Am Montag war Datenanalyst Tom Lausen als Experte im Sächsischen Landtag zu Gast. Eine Aussage: Es gibt Daten, die auszuwerten einige deutsche Behörden verpflichtet sind. Doch sie stecken den Kopf in den Sand.
Gegen Ende der Impfkampagne stehen die Verantwortlichen vor amtlichen Zahlen, die sie plausibel nicht erklären können. Per Informationsfreiheitsgesetz hatte Datenanalyst Tom Lausen die Veröffentlichung von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erwirkt, die einen sprunghaften Anstieg plötzlicher Todesfälle anzeigen, der mit dem Beginn der Impfkampagne korreliert und ergo ein deutliches Warnsignal darstellt, dem die Behörden im Zuge ihrer Amtsaufgabe nachzugehen hätten.
Stattdessen entschied man sich dort, die Daten kaputtzureden – und zwar jene Daten, die der Staat selbst im Jahr 2020 als solides Material für das Impfstoff-Monitoring gesetzlich festgelegt hatte. Tom Lausen hatte daher trotz heftiger Angriffe allen Grund, gelassen zu bleiben: „[M]an stellt Daten weiterhin offiziell als valide online zur Verfügung und hat seinerzeit auch nicht gesagt, dass man diese Daten nicht verwenden könnte. Doch jetzt kommt man um die Ecke und behauptet, die Daten seien falsch interpretiert, falsch ausgewertet, falsch übermittelt worden – und keine Ahnung, was die sich noch so alles einfallen lassen. Es wird alles immer lustiger“, äußerte er sich in einem sehr lesenswerten Interview mit dem Journalisten Torsten Engelbrecht auf „Transition-News“.
Es ist bemerkenswert, was hier geschah: Ein mit seinen Rechten vertrauter Bürger macht die Hausaufgaben einer Behörde, die im Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet wurde, Krankenkassendaten für das Impfstoff-Monitoring auszuwerten; und diese werden nun als nicht aussagekräftig propagiert, offenkundig weil sie Einsicht in eine unliebsame Realität gewähren.
Bemerkenswert ist zudem, wie dies geschieht: Voreingenommen und vorschnell sollte im politmedialen Gleichklang abgekanzelt werden, was nicht sein darf. So postulierte die „Welt“ mit irreführender Überschrift die bis heute offiziell auf der KBV-Website zu findenden Daten als „falsche Horrorzahlen der AfD“, ohne hinter der Bezahlschranke stichhaltige Gründe für deren Falschheit liefern zu können; stattdessen stellte die Autorin Elke Bodderas im Ergebnis lediglich Fragen: „Was genau bei der Analyse schiefgelaufen ist, ist unklar. Hat die KBV falsche Daten übermittelt? Oder ist Lausen beim Filtern der Daten ein Fehler unterlaufen?“ Klar sei der Autorin zufolge also kaum etwas, außer dass alles irgendwie falsch war. Getreu dem Motto: Hier gibt es nichts zu sehen, es kam von der AfD, kann also abgehakt werden.
KBV kommuniziert offen widersprüchlich
Wer die Debatte um die Sicherheit der sogenannten Impfstoffe unvoreingenommen und mit Realitätssinn verfolgt hat, könnte wissen, dass man anhand offizieller Meldedaten des PEI und unter Berücksichtigung gewöhnlichen Underreportings, konservativ geschätzt, für Deutschland mit deutlich über 10.000 Impftoten rechnen darf. Vollkommen unstrittig sollte sein, nicht zuletzt wegen inzwischen sehr vieler Berichte über Impfgeschädigte: Es handelt sich um ein ernstzunehmendes Thema, bei dem es sich verbietet, mit heißer Nadel Texte gegen unbotmäßige Eventualitäten zu stricken.
Einen ähnlichen Schnellschuss wie „Welt“ hatte sich gar die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) selbst geleistet. Anstatt sich ein wenig Zeit zu lassen, ging sie noch am selben Tag der Pressekonferenz (12.12.22) mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit, der eine nur einen Tag später veröffentlichte „wissenschaftliche Einordnung“ obendrein widerspricht. Ließ KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen zunächst noch verlautbaren, dass es sich bei der „dargestellten Zunahme der Todesfälle in den Quartalen I-IV 2021 und Quartal I 2022 größtenteils um eine pandemiebedingte Übersterblichkeit“ handele, hieß es demgegenüber in jener „Einordung“, man könne aus den Daten gar keine Rückschlüsse auf ein reales Sterbegeschehen ziehen, da „die Abrechnungsdaten (…) keine Diagnosen [enthalten], die auf Totenscheinen kodiert werden und keine Daten zum Versterben eines GKV-Versicherten.“
Analog dazu behauptete am selben Tag der Vorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried: „Die Aufregung um möglicherweise gestiegene Todesfälle 2021 entbehrt jeder Grundlage (!)“. Denn „[d]er scheinbare Anstieg der Kodierungen für Todesfälle“ sei lediglich „eine logische Konsequenz der Datenauswahl und methodisch als Kohorten-Effekt bekannt.“
Unprofessionelle, reflexhafte Reaktionen
Zunächst sollten die Daten also etwas Reales repräsentieren, das nur eine andere als die nahegelegte Ursache habe, dann im Grunde gar nichts mehr zeigen, da man sie methodisch unzulässig angefragt hätte. Beide innerhalb kürzester Zeit veröffentlichten Positionen stehen bis heute nebeneinander auf der Website der KBV, obwohl sie einander widersprechen – mitsamt den angeblich durch einen Kohorten-Effekt kompromittierten Daten. Das alles wirkt alles andere als professionell, sondern eher panisch und reflexhaft.
Wichtig in der öffentlichen „Diskussion“ war dann die Intervention eines Mathematikers, der schlüssig aufzeigen konnte, warum die Argumentationsweise der KBV nicht aufgeht. In eigens erstellten Diagrammen schaute er sich in den Daten auch andere Abrechnungscodes an. Neben einem unwesentlichen Fehlerrauschen stellt er fest, dass der sprunghafte Anstieg bei anderen Diagnosecodes wie „Erstickung“, „Oberflächliche Verletzung an einer nicht näher bezeichneten Körperregion“ oder „Keuchhusten“ nicht zu beobachten ist, sondern man erwartbare, kontinuierliche statistische Verläufe vorfindet, die Daten insgesamt also plausibel sind.
Warum sollte es auch anders sein? Warum sollten die 70 Millionen Menschen repräsentierenden Daten, die der Gesetzgeber einmal zur Auswertung der Impfstoff-Sicherheit festlegte, für diesen Zweck nun völlig ungeeignet sein? Wie ist es möglich, dass sie nicht einmal als bloßes Warnsignal gelten gelassen werden, welches nicht zuletzt mit dem Alltagsempfinden vieler Bürger übereinstimmt, die – wie auch ich – subjektiv deutlich mehr „plötzlich und unerwartete“ Todesfälle auszumachen glauben? Eigentlich gilt, dass bereits Warnsignale – nicht erst unumstößliche Beweise – zu staatlichem Handeln führen und die Behörden Sicherheitsbedenken, wie sie aus den KV-Daten hervorgehen, durch die Erhebung eigener Daten auszuräumen hätten.
Während Behörden und Medien lieber mauern, statt Risse im eingespielten Narrativ einzugestehen, ist außerhalb Deutschlands längst etwas ins Rollen gekommen. Innerhalb weniger Tage haben zwei bedeutsame Kardiologen öffentlichkeitswirksam die Aussetzung der mRNA-Injektionen gefordert. In den BBC-News vom Samstag liefert Dr. Aseem Malhotra eine Erklärung für den Anstieg von kardiovaskulären (also Herz und Kreislaufsystem betreffende) Todesfälle, der für ihn „wahrscheinlich“ auf den breiten Einsatz der sogenannten Impfstoffe zurückzuführen ist. Weil sehr viel Unsicherheit herrsche, befürwortet er einen Impfstopp, bis eine Untersuchung Klarheit gebracht hat.
Wir brauchen einen Untersuchungsausschuss
Nur einen Tag später richtet sich der saudische Kardiologe, Prof. Abdullah Alabdulgader, mit einem Video mit der gleichen Forderung nach Aussetzung an die Öffentlichkeit. Auch er registriert einen Anstieg bezüglich der genannten Todesfälle. „Alles, was mit mRNA-Produkten zu tun hat, sollte kritisch geprüft werden.“ (Auf Achgut.com wurde die mediale Verharmlosung der Myokarditen bereits Ende 2021 kritisiert.) Diese Entwicklungen, die allesamt in eine Richtung weisen, müssten zu denken geben und in Bezug zu den KV-Daten gesetzt werden.
Tom Lausen im eingangs zitierten Interview auf die Frage, was zu tun sei:
„Ganz, ganz dringend müsste jetzt das PEI die entsprechenden Analysen machen von jedem einzelnen Diagnosecode. Dabei müsste es dem auf den Grund gehen, was ich schon am Beispiel der Herzmuskelentzündung skizziert habe, nämlich der Frage, warum so viele Patienten eine Herzmuskelentzündung ab dem dritten Quartal 2021, als die Impfkampagne voll im Gang war, ausbildeten. Es gehört schlicht zur Überprüfung der Sicherheit der Impfstoffe, zu eruieren, ob hier ein Zusammenhang besteht und ob die Zahlen, die dem PEI gemeldet werden, mit den Zahlen, die sich aus unserer Auswertung ergeben, übereinstimmen. Hier gilt es, Plausibilitäten und Häufigkeiten zu prüfen oder auch einen Abgleich mit internationalen Datenbanken vorzunehmen.“
Am Montag, also drei Wochen später, im sächsischen Landtag bei einer Expertenanhörung, wurde er im Ton schärfer: „Die Behörden, die gesetzlich verordnete Daten ignorieren und nicht einfordern, handeln aus meiner Sicht gesetzwidrig und verantwortungslos. Ich empfehle, umgehend einen Untersuchungsausschuss zu sämtlichen Gesetzesbrüchen (…) einzusetzen.“
Wenn Behörden entgegen ihrem gesetzlichen Auftrag mauern und es um schwere gesundheitliche Schäden in erheblicher Zahl geht, sollte ein Untersuchungsausschuss eine Selbstverständlichkeit sein. Zu prüfen wäre etwa, warum das Paul-Ehrlich-Institut bis heute keine Warnsignale erkennen will. Kann es wirklich sein, dass die Initiative 7-Argumente recht damit hat, dass das PEI eine „methodisch fehlerhafte Sicherheitsanalyse“ anwendet, die „selbst bei einer extrem hohen Anzahl an impfbedingten Todesfällen noch zu dem Schluss käme, dass eine Impfung nur im ganz extremen Ausnahmefall tödlich sei“?
Beitragsbild: Vaishal Dalal CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Politik, Massenmedien, Ärzteschaft und die zuständigen Institutionen – sie waren alle mit beteiligt und könnten belangt werden. Es gab nur wenige Ausnahmen, die mit großer Macht bekämpft wurden. Viele der Beteiligten und Verantwortlichen haben „von Corona“ profitiert. Das Interesse an korrekter Aufarbeitung ist bei jenen Damen und Herren daher gering. Das ist eine Mediokratie. Was ihnen bleibt, ist die öffentliche Aufmerksamkeit vom Thema abzulenken. Vielleicht eskalieren sie ja zum Beispiel den Ukraine-Krieg noch in dem Maße, dass über „Corona“ einfach keiner mehr redet. Danke, dass die Achse bei der Sache bleibt!
Die fast deckungsgleichen „Welt“-Institutionen, die durch die Bank vor einer „Überbevölkerung“ warnen, wollen uns allen eine Spritze geben, damit wir länger leben?
Das übelste kommt im Artikel gar nicht vor, nämlich die steigenden Totgeburten und sterilisierte Frauen (und wohl auch unfruchtbare Männer).
2+2=4 nicht 5!
Nebelkerzen vor einer Mauer des Schweigens. Ich bin überzeugt: wenn ich meine Impfnebenwirkungen nicht persönlich ans PEI übermittelt hätte, wäre dies nicht durch meinen Hausarzt erfolgt. Der Zeitaufwand für die Ausfüllung des Formulars wäre ihm zu groß gewesen. Was jetzt erfolgt ist eine gigantische Partie Schwarzer Peter, bei der die Beteiligten versuchen sich gegenseitig zu decken oder, wenn es nicht mehr anders geht, die Schuld in die Schuhe zu schieben. Am Schönsten aber ist, dass die Imofbefürworter immer von „Wissenschaft“ sprechen, die ja auf ihrer Seite sei, aber zu einer wissenschaftlich fundierten Datenanalyse Nichts sagen können, außer dass diese ja den „Falschen“ helfen helfen würde. Und bisher schlägt politisches Dogma die Wissenschaft, noch!
Und dies liegt, wieder einmal, an der Macht der ÖRR Sender. Dieses mafiöse Geflecht aus Politik und Medien gehört dringend zerschlagen!
Ich bin davon überzeugt, das keine Behörde in der Lage ist, zu sagen wer geimpft oder ungeimpft ist, obwohl alles erfasst wird. Es gibt soviele Knüppel zwischen den Beinen ob Impfung oder Migration, aber beim Geldstrom will man es uns beweisen und das Bargeld abschaffen. Soviele haben jetzt schwere, langwierige Erkältungsverläufe es wäre schön auch hier nach geimpft oder ungeimpft zu schauen. Gürtelrose tritt vermehrt auf. Es müssen nicht nur Tote sein. Wir haben einen wachsenden Staat und er hat immer weniger Antworten auf drängende Fragen. Meine Arbeit besteht aus immer mehr angeordneten Pflichten, die erfüllt werden müssen. Die Zeit zur produktiven Arbeit wird vermasselt. Bei Volkszählung und Grundsteuer sind alle Daten da, aber ich, Rudolf Dietze, werde beschäftigt. Auch meine Lebenszeit ist beschränkt. Wenn aufgeblasene, überbezahlte Behörden endlich ihre Arbeit machen würden, könnte man besser und sicherer in diesem Land leben.
Im Dezember 2022 sowie Anfang Januar 2023 hatten wir töglich(!) cirka 1000 Verstorbene mehr als in den Jahren 2016 bis 2019. Davor waren es täglich etwa 500 Tote mehr. Seit 2021, seit geimpft wurde, ist das so. Das kann jeder selbst anhand der offiziellen Destatis Statistik nachprüfen. Die Bundesbürger haben ein Recht darauf, endlich zu erfahren, wie es dazu kommt. Es ist Aufgabe des Staates, eine Untersuchung schleunigst in die Wege zu leiten. Woran sind diese Menschen gestorben? Das lange Herumdrucksen ist ja fast schon ein Geständnis.
Auch wenn es ungut klingt und sich in mir Widerstand regt, so müsste evt. über eine Generalamnestie unter der Bedingung nachgedacht werden, dass sich alle Beteiligten sofort schuldig bekennen und innerhalb 6 Monaten ihr politisches Amt, Mandat abgeben und aus der Politik aussteigen. Analog für hochrangige Behördenmitglieder. Ärzte müssen sich verpflichten, niemals mehr mRNA zu verabreichen und jegliche Behandlung ausschließlich mit ungezwungener Zustimmung des Patienten zu machen. Beteiligte Journalisten quittieren ihren Beruf. mRNA-Technologie wird zeitlebens verboten.
Damit hätten die wichtigsten Beteiligten zu knabbern, aber auch die Möglichkeit, dem ganzen ein Ende zu bereiten ohne lebenslänglich Gefängnis fürchten zu müssen. Wer nicht annimmt, trägt das Prozessrisiko einer vielleicht aufkommenden Aufarbeitung. Wäre möglichsrweise ein Ausweg, um weiteres Leid zu verhindern und den Impfopfern zu helfen.
Dieselben Leute, die einen positiven PCR-Test bei völlig symptomlosen Menschen als Pandemie hochgejubelt und deswegen drastische Maßnahmen ergriffen wie Lockdown, 2G-Regeln, Impfzwang und Ausschluß Ungeimpfter aus dem öffentlichen Leben haben, weil man ja zum „Team Vorsicht“ gehörte, ignorieren heute handfeste Fakten (oder versuchen sie als falsch zu diffamieren), die jegliche Vorsicht angeraten sein lassen. Mehr Heuchelei und Charakterlosigkeit geht nicht.
Aber ich fürchte, dass es nicht zu einer Aufklärung kommen wird, weil dieses gigantische Verbrechen so viele Mittäter in allen Schichten der Gesellschaft hat. Diese werden sich mit Händen und Füßen und auch unter Bruch geltenden Rechts gegen diese Aufklärung wehren. Denn am Ende der Aufklärung würde für viele von denen der gesellschaftliche oder wirtschaftliche Ruin bzw. das Gefängnis warten. Und dann würden wahrscheinlich immer noch nur die kleineren Fische büßen, die großen würden sich schon irgendwie aus der Affäre ziehen. Immerhin sind die deutschen Staatsanwaltschaften seitens der Politik ja weisungsgebunden. Da geht noch was, wenn es um die Verhinderung von ungeliebten Strafverfahren gegen Vertreter der politischen Elite und ihre hochrangigen Mittäter aus anderen Institutionen geht. Das Beispiel Scholz und die Verhinderung staatsanwaltlicher Ermittlungen im Warburg- und Wirecard-Skandal gegen ihn zeigen es ja mehr als deutlich. Da wird dann durch Leugnung eines Anfangsverdachts das Verfahren einfach nicht eröffnet. Man muss es leider konstatieren: unsere gesamten Gesellschaftsinstitutionen sind von kriminellen Subjekten unterwandert und durchsetzt, leider auch die Justiz, bis in die höchsten Gerichte.