Die Sonne, das ist diese riesige Wasserstoffbombe von 1,4 Millionen Kilometern Durchmesser, um die wir in 150 Millionen Kilometer Abstand kreisen. Eine herkömmliche Bombe zerstört sich bei ihrer Explosion zwar selbst im Bruchteil einer Sekunde, die riesige Sonne aber hält dank ihrer enormen Masse und Schwerkraft zusammen – vorerst jedenfalls. In fünf Milliarden Jahren wird sie sich voraussichtlich ausdehnen und auf Erden ein Global Warming auslösen, welches auch den letzten Klimaleugner eines Besseren belehrt. An der Sonnenoberfläche herrschen derzeit gute fünftausend Grad Celsius. Und noch etwas: Sie ist eingehüllt in einen unendlich feinen Flaum aus Plasma. Dieses Plasma ist nicht anderes als ein Gemisch aus freien Elektronen und Protonen, den Bausteinen des Wasserstoffs, aus dem die Sonne ja besteht.
Dieses Plasma ist extrem dünn, es hat vielleicht ein Billiardstel der Dichte der Luft, die wir atmen, oder noch weniger. Es ist aber sehr heiß: mehrere Millionen Grad Celsius, und es umhüllt die Sonne bis in eine Höhe von einigen Millionen Kilometern. Dieser bizarre Mantel von Mutter Sonne heißt Corona. Bei totaler Sonnenfinsternis wird er als Krone sichtbar, die das verdunkelte Zentralgestirn mit leuchtenden Zinnen umgibt.
Das Eigenleben von Mutter Sonne
Aber Mutter Sonne ist nicht nur die Energiequelle für unsere Planeten, sie hat auch ein Eigenleben: Alle elf Jahre bilden sich dunkle Flecken auf ihrem Gesicht und es gibt größere und kleinere Instabilitäten. Ihr Magnetfeld stellt sich dann auf den Kopf, und feurige Fackeln schießen aus dem sonst makellos runden Körper.
Da werden dann riesige Wolken aus den Teilchen der Corona-Hülle mit hoher Geschwindigkeit – bis zu Millionen km/h – in den Weltraum geschleudert, genannt „Sonnenwind“. Im Januar 2026 geht die Sonne durch solch einen Zyklus mit extremer Dynamik und schleudert Plasma in die Gegend, was das Zeug hält. Die Experten sprechen von „Sonnensturm“.
Die Erde, nur ein stecknadelgroßer Knopf im All, wird natürlich auch von diesem Sturm getroffen, und da passiert dann etwas sehr Interessantes. Würden diese Teilchen ungebremst in unsere Atmosphäre rasen und mit den Luftmolekülen kollidieren, dann würde unser ganzer Planet aufleuchten wie eine riesige Leuchtreklame. Aber das ist nicht der Fall. Und das verdanken wir dem Magnetfeld der Erde.
Die magnetische Mandarine
Stellen Sie sich eine geschälte Mandarine vor als Modell unseres Planeten. Das Loch oben ist der Nordpol, das unten der Südpol. Die Linien zwischen diesen Polen sind die Feldlinien, die von dem riesigen Stabmagneten namens Erde erzeugt werden. Diese elektrischen Teilchen des Sonnenwindes werden nun vom Magnetgeld eingefangen, und zwar so, dass sie sich nur noch entlang der Magnetlinien bewegen können. Sie können jetzt also nicht in die Mandarine eindringen, sondern rasen zu der oberen und unteren Öffnung, und da geht es dann rein! Nur in der Nähe von Nord- und Südpol also können die Teilchen in die Atmosphäre eindringen und die Luftteilchen zum Leuchten bringen. Das ist das Polarlicht.
Es entsteht in großer Höhe, wo die Atmosphäre noch dünn ist. Grünes Licht ist am häufigsten zu beobachten, es entsteht, wenn die Sauerstoffmoleküle in 100 bis 150 km Höhe zum Leuchten gebracht werden. Das kann auch rot leuchten. Blau, Violett und Rosa kommen vom Stickstoff, der über drei Viertel der Luft ausmacht.
Es heißt, dass diese sehr aktive Phase der Sonne noch eine Weile andauern wird und dieses atemberaubende Spektakel so ab 60° nördlicher oder südlicher Breite zu beobachten sein wird. Das ist ein Privileg für die Schleswig-Holsteiner, die ja sonst nicht immer vom Schicksal verwöhnt werden.
Ach ja: Auch wenn dieses Farbschauspiel von der solaren Corona verursacht wird – Maskenzwang herrscht vorerst noch nicht.
Hans Hoffmann-Reinekes Bestseller „Grün und Dumm“ und andere seiner Bücher sind bei Amazon erhältlich.
Beitragsbild: Montage Achgut.com / W.carter - Own work, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

@Karl-Heinz Böhnke / 24.01.2026 : >>Vorweg: Der Mensch ändert das Klima lediglich durch Klimaanlagen, Bebauung, Forstwirtschaft und Landschaftspflege, Windrad- und Photovoltaikparks sowie Geoengineering. Die Linksideologie basiert auf einer Lüge, weshalb ihre Fanatiker den Menschen zuerst ändern müssen. Ihre Sendung ist deshalb gerade eben nicht die Heranbildung eines normalen Menschen, weil der ja die Lüge erkennen und aufdecken wird.<< ## Vorweg, ich habe von diesen Schulbuch-Leersätzen der ewigen Einpeitscher wirklich endlich mal die Nase voll. Ihre Gewissheiten sind so lange Glauben, bis Sie es wirklich beweisen können. Sie ähneln den Besserwissern auf der anderen Seite der Barrikade leider viel zu sehr, als dass es mehr als Glauben sein kann. Die plumpe Umdrehung der Propaganda ist noch nicht die Wahrheit. Selbstverständlich ist CO2 klimawirksam, und jedes CO2, das seit ewigen Zeiten in einem Kreislauf ist, nicht nur „menschengemachtes“. Sonst wäre die Erde ein ewiger Eisklotz! Und selbstverständlich hat die Verbrennung fossiler Kohlenstoff-Flöze eine Wirkung auf den weltweiten CO2-Partialdruck der Atmosphäre. Es ist nur eben so, dass die Rechnung der Klimadilettanten zu primitiv ist. Das werden Sie mit einer noch primitiveren Thjeorie nicht heilen. Und wenn Betonköpfe gegeneinander knallen gibt es tiefe Risse im Beton. PUNKT!
Und JA, die Primitivtheorie der Klima-Apostel ist eine Lüge, weil die es in Wahrheit besser wissen. Es ist eine vorsätzliche Wissenschaftsfälschung mit Hokuspokus und Absicht. Ob Sie wohl diesem komplizierten Thema gewachsen sind, mit ihren umgedrehten Sandkastenthesen? Also die Frage wäre: Lügen Sie auch? Wissen Sie es wirklich nicht besser? Aber in einem Punkt gebe ich ihnen Recht. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Man muss nur einfach auch akzeptieren, dass man so der Wahrheit nicht näher kommt.
Hallo Herr Hofmann-Reinecke, danke für die Infos. Die frage wäre aber noch, wie viele Wasserstoffkerne und wie viele Elektronen das so in Durchschnitt in 11 Jahren sind. Sie dürfen auch mitteln :-), Und was passiert dann mit dem Wasserstoff? Bringt der den Sauerstoff nur zum Leuchten, oder verbindet der sich immer mit einem Sauerstoffatom pro zwei Wasserstoffatome?
Ich meine, wenn das so eine endlose Geschichte ist, Jahr für Jahr, und Äon für Äon. Müsste man da nicht auch mal abschätzen, wieviel Wasser da da etwa pro Jahr von der Sonne zur Erde kommt. Also bitte die Wasserstoff-Masse mal 9 nehmen, Sie wissen schon warum. Müsste dann nicht der Wasserspiegel der Weltmeere langsam steigen, sagen wir mal um 1 bis 3 mm pro Jahr? Oder ist es doch viel weniger. Oder viel mehr. Steht der Kölner Dom doch nächstes Jahr unter Wasser?
Mir fällt auf, dass bisher noch niemand (außer mir) dieses Thema laut angesprochen hat. Wäre das nicht mal eine Sache für die Physiker? Oder wollen wir das wirklich weiter den Meeresklimatikern überlassen. Vielen Dank für den (kommenden) Beitrag mit der Detailrechnung. Wirkliche Erkenntnis entsteht nur, wenn man Wirkprinzipien mit Maßeinheiten in Verbindung bringt.
@ Peter Wachter; . . . und weitsichtige Zeitgenossen, aus modebewußten Ländern, tragen schonmal vorbeugend Sonnenbrillen bei Gipfeltreffen, in höheren Lagen. Es geht halt auf die Sonnen wenden zu.
Ich hatte schon länger diese dumme Idee und jetzt ist die Gelegenheit, sie kund zu tun, den keine dumme Idee ist dumm genug, um sie nicht den Dummländer zu verkaufen. Diesen Sonnensturm könnte Sonnenwindräder antreiben, funktioniert zwar nicht auf der Erde, ist aber egal, erstmal gibt es Förderung, dann merkt man, das es nur alle 11 Jahre Sonnenstürme gibt, dann gibt es keine Speicherung, aber macht nix, denn das Geld, das Wenige gemacht haben, kann man speichern, sollte man aber nicht bei einer deutschen Sparkasse machen !?
Corona hat doch jeder. Schmeckt gut, tut gut. Ist außerdem in der kommenden Woche im Getränkemarkt im Angebot.