
Ich bin dafür die Pensionen in die Rentenkassen zu überführen. Da haben die Damen und Herren dann endlich mal Kontakt zum Volk. Wegen mir kann man den Propagandaladen lieber gestern als heute dicht machen.
Im Kasperletheater bekommen doch immer die Bösen, also Räuber oder Krokodil, eins mit der Klatsche. Und dann klatschen die Zuschauer, weil der Gute gewinnt. Könnte man nicht in Anlehnung an diese gute Tradition die Regel auf die GEZ-Honorierten übertragen und ebenfalls Applaudieren statt schnöden Mammon zu verteilen. Anfang des Jahres haben doch schon etliche das selbe bei der Bezahlung der Pflegekräfte vorgemacht. Einfach mal anhaltend applaudieren, das ist nicht so schnell weg wie die Knete, die sie eigentlich verdient hätten. Unterbrechungsfrei Applaudieren wurde ja schon anschaulich z.B. bei CDU-Parteitagen geübt. Natürlich im Stehen. Ich glaube, dass Deutschlandweit die Zuschauer der ÖR zum Dank und der Anerkennung der geleisteten Wiederholungen und Politinformationen im neuen Gewand, überwältigenden freiwilligen Applaus spenden würden, statt das kleinliche Gezerre vor Gericht über die 86 Cent mehr oder weniger. Und Herr Buh-Roh und weitere Großkopferte bieten wir eine freiwillige Woche im Demut-Seminar bei den Herz-Aktivisten in Suppenküchen und Bahnhofsmissionen an. Da treffen sie dann Leute, die zwar von Amts wegen von der Demokratie-Gebühr befreit sind, aber gar nicht über den Flatscreen zum Genuss verfügen. Und die nicht ständig über ihre Not jammern. Das erdet bestimmt. Und noch ein (kostenloser) Rat vorneweg: versuchen Sie ja nicht, aus dem Fenster ihrer Dienstlimousine ein paar Mark zu spenden, das nennen Insider “den umbarmherzige Euro”. Und weil das Volk sie ja auch nicht unbarmherzig mit Zaster abspeisen will, wird es wohl auf das konzertierte Akklamieren hinauslaufen. Und solche Huldigungen könnten ernst oder verächtlich gemeint sein, vielleicht überdenken sie ja mal ihre Programm-Wiederholungsorgien und den Einsatz von Sprechpuppen daraufhin noch mal. Weil das Volk merkt sehr wohl, ob es einen mit der Klatsche übergezogen bekommt oder respektvoll behandelt wird. (frei nach K.Tucholsky)
Ich bin ja nicht vom Fach, aber wenn der Keller unter Wasser steht, die Wände ordentlich durchnässt sind, es durch das Dach schon seit Jahrzehnten regnet und Schimmel und andere Pilzkulturen mit der Bausubstanz verwachsen sind, dann hilft doch eigentlich nur noch ein Totalabriss und keine Farbe hier und da. Aber wie gesagt, ich bin nicht vom Fach.
Ich wiederhole gern meinen Vorschlag: Alle AfD Mitglieder und AfD Wähler dürfen [sic] keine GEZ mehr zahlen. Es geht nicht, dass “Rechtsradikale”, “Nazischlampen”, “Demokratiefeinde”, “Nazis”, “Rassisten” usw. das sozialistische, tschuldigung, das öffentlich rechtliche Programm mit ihrem dreckigen Geld finanzieren. Dass heist, bei 6 Millionen Wählern, abzüglich gemeinsamer Haushalte oder Doppelzahler so wie ich, ergibt, sagen wir mal 4 Millionen Haushalte. Sprich aufs Jahr gerechnet, etwas zwischen 0,8 und 0,9 Milliarden Euro. Will jemand hier der noch halbwegs moralisch integer ist, Georg Restle und Anja Reschke die dereinst im hohen Alter an einer Maschine in der Küche angeschlossen sind, zumuten bzw. in der Gewissheit belassen, dass ihr Lebensabend von “Nazigeld” finanziert wird? Pecunia non olet, gilt hier nicht. Hier geht es um Höheres! Genau, wer würde alles für 12 x 18,00 Euro im Jahr = 216,00 Euro die Schwefelpartei wählen? In der ausgehenden DDR reichten zwischen 5 und 10 Ostmark und ein Gutschein für eine Bratwurt und ein Bier, damit der Arbeiter / Angestellte an der 1. Mai Demo teilnahm.
In dem Artikel werden ja einige vernünftige Vorschläge für eine Reform des Rundfunks dargestellt. Aber aus der Sicht der Sender sind diese nur eines: ketzerisch. Die Sender wollen doch gar nicht irgendetwas verändern. Es geht um Macht, um Positionen und natürlich um die lukrativen Pfründe von Verdienstmöglichkeiten und Alterversorgungen. Selbst gewöhnliche Angestellte der Sender, die keine “Pensionen” im Ruhestand bekommen, erhalten eine Betriebsrente von mehr als durchschnittliche 1.500 Euro zusätzlich zur gesetzlichen Rente, die aufgrund der überdurchschnittlichen Bezahlung selbst einfacher Tätigkeiten (Fahrer, Sekretärin) hoch ausfallen. 3.000 Euro Rentenbezüge sind keine Seltenheit. Dazu kommen allerlei Vergünstigungen. Indentanten und Direktoren haben Dienstwagen mit Fahrer. Einige bekamen einen solchen sogar noch nach Ausscheiden aus dem Dienst gestellt. Und ZDF und WDR hatten zum Beispiel vor einiger Zeit noch eigene Betriebstankstellen, wo Kraftstoffe zum Selbstkostenpreis an die Angestellten abgegeben wurde. Wohlgemerkt nicht für Dienstfahrzeuge, sondern für die privaten Kfzs. Mit so etwas erkaufen sich die Sender die bedingungslose Loyalität ihres Personals.
Wenn ich schon Begriffe wie “Medienschaffende” höre - purer DDR-Sprech.
Ihren und allen sonstigen auch nur denkbaren Reformvorschlägen müsste erst mal die Obrigkeit zustimmen. Und deren mächtigste Abteilung sind die Fernsehfritzinnen, Fernsehfritzen und Fernsehdiversen. Sehr viel zu sagen haben auch die Kollegen von der systemrelevanten Presse - als vor kurzen nicht mehr verschwiegen werden konnte, dass der SPIEGEL 1995 einen Artikel gegen eine Polizei abgekracht hatte, die angeblich den RAF-Terroristen Grams erschossen hatte, dass in der Folge ein Bundesinnenminister zurücktreten musste und dass das dem SPIEGEL-Brüller zugrundeliegende Material einzig und allein aus einer anonymen Denunziation bestand, passierte NICHTS. Es gab keine Debatte über journalistische Standards und die Übermacht bestimmter Redaktionen. Unter diesen Umständen ist es eine reine Illusion, den Staatsfunk reformieren zu wollen. Wer denn, wie denn, was denn, warum denn? An Glaubwürdigkeit haben die MS-Journos verloren, aber nicht an Macht. 2021 wählt selbst im aufsässigsten Fall eine Mehrheit von mindestens 75, eher 80% die Blockparteien. auch wenn es verbreitete Zweifel und Witze gibt (ja, in D gibt es wieder echte, politische Witze, und die sind ein untrügliches Anzeichen für mindestens partiell dikatorische Verhältnisse). Da brauchen Fernsehfunktionäre sich nicht die geringsten Sorgen zu machen. Und weil sie ja aufrechte Oppositionelle sind, werden sie auch weiter gegen alles “kämpfen”, was sie für “rechts” erklären und mit der Nazikeule bearbeiten. Aber den NS verharmlosen, das tun immer nur die anderen.
Hans-Dieter Lueg———Herbert Wehner….............................auf der Treppe des Bonner Bundestags….....Herrliche vergangene Fernsehzeiten (Anm. d. Red.: ...der hieß Ernst Dieter, Herr Pappe.)
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