Thilo Schneider / 03.10.2020 / 14:00 / Foto: Timo Raab / 9 / Seite ausdrucken

Plötzlich Rostock: Auch ich war ein Besserwessi

Der Tag der Wiedervereinigung jährt sich heuer zum 30. Mal. Ein gutes Datum, um in den eigenen Erinnerungen zu kramen und einmal aufzuschreiben, was ich als Wessi damals empfunden habe.

Ich war am 3.10.1990 bereits über ein halbes Jahr für eine Schweizer Versicherungsgesellschaft in Rostock tätig. Mein Aufgabenbereich umfasste neben dem eigentlichen Verkauf auch die Suche nach geeigneten Geschäftsräumen und den Aufbau einer Vertriebsstruktur. Mein Arbeitgeber war keine der allseits so beliebten „Strukki-Buden“, die alles einstellten, was aufrecht gehen konnte, sondern tatsächlich ein seriöser Allspartenvermittler, der seine Mitarbeiter nicht nur über Provisionen, sondern vor allem über ein branchenübliches Festgehalt bezahlte. Das setzte natürlich voraus, dass unsere künftigen Vertriebsmitarbeiter wenigstens eine kaufmännische Lehre abgeschlossen haben mussten.

Für mich als 24-Jährigen, ausgelernten Versicherungskaufmann war die Wiedervereinigung natürlich ein Glücksfall. Ich war jung und ungebunden und konnte und wollte es mir leisten, bei einem historischen Ereignis allerersten Ranges nicht nur als Zuschauer, sondern auch als Gestalter dabei zu sein. Daher hatte unser Vorstand 1989 bei der Jahreshauptversammlung in Frankfurt seinen Satz „wer wäre bereit, in die DDR …“ noch nicht vollendet, als bereits meine Hand nach oben geflogen war.

Mit dem damit für mich verbundenen Karrieresprung ging natürlich auch eine nette Gehaltserhöhung einher, und außerdem hatte ich ausgehandelt, alle 14 Tage mit dem Flugzeug von Berlin nach Frankfurt pendeln zu dürfen, was für einen jungen Mann und James-Bond-Fan natürlich das Sahnehäubchen auf dem I-Tüpfelchen war. Es gibt im Leben jedes Menschen einmalige Situationen, in denen einfach alle Faktoren zusammenpassen. Wer lange nachdenkt, der lässt solche Chancen ungenutzt liegen.

Die Menschen waren viel freundlicher, hilfsbereiter

In der Rückschau war ich wahrscheinlich tatsächlich so ein wenig das Abziehbild des „Besserwessis“, nicht absichtlich, und ich hoffe, die, die ich in bester Absicht geschulmeistert habe, haben mir mittlerweile verziehen.

Ich habe natürlich die DDR mit einem anderen Blick als meine mecklenburgischen Kollegen betrachtet. Ich durfte mir aussuchen, ob ich nach Rostock oder Leipzig möchte, und da ich schon immer eine Vorliebe für das Meer hatte und immer noch habe, kam nur Rostock infrage. Ich mietete für vergleichsweise irres Geld eine private Finnhütte mit einer elektrischen Heizung, das war die Notlösung, um aus dem zweiten Hotel am Platz (Etagendusche und Etagenklo, mit dem obligatorischen Handwaschbecken in der Ecke) zu kommen.

Die Zwischenstation bis dahin bestand aus einer Ferienwohnung in Bad Doberan, in der es sich die Vermieterin nicht nehmen ließ, einmal wöchentlich zwischen meinen Sachen sauber zu machen und meine Unterlagen zu sortieren. Sehr familiär.

Es war eine spannende Zeit. Mein erster Eindruck der DDR war, dass das Land insgesamt sehr graubraun ist. Graue oder braune Häuser, unterbrochen von monströsen Plattenbauten aus bröckelndem Beton oder Altbauten, die sehr deutliche Patina hatten und sich auf dem Stand von etwa 1939 befanden. Viele heizten noch mit Kohle, und auf den kopfsteingepflasterten Straßen waren schon die siegreichen Truppen der Sedan-Schlacht marschiert. Die erste Herausforderung war, immer eine Tankstelle zu finden, die Super-Benzin verkaufte, das der Citroën vertrug. Und da unter 15 Minuten anzustehen.

Dafür aber waren die Menschen anders als im Westen. Viel freundlicher, hilfsbereiter. Ich habe mehr als einmal an der „Konsum“-Kasse erlebt, dass eine Kundin einer älteren Kundin anbot, ihre Einkäufe nach Hause zu tragen oder ihr beim Zählen des neuen Geldes half. Dinge, die im Westen nur ganz selten vorkamen, im Osten normal zu sein schienen.

„Ich habe bestimmt 10 Trabbis wiederaufgebaut“

Die DDR an sich war für mich ein Überraschungspaket. Mein erstes Büro hatte ich als Untermieter bei einem Rechtsanwalt, da dieser ein Telefon hatte. Nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, wie man mir sagte. Dafür hatte ich aber nach dem Abheben oder während des Telefonierens gelegentlich völlig wildfremde Leute in der Leitung, und ich weiß bis heute nicht, wie das eigentlich sein konnte.

Mein Vermieter präsentierte mir eines Morgens stolz einen Ford Granada, den er sich irgendwo geschossen hatte. Er hielt mir ein Autoradio entgegen, ob ich wüsste, wie man das anschlösse. Wusste ich. Ich empfahl ihm die Kabel oberhalb der Mittelkonsole. Als ich abends zurückkehrte, stand der arme Mann vor ungefähr zwei Metern Kabelbaum, die er aus dem Auto gefriemelt hatte. „Ich habe bestimmt 10 Trabbis wiederaufgebaut“, sagte er entnervt, „aber sowas habe ich noch nicht gesehen …“ Hatte ich auch nicht und werde ich auch nicht wieder. Der Mann tat mir etwas leid.

Innerhalb von Wochen schossen aus jedem Haushalt Satellitenschüsseln und die Straßen füllten sich zuerst mit neueren Wartburgs, dann mit neueren Gebrauchtwagen. Ein Freund von mir, Gebrauchtwagenhändler, stöhnte, da er nicht wusste, wo er Nachschub herbekommen sollte und fuhr teilweise bis nach Frankreich. Ebenfalls ploppten an allen schlechten Straßen überall Imbissbuden auf, die die ewig gleiche „Thüringer Rostbratwurst“ verkauften.

Gelegentlich branchenfremde Berufserfahrung

In Rostock begann das Werftensterben und ein Teil der Leute wurde arbeitslos, ein anderer Teil machte sich mit Unternehmergeist auf zu neuen Ufern. Angeblich verkauften sie in Stralsund die Fähre nach Rügen an einen westdeutschen Unternehmer, der diese aber nicht fahren ließ, warum auch immer, sie aber zum Dreifachen des Preises wieder an die Stralsunder Stadtverwaltung zurück verkaufte, als die Rügener am Schwimmen gehindert werden mussten. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber es war die Hölle los. Der ehemalige Verkehrsminister Krause kaufte sich hübsche Strände zusammen und ließ sich seinen Umzug von Berlin nach Hause vom Steuerzahler spendieren. Nach mehreren Affären trat er schließlich zurück.

Ich habe russische Kasernen besichtigt, die Rohrbrüche dadurch beseitigten, dass sie einfach das Abwasserrohr im Keller abschlugen und dann den Keller zumauerten. Ich wusste nicht, dass Parkett bis zu 40 cm Höhe aufwellen kann, und ich habe nie gesehen, dass Leute bei einem Auszug sogar die Toilettenschüsseln abschrauben und mitnehmen. Ich habe Bäckereien besichtigt, über deren Teigtrögen Asbestdecken hingen. Ich habe, mit einem Satz, Dinge gesehen, die ich aus dem Westen so und auch anders nicht kannte.

Bei der Personalauswahl musste mir meine Sekretärin erklären, dass ein „Studium in Potsdam-Eiche“ nichts anderes als eine Ausbildung bei der Stasi bedeutete, und wenn ich mir die Korrektheit von Wochenberichten durchlas („Kunde war angeblich nicht da, denn er öffnete nicht, obwohl Licht brannte und sich die 10-Jährige Tochter Anna im Haus befand, die auf die Karl-Marx-Schule geht“), da schimmerte doch gelegentlich eine branchenfremde Berufserfahrung durch.

Man muss im Leben immer Kompromisse schließen

Vor Wismar fuhr ich im August 1990 zu meiner eigenen Überraschung in eine saftige Radarfalle. Die Polizisten kamen aus Schleswig-Holstein und kommentierten mein „Was wollen Sie denn hier?“ mit einem trockenen „Amtshilfe leisten“. Zahlen musste ich trotzdem und hatte einen Monat Fahrverbot an der Backe.

Als ich mir mein HRO-Kennzeichen holen wollte, machte nach drei Stunden Wartezeit die Zulassungsstelle kurz vor meine Nase dicht, und ich führte einen kleinen Tanz auf. Am nächsten Tag rückte ich mit Klappstuhl und Gameboy an und wartete in der Schlange wieder vier Stunden, hatte aber stolz eines der ersten HRO-Nummernschilder. Und durfte mich auf der Fahrt nach Frankfurt zur Freundin von einem Hamburger fotografieren lassen, der meinte, sich mit mir ein kleines Rennen über die Autobahn liefern zu müssen. Anscheinend dachte der Wessidiot, ich hätte Angst vor Sofortbildkameras. Depp.

Ein anderes Mal telefonierte ein augenscheinlich sehr wichtiger Geschäftsmann in einem Rostocker Straßencafé sehr laut mit seinem C-Netz-Handy. Bis ich ihn gut hörbar fragte, ob er mit Gott spräche, es gäbe in Rostock nämlich kein Funknetz. Peinlich berührt ließ er das Ding dann verschwinden, der Korrespondent.

Ich ging nach etwa drei Jahren zurück nach Bayern, der Liebe wegen und weil meine damalige Freundin und dann Ehefrau in Rostock als Erzieherin keine Arbeit fand. Kurz darauf übernahm ich den elterlichen Betrieb aufgrund der Erkrankung meines Vaters. Man muss im Leben immer Kompromisse schließen. Und tatsächlich habe ich es sogar ganze zwei Mal in meiner Freizeit zum Meer geschafft, und einmal habe ich im frisch renovierten „NEPTUN“ zu Abend gegessen.

Mehr Betriebe platt gemacht, als notwendig gewesen wäre

Wenn sich alle Politiker am 3.10. wieder des „einmaligen Glücksfalls“ versichern – ich kann sagen, ich war live dabei und habe im Rahmen meiner Möglichkeiten mitgestaltet. Ich habe gehört, welche Reden Kohl in Rostock und welche in Frankfurt/Main hielt – das waren sehr unterschiedliche Reden! Die Wiedervereinigung ist natürlich auch eine Geschichte der verpassten Chancen. Die BRD hätte hier das Know-how der DDR-Bürger nutzen sollen und Berlin und Leipzig zur Drehscheibe des Handels mit den ehemaligen Comecon-Staaten machen sollen.

Stattdessen wurden mehr Betriebe regelrecht plattgemacht, als notwendig gewesen wäre. Da gab es dann tatsächlich die „blühenden Landschaften“, wenn aus den Hofpflastern der ehemaligen VEB der Löwenzahn spross. Aber der Wind der Freiheit, der damals über die neuen Bundesländer fegte, diesen einmaligen Wind werde ich nie vergessen, weil ich in diesem fliegen lernte.

Und wäre ich nicht geschäftlich ortsgebunden – ich würde heute lieber in den neuen als in den gebrauchten Bundesländern leben wollen. Es ist jetzt alles hübsch und sauber – und irgendwie sind die Menschen immer noch etwas netter und lockerer als im Westen. Zumindest kommt es mir so vor. Ich bin dankbar, dabei gewesen zu sein.

(Weitere Erinnerungen des Autors unter www.politticker.de)

Foto: Timo Raab

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netiquette:

E Ekat / 03.10.2020

Mir wäre es lieber gewesen, Frau Merkel wäre Staatsratsvorsitzende der DDR geworden und hätte ihre Fähigkeiten sowie die Erziehung des neuen sozialistischen Menschen auf Gebiete östlich der Elbe beschränkt.  Das es anders gekommen ist, und wir uns infiziert haben war nicht das Verschulden des Westens. Nun werden - bereits voll im Gange - bei uns ideologisch unkorrekte Industrien plattgemacht, faktisch nicht notwendig. Eine Langfrist-Konsequenz im Prozeß der zur Beruhigung so bezeichneten (und entsprechend gefeierten) Wiedervereinigung, welcher abgeschlossen sein wird, wenn von einer Wiedervereinigung keiner mehr zu sprechen wagt.

Barbara Mann / 03.10.2020

Lieber Herr Schneider, das ist der schönste Artikel, den ich bisher von Ihnen gelesen habe. Vielen Dank dafür.

Marcel Seiler / 03.10.2020

Vielen Dank für diese persönliche und freundliche Darstellung!

Claudius Pappe / 03.10.2020

Es ist jetzt alles hübsch und sauber – warum wohl ?................................................ Es ist jetzt alles runtergekommen und dreckig, dafür aber bunt - warum wohl ?

Ridley Banks / 03.10.2020

Herr Schneider, zum telefonieren folgendes ; Es war in der ddr ueblich, dass auf einer Telefonleitung zwei Anschluesse “gemacht” wurden. Wollte also einer telefonieren wurde der andere Anschluss blockiert. Das allerdings klappte nicht immer, man hoerte also ungestoert mit. Ja, und dann gab es ja noch die herzallerliebste Stasi die nach Belieben immer “reinhoeren” konnte. Drushba ....  Noch was , Beton broeckelt fruehestens nach 80 Jahren, viele Bunker der NS-Zeit sind heute noch in praechtigem Zustand…..

Hans-Peter Dollhopf / 03.10.2020

“Wer lange nachdenkt, der lässt solche Chancen ungenutzt liegen.” Hier trennten sich wohl unsere Wege, weil ich war damals nicht bereit, als Ingenieur für extra gutes Einkommen im Osten einfach Telefonkabel von Baum zu Baum spannen zu gehen, ich gründlicher Idiot. Liegt wohl an meiner Liebe zur zu Darwin Awards neigenden Redlichkeit!

N.Lehmann / 03.10.2020

Als Besserwessi habe ich mich in all diesen tollen Jahren des Aufbau-Ost nie verstanden, es waren und sind bis heute die sensiblen Ossis. Denn die Baunormen des Westens kannte ich und von denen mag man bis heute im Berliner Speckgürtel genannt BER nicht viel wissen. Muss man verstehen, denn Bananenkisten gegen Elektrokabel zu tauschen, dass war damals Handarbeit und bedurfte keiner Norm. Allerdings darf ich den mir bekannten Ostfrauen zum Tag der Einheit ein Lob aussprechen und hoffe, dass jetzt nicht eine erregte Staatsministerin sich angesprochen fühlt und mich treffen möchte! Schönen Tag der Zweisamkeit. Anmerkung: Was jetzt Plattgemacht wird, sollen auch diejenigen wieder aufbauen. Learning by doing oder работать, работать, работать......Basta!

A. Ostrovsky / 03.10.2020

Das mit der branchenfremden Breufserfahrung war vielleicht gar nicht so branchenfremd. Der Vertreter der staatlichen Versicherung der DDR, der ständig Hausbesuche machte und vor der Tür oft lange die Unterlagen ordnen musste, hatte vielleicht auch in Potzdam studiert. Was glauben Sie denn, woher die Leute massenweise gekommen sind, die plötzlich keine Arbeit mehr hatten, aber etwas von Versicherungen verstehen. Oder verstanden sie gar nichts, aber das Unternehmen war keins von denen da und bezahlte auch überdurchschnittlich. Passt alles zusammen.

Petra Wilhelmi / 03.10.2020

Danke für Ihren Bericht, Herr Schneider. Ja, es gab solche und solche, die aus den Westen kamen, um zu helfen. Die einen wollten Abzocken, die anderen wirklich helfen. Ich habe beide Sorten Mensch kennengelernt. Als ich im Arbeitsamt arbeitete, habe ich so viele nette Kollegen aus Bayern kennengelernt, die einen sehr gern Ihre Kenntnisse vermittelt haben ohne überheblich zu sein und mich beraten haben, weil man Mann, arbeitslos war und wir in den Westen gehen wollten. An diese “Wessis” denke ich gern zurück. Übergangsweise arbeitete ich dann auch bei einem Bildungsträger, der das krasse Gegenteil war. Er nahm ein Blatt Papier in die Hand, ließ es auf den Boden fallen und meinte, das wäre unsere Leistung in unserem DDR-Leben gewesen. Das war sehr beleidigend und ich habe es ihm auch gesagt und das muss ich ihn zu Gute halten, er hat meinen Einwand verstanden. Es ist wie immer im Leben: es gibt solche und solche. Ich glaube auch, dass die Freundlichkeit im Westen und Osten unterschiedlich je nach Region ist. Ich lebte dann in der Vorderpfalz und nach dem uns die Leute beschnuppert hatten, wer wir denn nun waren, kamen sie so was von freundlich und nett herüber. Sie halfen uns bei vielen Dingen, heimisch zu werden und als die Firma schloss, in der mein Mann arbeitete, gaben sie ihm immer kleine Sachen zum arbeiten und machten sich einen Kopf, wie man dem fleißigen Mann denn helfen könnte. Ich habe gute Erinnerungen an die Vorderpfalz. Jetzt leben wir als Rentner wieder in unseren geliebten Sachsen.

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