Tamara Wernli (Archiv) / 04.10.2021 / 15:00 / 6 / Seite ausdrucken

Neues Schimpfwort: „Skeptiker“

Seit anderthalb Jahren ist kritisches Denken out. Skeptiker werden als Gefahr betrachtet. Dabei waren die größten Zweifler oft auch diejenigen, die eine Gesellschaft am meisten voran gebracht haben.

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Hans-Peter Dollhopf / 04.10.2021

Augustus’ inspirativer Vorarbeiter Julius hatte bereits mit Adenauer gemeinsam die absolute Anzahl des Wortumfanges ihrer verschiedenartigen Sprachschätze: 500. Insbesondere, da der erstere der Käser notorisch über sich in der dritten Person berichtete.  Signaling von Bescheidenheit vor und nach dem Zaren #II während Europas damals schon nicht wirklich präkolonialistischen Zeiten. Ja, die Bescheidenheit. Sie bewirkt. Ebenso, wie alle sonst noch zur Schau gestellte Tugend.

Roland Stolla-Besta / 04.10.2021

Skeptiker und Querdenker werden hierzulande diskriminiert - um dieses Totschlagadjektiv einmal für uns zu benutzen. Aber Skeptiker und Querdenker haben Philosophie und Wissenschaft voran getrieben. Und waren nicht auch Jesus und Marx, Hegel und Einstein Querdenker par excellence? Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom, wie ein chinesisches Sprichwort lautet

Winfried Jäger / 04.10.2021

Liebe Frau Wernli, man sollte unsere Politker/innen nicht mit den geschichtlich überlieferten Personen vergleichen. Heute haben wir es mit weitgehend ungebildeten Kariaristin/innen zu tun, die außerhalb der Politik nichts zu melden hätten, weil unfähig ernsthaft und wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten.

Dr Stefan Lehnhoff / 04.10.2021

Tja, Frau Wernli, ich erinnere mich an Videos, da haben Sie sich um eine scheinbar Aufgeklärte Mittelposition bemüht beim Thema Corona, Toleranz auf allen Seiten gefordert, quasi. Das klingt immer gut. Da haben die richtigen Skeptiker den Kriminellen Betrug längst durchschaut- wie wäre es da auch mal mit Selbstkritik?

Hans Reinhardt / 04.10.2021

Das skeptische Denken beruht auf dem Hinterfragen. Der Skeptiker nimmt nichts als gegeben hin, er untersucht und forscht. So gesehen waren die ersten Affen, die sich in Afrika von den Bäumen wagten um nachzusehen, was es in der Savanne denn so gäbe, auch die ersten Skeptiker. Ohne sie kein Wissen, kein Fortschritt und die haarlosen Affen wären eine Fußnote der Evolution geblieben. Das Gegenteil des Skeptikers ist der Gläubige, was immer man ihm auch sagt, er nimmt es für bare Münze; er isst alles, was auf den Tisch kommt. Der Gläubige ist überall gerne gesehen, er macht niemals Schwierigkeiten und Religionen wären ohne ihn undenkbar. Dafür wird er belohnt, er darf dazugehören und und überall hinein, solange er seinen Verstand an der Garderobe abgibt. Meistens merkt er schon beim ersten Mal, dass dieser ihn eigentlich immer schon gestört hat, er ist ihm eine Last, so wie ein dicker Mantel in einem überheizten Saal. Er lässt ihn also zurück, alles ist gut, “summertime, and the living is easy”. Geimpft, gechipt und maskiert marschiert er frohgemut in die Welt hinaus und lebt glücklich und gesund bis an sein seeliges Ende. Aber was nützt einem die ganze Gesundheit, wenn man ansonsten ein Idiot ist? (Adorno)

Walter Weimar / 04.10.2021

Nicht Querdenken, das ist die Lüge und Irrtum, sondern überhaupt D e n k e n wird mit Skepsis betrachtet. Was einer nicht selber kann, betrachtet er mit Argwohn.

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