Während Lars Klingbeil, Friedrich Merz und der Rest der Berliner Polit-Blase sich gegenseitig mit Eigenlob überschütten und von „Fortschritt“ und „Vorankommen“ faseln, von dem das Volk weder etwas weiß noch etwas spürt, fragt sich der Bürger beim Blick auf den Lohnzettel zu Recht: Wo bleibt die Entlastung? Was wir erleben, ist Stillstand und schleichende Enteignung. Doch während man hierzulande das Steuergeld lieber in alle Welt verschenkt, macht unser Nachbar Polen vor, was echte, leistungsorientierte Familienpolitik bedeutet.
In Polen wurde ein Kurs eingeschlagen, der in Deutschland wie Science-Fiction klingt: Die weitgehende Steuerbefreiung für kinderreiche Familien. Konkret sieht das Modell der „Steuererleichterung 4+“ vor, dass Eltern, die mindestens vier Kinder erziehen, von der persönlichen Einkommensteuer (PIT) befreit sind. Dies gilt bis zu einem jährlichen Einkommen von 85.528 Złoty pro Elternteil. Da zusätzlich der allgemeine Steuerfreibetrag von 30.000 Złoty greift, kann ein arbeitendes Elternpaar gemeinsam bis zu einem Betrag von circa 231.000 Złoty (rund 54.000 Euro) völlig steuerfrei verdienen.
Bevor nun die üblichen Kritiker einwenden, dies würde lediglich Anreize für unkontrollierte Vermehrung in prekären Verhältnissen setzen: Das polnische Gesetz ist klug konzipiert. Die Steuerfreiheit greift nur bei denjenigen, die tatsächlich arbeiten. Es ist keine Sozialleistung für das Nichtstun, sondern eine Belohnung für die Leistungsträger.
Wer nicht arbeitet, profitiert nicht. Damit ist der Gedanke, Migrantenfamilien könnten hier „Kinder am laufenden Band produzieren“, um ohne Gegenleistung zu kassieren, ein Schnellschuss. Die Regelung stärkt die arbeitende Mehrheitsgesellschaft. Sie gibt den Bürgern die finanzielle Souveränität zurück, die es braucht, um die Demografie des eigenen Landes zu stabilisieren, bevor die Einheimischen zur Minderheit im eigenen Land werden.
Migration und Arbeitswille
Dies betrifft Deutschland in besonderem Maße. Während Polen kaum Zuwanderung aus islamischen Ländern verzeichnet, hat es eine enorme Zahl an schutzsuchenden Ukrainern aufgenommen – allerdings unter völlig anderen Vorzeichen als die Bundesrepublik. In Deutschland landen viele Zuwanderer aus dem islamischen Raum oft direkt im Sozialsystem und zeigen eine geringe Erwerbsneigung. Der direkte Vergleich bei den ukrainischen Flüchtlingen offenbart das ganze Scheitern des deutschen Systems: Während in Deutschland rund 1,27 Millionen ukrainische Schutzsuchende leben, sind es in Polen etwa 966.000. Doch die entscheidende Zahl ist die Beschäftigungsquote. In Polen stehen rund 65 bis 70 Prozent der Ukrainer in Lohn und Arbeit – ein Spitzenwert in Europa. In Deutschland sind es trotz massiver Fördergelder lediglich rund 33 bis 37,5 Prozent.
Dieser eklatante Unterschied liegt in den Anreizsystemen begründet. Während Deutschland mit dem Bürgergeld von etwa 563 Euro plus Übernahme von Miete und Heizung oft eine fatale „Nicht-Arbeits-Prämie“ zahlt, erhalten Ukrainer in Polen lediglich das Kindergeld sowie eine geringe Einmalhilfe. Das Prinzip ist klar: Wer in Polen leben will, muss arbeiten. Das Ergebnis gibt dem polnischen Weg recht: Die Zuwanderer stabilisieren dort den Arbeitsmarkt, statt das Sozialsystem auszuplündern.
Solch ein Gesetz macht natürlich nur Sinn, wenn die Infrastruktur an Schulen, Lehrpersonal und Kitas existiert. Für Deutschland ein Ding der Unmöglichkeit. Es fehlt das Personal an der Basis und die Kompetenz an der Spitze. Eine Regierung, die Milliarden für Berater und Ideologieprojekte ausgibt, statt die eigene Substanz zu erhalten, kann so etwas nicht umsetzen. Geld wird zwar per „Sondervermögen“ erfunden, versickert aber in dunklen Kanälen. Polen zeigt Selbstbewusstsein und Realitätssinn. Sie setzen Anreize für Arbeit, Familie und den Erhalt der eigenen Identität. Weiter so, Polen – wir schauen zu und feuern an.

Circa vier Prozent der polnischen Familien haben vier Kinder oder mehr bei 38 Millionen Einwohner. Ein Run für mehr Kinder ist das keineswegs, sondern lediglich eine Entlastung. Jede/r vernünftige Erwachsene hat einen weitestgehend gesunden Überblick, was geht und was propagandistischer Dummfug ist. Grundsätzlich – und das ohne ideologische Brille – ist Wohlstand immer ein gesellschaftlicher Verlust. Das liegt daran, dass es keine gesellschaftlichen Ziele/Anreize mehr gibt.
Die Fertilitätsrate in Polen liegt derzeit bei ca. 1,2!
Ab dem 4ten Kind Steuerfreiheit kostet dem polnischen Staat also demnach nichts!
Solange man die Rolle der Frau als Mutter und Familienmanagerin schlecht redet, sie in den Arbeitsprozess drängt und die Litanei der Selbstverwirklichung als Evangelium predigt wird sich nichts ändern.
Der Anreiz zur Steigerung der polnischen Geburtenzahl dürfte gering sein. Kinder werden geboren, wenn sie sich lohnen. Deshalb ist die Zahl der Kinder von Eltern (speziell den Müttern), die sich schon das erste Kind nicht leisten können am Grössten. Alle Anderen sind gezwungen die Kosten der Kinder gg den Nutzen abzuwägen, der immer niedrig bleiben wird, solange die Beiträge, die Kinder für den Erhalt der Eltern leisten könnten, komplett auf Dritte für die Finanzierung des Staates und den Unterhalt und die Verrentung für Andere leisten müssen. Nur eine komplette Abschaffung der Einkommenssteuer für Alle, ein privatisiertes Rentensystem und eine angepasste Staatsfinanzierung könnten das ändern. Das würde die Gesellschaftspyramide aber schrotten. Will unter den Entscheidern niemand.
Staatliche Leistungen nur für Menschen die arbeiten, wären in diesem Land undenkbar. Deutschland ist auf dem Weg der progressiven Transformation.
Wir brauchen keine Familien mit Kindern, keine heterosexuellen toxischen Männer mehr.
Allenfalls werden diese noch im migrantischen Milieu toleriert.
Der quere Mensch ist dass anzustrebende Ideal.
Die durch Geburtenrückgang wegbrechenden Staatseinnahmen werden mit dem modernen
Instrument des Sondervermögens kompensiert.
Das ist bei uns doch schon lange so und gilt nicht erst ab 4 Kinder und 54.000 €. Der Steuerfreibetrag für Eheleute liegt 2026 bei 24.696 €, dazu kommen 2.460 € Werbungskostenpauschale, pro Kind 6.828 € Kinderfreibetrag sowie 2.928 € Erziehungsfreibetrag. Das macht bei 4 Kindern alleine bereits 66.180 € Freibetrag. Außerdem können noch die Altersvorsorgeaufwendungen bis zu 61.652 € abgesetzt werden, einige kleinere Freibeträge gibt’s auch noch, und on top das Kindergeld. Und für die ganze große Familie zahlen Sie nur das Beitragsminimum für die GKV, also dasselbe, was ein einkommensloser Single auch zahlen muß. Effektiv zahlt eine Durchschnittsverdienerfamilie bereits bei 4 Kindern keine Steuern mehr in Deutschland, und das war auch schon vor 30 Jahren so. Und dann wird von einigen auch noch rumgejammert, weil der Ballettkurs und der Tennisverein so teuer sind.
Das Problem ist, daß das irgendwer bezahlen muss. Das sind dann aber nicht die „Reichen“, sondern die Jungarbeitnehmer, die noch keine Familie haben, und die auf diese Weise arm gehalten werden. Was ihnen nicht gerade die Entscheidung zur Familiengründung erleichtert, denn falls man mal in die Arbeitslosigkeit gerät, nutzen all die schönen Steuerfreibeträge nichts und der Familie droht schnell die Privatinsolvenz, wenn sie nicht bereits einen hinreichenden Vermögensstock aufbauen konnte. Folge: Paare entscheiden sich immer später für das erste Kind!
Es gibt eine ähnliche Politik in Ungarn.
„Weiter so, Polen – wir schauen zu und feuern an“: Kinder pro Frau im Schland 1,39 , in Polonien 1,14 (Stand 2024). Polens Vorsprung kömmt von den vielen Eltern, die mindestens vier Kinder erziehen. Gut recherchiert!