„Wir lieben ihn“, ruft Buchholz ins Mikrofon, selbst eine der Koordinatorinnen des Netzwerkes Marx 21, der laut Verfassungsschutz aktivsten trotzkistischen Organisation in Deutschland. Am Ende der Veranstaltung wird sie alle einladen, sich an den Ständen noch Informationen zu holen „über Marx, über Engels, über Oskar“ und ihr „ominösen Netzwerk“. http://www.tagesspiegel.de/politik/links-und-trotzig/4247696.html
Oskar im O-Ton:
Zum Antisemitismus möchte ich nur feststellen – natürlich gibt es einen latenten Antisemitismus in der Bevölkerung. Jeder weiß das, quer durch alle Schichten der Bevölkerung. Wer etwas anderes glaubt, irrt sich oder nimmt Tatsachen nicht zur Kenntnis. Es gab ihn immer, es gibt ihn auch auf der Linken, und deshalb müssen wir wachsam bleiben. Aber daß in der Linken Antisemitismus nichts verloren hat, das muß nicht erst ausgesprochen werden, wenn man die Geschichte der Linken kennt. Ihr Antisemitismus anzudichten, ist doch das Beschränkteste, was man überhaupt tun kann. Ich möchte darauf hinweisen: Wenn eine Partei, die Globke und Filbinger als Mitglieder hatte, den Antisemitismus zum Vorwurf an die Linke umfunktioniert, dann ist das eine Dreistigkeit ohnegleichen. http://www.jungewelt.de/2011/06-04/054.php