Seit Donnerstag wird vor dem 6. Strafsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts gegen die heute 32-jährige Oumaima I. verhandelt. Die Bundesanwaltschaft wirft der in Mainz geborenen deutsch-marokkanischen Staatsbürgerin vor, sich von Januar 2015 bis März 2019 an der Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) mitgliedschaftlich beteiligt zu haben. So soll die in einem „gemäßigt islamischen Elternhaus“ aufgewachsene Frau ihre Schullaufbahn nach der Hauptschule beendet haben, „um ein Leben als islamische Frau und Mutter zu führen“. Anfang 2015 soll sie sich zusammen mit ihrem ersten Ehemann in Rakka (Syrien) dem IS angeschlossen haben. Nachdem der Mann bei Kämpfen starb, soll sie zwei weitere IS-Männer geheiratet haben. Beim letzten Mann sei sie nur Zweitfrau gewesen, hieß es bei der Verlesung des Anklagesatzes. Durch ihre Unterstützung, etwa durch die Haushaltsführung, habe sie ihren jeweiligen Ehemännern ermöglicht, „sich für den IS zu betätigen“.
In ihrer Zeit in Syrien brachte die Deutsch-Marokkanerin zwei Töchter zur Welt. Aufgrund ihrer Ehemänner konnte sie laut Anklage in IS-Frauenhäusern leben und wurde auch entsprechend versorgt. 2019 wurde Oumaima I. von kurdischen Kräften in Baghouz aufgegriffen und im Gefangenenlager al-Hol untergebracht. 2021 gelang ihr die Flucht aus dem Lager. 2022 kehrte sie nach Deutschland zurück. Die 32-Jährige befindet sich auf freiem Fuß und lebt nach eigenen Angaben mit ihren beiden Töchtern von Sozialleistungen.
Zum Prozessbeginn am Donnerstag erschien die junge Frau in einem Hijab, einer spezifischen Form des Kopftuches, das von muslimischen Frauen getragen wird, um Haare, Hals und den oberen Brustbereich zu bedecken, während das Gesicht sichtbar bleibt. Beim Eintreten des Gerichts blieb sie anfänglich als Einzige sitzen, stand aber nach einem entsprechenden Blick der Richterin sofort auf. Als es darum ging, dass zwei ihrer Brüder sowie ihre Mutter als Zeugen geladen sind, offenbarte sich schnell deren Verhältnis zur deutschen Rechtsordnung: Einer ihrer Brüder sei in Marokko und könne nicht kommen, sagte die 32-Jährige. Der andere lebe in Berlin und wolle nicht kommen. „Und meine Mutter hat dann gesagt, wenn mein Bruder nicht kommt, dann kommt sie auch nicht“, sagte sie weiter. „Das ist hier kein Wunschkonzert, wo jeder frei entscheidet, ob er kommt“, antwortete die Vorsitzende Richterin Astrid Rohrschneider angesäuert.
„Die Schönheiten des Paradieses“
„Wir sind ganz normal religiös“, sagte Oumaima I. zu ihrer Familie. „Mein Mutter trägt ein Kopftuch und wir essen kein Schweinefleisch.“ Sie selbst habe 2011 „angefangen, das Kopftuch zu tragen und in die Moschee zu gehen“. Im Internet sei sie dann auf Islam-Prediger gestoßen. „Der Erste, den ich gehört habe, war Pierre Vogel“, schilderte sie. „Dadurch bin ich religiös geworden.“ Die Vorträge der Prediger über „die Schönheiten des Paradieses“ hätten ihr gut gefallen: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl im Herzen bekommen. Ich wusste, dass ich ein islamisches Leben in einem islamischen Land leben will.“
Ihren ersten Mann habe sie dann mit 17 am Ende der 10. Klasse auf der Dating-Plattform muslima.com kennengelernt. „Für mich war wichtig, dass er einen Bart trägt“, erläuterte sie. „Und dass er betet, in die Moschee geht und einen guten Charakter hat.“ An ihre Selbstdarstellung auf muslima.com konnte sie sich zuerst nicht erinnern. Nachdem Astrid Rohrschneider sich damit aber nicht zufrieden gab, fiel es Oumaima I. jedoch wieder ein: „Dass ich religiös bin, fünfmal am Tag bete und vorhabe, die Scharia zu studieren.“ Als Rohrschneider weiter nachbohrte, fiel der 32-Jährigen auch wieder ein, wie sie zu dieser Zeit in ihrem Umfeld gesehen wurde: „Meine Familie hat mich als Salafistin bezeichnet.“
Einem in Luton in der Nähe von London lebenden jungen Muslim gefiel das offenbar, denn der kam nur einen Monat später mit seiner Familie zu Besuch nach Mainz. Bei den schnell folgenden Hochzeitsfeiern in England, Marokko und Deutschland habe sie Musik und die Anfertigung von Erinnerungsbildern „aus religiösen Gründen abgelehnt“, sagte die 32-Jährige. Danach habe sie mit dem Mann in Luton gelebt und dort auch angefangen, den Nikab, einen Gesichtsschleier, zu tragen. „Durch die Vorträge“ sei ihr klar geworden, „dass es Sünde ist, wenn man das nicht tut.“ An dieser Stelle schob sie schnell nach: „Jetzt bin ich natürlich anderer Meinung.“
„Stimmen gehört“
Danach behauptete Oumaima I., in England psychisch krank geworden zu sein und „Stimmen gehört“ zu haben. In den Jahren nach der Heirat habe sie mit ihrem Mann mehrere Reisen in die arabische Welt unternommen, dort teilweise auch länger gelebt und „Kurse gemacht“ zu haben. Erst auf Nachfrage der Vorsitzenden räumte die 32-Jährige ein, dass es sich dabei auch um Sprachkurse für „streng religiöse“ Teilnehmer gehandelt habe, bei denen Geschlechtertrennung praktiziert wurde.
Am Freitag kam sie bei ihren Erzählungen dem von der Anklage genannten Tatzeitraum immer näher. Damit wurden ihre Geschichten aber auch immer bunter und phantastischer: So wollte sie bei einer 16-stündigen Autofahrt von Istanbul aus mit ihrem Mann im Januar 2015 mit 5.000 britischen Pfund im Gepäck nicht gewusst haben, dass die Fahrt direkt zur syrischen Grenze geführt hat. „Es sah nicht so aus, als ob man an der Grenze war“, behauptete die 32-Jährige. Dort angekommen, sei ihr gesagt worden, ein Freund würde nun für das Paar „eine Wohnung suchen“. Mit der Darstellung, die Wohnung sei gefunden worden, wären sie Tage später zu einer Stelle gefahren worden, an der Pässe kontrolliert wurden. „Ich habe mir gar keine Gedanken gemacht“, behauptete die junge Frau. „Und dann sind wir einfach in einen Bus eingestiegen.“ Erst durch den Anblick zerbombter Häuser sei ihr bewusst geworden, nun in Syrien zu sein.
Dort habe ihr Mann ihr gesagt, er wolle sich „alle Gruppen anschauen“, die dort aktiv sind und danach mit ihr wieder nach England zurückkehren. „Ich hatte keine Ahnung, acht Jahre in Syrien zu bleiben“, behauptete die junge Frau. Erst später habe ihr Mann ihr gesagt, er müsse „Jihad machen“, das sei „etwas Gutes“ und „würde Muslimen helfen“. Ihr habe das nicht gefallen. „Aber einiges hat Ihnen doch auch gefallen?“, fragte die Vorsitzende sofort nach. „Ihm hat es gefallen. Er wollte ins Paradies und glaubte, dort würden 72 Jungfrauen auf ihn warten“, antwortete Oumaima I. „Ich war schockiert.“ Auch von der Ausrufung des Kalifats ein halbes Jahr zuvor wollte die 32-Jährige nichts gewusst haben. „Ich habe mich da gefangen gefühlt“, behauptete sie. Dass sie beim IS Kinder im Alter zwischen fünf und dreizehn Jahren unterrichten durfte, sei nur in ihren arabischen Sprachkenntnissen begründet gewesen, behauptete die junge Frau.
Auf der muslimischen Dating-Plattform „musmatch.com“ unterwegs
Astrid Rohrschneider hakte nun immer häufiger nach und konfrontierte die Deutsch-Marokkanerin mit Widersprüchen zu ihren früheren Aussagen. Oumaima I. aber hatte jedes Mal eine Erklärung parat. Gleichzeitig zog sich die 32-Jährige im weiteren Verlauf ihrer Einlassung immer häufiger auf Erinnerungslücken zurück. Ihr Tragen der Ganzkörperverschleierung erklärte sie damit, dass sie die Strafen des IS vermeiden wollte. Mehrfach suggerierte sie, sich unfreiwillig im IS-Gebiet aufgehalten zu haben. Die beiden Männer, die sie nach dem Tod ihres ersten Mannes im IS-Gebiet geheiratet habe, seien nicht beim IS gewesen, beteuerte die 32-Jährige. An anderer Stelle behauptete sie, zwischen den Ehen aus dem IS-Frauenhaus in eine eigene Wohnung gezogen zu sein. Als die Vorsitzende sie daran erinnerte, dass dies unverheirateten Frauen im IS-Gebiet streng verboten war, behauptete die junge Frau: „Ich habe das einfach so gemacht.“ Auch ihre Darstellung, sie sei wegen des Vorwurfs der Spionage für Israel vom IS einen Monat lang „mit Elektrizität gefoltert“ worden, mutete eher seltsam an, denn solche Vorwürfe hatten beim IS üblicherweise die Hinrichtung zur Folge.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland sei sie die nächste islamische Ehe eingegangen, schilderte Oumaima I. am Ende ihrer mehrstündigen Erzählungen, die sich über zwei Tage erstreckt hatten. Den vierten Ehemann habe sie im Internet auf der muslimischen Dating-Plattform musmatch.com gefunden. Aber nach acht Monaten habe sie sich wieder von ihm getrennt. Dass die Islamismus-Beratungsstelle „Salam“ die Zusammenarbeit mit ihr beendet habe, bestritt die 32-Jährige: „Das wurde von mir beendet, weil ich kein Interesse mehr daran hatte.“ Auf weitere Nachfragen der Vorsitzenden nach ihrer derzeitigen Lebenssituation behauptete sie, an „chronischer Müdigkeit“, „Depressionen“ und „Halluzinationen“ erkrankt zu sein. Ein von ihr vorgelegtes Attest bestätigte die Angaben jedoch nicht.
Am Ende des zweiten Verhandlungstages wartete jedoch eine böse Überraschung auf Oumaima I.: „Sie sollten sich noch mal Gedanken zu Ihrer Einlassung machen“, riet ihr Astrid Rohrschneider. „Wir haben da an bestimmten Punkten einige Zweifel. Das betrifft ganz besonders Ihre Einreise nach Syrien: Sie sind ja förmlich in den IS entführt worden und hatten keine Chance, dort wieder wegzukommen.“ Damit machte die Vorsitzende Richterin der 32-Jährigen unmissverständlich deutlich, ihr diese Darstellungen nicht zu glauben. Nur einen Atemzug später erinnerte Rohrschneider die Angeklagte daran, dass eine mögliche Strafmilderung Reue, Einsicht und die Bereitschaft zur Deradikalisierung voraussetze. Das dürfte aber bei einer so unverfroren auftretenden Angeklagten wie Oumaima I. kaum zu erwarten sein. Der Prozess wird am nächsten Donnerstag fortgesetzt. Bislang hat das Gericht insgesamt zehn Verhandlungstermine bis 22. Mai vergeben.

Viel mehr als ihr streng muslimischer Glaube wird der jungen Frau nicht vorgeworfen. Genauso wie KBW, Grüne, Linke, Antifa, Autonome zwar allesamt linksradikal, aber dennoch grundverschieden sind, gibt es oder gab es in Syrien nicht „den“ IS. Deswegen kann es in einem Rechtsstaat unmöglich eine Verurteilung für irgendwas mit Fundamentalislamistisch geben. Es sollten schon konkrete Anhaltspunkte für Straftaten vorliegen.
Ein weiteres Opfer des Islam?
Solche Menschen gehören nicht in unser Land, fertig!
Abschieben in ein arabisches/moslemisches Land ihrer Wahl (z.B. Marokko wg. Abstammung) und Entzug des deutschen Paßes und Wiedereinreiseverbot auf Lebenszeit. Tausend müßten ihr noch folgen, wahrscheinlich noch mehr. Allen die unser System mißbrauchen ist der Geldhahn abzudrehen und der Heimflug zu garantieren, siehe oben. Diese Menschen sind keine Gewinn für uns sondern das genaue Gegenteil.
@Bernhard Freiling : >>Was hat die Frau getan? Jemanden getötet? Ist sie irgendwo eingebrochen? War ihr einziges Vergehen, mit „Einmännern“ verheiratet gewesen zu sein, die den IS unterstützten oder für ihn kämpften? Da gibt es m.E. deutsche Linke, die deutlich mehr Dreck am Stecken haben.<<
## RICHTIG! Das habe ich mich auch gefragt. Und schon lange. Hat man eigentlich deren Ehemann gefragt, ob man ihr den Prozess machen darf? Ja? Dann hat er also zugestimmt?
Es gibt ein Sprichwort:
„Hast du einen dummen Sohn,
dann schicke ihn zur Bauunion.
Und wenn er dort nichts kann,
dann schicke ihn zur Bahn!“
Was ist der gemeinsame Nenner zwischen dumm? Richtig: fortschicken.
Habt Ihr es jetzt endlich verstanden, was ihr „geschenkt bekommt“? Dabei war das gar nicht
nötig, weil das Land schon ganz viele dumme Töchter hatte. Nun kommt zusammen, was zusammen gehört.
Das sind die, die sich gegenseitig die Augen ausgekratzt haben, weil eine die NEUERE Mode schon hatte. Weil die sich immer nach oben orientieren. Was sie so für Oben halten.
Jetzt machen die alle in Politik, und weil sie in der Küche wegen Weiberwirtschaft nicht zurecht gekommen sind, wollen sie jetzt dem ganzen Land die Regeln diktieren. Ach was sage ich, dem ganzen KONTINENT!
Aber selbst wenn man den Dummen das Wahlrecht nehmen würde, hätte das keinen positiven Effekt, weil ja die schlimmsten Kaliber gar nicht gewählt sind. Die haben mit ihrer EXISTENZ ein Anrecht erworben, das sie gnadenlos gegen die Vernunft aussielen. Und wir lassen das zu.
Und beobachtet einfach mal, was ihr sehen könnt! Es sind fast immer Frauen. Und die sind so belustigend hilflos. Wo sie sind, geht alles schief. Aber man kann es ihnen einfach nicht übel nehmen. Bis sie mit schneidender Stimme die Richtlinien erklären. Dann stockt Euch der Atem.
Ist das nun eine Folge ihrer Intelligenz, dass sie das können? Nein, eine Folge unserer Dummheit.
Habt ihr überhaupt schon einmal überlegt, wieviel Schuld jemand auf sich geladen haben muss, in diesem Leben oder in früheren, bis Gott ihn mit abgrundtiefer Dummheit straft?
Wenn es eine Erbschuld gibt, dann ist es diese! Und es ist nur eine andere Sicht auf die Erzählung von der Hölle. Das andere daran: Es ist nicht die Hölle für die Dummen, sondern die Hölle für alle anderen.
Ebenfalls abgeurteilt gehören die Politiker und Beamten, die so was einbürgern.