
@ Michael Stoll: Wenn man hart arbeitet und sich Mühe gibt, dass die Ergebnisse gut sind, dann stört einen logischerweise jeder, der eigentlich arbeiten könnte, sich aber auf fremde Kosten den Allerwertesten breit sitzt. Mich nerven jene Arbeitsfähigen, die “Privatiers” aufgrund der Leistung ihrer Eltern oder Großeltern sind genauso wie jene, die seit langem schon von Bürgergeld leben, obwohl ihre Fähigkeiten nicht selten gefragt wären und dringend benötigt werden. Und weil so viele alimentiert werden und auf die eine oder andere Weise durchgefüttert, sind diejenigen, die arbeiten, oft nur noch erschöpft. Ich würde gerne einmal meinen Urlaub genießen, anstatt darauf zu warten, dass sich mein Zustand von “zu Tode erschöpft” auf “geht einigermaßen” wandelt. Und wenn dann so ein Bürgergeldler ankommt und erzählt mir von den zehn kulturellen Veranstaltungen, auf denen er war und wie schön doch die gemeinsame Buchlesung der Gruppe “Bedingungsloses Grundeinkommen” war, dann packt mich die blinde Wut. Dann will ich alles hinwerfen, bin ich vielleicht deren Packesel? Ich könnte auch den ganzen Tag mit Malen, Lesen und Klavierspielen verbringen, fände ich auch netter. Und dann hat man all die Leute in Selbstverwirklichungsjobs, die kein Mensch braucht und die offenbar nur in der Welt sind, um noch zusätzlich Sand ins Getriebe zu werfen und all jene, die völlig desinteressiert ihrer Aufgabe gegenüberstehen und deren Arbeit man auch noch mit erledigt, bevor man mit jedem Deppen alles ausdiskutiert. Es ist unendlich kompliziert und mühsam und wird täglich mühsamer, also warum soll ich denn noch arbeiten? Damit die Baerbock sich teuer schminken lassen kann und der Lindner seine Villa hat, was genau habe ich davon? Es reicht wirklich, die Grenze ist längst überschritten, so kann es nicht gehen.
Er erinnert mich an Woody Guthrie.
Ein großartiges Lied, dass jeden ergreift, der noch eine Seele hat, eine alte Seele. Im Übrigen jubeln viele Amerikaner über dieses Lied, egal welcher Hautfarbe. Ein Rapper sagte in einem der unzähligen YT-React-Videos auf das Lied: “Bro, es ist so wahr, was du singst. Ich fühle dich als Bruder, auch wenn du einen roten Bart ist und ich einen schwarzen.” Also das genaue Gegenteil von Rassismus und Spaltung. Wie sagte ein anderer: Kein Lied, eine Hymne. Und schon jetzt der Song des Jahres 2023. Und die woken Linken “north of Richmond” schäumen vor Wut und gebrauchen Worte wie “far right” und “fatphobic”... Man kennt es zur Genüge. Und genau deswegen singt Oliver Anthony hier seinen ganzen Schmerz auf so geniale Weise heraus. Wie sagte ein weiterer Youtuber über dieses Lied: “Das ist das Lied, was die Welt jetzt braucht.”
Lieber Herr Burmann, danke für diesen Artikel, ein mutiger junger Mann, bodenständig und echter Christ, nicht korumpierbar, wo gibt’s sowas bei unseren Kirchenoberen. Fehlanzeige auf breiter Ebene. @Herr Diemer, Kritik ist jedem zugestanden, doch bevor sie einen bibelfesten Christen derart verurteilen, sollten sie sich mit dem Inhalt der Bibel beschäftigen und sich vielleicht selbst mal so offen und ehrlich der Öffentlichkeit erklären.
“Die direkte Demokratie nach dem Vorbild der Schweiz ist überfällig, alle Parteien sind offiziell dafür außer der CDU! Es ist bitter nötig!” - Ich lese immer wieder in den Kommentaren, dass die Schweiz als absolutes Demokratieparadies verherrlicht und idealisiert wird. Das ist die typisch deutsche Romantik, das Gras auf der anderen Straßenseite ist immer grüner, als das auf der eigenen Straßenseite. Was die aktive Beteiligung am demokratischen Prozeß betrifft, sind die Eidgenossen nicht besser als die dütschn Sauschwaben (so ist hinter vorgehaltener Hand die abfällige, alltägliche Bezeichnung für die Deutschen in der CH, aber es sind nicht alle SO!). In der Schweiz sind die Medien genauso links wie in D, die Menschen lassen alles “laufen” und interessieren sich politisch überwiegend nicht im geringsten, nicht einmal für örtliche oder regionale Dinge (z.B. Bau einer Halle mit Pumptrack etc. für junge Gemeindemitglieder usw., das kennt man alles). Ein eidgenössischer, sehr unkonventioneller Freund von mir kotzt nur noch und will in die Karibik auswandern, weil er den Polizeistaat in der CH nicht mehr aushält. Alles ist praktisch wie in den 70er Jahren in D, damals ging es uns auch noch gut, niemand hat sich um irgendwas geschissen, wir waren sogar mehrmals (Vize)-Weltmeister im Fußball, Franz Beckenbauer & Pele waren in aller Munde. Wer das jetzt nicht glaubt, der sollte mal das Abstimmungsverhalten der Eidgenossen zur Coronapolitik, zur Klimapolitik usw. unter swissinfo(dot)ch ansehen. Danach wird jedem klar werden, dass die Schweiz in den städtischen Zentren auf genau dem gleichen linkischen Weg ist, wie D. Nur die überwiegend ältere Bevölkerung auf dem Land ist wirklich resistent gegen all diesen woken bullshit. Dies kann man in den Abstimmungsergebnissen ganz deutlich sehen. Die Deutschen brauchen immer ein Ideal von woanders her, weil sie einfach Demokratie nicht können oder ihnen selbst nichts einfällt.
@Oko tom Brok “Im Grunde ein klassischet Prophet! Es sind tatsächlich oft genau solche Leute, die Unrechtssysteme in den Abgrund stürzen (s. Lech Walesa)” Dieser Herr war/ist eine gekaufte Puppe, wie so viele, von denen man es zunächst nicht ahnte. Übrigens gehörte auch Herr Gorbatschow dazu, ein Verfechter der Neuen Weltordnung. Den Zusammenbruch des Ostblocks haben nicht diese oder die Leute auf den Strassen verursacht, das war eine durchgeplante Aktion. Die Politikerpuppen und von TV und Handelnden vor Ort gelenkten Leute auf den Strassen ( “Wir sind das Volk” wird zu “Wir sind ein Volk” als Beispiel für weit vielschichtigere und umfangreiche Lenkung), die wir sahen, nur Mittel zum Zweck, um das Schauspiel im TV den Leuten ‘plausibel’ erscheinen zu lassen, sodass die Mehrheit nie auf die Idee kommt, nach den Strippenziehern zu forschen. Dazu und zu nix anderem, ausser doofhalten, ist Fernsehen da.
Super Song, klasse Typ, der einfach nur die Wahrheit spricht. Dem kann man, auch als mehr oder weniger gut Verdienender einfach nur zustimmen. Leider gibt es in hiesigen Breiten leider nichts vergleichbares. Wenn ich da nur an die Systemh….en wie Maffay, Grönemeyer oder Niedecken denke, wird mir übel. Einziger Lichtblick in den letzten drei Jahren war Nena, die nie mit ihrer Meinung hinter dem Berg gehalten hat. “Es kommt nicht darauf an was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen.” Vielleicht noch ein paar Hinweise auf passende Songs aus der letzten Zeit. Im Zusammenhang mit Corona z.B. “Stand and deliever” von Eric Clapton und Van Morrison. Ein etwas älteres Stück, aber nicht minder treffend ist “Defenders of the Flag” von Bruce Hornsby: “t’s coming any day now said the captain It’s coming any day now cried the priest The people in high places may defend you But son you better hope they keep the peace Can’t you hear them calling Can’t you see them shine The city halls are falling The defenders drink their wine And when the party’s over Their stomachs start to sag Defenders, defenders of the flag….”
@Katharina Fuchs, lesen und schreiben allein reicht eben nicht, man muss auch verstehen, was man liest und nicht nur von einem Text oder Bildchen zum nächsten “wischen”...
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