Von Gunter Weißgerber. US-Präsident Donald Trump hat nur den falschen Namen. Würde er Obama heißen, wäre alles in Butter. „Jerusalem wird Israels Hauptstadt sein“ sagte Barack Obama auf einer Pressekonferenz in der Nähe der Gaza-Grenze am 23. Juli 2008. Die selektive Wahrnehmung und Gedächtnisschwäche in der Berichterstattung besonders der deutschen Medien ist beeindruckend. Siehe oben das AP-Video.

Komisch, im Staatsfunk mit Zwangsbeitrag erfährt man so etwas nie...
Wenn zwei dasselbe tun... Obama war einer der großen Kriegstreiber, wieso dieser Mann schon zu Beginn seiner Amtszeit ausgerechnet den Friedensnobelpreis erhielt, bleibt unfassbar. Mit sind 10 Trumps lieber als ein Obama, denn Obama war ein Lügner, bei Trump weiß man, woran man ist.
Nun ja, wie bei Vielem im Leben gilt auch hier - Wenn zwei das Gleiche sagen, so ist es noch lange nicht das Selbe. Im Übrigen, ist m. E. "die selektive Wahrnehmung und Gedächtnisschwäche in der Berichterstattung besonders der deutschen Medien beeindruckend" eher niederschmetternd denn beindruckend. Zeigt sie doch eins ums andere Mal, die primäre Funktion der Medien auf, als Agitationsverbreitungsinstrument der jeweils machthabenden Personen und/oder Gruppen zu dienen. Einer der Hauptgefahrenspunkte dabei ist, die Willfährigkeit, wenn nicht gar die Überzeugung von der Richtigkeit des Tuns, der Verbreiter der Indoktrinationen.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Obama in dem Video sehr deutlich sagt, dass die Frage nicht von den USA entschieden werden kann sondern von den beiden beteiligten Parteien gelöst werden muss. Das ist das Gegenteil von dem, was Trump gemacht hat.
"1995 verabschiedete der US-Kongress mit dem "Jerusalem Embassy Act" das Gesetz, auf das sich Trump nun beruft. Es fordert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Doch Präsident Clinton sah den Friedensprozess gefährdet - und ignorierte es." Trump hat nur umgesetzt, was der US Kongress bereits 1995 !! beschlossen hat. Also erübrigt sich jedes weitere Wort.