Notfall Tagesschau

Beim Babycenter kann man nachlesen: Ein Kleinkind hat noch Schwierigkeiten vorauszudenken. „Wenn Ihr Kleines die Leiter hochkommt, dann wird es das auch tun, ohne sich vorher zu überlegen, wie es danach wieder runter geht … Die meiste Zeit lebt Ihr Kind nur im Jetzt.“ Wer in dieser Phase stecken geblieben ist, hat offenbar beste Chancen, bei den Öffentlich-Rechtlichen als Redakteur unterzukommen.  

„Notübung ohne Not“, titelt gerade die tagesschau zur Grenzschutzübung in der Steiermark. Das strunzdumme Zitat, das die Redaktion zur Schlagzeile auserkoren hat, stammt von der Opposition in Österreich. Kindgerechte Leserkommentare dazu: „Notübung ohne Not – Ja wann soll man denn sonst üben?“ Oder auch: „Was für ein krummer Titel. Auch die Feuerwehr übt, ohne dass es brennt. Bundeswehr, Rettungskräfte, Katastrophenschutz, Energieversorger .... usw. üben ebenso und bereiten sich für einen möglichen Ernstfall vor. Selbstverständlich sind Übungen sinnvoll für den Fall der Fälle. Bei der Übung gibt es die konkrete Not noch nicht, sonst wäre es der Ernstfall.“ 

Fast zeitgleich übrigens fand in Hannover und vorher auch in anderen Städten ein simulierter Terror-Einsatz ohne Terror statt. Während wenigstens die Praktiker hierzulande des Vorausdenkens fähig und willig sind, entdeckt die tagesschau noch nicht mal ihren Widerspruch zur rituellen Bekundung, wie sicher es doch in Deutschland sei. Die saublöden Vorgänge stimmen umso ärgerlicher, wenn man für den vorgesetzten hohlköpfigen Schmarrn aus Fernsehen und Radio auch noch bezahlen muss. Vielleicht wäre eine Genesung des Landes tatsächlich erst nach Überwindung der unverschämten Rundfunkgebühr in Sicht.

Dieser Beitrag erscheint auch auf Susanne Baumstarks Blog Luftwurzel

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Leserpost

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T. Dülberg / 27.06.2018

Dazu passend, der soeben ( 22.15 ) im Rahmen der Tagesschau ausgestrahlte Kommentar zum vorzeitigen Ausscheiden der Mannschaft bei der Fußball WM. Ein Spezialistspezialist der Generation Bettnässer erklärte dem staunenden Zuschauer, daß das vorzeitige Ausscheiden auch die Chance böte, innezuhalten, um über die schreckliche Ausbeutung der Fremdarbeiter beim Bau der Stadien nachzudenken. Da bin ich ja so recht froh, daß die Mannschaft hier ein Zeichen gesetzt hat gegen Putin, Korruption und Ausbeutung. Ich hatte nämlich in meinem jugendlichen Leichtsinn angenommen, die hätten einfach nur kacke gespielt. Vielleicht wäre es dann aber auch sinnvoll ( nach HSH Nordbank oder BER ) auf z.B. ßanken oder Flughäfen fortan ebenfalls komplett zu verzichten, was aus meiner Sicht ein ebensolch starkes Zeichen wäre. Speziell von einem Land, in dem noch nie jemand für einen Fünfer die Stunde Erdbeeren gepflückt oder in einem Schlachtbetrieb gearbeitet hat. Gut, daß Korruption und Ausbeutung hierzulande gänzlich unbekannt sind.

Leo Hohensee / 27.06.2018

Kurz und knackig: nicht nur diese Zitate sind strohdumm - die “Autoren” dieser Art medialer Äußerungen sind es auch!

Jochen Grünhagen / 27.06.2018

Zumindest eine deutliche Reduzierung der öffentlich Rechthaberischen wäre mehr als überfällig und zwar von Umfang und Gebühren.

Sabine Heinrich / 27.06.2018

Ach ja - Tagesschau: Da lädt doch tatsächlich in der ehemals hübschen Stadt Ahrensburg (Kreis Stormarn, Schleswig- Holstein) das von unseren Steuergeldern finanzierte Peter-Rantzau-Haus (unter den Fittichen der AWO) die als linksextremistisch eingestufte und vom Verfassungsschutz beobachtete (laut Wikipedia) DKP zum Thema “Tagesschau” ein (am 28.6.). Ich traute meinen Augen nicht, als ich das heute auf dem Werbeportal “ahrensburg24” gelesen habe! Wenn die demokratisch gewählte bürgerlich-konservative AfD dort auch nur einmal zu Versammlungszwecken die Cafeteria mieten möchte - natürlich keine Chance. Einen Gastronomen zu finden, welcher der AfD einen Raum für eine Versammlung zur Verfügung stellen würde, ist extrem schwer, weil der rote Antifa-Pöbel (Merkels Stoßtrupp) sofort vor Ort wäre. Leider bin ich noch zu feige, um mich mit einem Protestplakat am Abend dieser Veranstaltung vor dem Gebäude aufzustellen, denn ich würde wohl allein bleiben. Ahrensburg ist rot verfilzt - und eher würde ich wohl “in Gewahrsam ” genommen, als dass sich zu mir friedlichem, freundlichen Menschen jemand - schon aus Angst - dazugesellen würde. Weil ich so fassungslos bin, muss ich es einfach noch einmal wiederholen: Eine linksextremistische Partei darf in einem von uns allen finanzierten Gebäude eine Veranstaltung abhalten!!! UNSÄGLICH!!!    

Engelbert Gartner / 27.06.2018

Als in der Tagesschau Filme von ” Flüchtlingen” gezeigt wurden, ( 2015/ 16 ) waren das sehr oft junge Frauen mit kleinen Kindern die man auf dem Bildschirm zu sehen bekam. Man wollte sehr wahrscheinlich Mitleid erzeugen. Die Wahrheit war, ( wie jeder weiß ) dass fast ausschließlich junge Männer nach Europa bzw. Deutschland kamen. Auf Grund dieser falschen Berichterstattung sehe ich mir die Tagesschau bzw. die Heutenachrichten nicht mehr an und zahle daher auch keine GEZ Zwangsabgaben mehr. Begründet habe ich es mit den folgenden Satz:  Sehr geehrte Damen, Herren,  zwischen Ihnen und mir besteht kein Vertragsverhältnis, aus dem sich für mich Pflichten ergeben hätten, weisen sie mir bitte nach, daß zwischen Ihnen und mir ein Vertragverhältnis besteht.

B. Rilling / 27.06.2018

Sie müssen einfach stänkern. Weil sie für unbegrenzte Zuwanderung für jeden sind. Kein Gedanke wird daran verschwendet, wer die Party bezahlen soll oder was es mit unserer Gesellschaft macht. Und dabei ist die Not durchaus schon am Horizont zu erahnen. Hat nicht Marokko jetzt gewarnt, dass mindestens eine Mio Migranten aus Subsahara auf den Weg zum Mittelmeer sind, die diesen Sommer noch übersetzen wollen? Das nenne ich sehr wohl eine Not! Und der Berliner Bürgermeister arbeitet daran, dass alle mit den Schiffen der NGO’s eine Direktreise nach Deutschland buchen. Ich verstehe die Östereicher so sehr und bin neidisch auf deren Regierung. Hier spielen sie Schnick Schnack Schnuck und die Grünen und Linken bestellen während des deutschen WM-Spieles Seehofer ein, um ihre Art von Demokratie zu zelibrieren. Mir wird schlecht beim derzeitigen Politschauspiel in Berlin!

Rudolf George / 27.06.2018

Wer den Tagesschmarrn schaut ist selber schuld.

Wolf-Dietrich Staebe / 27.06.2018

Die sogenannte “Tagesschau” ist Camouflage, richtig heißt das Ding “Aktuelle Kamera.” Der Klarname für das sogenannte “Heute-journal” ist mir entfallen, müsste aber so in der Richtung von “Die Wahrheit” liegen,

U. Unger / 27.06.2018

Ja, Frau Baumstark. Wenn diese verblödete Tagesschau wüsste, was vorsichtige Bürger derzeit so üben, wäre Panik im Land. Meinereiner trainiert seit geraumer Zeit die Psyche für den Ernstfall. Übe gerade, wie ich in Krisensituationen mein eigenes Leben rette, ohne dem humanitären Gedanken der Fremdhilfe selbst gefährdend nachgehen zu wollen. Es ist nicht leicht, das antrainierte, spontane, gefühlsmäßige durch Rationalität zu ersetzen.  Daher beobachte ich den öffentlichen Raum bei jeder Bewegung intensiver und konzentriert. Genauso lache ich bei den meisten Nachrichten, Kommentaren und Features der ÖR, da ich analysiere, wie plump der Bürger verarscht werden soll. Während ich hier schreibe, höre ich den Ton eines umherfahrenden Polizeiautos, die Sirene verrät, dass ich selbst bei größter Neugier den Grund des Einsatzes nicht erfahren soll. Bei Ihnen werde ich ehrlich mit Nachrichten und Einschätzungen versorgt, Danke.

Andreas Stüve / 27.06.2018

Liebe Frau Baumstark, ich habe vor einigen Tagen dem MDR auf Facebook eine Nachricht geschrieben, nach dem die Intendantin, Frau Wille, tatsächlich behauptete, der Rundfunk-Beitrag würde “solidarisch ” von den Bürgern erbracht. Auf meine Einlassung, Solidarität beruhe auf Freiwilligkeit, Zwang zu dieser wäre Totalitarismus,  habe ich bis dato noch keine Antwort erhalten. Auch nicht auf die nächste, was denn Solidarität wäre, wenn die Solidaritäts- Verweigerer mit staatlichen Repressionen bis hin zur Erzwingungshaft gemaßregelt würden . Und auch dass politische Indoktrination mittels ÖR mitnichten etwas mit der vielbeschworenen Solidarität zu tun hätte. Abschließend teilte ich Frau Wille meine uneingeschränkte S. mit, für den Tag, an dem die ÖR ihre Produkte auf die gleiche Art und Weise finanzieren müssten wie jeder anständige Unternehmer, am freien Markt. Auch diese Bemerkung ist noch unbeantwortet, Wahrscheinlich so lange, bis alle Zwangssolidarisierten sich endgültig entsolidarisiert haben.

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