„Als Moderator unseres jungen Programms Fritz muss Ken Jebsen polarisieren und er darf dabei auch provozieren“, sagte Schreck. Allerdings dürften dabei bestimmte Grenzen nicht überschritten werden und eine solche Grenze sei sicher, den Holocaust zu leugnen oder zu verharmlosen. „Das aber hat Ken Jebsen nicht getan.“ Wie Jebsens Äußerungen dann einzuordnen sind, sagte der RBB nicht.
Das wäre wohl auch vornehmlich Jebsens Aufgabe, doch der hält sich bedeckt. Für eine Stellungnahme war er nicht zu erreichen, Anfang der Woche verteidigte er sich lediglich über die Plattform Youtube: „Ich bin vielleicht irre, aber kein Antisemit.“ Am Mittwoch teilte Jebsen, dessen Vater Perser ist, über den RBB mit: „Allein meine Biographie und meine Herkunft sind mir Verpflichtung, mich mit meiner journalistischen Arbeit für Völkerverständigung, Frieden und Demokratie einzusetzen.“. http://www.tagesspiegel.de/medien/rbb-nennt-antisemitisvorwuerfe-gegen-jebsen-haltlos/5818580.html