Ulrike Stockmann / 13.10.2020 / 14:00 / 6 / Seite ausdrucken

„Noch normal?“ – Ulrike Stockmann spricht mit Birgit Kelle

Die Publizistin Birgit Kelle spricht über ihr aktuelles Buch „Noch normal? Das lässt sich gendern!“, in dem sie die aktuelle Gender- und Transpolitik kritisiert. Vor allem bemängelt sie eine allzu leichtfertige Auflösung der Geschlechtskategorien, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Denn aus ihrer Sicht hat dies gravierende gesellschaftliche Probleme zur Folge, über die sich viele nicht bewusst sind. Der Trend, sich bereits im Teenageralter für eine Geschlechtsumwandlung zu entschließen und in diesem Zuge entwicklungshemmende Pubertätsblocker einzunehmen, ist eine davon.

Kürzlich war Birgit Kelle in Folge 61 des Podcasts „indubio“ der „Achse des Guten“ zu Gast, um über ihr Buch zu sprechen. Diese Folge wurde bei Spotify gelöscht, mittlerweile sind alle Teile der Podcast-Reihe bei Spotify nicht mehr zu finden. Selbst moderate Kritik an der Trans-Politik scheint auf dieser Plattform nicht erwünscht. Über die Löschung bei diesem Streaming-Dienst und den Zustand der Meinungsfreiheit habe ich mit Birgit Kelle ebenfalls gesprochen.

Der „indubio“-Podcast zum Thema „Trans-Babys und Pubertätsblocker“ ist aber weiterhin direkt auf Achgut.com zu hören. Das Buch „Noch normal? Das lässt sich gendern!“ ist ab sofort überall erhältlich. Bestellungen beim Verlag hier. Mehr Informationen zu Birgit Kelle gibt es auf ihrer Website.

Foto: Birgit Kelle, Ulrike Stockmann

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Werner Arning / 13.10.2020

Ist es eine „Frage des Standpunkts“, oder ist es eine Frage des Charakters? Wer hier gefährdet ist, sind meinungsstarke, nicht korrumpierbare, denkende, fühlende, beobachtende Menschen. Sie mögen links oder rechts eingestellt sein. Sie lassen sich jedenfalls keine Denkschablonen überstülpen. Da heutzutage Linke dieses Überstülpen übernommen haben, wendet sich der freie Geist von den Linken ab und lässt sich eher gefallen, als „Rechter“ verunglimpft zu werden, als sich freiwillig zu den Linken rechnen zu lassen.

giesemann gerhard / 13.10.2020

Ich möchte nochmal 20 sein, doch nicht so blöd wie damals…. .

Jana Hensel / 13.10.2020

Sehr gut geführtes und sehr interessantes Interview! Danke, Frau Stockmann. Zumindest Nachwuchsprobleme hat “unsere” Seite nicht. :-)

Wirsam, Dietmar / 13.10.2020

Wenn Pubertätsblocker die Hirnreifung behindern, muß sich keiner über zunehmende Dummheit wundern.

Michaela Rockenbauer / 13.10.2020

Ich bin selbst transsexuell und habe Enkel. Die Sorge um die eigenen Kinder ist mir im Gegensatz zu vielen prominenten Publizisten und Politikern nicht fremd. Mir sind in einer deutschen Metropolregion mit 3 Millionen Einwohnern zwei Fälle von transsexuellen Kindern bekannt.  Was diese kleinen Menschen erdulden müssen, können viele Leute nicht im entferntesten nachvollziehen. Es gibt übrigens klare gesetzliche Regelungen für Transkinder - es werden nicht einfach „Entwicklungen“ gestoppt. Aber mit der Realität kann Frau Kelle keine Bücher verkaufen.

Harald Unger / 13.10.2020

” … und jetzt eskaliert es gerade, und … das einzig neue an diesem Aufruf ist, daß es jetzt erstmals, sagen wir mal eher klassisch Linke und Künstler, also Kulturschaffende, die früher sozusagen immer auf der anderen Seite standen, und eher bestritten haben, das es so etwas eine Einschränkung der Meinungsfreiheit gibt, daß die jetzt, wo sie merken, es geht ihnen selbst an den Kragen, jetzt endlich aufwachen und realisieren, daß es jeden treffen kann. …” - - - Es waren die Think Tanks und großen Kommunikationsagenturen während der Obama Jahre, denen das Kunststück gelang, die politisch reaktionärste Bewegung, zu der Menschen fähig sind: den nach dem Ende des Kalten Kriegs auferstandenen Feudal-Absolutismus, in eine linke Sprache einzukleiden und mit marxistischer Dialektik und Methodik auszustatten. - - - Weshalb es immer so jammerschade ist, wie z.B. bei Indubio 65, Russell Berman: “… es gibt eine besorgniserregende Konvergenz der repressiven Einstellung der Straße, der [] gewalttätigen Demonstranten - und den Entscheidungen in den Zimmern der Firmenvorstände - mit unterschiedlichem Stil kommen sie zu gleichen Resultaten und koordinieren ihre Schritte, so muss man annehmen, miteinander.” - daß da nie nachgehakt wird. - - - Dann käme heraus, wie die Machthaber des Neuen-Feudal-Absolutismus aka Globalismus, die Linken der westlichen Welt mit Glasperlen zu “nützliche Idioten” stutzten, als verblödetes Kanonenfutter zur Etablierung deren despotischer Alleinherrschaft. Indem man die demokratischen und damit konservativen Bürgergesellschaften des Westen auf ganzer Länge mit den sattsam bekannten, oberstkranken Zurichtungsmethoden: Gender, Klima, Rassismus, Virus - militant bekämpft und ein für allemal zu beenden trachtet.

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