende Nachweis der Abwesen- heit vom Tatort und der Tatbeihilfe.

W. Kolbe / 09.10.2019

Cest bon, Le Präsident, oeffnet die Augen und erkennt den Feind im eigenen Maisonl Madame Angela wird sehr ungehalten sein. Es sind doch nur Einzelfälle von geistig Verwirrten. Was wäre wenn die Anhänger einer Religion alle verwirrt sind?.

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