Das neue Buch von Christoph Ernst „Das Migrationsparadies – Die Lust an der Selbstaufgabe“ ist hier im Achgut-Shop erhältlich.
Christoph Ernst legt mit „Das Migrationsparadies“ eine umfassende Diagnose des deutschen Zeitgeistes und seiner Auswirkungen vor, die man als Streitschrift bezeichnen kann. Er beschreibt darin die Massenmigration nicht als politischen Unfall, sondern als politisches Projekt. Er macht Zusammenhänge sichtbar, die im öffentlichen Diskurs bislang systematisch verschwiegen wurden. Während die Wirtschaft abstürzt, grassieren der militante Islam und neu entflammter Judenhass. Obwohl die Schäden dieser Politik längst nicht mehr zu leugnen sind, halten Angela Merkels Erben an einem soziokulturellen Projekt fest, das in der Bevölkerung längst keine Mehrheit mehr findet, und dessen explizite Ziele gescheitert sind. Wer die Männer und Frauen hinter Merkels Grenzöffnung, den Umbau von Medien und Justiz und die schrittweise Auflösung von Rechtsstaatlichkeit verstehen will, findet mit dem Buch „Das Migrationsparadies“ eine faktische und argumentative Aufarbeitung rund um reale Vorkommnisse, die das Land verändert haben. Der Verlag benennt es so: Das Buch beleuchtet die tieferen Ursachen einer suizidalen Empathie.
Christoph Ernst, 1958 in Hamburg geboren, ist als Krimiautor mit Romanen wie Mareks Liste (Leda-Verlag, 2018) bekannt geworden. Als politischer Publizist hat er sich zuletzt mit „Die Rassismusfalle“ (Gerhard Hess Verlag, 2024) über Identitätspolitik und Kulturrelativismus profiliert. Er schreibt regelmäßig für das Magazin Cicero und gehört zu jenen Intellektuellen, die im verengten deutschsprachigen Debattenraum eine Mittelposition innehalten: rechts von der linksliberalen Mehrheitspresse, aber bezüglich des Grundrechtsdenkens und der europäischen „Idee“ ebenso klar links von jedem Ethnonationalismus. Seine Biografie – Hamburg, New York, Afrika, Berlin, das ländliche Schleswig-Holstein – verleiht seinen politischen Texten eine persönliche Verwurzelung, die seine Publizistik vom „klassisch“ orientierten Sachbuch-Journalismus unterscheidet.
Die Grundthese des Buches ist so unbequem wie folgerichtig: Angela Merkels Grenzöffnung im September 2015 war kein humanitärer Reflex und keine politische Überforderung, sondern das Ergebnis einer jahrelang gereiften Agenda. Als Kronzeuge benennt der Autor Peter Denis Sutherland – UN-Sonderbotschafter für Migration, Goldman-Sachs-Direktor auf Zeit und Organisator der Bilderberg-Konferenz –, der noch im September 2015 beim New Yorker Council on Foreign Relations (CFR) die demographische Umgestaltung Europas durch Zuwanderung forderte und Deutschland als Musterschüler pries. Er lieferte schon vier Wochen nach der Grenzöffnung konkrete Zahlen: mindestens 3,3 Millionen Menschen in fünf Jahren. Christoph Ernst fragt in seinem Buch: Woher sollte Sutherland das wissen?
Nicht nur Meinungen, der Autor rekonstruiert Wirkungsketten
Das Buch ist als Essaysammlung angelegt: Ernst spannt einen Bogen über fünf Kapitel, entstanden aus Zeitungsartikeln, Recherchen und persönlichen Beobachtungen über mehrere Jahre, die er zu einem Panorama montiert. Von linkem Antisemitismus über die von ihm aufgezeigte Migrationsagenda und den Zerfall westlicher Selbstachtung bis hin zu konkreten Rechtsbeugungs- und Systemkontrollfragen: Die Indizien- und Argumentationsdichte ist hoch, der Ton zugespitzt, teils von dunklem Humor durchzogen.
Was das Buch auszeichnet, ist die Qualität der Belege. Ernst dokumentiert nicht nur Meinungen, er rekonstruiert Wirkungsketten: Die Sutherland-Passage beim CFR ist im Protokoll festgehalten. Die Passage über den Berliner Regierungssprecher Seibert, der – nach Demonstrationen in Chemnitz infolge einer Bluttat – auf Grundlage eines verfälschten Handyclips halb Deutschland als Hetzjagd-Mob diffamierte und dem Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, der dieser Darstellung widersprach, den Job kostete – all dies ist dokumentiert und bislang in dieser Schlüssigkeit kaum aufgearbeitet worden. Ebenso das Schicksal des Journalisten Boris Reitschuster, der aus dem Land gedrängt wurde, oder das fragwürdige Netzwerk des ersten offiziell zugelassenen „Trusted Flagger“ in Deutschland, der Meldestelle „REspect!“, deren Leiter Ahmed Gaafar Islamwissenschaften an der umstrittenen Al-Azhar-Universität in Kairo studiert hatte und sich mangelnde Abgrenzung zu Islamisten, Hamas-Unterstützern und Antisemiten vorwerfen lassen musste.
Das autobiographische Kapitel „Verschlungene Pfade ins Vaterland“ ist dagegen eine eher sachbuch-untypische Überraschung. Ernst erzählt vom Vater, der als Neunzehnjähriger in die Wehrmacht eingezogen wurde und als gebrochener Mann zurückkam, vom Besuch in Bergen-Belsen, von eigenen Wanderjahren zwischen New York, Ostafrika und Ostberlin und von der langen Wiederannäherung an eine Heimat, die er jahrelang verweigerte. Es ist ein nachdenklich stimmendes Stück Prosa, das zugleich erklärt, wie aus dem Hamburger Achtundsechziger ein Kulturkonservativer wurde, dem Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit nicht selbstverständliche Parteipositionen, sondern existenzielle Erfahrungen sind. Es scheint, als wolle der Autor mit diesem autobiographischen Kern seine Motivation für „Das Migrationsparadies“ darlegen – als gäbe seine Biographie Anlass zu einer politischen Publizistik abseits der ausgetretenen Pfade.
Nicht in Andeutungen und Appeasement
Auch das Kapitel über die West-Ost-Hypothek der Nachwendezeit gehört zu den starken Passagen des Buchs. Ernsts Beschreibung des Treuhand-Debakels, der bewussten Zerschlagung ostdeutscher Industriestrukturen und der späteren Arroganz westdeutscher Linker gegenüber ostdeutschen Kritikern der Massenmigration ist historisch präzise und analytisch aufschlussreich. Sie erlaubt es, die heutige Entfremdung zwischen Bevölkerung und politischer Klasse nicht einfach als Demokratieverdrossenheit, sondern als Konsequenz jahrzehntelanger Nichtbeachtung zu verstehen. Der Blick auf George Orwells Road to Wigan Pier, den Ernst dem Kapitel zur Seite stellt, soll dieser Diagnose noch Tiefe verleihen.
Ernst liefert ein ganzes Arsenal an Argumenten und Belegen, die im Alltagsdiskurs oft fehlen: die Sutherland-Protokolle, die Netzwerke des DeZIM (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung), die Stasi-Verbindungen der Kahane-Stiftung, die Pervertierung des Digital Services Act zum Zensurwerkzeug, aber auch juristischen Grotesken, mit denen beispielsweise Hamas-Parolen als „geschützter Kunstausdruck“ festgestellt wurden. Der Autor wird nicht müde, solche Dinge aufzuzählen, wenn es darum geht, der Übergriffigkeit der Politik oder der Absurdität der deutschen Befindlichkeiten ihre real existierenden Widersprüche und Fehlleistungen vorzuhalten.
Wie viele Essaysammlungen ist auch dieses Buch thematisch nicht streng homogen aufgebaut. Einige Kapitel über Klimapolitik und Gender-Ideologie hätten als eigenständige Beiträge in anderen Büchern besser Platz finden können; im vorliegenden Rahmen strecken sie die Migrationsthematik an Stellen, die wohl manche Leser gern straffer gezogen hätten. Und gelegentlich läuft die Polemik heißer, als der Beleg es hergibt.
„Das Migrationsparadies“ ist ein engagiertes, breit belegtes und argumentativ mutiges Werk, das einen zentralen Vorzug besitzt: Es verliert sich nicht in Andeutungen und Appeasement. Für Leser, die die hiesige Migrationspolitik, den Umbau von Medien und Justiz sowie den schleichenden Abbau von Rechtsstaatlichkeit nicht als Verkettung von Zufällen, sondern als Projektziele erkennen und infrage stellen, bietet dieses Buch eine hohe Dichte an Antworten. Wer die Argumente seiner politischen Gegner entkräften will und den eigenen Standpunkt mit Substanz untermauern möchte, findet hier sein gedanklichen Werkzeuge.
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Das Migrationsparadies – Die Lust an der Selbstaufgabe“ von Christoph Ernst, Gerhard Hess Verlag 2026, hier bestellbar.


@ I.Schüler : Richtig. Die elementare Frage der konkreten Lösung des Problems bzw deren Beantwortung wird über die Zukunft Schlands bzw Europas entscheiden und sie fehlt nicht zufällig in allen Behandlungen des Themas durch bestimmte Vertreter. Die Behandlung der konkreten Lösung würde sofort Entscheidendes offenbaren. Zum einen die psychokulturelle Verfasstheit der Gesellschaft und zum anderen das ethnokulturelle Problem der Definition des Sraatsvolkes und der Ab – bzw Ausgrenzung deutscher Staatsbürger, Passdeutscher und Menschen andere Staatsangehörigkeit. Es gibt ja nicht nur Illegale, sondern Geduldete jeder Art, für die die „Justiz“ Bleibegründe konstruiert hat. Wobei die „spannendste“ Frage wohl den Kreis betrifft, der bewusst grosszügig mit Pässen ausgestattet wird und nun als deutscher Staatsbürger fingiert wird. Die Austauscher oder Ersetzer werden alles tun, um ihr Werk zu vollenden. Dabei sind sie sehr weit gekommen. Bislang gilt Remigration nur als Idee der bösen Rechten, zu denen niemand gehören will, wohl auch der Autor nicht. Ohne konkrete Umsetzung nach einer in Schland sehr „interessanten“ ( Volks) Definition und Abgrenzungen kann man analysieren bis der Arzt kommt. Es bleibt zwecklos.
Im Sinne systemischer Klarheit und Wahrheit: die Programme liefern „Bilderberger“ in Kollaboration mit „WEF“. Zugegeben: stark vereinfacht!
Letztlich wird es vor allem darauf ankommen, aus der analytisch-theoretischen Dekonstruktion des Migrationsirrsinns eine praktische politische Agenda zu entwickeln, die entlang der erkannten Fehlentscheidungen mit den von diesen verursachten Mißständen konsequent aufräumt. Indem etwa konkret festgelegt wird, daß alle Personen die über die Maßnahmen a,b,c oder die Aufenthaltstitel x,y,z ins Land gekommen sind, dieses umgehend wieder zu verlassen haben und dergleichen. Gelingt das nicht, wird Europa ein 500-Millionen-Einwohner-Libanon in dem es über Jahrhunderte nur noch darum gehen wird welche Teilbevölkerung gerade mehr Killpower hat. Dieser Zustand ist leider näher, als es eine in ihren eigenen Echokammern marinierte Ministerialbürokratie sich auch nur ansatzweise vorstellen kann. Vielleicht ist es auch schon zu spät, wer weiß.
PS: Daß der vom BRD-Regime projektierte und als Migrantenparadies propagierte Migrantenstaat sich in ähnlicher Weise als Hölle seiner Migrantenklientel entpuppen könnte, wie das in durchaus vergleichbarer Weise als Deutschenparadies propagierte großpreussische ´Deutsche´ Reich längst zur Hölle seiner Deutschenklientel mutiert ist, dämmert inzwischen auch schon einigen aufgeweckteren ´Migranten´. Die im Berliner Partizipationsgesetz vorgesehene bevorzugte Einstellung von ´Migranten´ wurde wegen ihrer offenkundigen Verfassungswidrigkeit kürzlich etwa von einer selbst mit ´Migrationshintergrund´ ausgestatteten Senatorin ausgesetzt. Gad Saads Konzept der suicidal empathy benennt zwar durchaus reale westliche Mentalitäten, aber diese sind vermutlich mehr begünstigender Natur, nicht kausal und schon gar nicht monokausal für den Migrationsirrsinn.
Es ist stets zu begrüßen, wenn die irrsinnige Migrationspolitik der vergangenen Jahrzehnte auf die tatsächlich maßgeblichen politischen Entscheidungen hin analysiert wird. So kommt man erstens von der populistischen Stimmungsmache weg, die sich seit Jahren primär an diffusen Schuldzuweisungen regelrecht aufgeilt, realpolitisch aber absolut nichts erreicht. Zweitens erkennt man die tatsächlich wirksamen Entwicklungslinien und die involvierten Akteure mit ihren teils durchaus konkurrierenden Politagenden, welche das noch laufende, keineswegs abgeschlossene Siedlungsgeschehen sowie die resultierenden politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Realitäten prägen. Aktuell etwa die obrigkeitliche Formierung einer „Einwanderungsgesellschaft“ als eine Art hierarchisches Ethno-Kastensystem, welches in Form der unsäglichen Teilhabe- und Integrations-Gesetze zahlreicher BRD-Länder konkrete Gestalt annimmt. Dabei wird etwa regelmäßig der einheitliche Staatsbürgerbegriff des Grundgesetzes aufgeweicht, während mittels skuriler Definitionen mitunter Ausländer als privilegierte Klienten des Staats-, Behörden- und Korporationsapparates eingesetzt werden.
„ Links von jedem Ethnonationalismus“ , gemeint ist vermutlich links vom ethnischen Volksbegriff oder ein Vertreter der Versammlung diverser Ethnien auf eimem Staatsgebiet. Der Ethnopluralismus , auf Achgut sicher wenig geschätzt, erkennt ja , wie der Name verrät , den ethnischen Pluralismus an, hält ihn allerdings auf einem Staatsgebiet für z.B. auch demokratisch und kulturell , unterschiedliche Ethnien , z.B. aus anderen Kontinenten, neigen mitunter zu unterschiedlichen Kulturen und Vorstellungen, problematisch. Die Ethnie selbst ist es nicht, z.B. eine südostasiatische, ihre übrigens auch biologischen Spezialitäten, alles untersucht, können es sehr wohl sein. Etwas mehr Prözision wäre mitunter hilfreich. Auch und gerade in Sachen Migration. Zumal es so aussieht, dass „ zuviel“ Heterogenität , heute Buntheit oder Vielfalt genannt, sozial und politisch nicht unbedingt positiv sein müssen. Und der sogen ethnische Volksbegriff ist alles andere als anrüchig , auch rechtlich nicht. Wie in den ausgezeichneten Kommentaren zutreffend festgestellt setzt die Transformation unter anderem nicht zufällig exakt hier an. Mit dem Pass adaptiert ein Archaiker keineswegs die westliche Moderne und wird zum aufgeklärten Demokraten und Fan des GG. Das sollte inzwischen begriffen worden sein. Ebenso wie die Tatsache, dass der Austausch resp der Plan der Entnationalisierung bzw Entdeutschung nicht erst 2015 begann. Da gibt es sogar Literatur dazu. Merkel ist zwar in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein der Transformation auch dessen, was man Demokratie und Rechtssstaat nennt, aber da gab es bereits einen Prozess lange davor. Kohl flehte bekanntlich Mitterand um Schutz vor dem wiedervereinigten deutschen Volk qua „ europäischer “ Kontrolle an. Der „ gewährte “ ihn gerne, nicht zu unserem Vorteil. Und die suizidale Begeisterung entstand keineswegs aus dem Nichts. Psychopolitisch waren die Ursachen gesetzt. Es ging und geht um nichts weniger als die Entitäten Nation und Volk.
Dass Eliten kräftig nachgeholfen haben, das Migrationsprojekt zu beschleunigen, will ich gerne glauben. Grundstein des Fiaskos bleibt jedoch die toxische Mischung politischer Idiotie, jenseits derer es in Deutschland keine Mehrheiten gibt. Auf der Rechten will man das Deutschland der Deutschen, welches sich bereichert und von wenigen, hochqualifizierten Einwanderern profitiert. Die Linke, die in den 80ern noch klar linksradikal gewesen wäre, glaubt an gleiches Recht für alle Erdenbürger auf Vollversorgung im Sozialsystem. Einen ehrlichen Lösungsansatz, der es einerseits einer größeren Zahl von Einwanderern erlaubt, in Deutschland zu leben und zu arbeiten, diese im Gegenzug aber verpflichtet, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen oder ansonsten das Land zu verlassen, will anscheinend niemand. Im Ergebnis wird es weder Deutschland für die Deutschen geben, noch ein funktionierendes Staatswesen mit Sozialsystem. Für gesunde Mittelwege ist unsere parlamentarische Demokratie auch in anderen Bereichen, wie soliden Staatsfinanzen oder der Energiewende, einfach zu dysfunktional.
Man kann Deutschland nur noch ein schnelles Ende mit Schrecken wünschen, statt Schrecken ohne Ende.