Das christliche Hilfswerk Open Doors hat den Weltverfolgungsindex 2026 veröffentlicht. Die Organisation nimmt sich weltweit verfolgter Christen an und leistet konkrete Hilfe. Open Doors setzt sich seit der Gründung 1955 mittlerweile in über 70 Ländern durch Hilfsprojekte für verfolgte Christen ein und untersucht jedes Jahr das Ausmaß an Gewalt, staatlicher Unterdrückung sowie gesellschaftlicher und behördlicher Feindseligkeit gegenüber Christen in rund 100 Ländern. Um die Welt auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam zu machen, veröffentlicht Open Doors jährlich einen umfassenden Bericht. Die Daten dafür liefern betroffene kirchliche Netzwerke, regionale Menschenrechtsanwälte, Analysten sowie Experten von Open Doors International. Die Einhaltung der Methodik des Weltverfolgungsindex wird durch das Internationale Institut für Religionsfreiheit geprüft und zertifiziert.
Eine Rangliste zeigt die 50 Länder, in denen Christen weltweit am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die neue Erhebung, so Open Doors, mache deutlich, dass die Verfolgung von Christen weltweit einen neuen Höchststand erreicht habe. Insgesamt seien rund 388 Millionen Christen einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt, teilt das Hilfswerk mit.
Beispielhaft listet eine Pressemeldung Staaten mit besonders drastischer Verfolgung auf. Nordkorea führt erneut den Weltverfolgungsindex an. Christen gelten dort als Staatsfeinde Nummer eins. Zehntausende befinden sich in Arbeitslagern, wo ihnen systematische Folter und Hinrichtungen drohen. Der christliche Glaube wird als Gefahr für das Regime betrachtet und brutal unterdrückt.
In Syrien, das aktuell auf Platz sechs steht, zeigte sich die stärkste Verschlechterung aller Länder im Weltverfolgungsindex. Das Land rückte von Platz 18 auf Platz sechs vor. Das ist einer der größten Positionssprünge in der Geschichte des Index. Ausschlaggebend dafür ist der massive Anstieg der Gewalt gegen Christen. Nach dem politischen Umbruch im Dezember 2024 haben sich Hoffnungen auf mehr Sicherheit nicht erfüllt. Christen berichten von Einschüchterung im Alltag, Lautsprecherwagen rufen öffentlich zur Konversion zum Islam auf, an Kirchen geklebte Zettel verlangen die Zahlung einer Kopfsteuer. Viele Gläubige zögen sich aus der Öffentlichkeit zurück, so der Bericht von Open Doors. Die Zahl der Christen im Land beträgt nur noch 300.000. Wie der gesamte Nahe Osten blutet auch Syrien durch die massive Verfolgung langsam aus.
Subsahara-Afrika als Schwerpunkt der Christenverfolgung
Als besonders dramatischen Schwerpunkt der Christenverfolgung bezeichnet Open Doors Subsahara-Afrika. 14 Länder dieser Region stehen auf dem Weltverfolgungsindex 2026. Schwache staatliche Strukturen werden von islamistischen Gruppen ausgenutzt. Christen werden gezielt bedroht, aus ihren Dörfern vertrieben oder ermordet. Allein im Sudan, der im Index auf Platz vier steht, sind infolge des Bürgerkriegs rund 9,6 Millionen Menschen auf der Flucht. Nigeria (Platz 7) bleibt das tödlichste Land für Christen weltweit. Insgesamt 3.490 der 4.849 weltweit dokumentierten Opfer christenfeindlicher Gewalt kamen in Nigeria ums Leben.
Isolation und staatliche Kontrolle sind in vielen Ländern ein Mittel der Verfolgung, so Open Doors. Es nennt Algerien, das auf Platz 20 steht, als Beispiel. Das nordafrikanische Land hatte alle protestantischen Kirchen geschlossen. Die Gemeinden werden weiterhin überwacht und christliche Aktivitäten unterbunden. Mehr als drei Viertel der Christen in Algerien haben somit den Kontakt zu einer Gemeinde verloren.
„Hinter jeder Zahl des Weltverfolgungsindex stehen Menschen, die wegen ihres Glaubens leiden“, betont Markus Rode, Geschäftsführer von Open Doors Deutschland. „Diese Rangliste ist ein Hilferuf. Die entscheidende Frage ist: Hören Kirchen, Zivilgesellschaft und Politik wirklich hin – und handeln sie? Handeln bedeutet, jetzt konkret helfen, Fürsprache leisten und Schutz einfordern; besonders für Christen in Subsahara-Afrika, für die wir eine weltweite Hilfskampagne gestartet haben. Für die Betroffenen wäre das ein starkes Zeichen der Hoffnung“, so Rode weiter. Der Weltverfolgungsindex basiert wesentlich auf Informationen aus christlichen Netzwerken, mit denen Open Doors seit Jahrzehnten zusammenarbeitet.
Am schändlichsten dabei ist, dass die systematische Verfolgung, Vertreibung oder gar Vernichtung von Christen kein grosses Thema ist. Weder bei den Christengemeinden hierzulande, noch bei den selbsternannt demokratischen Parteien…auch von den NGOs, die ihren angeblichen Humanismus ja pausenlos wie ein Mantra herausposaunen, ist diesbezüglich verdächtig wenig zu hören. Gibt wahrscheinlich nicht so viele Fördermittel. Anstatt sich um die Glaubenbrüder in der Mittelmeernachbarschaft zu kümmern, stürzt man sich lieber auf exotischere Gruppierungen…ob die das nun wollen oder nicht. „Christenretten“ ist anscheinend nicht sexy genug.
@Franz Klar: Zitieren Sie doch mal den Koran in Ihren eigenen wohlgesetzten Worten.
Beispielsweise Sure 2, Verse 164, 191, 217, 224 oder auch Sure 4, Vers 90.
Suchen Sie sich was aus, das Sie verballhornen und verlästern können.
@Walter Weimar, was für ein unfassbares Glück, dass wegen Atheismus (= Marxismus | Kommunismus | Stalinismus | PolPotismus | Maoismus Castroismus | Chavismus | Hitlerismus etc. pp.) gar niemals in den letzten 110 Jahren auch nur ein einziger Mensch gestorben ist!
Vielleicht denken sie einfach nochmal über das nach, was Sie geschrieben haben.
Was genau wissen Sie über das Christentum durch eigenes Bibelstudium?
(Ich rede nicht vom weltlichen Missbrauchern der Lehre Jesu.)
Bedrückende Nachrichten. Danke an Open Doors, danke an die Achse! Die Fürbitte in der Christvesper in unserm Dorf galt den Hungernden und den Flüchtlingen. Von verfolgten Christen kein Wort. Unsere Regierung ist jetzt gut Freund mit den syrischen Despoten – nun, da findet zusammen, was zusammen gehört. Welchen Namen trägt die Partei unseres Kanzlers noch mal? Das Bedrückendste für mich ist, daß es keine Sau interessiert. (Anders als Gaza, Ukraine, Grönland.) Die Regierung schon mal gar nicht. Kein Wort auch von den Kirchen. Papst Franziskus hat verfolgte Moslems gerettet und ihnen die Füße gewaschen. Und hierzuland werden Kirchen geschändet und angesteckt. Finstere Zeiten, nicht nur im Berliner Südwesten. // Und hier im Forum? Es ist 17.30 Uhr, erst vier Kommentare sind freigeschaltet. Zwei davon verhöhnen die Christen. Den Vogel schießt Walter Weimer ab: „Wer meint, einen Glauben zu haben, muß auch die Dresche einstecken können.“ Herr Weimer, warum gründen Sie nicht eine Partei, die die Todesstrafe für religiöse Menschen fordert? Stalins Beifall hätten Sie gewiß. Hitlers wahrscheinlich auch. Und Nordkorea macht Sie zum Ehrenbürger.
Zu den schlimmsten Christenverfolger gehören die linken Gutmenschen und deren Mainstreammedien. Monitorsendung: Kreuzzug von rechts – Die unheilvolle Allianz von Demokratiefeinden und radikalen Christen. Christen, die das tun, was Jesus Christus gelehrt hat, der gesagt hat „Gott ist Liebe“, werden verfolgt, diffamiert und ausgegrenzt und das genau von jenen, die gegen Hass und Hetze, gegen Diskriminierung, Rassismus und für Toleranz sind. Deren Ideologie für den Mord an Charlie Kirk verantwortlich ist. Diese Leute sind die wahre Gefahr für die Demokratie, denn sie vertragen keine andere Meinung. Sie sind in Wirklichkeit die größte Gefahr für unsere Gesellschaft und die Demokratie. Überall wo die Linken die Macht hatten, ihre Ideologie umzusetzen, haben sie eine Diktatur errichtet, von Demokratie keine Spur.
Herzlichen Dank an die Redaktion, dass dieses Thema seit einiger Zeit vermehrt Beachtung findet.
Auch in im bDaZ nimmt die Verfolgung in ihren vielfältigen Ausprägungen zu. Kirchenschändungen gehören mittlerweile zum Alltag.
Und der Muezzin-Ruf schallt bereits aus den Lautsprechern diverser Moscheen im Lande und übertönt jedes andere Geräusch. Und das 5x am Tag.
Gegen Kirchenglocken kann und darf man klagen, wenn man sich davon gestört fühlt.
Wer sich aber vom Islam gestört fühlt und sich beschwert, braucht, wenn er die Rache überlebt, für den Rest seines Lebens Polizeischutz.
Hat jemand Vorschläge zu unterbreiten, was dagegen getan werden kann und sollte?
Christen zum Verstummen zu bringen ist aber keine Lösung!
Denn nach den Christen sind die Atheisten dran…
Hier kann man nur eines feststellen, Religionen taugen nichts, egal welche. Ohne Religionen wären viele Kriege nicht geführt, viel Unheil vermieden, manche Armut, Hunger und Vetreibung hätten nicht stattgefunden. Wer meint einen Glauben zu haben, muß auch die Dresche einstecken können. Nun müssen sich viele Menschen das Gejammer anhören.