Wolfgang Röhl / 15.08.2014 / 07:09 / 5 / Seite ausdrucken

NSA, nee. Über virtuelle und reale Einbrüche

Zu den gröbsten narzisstischen Kränkungen, die deutsche Journalisten einstecken mussten, gehört die NSA-Affäre. Die Medien berichten darüber seit gut einem Jahr ohne Unterlass. Doch den meisten Nutzern scheint das Thema am Allerwertesten vorbeizugehen. Blogs für digitale Öffentlichkeit, Politik und Gedöns jammern: „Trotz der anhaltenden Medienberichterstattung glauben noch immer viele Menschen, der NSA-Skandal betreffe sie nicht, weil sie ‚nichts zu verbergen haben’“. Tatsächlich fallen die TV-Einschaltquoten und die Auflagezahlen der Magazine zu dem vermeintlichen Mega-Aufreger mau aus. Der „Spiegel“-Titel „Mein Nachbar NSA“ war mit 224.683 Heften im Einzelverkauf ein besonderer Flop. Seltener als dieses Heft war eine Spiegel-Ausgabe schon lange nicht mehr über die Kiosktresen gegangen.

„Spiegel online“-Kolumnist Sascha Lobo, der die Enthüllungen von Edward Snowden für einen „digitalen Meteoriteneinschlag“ hält und seine Leser seit dem großen Wumms in sage und schreibe 61 Kolumnen mit der NSA und ihrer von Lobo imaginierten „Totalüberwachung“ traktierte, zog jüngst die Notbremse. Da Lobos Leser trotz oder wegen seiner Hyperventilation („millionenfacher Grundrechtsbruch“, „antidemokratische Abschaffung der Privatsphäre im Netz“, „übergeschnappte Behördenhorden“) sich offenbar in erheblicher Zahl vom online-Acker gemacht haben, dürfen die verbliebenen Fans des stets auf Rebell frisierten Rotschopfes nunmehr darüber abstimmen, welche Themen seine Kolumne künftig behandeln soll. Das sollte Schule machen, Herr Prantl.

Wer von der Angst vor dem Datenklau auch physisch lebt, wünscht natürlich inständig, der tumbe Bürger möge sich mehr Sorgen um seine digitale Sicherheit machen. Christa Wiese, freischaffende „Datenschutzauditorin (TÜV zertifiziert)“ und Inhaberin der niedersächsischen Firma Datenschutz-Wiese, rätselt in ihrer Lokalzeitung NEZ: „Menschen, bei denen eingebrochen wurde, empfinden Ekel. Die Wohnung oder die Wäsche wurde durchwühlt. Aber warum sind wir bei unseren privaten Daten nicht ähnlich sensibel?“

Ja, worin mag das Desinteresse der Öffentlichkeit wohl wurzeln? Vielleicht darin: Wer mit John le Carré politkrimimäßig sozialisiert wurde und ungezählte Filme und Dokumentationen zum Thema Spionage gesehen hat, ist möglicherweise hinreichend abgeklärt. Der hängt nicht mehr dem Köhlerglauben an, für wirtschaftlich und politisch relevante Staaten sei die gegenseitige Bespitzelung aber so was von ähbähbäh. „Unter Freunden“ macht man so was nicht? Schulhof-Ethik à la Merkel.

Vielleicht gibt es sogar ein paar Leute, welche die Datenfischerei der Amerikaner nicht so arg schreckt? Weil sie der Meinung sind, dass dabei die eine oder andere nützliche Information über vernetzte Terroristen oder organisierte Kriminelle hängenbleibt? Mit der digitalen Sammelleidenschaft deutscher Behörden ist es bekanntlich nicht sehr weit her. Außer, es handelt sich um Steuer-CDs.

Was nun die Daten des gewöhnlichen Citoyen betrifft, die er zumeist selbst im Netz verstreut -  who cares? Glaubt denn einer, der nicht übers Internet Waffen, Sprengstoff, Drogen oder Kinderpornos vertickt und E-Mails nicht andauernd mit Schlüsselwörtern wie Hamas, Isis, Kassam oder Dschihad spickt, seine Kommunikation mit dem Facebook-Kumpel Thorsten über die vermuteten Vorzüge des iPhone 6 würde die NSA-Belegschaft zu Sonderschichten anstacheln? Wer soll denn all die angeblich abgegriffenen Daten auswerten? Wie viele Millionen Angestellte hat die NSA?

Was die „Menschen da draußen“, wie der alldeutsche Politikerdarsteller sie nennt, wirklich aufregt, ist die Tatsache, dass ihre realen Heimstätten von sehr handfesten, durchaus nicht virtuell operierenden Schlimmfingern aufgebrochen werden, manchmal sogar am lichten Tag. Dass die Täter, wenn sie darin Eigentümer antreffen, diese auch schon mal zusammenschlagen, einige sogar ermordet haben. Und dass die Polizei, von den Bürgern zu deren Schutz abgestellt und alimentiert, die Schultern zuckt und „Präventionsseminare“ anbietet.

In denen wird gelehrt, wie man sein Haus/seine Wohnung für tausende von Euro so aufrüstet, dass die dümmsten oder unentschlossensten Einbrecher vielleicht ein Weilchen abgeschreckt werden. Zusätzlich erfährt man tolle Tipps wie diesen: „Lassen Sie niemals Fenster offen stehen, auch nicht angewinkelt.“

Der „Stern“ brachte das Thema in Heft 29/14 auf den Titel („Die Einbrecher kommen!“). Zahlen aus dem Artikel: Mit 150.000 Fällen war das Jahr 2013 Spitze in der deutschen Einbruchstatistik. Alle dreieinhalb Minuten wird irgendwo eine Wohnung oder ein Haus geknackt, ein Anstieg von 33 Prozent in den letzten fünf Jahren. Tendenz steigend. Jährlicher Schaden: fast eine halbe Milliarde Euro. Nur jeder sechste Einbruch wird aufgeklärt (was keineswegs heißen muss, dass die Täter einfahren). Hitliste der Einbrecherhochburgen: Bonn, Aachen, Köln, Bremen, Oberhausen, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Dortmund, Bochum, Essen.

Der Report liest sich streckenweise erstaunlich offenherzig, jedenfalls für ein Mainstream-Magazin. Er bestätigt, was der Tageszeitungsleser weiß: eingebrochen wird in der Regel nicht von nach dem nächsten Schuss lechzenden Junkies. Mindestens zwei Drittel aller Einbrüche gehen auf das Konto von hochorganisierten Banden, die aus aus Ost- und Südosteuropa gesteuert werden. Andere Brüche werden von kleineren „mobilen ethnischen Minderheiten“ (MEM, Polizeisprachregelung) verübt; Angehörige „reisender Familien“ (dito) sind dabei gut vertreten. Der Stern-Artikel zeichnet launig nach, wie die Polizei die Beschreibung eines Verdächtigen aus einer Zeugin regelrecht herauskitzeln musste: „Sie (...) beschreibt ihn als dunklen Südländer, sie wolle mal sagen – indisch. „Sie wissen, welche Volksgruppe aus Indien kommt?“, fragt Müller. Die Tagesmutter nickt vielsagend. „Wir können ruhig Klartext reden“, hilft Müller: „Zigeuner?“ Erleichtert sagt sie: „Ja. Genau.“

Der Rest des Artikels besteht aus dem, was Magazinmacher als „Lebenshilfe“ verkaufen. In diesem Fall Tipps, dass man in den Ferien von Nachbarn regelmäßig den Briefkasten leeren lassen soll, nachts gefaktes TV-Licht flackern lässt, sein Haus verrammelt wie Fort Knox. Und wie man am Ende die Hausratversicherung informiert, wenn alle Vorkehrungen nichts gefruchtet haben.

Das brachte einen Stern-Leserbriefschreiber denn doch auf die Palme: „Jetzt soll jeder sein Häuschen zur Festung umbauen? Für den Schutz der Bürger ist immer noch der Steuereinnehmer Staat zuständig. Präsenz und Überwachung sind kein Wunschkonzert“

Aber, aber, lieber Herr Schöttke aus Hannover! Das mit der Überwachung nehmen Sie zurück, ja? Überwachung geht gar nicht.

Unterm Strich verhält sich die Sache so: Der Staat hat seine Bürger in den vergangenen Jahren mit gigantischem bürokratischen Aufwand weitgehend entwaffnet. Einige Amokläufe mit Schusswaffen mussten als Begründung herhalten. Die Gefahr, sich eine Kugel einzufangen, wenn man in ein Haus einbricht, ist daher minimal. Das sind verlockende Aussichten für Interessierte.

Verlockender noch ist für sie die Tatsache, dass die Polizei in Deutschland meist anderes um die Ohren hat, als Einbrecher zu jagen. Sie muss sich zum Beispiel bei Fußballspielen mit Hooligans herumzuschlagen oder verfeindete Migrantengruppen auf Distanz zu halten. Zwar besitzt die Polizei das Gewaltmonopol. Kommt aber selten dazu, es beim Dingfestmachen von stinknormalen Einbrechern auszuüben.

Die EU-Politik hat nach und nach viele Schlagbäume hochgezogen, auch die an den Grenzen zu korrupten Schrottstaaten aus der Konkursmasse des Kommunismus. Dass daraus immense Probleme in puncto Kriminalität erwachsen würden, war Realisten in den Sicherheitsorganen immer klar. Der Fakt wurde aber von europabesoffenen Sonntagsrednern mit blühender Bereicherungsrhetorik verkleistert, die Folgen der Ignoranz wurden den Bürgern aufgehalst. Spätestens das Schengener Abkommen von 1995 hätte mit einer massiven Verstärkung, Schulung und Vernetzung der Polizei- und Justizapparate in den Mitgliedsländern einher gehen müssen. Die Realität im Jahre 2014: Nicht einmal die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der polnischen Polizei funktioniert überall gut, wie deutsche Polizisten unter der Hand sagen.

Es war der Stern-Gründer Henri Nannen, der schon vor Jahrzehnten von einem – damals noch nicht alltäglichen - Einbruchsfall betroffen war und ihn in seiner legendären Bauch-Kolumne an die „lieben Stern-Leser“ sogleich verwurstete. Ja, wo leben wir denn!? wetterte der in den 1970ern zeitgemäß linksliberal aufgestellte Nannen. Wie scherzt der Ami? „Ein Liberaler ist ein Konservativer, der noch nicht überfallen wurde.“

Da passt es hübsch, wenn im Einbrecherstück des Stern auch über die ewigen Schwierigkeiten der Polizeibeamten zu lesen ist, von Staatsanwälten und Richtern eine Genehmigung zur Telefonüberwachung und Ähnlichem zu bekommen: „Am besten klappe es mit Durchsuchungsbeschlüssen und U-Haftanträgen immer noch, wenn die zuständigen Juristen selbst schon mal Einbruchsopfer waren“.

Tja. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

Der Stern-Titel über die Einbrecher hat sich, im Gegensatz zum Spiegel-Heft über die NSA, recht ordentlich verkauft. Der Grund, warum viele Medienkonsumenten über den massenhaften Einbruch der NSA in ihre Datensphäre nur mehr gähnen, sich über die Welle von Wohnungseinbrüchen aber weiterhin aufregen, ist ja ein simpler: Weil ihnen das Hemd näher als der Rock ist. Weil die Furcht, am Urlaubsende daheim einen Saustall vorzufinden, welchen Einbrecher angerichtet haben, sie stärker beschäftigt als der Horror vor möglichen Abschöpfern ihrer nichtigen Daten. Weil es der Lebensqualität nicht zuträglich ist, dass Leute vorn ins Haus einsteigen, während die Besitzer hinten im Garten werkeln – in Stadt und Land eine sich ausbreitende Besuchsform.

Wenn die meinungsmachende Klasse mit dieser Haltung ein Problem hat, dann darf sie es gerne behalten. Muss sich nur nicht wundern, wenn die Kundschaft Tschüss sagt.

 

 

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Leserpost

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Fritz Szepan / 16.08.2014

Was die Medienmacher bewegt, ist dem Bürger wurscht. Leider gibt es die GEZ, die zwingt den Bürger die Spinnereien der Journalisten teuer zu bezahlen. Weg mit der ekelhaften GEZ.

Dr. Gerd Brosowski / 16.08.2014

In einem SPIEGEL-Heft im Frühjahr dieses Jahres war ein Artikel über die Komantschen zu lesen, einem Indianerstamm, der im Süden von Texas lebte. Solange Texas noch spanische Kolonie war, führten die Komantschen sich auf wie heute die ISIS in Mesopotamien: Raubüberfälle auf Farmen, wobei die Opfer meist auf grässliche Art zu Tode gemartert wurden. Da gemäß europäischer Sitte das Militär bei den Spaniern das Gewaltmonopol besaß, mussten die Räuber nicht mit nennenswertem Widerstand rechnen; das Militär kam meist zu spät und konnte allenfalls die Schäden besichtigen. Es ging zu wie heute bei Einbrüchen hierzulande, wo die Polizei zu spät kommt und sich darauf beschränkt, die Sache nachträglich zu kommentieren. Solange die Spanier im Lande waren, konnte das Problem nicht gelöst werden. Dann kamen die Amerikaner, meist britischer oder deutscher Abstammung, nach Texas. Und die, so der SPIEGEL, waren bewaffnet und schossen schnell. Der Spuk war vorbei. In der Tat, das Sein bestimmt das Bewusstsein: Wenn der Staat sein Gewaltmonopol nicht durchsetzen kann, bestimmen die Räuber solange die Szene, bis dem Bürger der Kragen platzt und er zur Waffe greift.

Bernd Zarneckow / 15.08.2014

Bravo Herr Röhl, ein brillanter Artikel. Besonders gefallen hat mir die Formulierung: „Korrupte Schrottstaaten aus der Konkursmasse des Kommunismus“ Mit freundlichen Grüßen Bernd Zarneckow

aron sperber / 15.08.2014

Wieder einmal folgen sämtliche Medien einer Kampagne des Snowden-Anwalts und empören sich über die “Überwachungswut” der amerikanischen Geheimdienste: http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/08/06/jeder-auf-der-terrorliste/ Wenn bei einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden weniger als 700.000 auf die weltweite Terrorliste geraten, so trifft dies etwa jeden Zehntausendsten. Wer keiner offiziellen Terrororganisation (wie Al Qaida, Al Shabab, Boko Haram) angehört (Muslimbrüderschaft, NPD, NSU gehören beispielsweise nicht dazu), hat lediglich ein Risiko von 1 : 30.000. Allein in Deutschland hat der Verfassungsschutz hingegen 10.000 Rechtsextreme, 25.000 Linksextreme und 35.000 Islamisten beobachtet und als gewaltbereit eingestuft. Bei einer Einwohnerzahl von 80 Millionen ist dies jeder Tausendste.

Werner Geiselhart / 15.08.2014

Es gibt gewiss Gefahren im Internet. Die gehen aber weniger von der NSA aus als von Hackerbanden, die auf alle möglichen perfiden Arten versuchen, einem einen Trojaner unterzuschieben, um dann das Online-Konto leerzuräumen. Im übrigen sind Google, Facebook und Co. wesentlich besser über die Internet-User informiert als alle Geheimdienste zusammen und wenn jemand über Twitter verbreitet, wann er das nächste mal aufs Klo geht und sich im nächsten Tweet über die Sch.. NSA beklagt, dann sagt das einiges aus. Zu den Einsatzschwerpunkten der Polizei folgendes: Ich habe inzwischen das Gefühl, dass sie vor allem dafür eingesetzt werden, den Schwerverbrecher Autofahrer zu jagen. Gestern stand in der Zeitung, dass ca. 10 Polizisten 6 Stunden lang damit beschäftigt waren, auf einer schnurgeraden 80er Strecke, auf der im Übrigen noch nie etwas passiert ist, Autofahrer in die Falle zu locken. Mit sensationellem Erfolg: 11 Sünder wurden zur Strecke gebracht, im Schnitt mit 15 kmh zu viel. Das ergibt einen Umsatz von 11 x 20 € = 220 €. Geschätzte Einsatzkosten: 10 * 6 = 60 Stunden * 30 € Stundensatz = 1800 € plus Kosten für die Gerätschaften. Gleichzeitig wird beklagt, dass es zu wenige Polizisten und somit zu viele Überstunden gäbe. Da könnte man doch was machen!

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