
Erst einmal zur freundlichen Kenntnisnahme: Die DIG-AACHEN e.V. bitte nicht in einen Topf mit der DIG e.V. mit Sitz in Berlin bringen, denn wir sind selbständig. Dann zum Thema: Nachdem “Super-Sigi” (Gabriel) meinte sich anläßlich eines Besuches in ISRAEL populistisch äußern zu müssen - ich zitiere: “ISRAEL ist ein Apartheitsstaat….”. Nach seiner Rückkehr als bedauerliches Missverständnis entschuldigte, weil wohl heftige Proteste im Kopfzerbrechen bereiteten und viele ISRAEL-Freunde seinen Ausschluß aus der DIG forderten, eierte sein SPD-Parteifreund Reinhold Robbe genauso mit Ausflüchten herum, wie jetzt im Fall von Marieluise Beck. Auch sie müßte ausgeschlossen werden. Oder strebt Herr Robbe ein Amt in einer herbeigesehnten Regierungsbeteiligung mit den GRÜNEN an? Nach diesen ungeheuerlichen Vorkommnissen und den schleimigen Reaktionen, kann ich nur zustimmen, dass man die DIG e.V. Berlin als “Deutsch-Iranische-Gesellschaft” deklarieren sollte. Diese Super-Gut-Menschen, die Partei-Politik über alles hinweg praktizieren, haben in einem Deutsch-Israelischen Freundeskreis nichts zu suchen.
Steht DIG für Deutsch Iranische Gesselschaft? Dieses ewige Herumlavieren und Relativieren erinnert an das Schaf, das sich artig zur Schlachtbank führen läßt, in der Hoffnung, bedingungslose Kooperation mit dem Metzger würde das üble Schicksal doch noch abwenden.
Dem Israel-“Freund” Robbe scheint entgangen zu sein, daß die Türkei, China (und viele andere Länder) TATSÄCHLICH Gebiete besetzt halten, die sie einem anderen Staat völkerrechtswidrig genommen haben. Das Westjordanland hingegen gehörte, wenn überhaupt, Jordanien, dessen “Ansprüche” nur von GB und irgendeinem obskuren Staat, ich meine, es sei Pakistan gewesen, anerkannt worden sind. Auf diese zutiefst zweifelhaften Ansprüche hat Jordanien zudem nach 1967 offiziell verzichtet. Insofern ist es schon merkwürdig, daß sich die EU (und unsere GrünInnen) so obsessiv an einem Stück Land abarbeiten, das wahrscheinlich im Sinne des Völkerrechts nicht einmal besetzt ist, während man sich um wirklich besetzte Gebiete einen Dreck schert. Noch merkwürdiger ist allerdings, daß Leute mit den Ansichten Robbes im Vorstand der DIG sitzen. Liebe Israelis: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr .........
In einem Land von Blinden ist der Einäugige König. In Deutschland ist jeder Nicht-Antisemit ein Israel-Freund. Marieluise Beck hat das volle Vertrauen des DIG-Präsidiums, ist sie doch eine ehemalige DIG-Vizepräsidentin. Der derzeitige Präsident Robbe wird gute Gründe haben, warum er hinter Frau Beck steht.
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