Georg Etscheit / 27.06.2021 / 12:00 / Foto: Krd / 48 / Seite ausdrucken

Orwell für Arme: Der Anti-Islam-Roman des Tagesschau-Sprechers

Constantin Schreiber ist Tagesschau-Sprecher. Er ist 42 Jahre alt und ein gut aussehender Mann. Als Sprecher der 20:00-Uhr-Hauptnachrichtensendung, (einstiges) Flaggschiff der ARD, sollte man gut aussehen, aber auch ein wenig durchschnittlich, jedenfalls nicht zu individuell. So wie sein Vorgänger Jens Riewa gut und etwas durchschnittlich aussah, gut genug, um den Menschen zu gefallen und durchschnittlich genug, um möglichst „neutral“ die nicht immer ganz neutralen Nachrichten vom Teleprompter ablesen zu können.

Dass Constantin Schreiber aus Norddeutschland stammt, allem Anschein nach heteronormativ verheiratet ist und eine Tochter hat, gereichte ihm bislang nicht zum Nachteil. Doch das könnte sich ändern. Denn Schreiber hat vor kurzem ein Buch veröffentlicht, einen Roman. Er heißt „Die Kandidatin“ und handelt davon, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine strenggläubige muslimische Ökopolitikerin drauf und dran ist, die Bundestagswahl zu gewinnen und Deutschland womöglich in einen Gottesstaat verwandeln könnte.

„Die Kandidatin“ ist nicht Schreibers erstes Buch. Zuvor hatte der Journalist, der Arabisch spricht und mehrere Jahre als Korrespondent der Deutschen Welle in Dubai tätig war, schon mehrere Veröffentlichungen über den Islam herausgebracht, darunter das Buch „Inside Islam“, in dem er Freitagspredigten aus deutschen Moscheen übersetzte und kommentierte. Es rangierte auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde, wie auch sein nächstes Buch „Kinder des Koran“, als islamfeindlich kritisiert. „Für die Moderation der deutsch-arabischen Sendung „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Darin erklärte Schreiber auf Arabisch mit deutschen Untertiteln sein Heimatland und das alltägliche Leben der Deutschen.

Der große Skandal ist ausgeblieben

Von seinem neuesten Buch haben die Mainstreammedien zunächst kaum Notiz genommen. Dann erschien als Aufmacher im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung ein Artikel, in dem der Islamwissenschaftler Stefan Weidner kräftig vom Leder zog. Er sieht in dem Roman „wenig mehr als ein rechtspopulistisches Pamphlet mit altbekannten Feindbildern: dem Islam und den Muslimen, den ‚Linken‘ sowie allen, die mit ethnischer, religiöser oder sexueller Vielfalt kein Problem haben und diese verteidigen möchten“. Nur langsam kam die Empörungsmaschinerie in Gang, ein kleiner Shitstorm folgte. Von Forderungen, Schreiber sei als Nachrichten-Ableser untragbar geworden, hat man bislang nichts gehört. Der große Skandal ist ausgeblieben.

Woran liegt es, dass die nimmermüden Sittenwächter der Cancel Culture sich in seinem Fall so auffallend zurückhalten? Liegt es vielleicht daran, dass man Schreibers Roman für ein so schlechtes Buch hält, das ohnehin keine Breitenwirkung entfalten werde (wie etwa Michel Houellebecqs thematisch ähnlicher, wenn auch qualitativ himmelweit besserer Roman „Unterwerfung“) und über das man lieber den Mantel des Schweigens deckt? Oder ist der Grund darin zu sehen, dass Schreiber in fiktiver Weise über Dinge schreibt, die allzu bekannt sind, dass er, wenn auch satirisch überspitzt, lediglich Tatsachen beschreibt, die schwer zu leugnen sind?

Zunächst: Schreiber hat ein schlechtes Buch geschrieben. Man liest es nicht gerne, man quält sich durch die gut 200 Seiten, man ist nicht fasziniert von den Charakteren, die er beschreibt, der gestylten Kanzlerinnenkandidatin Sabah Hussein, die der Berliner SPD-Politikerin Sawsan Mohammed Chebli nachempfunden sein soll, dem undurchsichtigen Imam Abd al-Malik, dem Enthüllungsjournalisten Jonas Klagenfurt, dem ostdeutschen Rechtsextremisten Sven Birn und Sabah Husseins Wahlkampfmanagerin Jette, die sich als Verräterin in den eigenen Reihen entpuppt. Die Handlung entwickelt keinen Sog, die (meisten) Wendungen, die die Erzählung nimmt, sind vorhersehbar, sie überraschen nicht. Schreiber ist kein Schriftsteller, er ist Journalist, möglicherweise sogar ein guter. Aber das Fiktionale liegt ihm nicht. Er hat nicht genug Phantasie, und wenn, dann ist es Allerweltsphantasie.

Das, was Schreiber beschreibt, ist teilweise schon Realität

Vor allem: Seine Sprache ist schematisch und unsensibel. Es ist die Sprache der Twitter- und Facebook-Junkies, die nur noch einer rudimentären Verständigung dient und nichts von dem besitzt, was man Sprachkultur nennt. Auch um Schreibers Bildungshorizont scheint es nicht zum Besten bestellt. Wenn er beschreibt, wie sich China in seinem Deutschland der 2050er Jahre zur alleinigen Weltmacht aufgeschwungen hat und sich deutsche Kulturgüter aneignet, fällt ihm nicht viel mehr ein als der „Sachsenspiegel“ und Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins Gemälde „Goethe in der Campagna“. Wenn das alles wäre, was die Chinesen interessieren könnte, bräuchte man nichts zu fürchten. Was wirtschaftliche Zusammenhänge angeht, besitzt Schreiber offenbar keinerlei belastbare Expertise und wirft mit Begriffen um sich, die er nicht verstanden hat. Und einen „Bundesstaatsanwalt“ gibt es nicht. Warum hat das kein Lektor gesehen?

Wenn man nur nach der Form, nicht nach dem Inhalt geht, ist das Buch nicht das Geld wert, was es kostet, nicht einmal das Papier, auf dem es gedruckt ist. Es ist eines jener mit heißer Nadel gestrickten Journalisten- oder Politikerbücher, die nicht geschrieben worden sind, um gelesen zu werden, sondern um in den Feuilletons ein bisschen Wirbel zu machen, damit sie – wenn alles gut geht – im Spiegel-Bestseller-Ranking auftauchen. „Die Kandidatin“ hat es immerhin auf einen der hinteren Ränge in der Bestsellerliste Hardcover-Belletristik gebracht. Also zumindest in dieser Hinsicht alles richtig gemacht.

Kommen wir zu Punkt zwei der Erklärung, warum die Empörungsmaschine in Schreibers Fall ziemlich leerläuft und sich kein zweiter Sarrazin-Skandal anbahnt, noch nicht mal ein Eva-Herman-Aufreger. Schreiber lässt zwar keinen Zweifel daran, dass ihm eine Multikultiökogenderdiversity-Gesellschaft unter der Herrschaft einer grünen Muslima nicht behagen würde. Doch das, was er beschreibt, ist teilweise schon Realität, Schreiber rennt offene Türen ein. Die politische Lage, die er für die Mitte des Jahrhunderts skizziert: China überrennt Taiwan, Russland droht mit Annexion der Ukraine, Le Pen (sie wäre dann allerdings schon über achtzig) regiert in Frankreich, die USA befinden sich in einer Art Bürgerkrieg, Europa ist über das Flüchtlingsproblem tief gespalten, nur Deutschland nimmt im Alleingang immer mehr Flüchtlinge aus Afrika und Nahost auf. Über allem thront die neue, chinesische Supermacht. Das alles ist keine Dystopie, sondern mehr oder weniger abgeschrieben aus den Nachrichten, die Schreiber täglich verlesen muss. So what?

Die „Peinliche Analyse“ heißt bei uns nur anders

Sein Deutschland im Jahre 2050 ist ein Vorzeigeland nichtbinärer, feministischer, ökologischer und antirassistischer Lebensweisen, einem „linken Leuchtfeuer in einer Welt der rechten Populisten“. Muslimische Richterinnen tragen Hijab, (alte) weiße, biodeutsche Männer werden per „Vielfaltsförderungsgesetz“ aktiv ausgegrenzt, junge Mädchen laufen im Unisex-„Genderkaftan“ herum, es gibt eine gendergerechte Bibel, und die Nationalhymne wurde durch eine „Diversity-Hymne“ ersetzt, während im Osten radikale Rechte an ihrem letzten Refugium „Neu-Gotenhafen“ bauen und von dort einen Anschlag auf die muslimische Kanzlerinnenkandidatin organisieren.

In Schreibers Zukunfts-Deutschland muss man, um nicht abgehängt zu werden, über ein oder besser mehrere „Vielfaltsmerkmale“ verfügen, die im Personalausweis festgehalten werden. Und wer eine Stelle an einer Universität ergattern möchte, muss sich einer „Peinlichen Analyse“ unterziehen, die gewährleisten soll, dass keine „Faschisten“ die heiligen Hallen der politisch hyperkorrekten Lehranstalten kontaminieren. Diesem Verfahren fällt ausgerechnet Sabah Husseins Managerin Jette zum Opfer, die sich daraufhin an ihrer Chefin rächt. Sie hatte irgendwann einmal einen „belanglosen Tweet geteilt“ und war daraufhin von einem „miesen Algorithmus“ dem rechten Spektrum zugeteilt worden. Die „Peinliche Analyse“ gibt es längst, sie läuft unter „Faktencheck“ und „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“.

Schreiber überdreht und überspitzt, aber er geht dabei nicht weit genug. Gute Satire muss irgendwann ins Absurde kippen. Schreiber jedoch bleibt letztlich immer auf dem Boden der Tatsachen, selbst wenn er beschreibt, wie sich ein weißer Schauspieler, um noch beschäftigt zu werden, einen Fuß absägt, was ihm zu dem Vielfaltsmerkmal „Mensch mit Behinderung“ verhelfen soll. Der deutsche Alltag des Jahres 2021 ist schon so irrsinnig, dass man ihm auch mit satirischer Überspitzung nicht mehr beikommen kann. Und das macht Schreibers Buch uninteressant, auch als jene zeitgeistkritische Mahnung, als die es ganz offensichtlich gemeint ist.

Warum schweigen die linken Sittenwächter?

Überraschenderweise sind nur wenige Rezensenten über die Schlüsselstelle des Romans gestolpert, in der Schreiber mit offensichtlicher Sympathie und Empathie die Motive der rechten Bundespolizistin Denise beschreibt, die einen misslungenen Anschlag auf Sabah Husein verübte. Denise gehört als „ostdeutsche blonde Frau“ zu den Verliererinnen der Vielfaltspolitik. Rassistische Bilder und Witze, die sie mit Kollegen im Chat teilte, „halfen Denise, den Alltag besser zu ertragen“. Und weiter: „Je mehr sie verzweifelte an der Entfremdung ihres eigenen Landes, desto weniger schreckte sie die Aussicht, den Rest ihres Lebens hinter Gittern zu verbringen. Da das Leben draußen ihren Hass jeden Tag steigerte, würde sie in der Zelle zumindest Seelenfrieden finden.“

Der Autor liefert hier, fernab jeder satirischen Übertreibung, so etwas wie die klammheimliche Rechtfertigung eines rechtsterroristischen Aktes. Warum schweigen die linken Sittenwächter? Warum fordern sie nicht Schreibers Kopf? Weil sie selbst womöglich auf einen solchen Gewaltakt hoffen, der ihnen endgültig den Weg ins woke Diversity- und Ökoparadies ebnen könnte? Insofern ist Schreibers Buch dann doch ein Aufreger.

Das Bemerkenswerteste im Zusammenhang mit Schreibers Buch scheint mir die Tatsache, auf welch bescheidenem intellektuellen Niveau sich die Auseinandersetzung mit der eminent wichtigen Frage kultureller Identität Deutschlands im 21. Jahrhundert bewegt. Viel weiter als Botho Strauß mit seinem auch sprachlich atemberaubenden Essay „Anschwellender Bocksgesang“ aus dem Jahre 1993 (!) ist die Nation bei der Befassung mit sich selbst und ihrer nationalen, religiösen, demografischen Zukunft bislang nicht gekommen. „Dass ein Volk sein Sittengesetz gegen andere behaupten will und dafür bereit ist, Blutopfer zu bringen, das verstehen wir nicht mehr und halten es in unserer liberal-libertären Selbstbezogenheit für falsch und verwerflich.“ Seither hat kein Autor mehr einen Satz vergleichbarer Sprengkraft geschrieben. 

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Frank Mertes / 27.06.2021

Wenn ein Tagesschausprecher einen Roman schreibt, in dem er den Zeitgeist kritisiert, dann ist das in etwa so, wie wenn Karl-Eduard von Schnitzler zu DDR-Zeiten einen Roman geschrieben hätte, in dem er mit der SED abrechnet. Ich werde mir das Buch also nicht kaufen.

Andreas Spata / 27.06.2021

Manchen Menschen ist das Schreiben gegeben anderen das Reden und argumentieren. Habe Herrn Schreiber mal in einer Talkrunde gegen einen linken Pali(estinenser) diskutieren sehen das hat er souverän gemeistert. Schreiben kann dagegen der Romancier Akif Pirincci, der kann aber nicht reden oder diskutieren. Ich freue mich auf Akifs neues Buch, das in den nächsten Monaten erscheint. Da ist ein Leseerlebnis, wenn auch manchmal obszön garantiert.  Wichtig ist das jeder, in seinem persönlichen Rahmen das ihm mögliche für die Aufklärung tut. Wenn nur alle ein klein bischen mehr getan hätten wäre es vermutlich auch nicht zu Würzburg gekommen. Danke für die Rezension

Susanne Weis / 27.06.2021

Ich finde es gut, dass so jemand wie Constantin Schreiber (noch) in den vordersten Reihen der Mainstream-Medien präsent ist. Denn, die allermeisten Leute nehmen leider ausschließlich MSM zur Kenntnis und sind daher völlig ahnungslos bzgl. Fakten, die in den MSM nicht vorkommen. Das beobachte ich seit “Corona” so schmerzlich, wie nie zuvor, in meinem eigenen Umfeld. Daher finde ich jede, auch noch so gemäßigte, kritische bzw. differenzierte Stimme mit großer Reichweite so wertvoll. Man hat es bei Allesdichtmachen erlebt, welche Resonanz das hatte. Kann zwar sein, dass der C. Schreiber auch nur ein Feigenblatt der MSM ist, damit man die Kritik, in den MSM herrsche ja nur noch Einheitsmeinung, ins Leere laufen lassen kann ... Zu dem Artikel hier würden Linientreue sagen: ‘Ja, was wollt ihr ewigen Nörgler denn? Werden Kritiker geshitstormt, passt es euch nicht. Werden Kritiker nicht geshitstormt, ist es euch auch nicht recht.

Klaus Keller / 27.06.2021

Ich sehe gar kein besonderes Problem darin wenn eine konservative Frau Kanzlerin wird. Ich würde es sogar begrüßen. Mich würde es stören wenn sie schlechte Entscheidungen trifft. Warum keine Empörung? Nach so vielen Jahren Beliebigkeit hätten die Leute vielleicht gerne etwas anderes und an verhüllte Gesichter in der Öffentlichkeit haben wir uns ja schon gewöhnt. Und wenn sie verspricht die Bundeswehr nur noch zur Verteidigung einzusetzen und außenpolitischen Größenwahn unterlässt hat bekommt sie meine Stimme. Ihre Religion ist mir wurscht. Ich bin Atheist.

Hans Reinhardt / 27.06.2021

Ich habe dieses Buch nicht gelesen und kann es daher nicht beurteilen, aber aufgrund Ihrer Inhaltsangabe gehe ich davon auch, dass es redundant ist, da es nur die Realität beschreibt. Die Realität des Jahres 2021.  Denn eines steht jenseits aller Fiktion fest: 2050 wird es mit Sicherheit keine nichtbinären, feministischen Ökologen und Antirassisten in Deutschland mehr geben. Die wurden bis dahin längst von ihren muslimischen Freunden mittels Baukran verabschiedet.

Karl-Heinz Vonderstein / 27.06.2021

Im Grunde genommen haben es speziell Grüne und Linke und die Presse, die hinter ihnen steht, hierzulande geschafft, dass man als Deutscher in Deutschland nichts mehr mit Ehre und Stolz anfangen kann. Außer noch in Kreisen richtiger Rechtsextremisten. Gleichzeitig nimmt man verstärkt seit Jahren Menschen aus dem Ausland bei uns auf, die jung, muslimisch und vorwiegend männlich sind und aus Ländern und Kulturen stammen oder einer Religion angehören, für die Ehre und Stolz noch extrem wichtig sind und was diese Jungs oder jungen Männer schon mit der Muttermilch aufgesogen kriegten. Auch bei den Türken ist das so. Ein junger türkischer Mann sagte mir schon vor 20 Jahren, dass er und seinesgleichen keinen Respekt vor jungen deutschen Männern hätten, weil diese sich nicht wehren würden und jedem Kampf aus dem Weg gingen und das finge schon in der Schule an. Frage: Hat das auch damit zu tun, dass eine Frau seit 16 Jahren Kanzler ist? Wird durch Frauen etwa die Politik verweichlicht und somit auch die Gesellschaft? Seit den 68ern sind auch die Erziehungsmethoden weich geworden. Dann kommt noch der Feminismus hinzu und die schleichende Feminismusdisierung unserer Gesellschaft und schlimmer noch, auch der Männer. Wenn das jetzt schon so weit ist, wo die Frauen in der Politik, der Wirtschaft oder in der Forschung noch deutlich unterrepräsentiert sind, aber mehr Frauen dort heute tätig sind als noch vor 30 Jahren, was kommt dann erst auf uns zu, wenn der Frauenanteil in solchen Feldern im Verhältnis zu den Männern bei etwa fifty-fifty liegt?    

heinrich hein / 27.06.2021

ich finde es beeindruckend, wer sich so alles in Deutschland Islamwissenschaftler nenntund seinen Senf zu allem dazuzugeben müssen meint. Bassam Tibi sagte einmal in einer Vorlesung „Ihre sog deutschen Islamwissenschaftler und Nahostexperten sind nicht einmal des Arabischen mächtig“. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Wenn man in Deutschland zweimal gepinkelt hat gilt man als Urologe und Ecperte auf diesem Gebiet.

Heiko Loeber / 27.06.2021

Orwell selbst ist aus heutiger Sicht Orwell für Arme. Auf den für eine Dystopie sicherlich genialen Einfall, dass sich die Menschen völlig freiwillig mittels intelligenter, mit hochauflösenden Kameras bestückter, Funktelefone gegenseitig bespitzeln und die Ergebnisse in Social Networks hochladen und sich Abhörwanzen im Gegenzug für noch ein wenig mehr Bequemlichkeit in die eigenen vier Wände holen würden, ist selbst George Orwell nicht gekommen. Soviel Blödheit war für ihn damals anscheinend noch unvorstellbar gewesen. Für Orwells Dystopie musste daher noch der “gute” alte zentralistische Staat herhalten.

Claire Grube / 27.06.2021

In den 50ern wird es keine deutsche Multikultiökogenderdiversity-Gesellschaft geben, denn eine solche ist nur in einem reichen, saturierten Land denkbar. Deutschland (und damit die ganze EU) rutschen aber schon in den 30ern in Armut und Elend. Die Autochthonen lernen am besten beizeiten schon mal Schuhplattler tanzen, um die chinesischen Touristen zu bespaßen. Das wird dann eine der wenigen verbliebenen Einkommensmöglichkeiten sein.

Marc Greiner / 27.06.2021

“eine strenggläubige muslimische Ökopolitikerin”... Ein strenggläubiger Moslem hat nur ein Programm: die Verbreitung des Islam. Alles andere ist Beilage wie z.B. “Ökopolitik” oder so. Das muss man sich schon bewusst machen. Quelle: Koran. Und ob dann den Anschlag nur Rechte ausführen wollen bezweifle ich. Weil ein Paradies wird es für niemanden sein.

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