Cora Stephan / 06.03.2019 / 12:00 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 37 / Seite ausdrucken

Parité ist nicht ok

„Parité!“ heißt der Schlachtruf der Stunde. Nun, früher nannte sich das schlicht Parität, und das neue Wording erinnert ein bisschen an den abgespreizten kleinen Finger beim Zum-Munde-Führen eines Mokkatässchens. Damenhaft eben. Aber das hat sicher nichts mit dem zu tun, worum es geht: Es sollen mehr Frauen in die Parlamente einziehen, damit ihre Interessen entsprechende Berücksichtigung finden. 

Also: mehr Gerechtigkeit in unseren Parlamenten! Dagegen können eigentlich nur alte weiße Männer etwas einwenden. Doch nüchtern betrachtet, ist der Vorstoß, der in Brandenburg bereits Gesetzeskraft hat, auch aus Frauensicht unsinnig. Denn er baut auf zweifelhaften Annahmen auf.

Das erste Argument gegen „Parité“: Ein Parlament ist kein Lobbyverein oder eine Stammesversammlung, wo jede Interessengruppe Anspruch auf Sitz und Stimme hat. Das zweite: in Deutschland steht es jeder Frau frei, einer Partei beizutreten, das ist gemeinhin der Weg ins Parlament. Bereits heute aber gibt es mehr weibliche Mandatsträger im Bundestag, als ihrem Anteil in den dort vertretenen Parteien entspricht. Nebenbei widerspricht es dem Grundgesetz, wenn Menschen innerhalb der Parteien wegen ihres Geschlechts bevorzugt werden.

Frauen als ewige Opfer

Es ist doch paradox: Man müsste Frauen in die Parteien zwingen, damit die gewünschte Parität entsteht. Und mit dem Quotierungsgebot wird jenen Menschen, die man soeben als „divers“ zu respektieren gelernt hat, wieder aufgezwungen, sich im politischen Raum für eines der beiden Geschlechter zu entscheiden. Was soll das also?

Der Vorschlag von Justizministerin Katarina Barley, Parteien von der Wahl auszuschließen, die keine quotierte Liste einreichen, ist schlicht verfassungswidrig, denn er stellt die Gleichheitsforderung über die Wahlfreiheit. Einer Justizministerin sollte es eigentlich nicht unterlaufen, zu behaupten, dass Männer „Unfug“ anrichteten, den Frauen hernach „aufräumen“ müssten, wie sie über den Brexit gesagt hat (den übrigens auch 49 Prozent der britischen Wählerinnen befürwortet haben). Man könnte das glatt für eine Diskriminierung von Männern halten.

Die neue Kampagne unterstellt, dass Frauen sich noch immer nicht frei entscheiden könnten, wenn es um politische Macht geht, dass sie noch immer Opfer seien, denen aufgeholfen werden müsse. Schon der reine Augenschein steht dagegen. Seit Jahren wird in allen Parteien, auf allen Podien, in vielen öffentlichkeitswirksamen Gremien händeringend nach Frauen gerufen. Die Umworbenen zieren sich jedoch. Sie wollen offenbar nicht, was sie doch dürfen, ja sollen. Das gilt übrigens auch für alle Berufe, in denen mehr als üblich verdient wird: Je geringer die Benachteiligung von Frauen in einem Land ausfällt, desto seltener schließen sie ein naturwissenschaftliches oder technisch orientiertes Studium ab. Sie haben andere Optionen und womöglich auch andere Interessen und Fähigkeiten als Männer. 

Mehr Wärme in der Politik?

Das widerspricht nun allerdings der Vorstellung von der prinzipiellen Gleichheit der Geschlechter, doch lässt sich das leicht ins Positive wenden. Etwa mit dem Argument, gerade in der Politik brauchten wir genuin weibliche Qualitäten, jene menschliche Wärme eben, die man unsereins nachsagt, und nicht kalte Zahlen und Fakten, offenbar eine männliche Spezialität. 

Dass es in der Politik Wärme brauche, ist eine Behauptung, die nun schon seit Jahrzehnten kursiert. Doch manch einer hätte stattdessen womöglich lieber so unsinnliche Dinge wie eine funktionierende Infrastruktur und mehr von jener Ingenieurskunst, für die Deutschland einst bekannt war. Für menschliche Wärme sind die Bürger selbst zuständig, Politik dient lediglich der Schaffung von Rahmenbedingungen.

Nun hieß es in der Frauenbewegung vor Jahrzehnten bei Kritik an der Quote, Gleichberechtigung sei erst dann erreicht, wenn ebenso viele dumme Frauen wie dumme Männer wichtige Positionen einnehmen können. Sicher. Es gibt böse Zungen, die behaupten, in der Politik sei das doch längst der Fall. Dann wären viele Frauen womöglich wirklich die Klügeren: nämlich jene, die sich auf das politische Spiel gar nicht erst einlassen. 

Im Ernst: Hier geht es um Machtkampf – nicht um Wohltaten zugunsten benachteiligter Frauen. Und in diesem Machtkampf sind offenbar alle Mittel recht: auch das der Diskriminierung aller Männer durch eine Ministerin, die für Justiz zuständig ist. Wir erinnern uns: Justitia ist die mit den verbundenen Augen, damit sie ohne Ansehen der Person allein über den Sachverhalt urteilt. Die derzeit bei den Damen an der Spitze beliebte Geschlechterpolitik lässt nichts Gemeinsames mehr übrig. Sie spaltet. Und das macht die Welt nicht freier, sondern ärmer.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost

netiquette:

Sabine Schönfelder / 06.03.2019

Ein paar irre Politiktätige betreiben ein wenig Brainstorming, und die Gesellschaft soll sich gefälligst in diese kranke Vorstellungswelt einfügen. Natürlich werden die kruden Ideen gleich mit Sanktionen verbunden, es wird alternativlos verordnet. Demnächst werden nur noch Frauen, die auch einen Hund besitzen aufgestellt, oder eine Transe mit Kanarienvogel? Gott zum Segen kann man sich mittlerweile das Geschlecht täglich neu auswählen, und ein Tier vom Nachbarn leihen, ansonsten sehe ich schwarz für die Besetzung der Parlamente!

Uwe Karr / 06.03.2019

Da sich jeder sein Geschlecht aussuchen kann(laut Grünlinken Gutmenschen und Professoren)wie man will(in den USA reichte das den Spinnern noch nicht,jetzt gibts schon Leute die sich ihre Rasse aussuchen)wäre das Gesetz sowieso sinnlos da auch ein japanischer Mohammed Ali als Frau antreten könnte.

Matthias Braun / 06.03.2019

Warum gründen die Damen nicht eine eigene Partei? “DIE FRAUEN” -werden aber wohl nicht die 5% Hürde erreichen.

toni Keller / 06.03.2019

Ich kann es nicht mehr hören! Das ganze Gejammer ginge ja noch, wenn die vielen Frauen in der Politk irgendwie überzeugend wären, aber so wie es ist, fällt mir nur ein bissiges Gedicht von Erich Kästner ein: Addiert die Null viel tausend mal, rechnet es nur gründlich aus. Am Ende kommt Null heraus. Qualität statt Quantität, wäre mal ein guter Ansatz!

J. Polczer / 06.03.2019

“Dass es in der Politik Wärme brauche, ist eine Behauptung, die nun schon seit Jahrzehnten kursiert. Doch manch einer hätte stattdessen womöglich lieber so unsinnliche Dinge wie eine funktionierende Infrastruktur und mehr von jener Ingenieurskunst, für die Deutschland einst bekannt war. Für menschliche Wärme sind die Bürger selbst zuständig, Politik dient lediglich der Schaffung von Rahmenbedingungen.” Nun ja, ich ziehe Politiker, die sich dem Wohle ihres Volkes/Mitbürger mehr oder zumindestens annäherend so verpflichtet fühlen, wie der Förderung der eigenen Karriere, tendenziell immer noch vor. Aus diesem Grund wäre “menschliche Wärme” durchaus nicht zu verachten. Allerdings gibt es glaube ich keine Theorie ,die die simultane Präsenz von “Kopf” und “Herz” in Abrede stellt. Insofern…ich wünsche mir…Einen klugen Kopf, ein gutes Herz, gesundes Blut…und beide Beinen auf dem Boden! “Das gilt übrigens auch für alle Berufe, in denen mehr als üblich verdient wird: Je geringer die Benachteiligung von Frauen in einem Land ausfällt, desto seltener schließen sie ein naturwissenschaftliches oder technisch orientiertes Studium ab. Sie haben andere Optionen und womöglich auch andere Interessen und Fähigkeiten als Männer. “ Sehr geehrte Frau Stephan, das möchte ich wohl meinen. Ich würde Ihnen vorschlagen, setzen Sie sich doch einmal in ein Studium der Wirtschaftswissenschaften ect ( Da gibt es ja zur Zeit so viele ähnliche Bezeichnungen), wo man auch “dicke Knete” verdienen kann, wenn man es geschickt anstellt. Sie werden überrascht feststellen, dass hier auch sehr viele Personen vertreten sind, die dem Anschein nach dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen sind (So genau weiß man/frau das ja nicht mehr). Auch in dem ein oder anderen naturwissenschaftlichen Studiengang sieht es nicht mehr so homogen männlich aus…. Schreibt eine Studentin der Naturwissenschaften…(Ich war mir bisher nicht bewusst, dass wir zu einer gefährdeten Tierart gehören!)

Karla Kuhn / 06.03.2019

Bei Vera Lengsfeld kann man lesen, daß die Amadeo Stiftun bei dem Rechtsstreit um den Ausschluß von Besuchern bei einer Veranstalung unterlegen war. Das ist sehr erfreulich.  Gleichzeitig kan man bei Change .org eine Petition gegen die Finanzierung der Amadeo Stiftung mit STAATLICHEN Mitteln unterschreiben. “Der Vorschlag von Justizministerin Katarina Barley, Parteien von der Wahl auszuschließen, die keine quotierte Liste einreichen, ist schlicht verfassungswidrig, denn er stellt die Gleichheitsforderung über die Wahlfreiheit. ”  Eine Justizministerin, die GEGEN das GG verstößt, hat in der Politik nichts verloren, auch nicht in der EU.  Die Politik hat- so sehe ich das- keinen besonders guten Ruf. Etliche Politiker die weder einen Berufsabschluß noch Kompetenz mitbringen versuchen den 83 Millionen in Deutschland lebenden Menschen ihren Willen aufzuzwingen Aber auch viele Mitglieder, die einen Berufsabschluß besitzen, handel nicht besonders klug, weil die nötigen Sachkenntnsse für das jeweilig Amt fehlen. Dann müssen zig MILLIONEN für Berater ausgebene werden, das alles sind unsere STEUERGELDER . Glauben die Initiatoren der paritätischen Politik wirklich, daß Frauen, die das alles durchschauen noch Lust auf so eine Politik haben ?? Es gab mal eine Umfrage, welche Berufsgruppen als unbeliebt eingestuft wurden. Ganz unter auf der Skala standen die Politiker, gefolgt von den Journalisten und den Rechtsanwälten. Wobei die Anwälte in zwei Gruppen eingeteilt wurden, die guten und die schlechten. Soviel zu Frauen in die Politik !! Ich bin beruflich am besten mit Männern ausgekommen, da gab es keine Stutenbissigkeit und ich bekam Respekt uns Anerkennung für meine Leistung.  

Wolfgang Kaufmann / 06.03.2019

Frauen hätten gerne maximale Mitsprache bei minimaler Verantwortung. Wer packt denn bei Wind und Wetter hart an, wer räumt den Müll weg, wer bringt die Unfallopfer ins Krankenhaus, wer jagt die Verbrecher, wer verteidigt das Land, wenn es schief geht? – Und wer sorgt für ein kuscheliges Sozialverhalten, wo einzig Wettbewerb angebracht wäre? Wer verschenkt Schulabschlüsse und wer spricht Serientäter immer wieder frei? – Frei nach FJS: Wer Everybody’s Darling sein möchte, ist am Ende Everybody’s Depp.

Andreas Rühl / 06.03.2019

Seitdem diese Republik von Jahr zu Jahr “jünger und weiblicher” wird, gehts in Wahrheit bergab. Es vergeht kaum eine Woche, in der ich meine Frau nicht an die Peinlichkeit erinnere, dass sie sich seinerzeit über die Wahl einer Geschlechtsgenossin zur ersten deutschen Bundeskanzlerin gefreut habe. Seltsam daran ist, dass ich schon damals gesagt habe, dass Frau Merkel weder charakterlich noch intellektuell diesem Amt gewachsen sei, ein sprachliches und inhaltliches Heißluftgebläse, eine leere Hülle, in die jeder das hineinphantasieren könne, was er sich wünsche. Alles 100% eingetreten. Wenn Frau Merkel Herr Merkel gewesen wäre, wäre der Spuk m.E. längst zuende. Das Weibliche hat unser Land ruiniert, weil hinter dem Geschlecht der Frau Merkel ihre Unfähigkeit verschwunden ist. Auf Wahlplakaten sehe ich Kandidatinnen, die sich um Ämter bewerben, die früher verdienten Mitgliedern der Gesellschaft allenfalls offenstanden und nicht Politikwissenschaftlerinnen im 3. Semester, die aussehen, als würden sie Werbung für Brillen oder Frisuren machen und die nichts, nichts, nichts geleistet haben in ihrem Leben. Die Quote soll dafür sorgen, dass diese Pfeifen jetzt in die Parlamente kommen, weil kein Mensch mit gesundem Verstand (auch Frauen sollen solchen haben) einer dieser Kandidatinnen direkt gewählt hätte, weil es nämlich eine Frechheit und Unverschämtheit ist, solche Kandidatinnen auch nur aufzustellen, eine Beleidigung des Wählers, ja eine Verhöhnung und Kundgabe der Missachtung. Diese Republik muss männlicher werden und älter. Die Weisen und Reifen müssen an die Macht, nicht die Dummen und Jungen.

Rex Schneider / 06.03.2019

Was ist wenn eines Tages sich mehr Frauen für eine politische Karriere entscheiden und dann dank der Quote nicht ins Parlament können? Um das zu verhindern, muss die Judikative auch endlich mal präventiv agieren und die legislativen Aktionisten in ihre Schranken weisen.

Clemens Gernot / 06.03.2019

“„Parité!“ heißt der Schlachtruf der Stunde. Nun, früher nannte sich das schlicht Parität, und das neue Wording erinnert ein bisschen an den abgespreizten kleinen Finger beim Zum-Munde-Führen eines Mokkatässchens. ” - mich nicht. Mich erinnert es vielmehr als phrasen wie ” ni dieu [et] ni maître” (sozialistische Formel) sowie auch “Liberté Egalité Fraternité” (demokratische Dreifaltigkeit à la Franzözische Revolution; an dem “fraternité” werden sich die radikal femistischen “Geister” sicher nicht spalten, sondern einklänglich, abschätzig gackern…)—vorallem letzteres dürfte hier stilbildend gewesen sein; sowohl im positiven Anklang den es erzeugen soll, als auch im Gefühl der “notwendigkeit” der “Verbesserung” des neuen feministischen Sexismus. Weil der superlativ von gleichheit (egalité) ja nunmal Feminismus ist; irgend wie muss das ganze ja noch übersteigert werden. Manche sind halt gleicher als gleich…

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