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Der antiweiße Rassismus dreht immer mehr hohl. “Die Dummen haben die Burg gestürmt”. (Thilo Schneider) Ich habe keine Worte dafür, wie mir das Gedöns, um diesen PR-Stunt mit der woken Witzfigur und ihrem pathetischen Gelalle genannt “Gedicht” auf den Sack geht. Übersetzung völlig unnötig. Kleine Probe? Die ersten drei Zeilen: “When day comes, we ask ourselves, where can we find light in this never-ending shade? The loss we carry. A sea we must wade. We braved the belly of the beast.” Ich hoffe der google Übersetzer war divers genug: “Wenn der Tag kommt, fragen wir uns, wo wir Licht in diesem unendlichen Schatten finden können. Der Verlust, den wir tragen. Ein Meer, das wir waten müssen. Wir trotzen dem Bauch des Tieres.” Himmel hilf. Zum Vergleich ein Gedicht eines wirklichen Könners: Stil: Stil bedeutet, kein Schutzschild Stil bedeutet, keine Fassade Stil bedeutet völlige Natürlichkeit Stil bedeutet, als Mensch unter Milliarden allein zu sein (Charles Bukowski.) Eines möchte ich hier noch zum besten geben: Läuft super in der Welt und in den USA seit Trump “endlich” weg ist, oder? War wohl doch besser als sein “Ruf” in der Lügenpresse der Mann. Biden? Top, oder? Fast so gut wie Merkel. PS.: @ R. Bonhorst “ein dunkelhäutige Schönheit”. Sind Sie wahnsinnig. Ich weiß zwar noch nicht genau weshalb, aber Sie als weißer Mann… Da kann doch was nicht in Ordnung sein. Eine Frage habe ich mir auch selbst stellen müssen. Warum mag ich die nicht. Als Schwarze und als Frau ist ja eh verboten, aber daran liegt es auch nicht. Ich kann den überheblichen Ausdruck im Gesicht nicht ab. Darf man das noch? Und ihr Gedicht dämlich finden?
Darf denn eine “Afroamerikanerin” überhaupt in englischer Sprache schreiben und sprechen? Ist das nicht ebenfalls ein Fall “kultureller Aneignung”? Oder gelten für Nicht-Weisse andere Prinzipien?
Na ja. Schön? Geschmackssache? Es gibt auch ein paar objektive Kriterien, mit der man die Qualität eines Gedichts beurteilen kann. Das Gedicht ist - auf den Punkt gebracht - sentimentaler Kitsch. Eine Mischung aus der “Roots”-Lüge, die offenbar den geistigen Horizont der jungen Frau markiert (begrenzt), Sonntagsschule und Soziologiestudium: Gospel verbindet sich mit slam poetry und BLM. Die Grundaussage des Gedichts ist von solcher Banalität, dass die Gebeine eines Luther King sich im Grab drehen. Die Vorstellung gar, dass sich durch die “Verbesserung” der Gesellschaft die “Vergangenheit” quasi korrigieren läßt, ist nichts als gruselig, wenn nicht abartig dumm. Ich habe spontan an Goethe gedacht, der - ich weiß nicht mehr genau wann und wo - gesagt/geschrieben hat, er habe sich als junger Mann entscheiden müssen, entweder Prophet oder Poet zu werden. Zu unser aller Glück hat er sich gegen den Propheten entschieden, zum Pech der jungen Schwarzen hat sie das nicht getan und ist in die Prophetenfalle gelaufen (wie mein Ex-Freund Andreas Maier übrigens auch, Schriftstellerei und Missionseifer vertragen sich einfach nicht). In 5 Jahren wird niemand außer ein paar Literaturkritiker wissen, wer diese Frau ist und was sie getan hat. Die Fotos werden bleiben. Aber das wars auch schon.
Hat eigentlich mal jemand drueber nachgedacht, dass wir “woke” schon mal hatten? Damals hiess es noch ..“erwache”... mehr muss man nicht schreiben, den Originaltext und die Folgen kennen wir ja alle..Germany, get woke.
Poesie liest mensch im Ockinal, das übersetzt mensch nicht, basta. LIES! Euer Politsäläfist.
Auch wenn man kein Experte für amerikanische Poesie ist kann man sehen, dass die Sprache vielleicht nicht so brilliant ist wie sich das manche wünschen. Viel entscheidender scheint mir aber zu sein, ob jemand den Resonanzboden der Poetin mitfühlen kann. Die Poetin schreibt aus ihrer Gemütslage, und aus der Lebenserfahrung der jungen Schwarzen, die einen College-Abschluss in Harvard schon hinter sich hat. Die Beschäftigung mit dem Gedicht erfordert deshalb nicht nur eine hohe Sensibilität für die Sprache, wie immer bei Poesie, sondern auch das richtige Gefühl für die Lebenswelt der Poetin in ihrem Amerika. Die Saiten des Gemüts haben keine Hautfarbe.
Unglaublich, dass jetzt selbst auf der Achse ein derartiger Mist thematisiert wird. Ich bin wirklich ärgerlich. Im übrigen bin ich geneigt zu sagen, dass mit “The Hill we climb” wohl der Berg falscher Wahlzettel gemeint sein könnte, mit dem sich JB ins Weiße Haus geputscht hat.
Führt man diesen Irrsinn konsequent fort, dann würde das bedeuten , dass eine Jessye Norman oder Barbara Hendricks zur Interpretation klassischer europäischer Werke ungeeignet wären und umgekehrt jeder Weisse für afro-amerikanische Musik. Hey, ihr Jan Delays , macht’s Licht aus, die Show ist vorbei , sonst kommt die WoPo, die Woke-Polizei!
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