In ihrem Beschluss, der der Berliner Zeitung vorliegt, üben die Richter Kritik an Polizei und Staatsanwaltschaft. So ging der „Tatort- und Spurenband“ der Polizei erst am 10. Juli bei der Staatsanwaltschaft ein, ohne dass Gründe für die Verzögerung genannt wurden. Diese Berichtssammlung enthält unter anderem den Spurensicherungsbericht, der erst am 2. Mai fertig geworden war. Er enthält auch die Auswertung der Fingerabdrücke, die erst am 3. Juni geschrieben wurde. Auch die Fotos, etwa vom Tatort, wurden erst am 10. Mai zu einem Tatortbericht zusammengestellt. Eine zusammenfassende Aufstellung der Spuren wurde am 5. Juli gefertigt. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/gericht-kritisiert-personalnot-polizei-zu-langsam—taeter-kam-frei,10809148,25004686.html