Unter Amin el-Husseini fand die erste große Kampagne der Muslimbrüder gegen Juden und Zionisten statt. Mit Parolen wie „Nieder mit den Juden“ und „Juden raus aus Ägypten und Palästina“ wurde damals in den 30er Jahren, schon vor der Existenz Israels das Ziel artikuliert, die Länder von jüdischen Menschen zu „säubern“. Die Parolen der Muslimbrüder erinnern nicht zufällig an die Ideologie der Nazis. Amin el-Husseini war ein enger Freund Himmlers. So wurde beispielsweise ein blutiger Aufstand 1936 in Palästina von den Nazis finanziell und durch Waffenlieferungen unterstützt. Für die Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze erhielt Hitler Glückwünsche aus der gesamten arabischen Welt, besonders aus Palästina. Noch heute sind in der arabischen Welt die Werke „Mein Kampf“ und „Die Protokolle der Weisen von Zion“ auf den Bestsellerlisten zu finden. http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/11/11/lieber-pirat-gerwald-claus-brunner/
Verständnis hat der neue Abgeordnete dagegen für Kritiker, die sich an antisemitischen Mitgliedern der Piraten-Partei stören. »Die können wir nicht einfach rauswerfen«, bedauert Claus-Brunner. »Da setzt uns das Parteiengesetz enge Grenzen. Wir müssen denen parteischädigendes Verhalten konkret vorwerfen.« Es sei zwar schlimm, »dass es solche Stimmen gibt«, er aber setze auf Dialog und Auseinandersetzung.
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11646