In Wolfsburg stellt sich der VW-Chef auf die Bühne, um Weltoffenheit zu demonstrieren. Die Belegschaft hat derweil andere Sorgen.
Die Tagesschau meldet, auch an diesem Wochenende hätten tausende von Menschen bundesweit „gegen Rechtsextremismus und für ein demokratisches Miteinander“ demonstriert. Zu einer Kundgebung im niedersächsischen Wolfsburg seien nach Angaben der Polizei etwa siebentausend Menschen gekommen. „Der in Wolfsburg ansässige VW-Konzern schloss sich der Protestaktion an“, sagt Susanne Daubner in der Anmoderation des Berichts.
„Sie stehen gemeinsam ein für Demokratie und Zusammenhalt, das ist ihr Motto heute Mittag in Wolfsburg“, übernimmt eine Stimme aus dem Off zu Bildern demonstrierender Menschen. „Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereine und Firmen haben zu der Demo aufgerufen, sie wollen ein Zeichen setzen, auch der Volkswagenkonzern hat sich angeschlossen.“ (Hier ab 6:48)
Es ist erst ein paar Wochen her, da hat Volkswagen „seine Belegschaft auf Einschnitte beim Personal vorbereitet“. Konzernchef Blume erklärte, „an dem Stellenabbau“ führe „kein Weg vorbei“.
Jetzt, in Wolfsburg, stellt sich der Chef des Dax-Unternehmens auf die Bühne, um Weltoffenheit zu demonstrieren. „Wir schauen nicht weg und beziehen eine klare Haltung, den Wohlstand und die Freiheit miteinander zu leben, den haben wir uns über viele Jahrzehnte erarbeitet, und dafür spielen Werte eine ganz besondere Rolle, für die wir bei Volkswagen stehen.“ Sagt der Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, Oliver Blume, dessen „Gesamtvergütung“ im Jahre 2022 satte 7,4 Millionen Euro betrug.
Die Demoteilnehmenden und die Mitarbeitenden
Nach ihm spricht die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo, wie Blume betont auch sie die „ganz besondere Rolle, für die wir bei Volkswagen stehen“. Allein im VW-Stammwerk Wolfsburg würden „Menschen aus rund 100 verschiedenen Nationen arbeiten“, sagt die Betriebsratsvorsitzende und geht die AfD frontal an. „Wenn wir uns abschotten würden, was die AfD ja zunehmend auch möchte, dann hat das am Ende ja auch Auswirkungen auf unsere Arbeitsplätze, und das dürfen wir auf keinen Fall zulassen.“
Die Stimme aus dem Off gibt die Botschaft weiter: „Dass VW hier dabei ist, kommt bei den Demoteilnehmenden und Mitarbeitenden gut an.“ Eine Frau aus der Abteilung der Demoteilnehmenden und Mitarbeitenden bestätigt: „Wir sind auch in der ganzen Welt vertreten, und deswegen müssen wir ja auch als Volkswagen Gesicht zeigen.“
Die Stimme aus dem Off hat das letzte Wort: „Für Vielfalt und Toleranz, das ist die Botschaft heute in Wolfsburg.“
Echt jetzt? Der Informationswert der Geschichte liegt im Nano-Bereich, die Demoteilnehmenden und Mitarbeitenden demonstrieren für Vielfalt und Toleranz, das ist alles. And where is the beef?
VW, ohne das in Wolfsburg kein Abfalleimer geleert wird, setzt Zeichen und zeigt Gesicht. Derweil andernorts „Einschnitte beim Personal vorbereitet“ werden. Natürlich sozialverträglich und unter Berücksichtigung aller Regeln von Vielfalt und Toleranz.
Beitragsbild: Bernd Schwabe CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

„Konzernchef Blume erklärte, “an dem Stellenabbau„ führe “kein Weg vorbei„.“ Das, sowie Ankündigungen von Wegzug ins Ausland oder gleich komplette Betriebsschließung, hört man ja jetzt von allen möglichen Marktteilnehmern, von Großkonzernen bis zu Mittelstand und Handwerk. Das darf aber nicht ernstgenommen werden, solche Leute wie Blume und Genossen wollen dem Michel bloß mal vor Augen führen, was passieren würde, wenn die AfD in Regierungsverantwortung käme. In Wahrheit gehts denen allen unter rotgrün blendend.
Wenn einem Autobauer keine Autos mehr abgekauft werden, dann eben Erster bei einer regierungsfreundlichen Kundgebung in Wolfsburg. So kann man sich zumindest noch öffentlich präsentieren, bevor bei VW die Produktion stillgelegt wird. Ich vermute, VW wird in den Refurbished-Markt bei Benzin- und Diesel-Gebrauchtwagen einsteigen.
Wenig überraschend … „Überwältigende Zustimmung auch der Aufsichtsrats -und Vorstandsposten Schaffenden der BRD zur Politik von Partei und Regierung. Für die weitere kontinuierliche Fortsetzung der Politik der Transformation“
Die VWler in Wolfsburg sind scheinbar mit der Produktion ihrer Autos nicht ausgelastet, dass sie in der Mittagszeit ein „Zeichen gegen Rechts“ setzen können. Haltung zeigen hat bei VW Tradition. Man schleimte sich schon immer gerne systemkompatibel in den Enddarm der Herrschenden ein um zu gefallen. VW, definitiv das Zäpfchen unter den Autoherstellern.
VW ist ein Staatskonzern im Rot-Grünen Niedersachsen , da muss man entsprechenden Unfug zwangsläufig absondern. Was die Stunde wirklich geschlagen hat, wollen viele der Mitarbeiter noch nicht wahrhaben, zu gut sind die Gehälter und Sozialleistungen. Die Wirtschaft ist derart opportunistisch, die würden sogar für ihren eigenen Untergang protestieren, Hauptsache zu den Guten und Richtigen gehören. Auch an dieser Einstellung krankt das Land!
Egon Kreutzer Jobwunder Deutschland, „Summe am 1613. Tag der statistischen Erfassung: 2.193.495 verschwundende Jobs. Durchschnitt pro Kalendertag: 1359“ Und wo sind all die Fachkräfte hin? Selbst die Firma Stihl will nun Teilbereiche in die Schweiz auslagern. War es nicht Kohl der solche Vorgänge als Vaterlandsflucht angeprangert hat? Am VW Band sind Angestellte tot umgefallen. Sie wurden mit einer Abdeckplane beiseite gelegt, die Kollegen wurden aufgefordert weiter zu arbeiten, so eine schreckliche Meldung vor paar Jahren. Das große gelbe Brechmittel „Lindner findet Deutsche zu faul. Auf einer Veranstaltung der Tageszeitung “Die Welt„ sind sich die Vertreter von Wirtschaft und Politik einig: Die Deutschen sind zu faul und arbeiten zu wenig. Dass Politik die Weichen in den letzten Dekaden falsch gestellt hat, sieht man nicht. Der Einzelne soll das politische Versagen auffangen.“ Hauptsache Diäten, korrekt ausgedrückt „Abgeordnetenentschädigung“ erhöhen. Eine Entschädigung für diese Regierungsfaschisten mit staatlich finanzierte Terrorbanden z.B. „Rent Antifa Beaters“ sollten lieber alle Bürger erhalten. P.S. „VW-Arbeiter stirbt, doch das Band läuft weiter “Der ist eh tot, der merkt nichts mehr!„“ Dezember 2019.
Ja, ist klar. In den 90ern bauten Volkswagen & Audi mit weitgehend indigener Bevölkerung (Herkunft meist aus den Deutschen Ostprovinzen, heute unter polnischer Verwaltung), seit 1956 mit Hilfe von ein paar Italienischen Pizzabäckern, bis heute die besten Autos der Welt. Das ist nun nicht mehr so. Ob das an den Mitarbeitern aus 100 Nationen liegt? Kann sein, oder? Oder liegt es an der minderbemittelten rot-grünen Landesjunta, die bestimmt, welche Volltrottel bei VW im Vorstand sitzen? Denn, Wolfsburg selbst wählt CDU. Warum wohl?