Passt Idealismus noch in unsere Zeit?

Doch, er passt schon noch, auch wenn er, der Idealismus, nicht mehr ganz so typisch sein sollte. Dazu das Beispiel Johanna. Mit 72 ist sie eine „alte weiße Frau“. Sie hatte in der Nachkriegszeit kennengelernt, was Not bedeutet, musste sich ordentlich rappeln, um gegen Hunger, Wohnungsknappheit und welche Nöte sonst noch anzukämpfen. In einer Fabrik dann, dort arbeitete sie 48 Stunden pro Woche, trug sie, wie Millionen Andere, dazu bei, dass Deutschland wieder lebenswert wurde. Heute bekommt Johanna eine Rente. Ein Zehntel etwa von dem Unterhalt, den die Politiker bekommen, die (unter anderem) über ihre Rentenhöhe zu befinden haben. Ob nun zu recht oder auch nicht, Johanna empfindet Dank, Dank dafür, dass es ihr heute recht gut geht. Die verschweinigelte Grünanlage, auf die sie von ihrem Fenster aus blickt, bietet ihr eine Gelegenheit, Dank zu sagen. Wem und wofür eigentlich? Ganz egal – allen und für alles!

Natürlich müsste sich die Stadt um die Anlage kümmern. Dafür gibt es Mittel aus dem Steuersäckel, und daraus erhalten die städtischen Sauberfrauen und Saubermänner ihren Lohn. Tatsächlich kommen auch manchmal welche von ihnen, um Hand anzulegen. Allerdings ziemlich lustlos, und der Rest vom Dreck bleibt dann eben liegen. Die einen stört das, die anderen eher nicht. Aber nur Johanna ist es, die zur Harke greift und zum Eimer, bis alles wieder paletti ist. Selbst die Hundescheiße ist hernach wie weggezaubert.

Heimlich Gutes tun

Nicht, dass Johanna für ihr Tun der Stolz überkommt, von wegen wie toll, wie großartig. Im Gegenteil, fast ist es ihr ein bisschen peinlich, in den Augen anderer so fürchterlich positiv dazustehen. Deswegen nutzt sie ja auch am liebsten den frühen Morgen von Sonntagen oder späte Abendstunden. Belohnt fühlt sich Johanna, wenn sich auch andere Menschen der gepflegten Anlage erfreuen, selbst solche, die nicht einmal im Traum daran dächten, es ihr gleichzutun. Viel eher werden sie sich sagen: Ich und kostenlos? Einfach so? Also nee, schön blöd!

Noch einmal gefragt, passt so viel Idealismus wie der von Johanna, von Ausnahmen abgesehen, eigentlich noch in unsere Zeit? Eine Zeit, in der es doch heißt, Geld regiere die Welt. Wo alles seinen Preis hat, wo es um Löhne und Renten geht, um Stück- und Werbekosten, um Gewinne und geldwerte Vorteile, um Mieten und Fördergelder, um Geldstrafen und Strafzölle. Finanzriesen jedweder Couleur, Banken und Schattenbanken sorgen für Renditedruck und lassen in aller Welt Staatsmänner und Parteien nach ihrer Pfeife tanzen. Öffentlich oder auf geheime Weise. Selbst in den menschlich edelsten Bereichen, so der Verdacht, geht es am Ende nicht so sehr um Ideale, sondern um Geld – in der Medizin, Sozialfürsorge und Bildung, bei der Pflege hilfebedürftiger Kinder und hilfloser Alten, im Rettungswesen, bei der Integration von Einwanderern und dem Schutz unserer Umwelt. Geld als Äquivalent für Wohltaten. Ohne Geld gibt es sie nicht, alle diese Wohltaten oder fast alle, auch wenn dafür nur allzu gern Idealismus als Motiv deklariert wird.

Und Geld, wieso soll das das Ein und Alles sein? Man kann es nicht essen, überhaupt kann man damit nichts anfangen, außer man kauft sich davon etwas, nämlich das, was man braucht, zumindest gerne haben möchte. Die Möglichkeiten gehen ins Unendliche. Sie reichen von Brot und Butter über Feuerzeuge, Messer und Handys bis hin zu Auto, Haus, Kleidung, Schönheits-Operationen, Urlaubsreisen und Bildung. Ja bis dahin, mit hinreichend großen Scheinen einen Menschen als Partner heranzuwinken, der sonst lieber in der Ferne bliebe. Indes – Gott oder wem auch immer sei Dank – das ist nicht alles: Man kann Geld auch benutzen, um Gutes zu tun. Die Mitfreude lohnt den Einsatz. Sich reinen Herzens mit Anderen zu freuen und dafür Ursache sein zu wollen, gehört zum Edelsten, wozu Menschen fähig sind. Statt Eigennutz Uneigennutz also, statt Egoismus Altruismus.

Der Durst nach Großem

Es gibt aber auch ganz andere Formen des Idealismus: die Hingabe an eine Idee, an etwas Großes. Da sind Leute, die reisen in die Welt, um in Museen Bilder zu bewundern, andere, um Altertümer zu besichtigen oder ihre vierte oder fünfte Sonnenfinsternis zu erleben. Zu denken ist auch an Leute, die von früh bis spät in einem Labor hocken, nur um einem bestimmten Molekül ein weiteres kleines Rätsel zu entlocken, einer Winzigkeit, für die sich in der Welt nur eine Hand voll Leute interessiert. Die nächsten wälzen alte Folianten, um den Gedankengängen eines großen Geistes nachzuspüren, der vor Jahrhunderten irgendwo sein Leben mit Nachdenken verbracht hat. Währenddessen riskieren andere ihr Leben, um schroffe Berge zu besteigen. Die nächsten zimmern Nistkästen, um sie an verstecktem Platze im Wald aufzuhängen. Verwandte Geister schießen ihr 128.346. Foto von Vögeln oder von Insekten, die kaum jemand kennt, und andere wiederum komponieren Musikstücke, schreiben Gedichte, Geschichten oder Theaterstücke, die aller Wahrscheinlichkeit nach kaum jemals jemand zur Kenntnis nehmen wird. Das alles, ohne damit Geld zu machen. Im Gegenteil, es kostet welches.

Idealismus ist das, Anstrengung, die den Betreffenden nichts anderes als eine seltsame Befriedigung einbringt, eine, die zumeist nur sie selbst verstehen. Oder einer der eher seltenen Verwandten im Geiste. Doch was wäre die Menschheit ohne diese idealistischen Geister, ohne deren Streben nach dem Großen, nach Vollkommenheit, nach dem „Ideal“ eben? Selbst wenn es sich dabei nur um einen engen Bereich der Wirklichkeit oder des eigenen Denkens handelt. Denn mitunter entspringt daraus ein Funken, aus dem sich ein Brand entwickelt, der am Ende die halbe Welt verändert, im Guten wie im Schlechten: Sokrates, Plato, Epikur, Descartes, Shakespeare, Bach, Kant, Linné, Goethe, Napoleon, Beethoven, Daguerre, Darwin, Marx, Bismarck, Nobel, Robert Koch, Lilienthal, van Gogh, Planck, Einstein, de Coubertin, Lenin, von Bering, Fleming, Otto Hahn, Picasso, Hitler, Mao, Piaf, Adenauer …

Wie im Gedöns der Medien herausragen?

Und heute? Große Geister hat es immer gegeben und wird es auch weiterhin geben, aber wie sie im Gedöns der Medien, zumal der sozialen, ausmachen? Hinzu kommt, dass Forschung und technische Entwicklung heutzutage mit einem zumeist großen, oft sogar riesigen Aufwand einhergehen. Nicht nur an Material, sondern auch an Menschen. Das alles kostet Geld, viel Geld. Der Einzelne läuft Gefahr, dass in dem Team, in das er einverleibt ist, sein Anteil untergeht. Während die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten früher nur einen einzigen Autorennamen trug, ausnahmsweise zwei, sind es heute viel mehr – fünf, zwölf und gar nicht so selten mehr als zwanzig. Wenn da einer unter ihnen in der Begeisterung für die Aufgabe eine 60- oder 70-Stunden-Woche nicht scheut, um mit einer Riesenportion Idealismus Geniehaftes beizutragen, wird das nach außen hin kaum jemals sichtbar. Wer schon kennt die Namen einzelner Personen, wenn es um Computer-, LED- oder Gentechnik geht, um die Entwicklung neuer Pharmaka, um Weltraumtechnik oder um ganz neuartige Energiequellen? 

Einzig in den Geisteswissenschaften spielen Einzelne noch eine Rolle. Aber, so scheint es, fast alles Große ist bereits gedacht beziehungsweise gemacht, nirgends ein neuer Kant oder Shakespeare oder Goethe, ein neuer Bach oder Picasso. Darüber können die zahlreichen öffentlichen Ehrungen, ja Rühmungen von Künstlern oder anderen Geistesgrößen der Gegenwart nicht hinwegtäuschen. Eine kurze Zeit noch, dann werden sie vergessen sein, so ziemlich oder zur Gänze. Wenn auch nicht unbedingt in den Kreisen von Eingeweihten. Das gilt dann aber genauso für die Schöpfernaturen in der Wissenschaft und der technischen Entwicklung. Hier wie da geht es diesen Leuten um die Sache und kaum jemals um Pekuniäres. Idealisten eben. Ganz besonders ihr Holz ist es, aus dem der Fortschritt geschnitzt wird. Früher wie heute.

Wo die alten weißen Männer (und Frauen) keimen

Die Frage nun: Passt Idealismus auch noch in die Zukunft? Schon zu Sokrates‘ Zeiten, vor zweiundeinhalbtausend Jahren also, schien es da Grund zur Skepsis zu geben. Die Jugend liebe den Luxus, soll der große Weise gesagt haben, schlechte Manieren habe sie, verachte die Autorität und diskutiere, wo sie doch arbeiten solle. Umgekehrt würden die Lehrer ihre Schüler fürchten und sie verhätscheln. Tatsächlich, bald darauf ging es mit dem Wohlstand im antiken Athen bergab. Das mag heutzutage anders sein. Oder doch nicht?

Die Jugend zu kritisieren, kommt zu keiner Zeit gut an. Dementsprechend sind auch heute Verlautbarungen über die junge Generation nahezu ausnahmslos von der freundlichen Art. Umso mehr musste es überraschen, als MDR AKTUELL vor Kurzem unter der Überschrift „Arbeit wird immer weniger wichtig“ Studien über 18- bis 37-Jährige verbreitete, die weniger zuversichtlich stimmen. Fazit: Je jünger der Arbeitnehmer, desto weniger Motivation steckt in ihm. Die Freizeit ist ihm das Allerwichtigste. Erforderlichenfalls besorgt er sie sich per Krankschreibung. Dazu im Text der Arbeitsforscher Christian Scholz: Die Alten könnten durchaus von den Jungen lernen. Denn wer dem Chef oder der Chefin „Nein“ sage und am Wochenende keine Überstunden mache, der komme am Montag auch ausgeruht und entspannt auf Arbeit.

Jeder weiß von der heutigen Generation auch weit Positiveres zu berichten, mitunter von echtem Idealismus. Von Jugendlichen nämlich, die für ein selbstgestecktes Ziel brennen und sich viel lieber im Konstruktiven als tüchtig erweisen als im Destruktiven. Dennoch geben die Fälle von schwindendem Idealismus zu denken, vor allem dann, wenn sie zu einer Massenerscheinung werden. Wer den Elan von Jugendlichen in Fernost kennt, muss sich fragen, wie es hier oder dort mal aussehen wird, in zehn, zwanzig oder in fünfzig Jahren. Dann also, wenn es die Jungen von heute sind, die die Generation „der alten weißen Männer“ (und Frauen!) stellen. 

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Leserpost

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Dirk Jungnickel / 22.07.2019

Der Idealismus ist tot - Es lebe der Idealismus !—- Die philosophischen Antipoden Materialismus und Idealismus sind menschengemacht, oder besser: sie sind in der Schöpfung angelegt. Das menschliche Individuum neigt mehr der einen oder mehr der anderen Seite zu.  Ob es in unserer Welt und Zeit eine Verschiebung in Richtung Materialismus gibt, dürfte eine interessante Streitfrage sein. Mir jedenfalls ist die erwähnte Johanna   x - mal lieber als der erfolgreiche Hedgefonds - Stratege.

J. Polczer / 22.07.2019

Ein wunderbarer Beitrag! Vielen Dank!

Jörg Themlitz / 22.07.2019

Sehr geehrter Herr Wolf, mein Verständnis für Idealismus / Realismus ist ein anderes. Allerdings nicht fachlich begründet wie bei Ihnen, sondern eher aus dem Bauch heraus. Die Frau Johanna ist doch Realistin. Sie geht immer wieder raus, den Dreck inklusive Hundscheiße aufsammeln. Eine Idealistin würde an das Gute im Menschen glauben. ´Ich räume den Dreck einmal weg. Die anderen Menschen sehen, dass es sauber ist und werfen nie wieder etwas dahin.` Und Bismarck ein Idealist? Selbst auf eng begrenztem Gebiet? (Nach eigener Aussage war er über einen begrenzten Zeitraum ein Säufer.) Er war als Junker erdverbunden. Erdverbundene Menschen sind nach meiner Erfahrung seltenst Idealisten. Trotzdem er sich in seinen Memoiren etwas überzeichnet, war er bisher einer der besten deutschen Politiker. Und ich hoffe es wird mal keinen Merkelhering geben.

Peter Bauch / 22.07.2019

Auch ich bin so ein Idealist. Mähe das städtische Gras und schneide die Hecken um mein Anwesen herum - daß nicht alles zuwächst. Dank gibt es keinen - aber ich kenne den Bauhofleiter und seine - pekuniär bedingten -  Personalprobleme. Obwohl - für eine Integrations-Managerin ist in unserer Kleinstadt immer genügend Geld da. Ist vielleicht besser so. Die vielen jungen kräftigen Männer wollen betüdelt werden auf daß der Tag herumgehe. Sich nützlich machen dürfen sie ja nicht… .

WOLF-D. SCHLEUNING / 22.07.2019

Was für ein Blödsinn! Natürlich kosten Medizin und Ausbildung Geld. Wollen Sie sich von einem Idealisten operieren oder Ihre Kinder in Mathe und Physik ausbilden lassen?

Friedrich Neureich / 22.07.2019

“Wer den Elan von Jugendlichen in Fernost kennt, muss sich fragen, wie es hier oder dort mal aussehen wird, in zehn, zwanzig oder in fünfzig Jahren.” Vor hundert Jahren stellte Eiji Yosikawa in seinem gefeierten Roman “Musashi” eine Szene aus dem Japan des 17. Jahrhundert dar, die die fernöstliche Grundeinstellung illustriert: Der Samurai geht über die Straße und erkennt in einem sorgfältig arbeitenden Straßenfeger überrascht einen guten Freund, der als Künstler berühmt geworden ist. Natürlich fragt er ihn: “Wieso bist du jetzt Straßenfeger? Ist irgendwas passiert? Brauchst du Hilfe?” Der Maler aber antwortet mit begeisterter Geste: “Schau dir doch nur einmal diese wunderbare Straße an, dieses sauber gearbeitete Pflaster, die Bäume und den kleinen Tempel da, alles perfekt harmonisch - und die Leute lassen achtlos das Laub herumliegen. Das kann man doch nicht so lassen!” - Für mich ist die Frage damit beantwortet.

Roland Stolla-Besta / 22.07.2019

Warum soll man den „Idealismus“ so hoch hängen? Das hört sich doch sehr nach Selbstlosigkeit, nach Bundesverdienstkreuz an oder nach den fürs Klima hüpfenden „Fruchtzwergen“ (danke, Herr Broder, für diesen herrlich ironischen Begriff!), die werden doch heute als Idealisten hingestellt. Nebenbei, das waren wir Schulschwänzer anno tobak dann wohl auch. Johanna macht ihre gärtnerische Tätigkeit ganz unspektakulär und wohl auch, weil es ihr Freude bereitet und sie auch persönlich befriedigt. Damit will ich absolut nicht den gemeinnützigen Wert ihrer Tätigkeit schmälern, im Gegenteil. Wenn viel mehr Menschen so dächten, sehe es hierzulande doch viel besser aus. Ich selbst, ebenfalls 72 Jahre alt, betätige mich seit meinem Renteneintritt als ehrenamtlicher Lesehelfer in unserer örtlichen Grundschule, wohl weniger aus „Idealismus“ als aus dem Grund, daß ich seit frühester Jugend der Literatur verfallen bin, beruflich im Verlagswesen tätig war und nun die Kinder zum eigenständigen Lesen motivieren möchte. Für mich ist diese Tätigkeit innerlich ebenso bereichernd, wie ich es auch für die Kinder hoffe. Und das sollte doch auch der Sinn ehrenamtlicher Tätigkeiten sein.

Christian Feider / 22.07.2019

es gab und gibt bei uns in Deutschland GUTE Wege,Idealismus für dieses Volk,für diese Nation und für unsere Umgebung zu wecken. Die Dame am Anfang beherrschte noch den Satz,“Wenn nicht ich,wer dann”? es muss nicht unbedingt eine wissenschaftliche Glanzleistung sein(auch,wenn diese immer im Vordergrund stehen werden),die ein GEMEINWESEN aka Volk ausmachen. NUR,und jetzt kommt das ABER unsere politische Klasse plus Medien läuft einem sozialistischen Ideal eines europäischen Mischvolks hinterher,das dadurch leicht zu lenken und zu führen waere…waehrend es intelelktuell immer weiter abbaut(das sogar real erwünscht) und sich durch immer grössere Individualisierung/Spaltung herrlich gegeneinander aufwiegeln laesst. Die Dame macht es mit dem Grünstück vor dem Haus so,wie wir es mit unserem Garten machen…nur,wer etwas Zeit aufwendet,kann sich danach daran erfreuen! Idealisten sind der Todfeind der gegenwaertigen Politkaste….ich bin auch einer der Sorte Idealist pro Deutschland

Reiner Gerlach / 22.07.2019

Was will uns der nette Herr Wolf mit seinem Artikel sagen? Die Freitagshüpfer sind ganz tolle Idealisten. Und Carola Rackete sagt: na also, geht doch. Was wollt ihr nur alle von mir?

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