Georg Etscheit / 11.11.2022 / 16:00 / Foto: Pixabay / 28 / Seite ausdrucken

Neue Notizen aus der Provinz: Die Bürgerversammlung

Auf einer Bürgerversammlung in einer Speckgürtel-Gemeinde kann man viel über die deutsche Gegenwart lernen. Also auf in eine selten überregional beachtete Lebenswelt.

Neuried ist eine Gemeinde im Süden von München, typischer Speckgürtel. Das Ortsbild ist vielleicht nicht besonders attraktiv, doch Neuried ist ziemlich reich und es lebt sich dort ausgesprochen sicher. Außerdem liegt eine der schönsten Landschaften Deutschlands, das Starnberger „Fünfseenland“, direkt vor der Haustür. Noch ist es dort schön, möchte man sagen, denn rund um München und im Voralpenland sind zahllose Windkraftanlagen geplant. Auch im Forstenrieder Park, einem wichtigen Naherholungsgebiet der Münchner, das großenteils zur Gemeinde Neuried gehört.

Bürgerversammlung in einer Mehrzweckhalle, die erste seit zwei Jahren. Die Verwaltung ist erschienen, allen voran Harald Zipfel, der erste Bürgermeister, Gemeinderatsmitglieder, ein paar Normalbürger und die Polizei. Der stellvertretende Dienststellenleiter der Polizeiwache Planegg, zu der Neuried gehört, hat nicht viel zu berichten: Verkehrsunfälle mit und ohne „Personenschaden“, „Wohnungseinbruchsdiebstahl“, keine markanten Trends. In Manier des verblichenen Eduard Zimmermann und seiner Sendung „Vorsicht Falle“ warnt der Beamte vor falschen Polizisten, die alte Leute abzocken, dem „Enkeltrick“ und schlecht gesicherten Balkontüren. Der ebenfalls anwesende junge „Kontaktbeamte“ ist in voller Montur erschienen, als käme er gerade vom „Einsatz in Manhattan“. Beim Verlassen des Saales setzt er seine Coronamaske auf. „Danke sehr für die Aufmerksamkeit.“

Zuvor hat Zipfel eine Stunde lang die Geschehnisse in der Gemeinde seit Beginn der Coronakrise Revue passieren lassen, eine Art kommunale „State of the Union“-Rede. Es ist eine Aneinanderreihung all jener behördlichen Absurditäten und zumeist herbeigeredeten Probleme in einem hoffnungslos ideologisierten und überregulierten Land, die die Menschen seit Jahren in Atem halten. Angefangen von der angeblich tödlichen Corona-Pandemie über diverse Flüchtlingsströme, denen Regierungen, die sich dem „Refugees welcome-Ideal verschrieben haben, nichts entgegensetzen wollen, bis zum „Klimaschutz“.

Für alle und alles gibt es Beauftragte, die unermüdlich Konzepte erarbeiten und bestrebt sind, diese „auf Maßnahmenebene“ umzusetzen: Pandemie-Präventionskonzepte, Flüchtlingshilfekonzepte, Mobilitätskonzepte, Lärmaktionspläne, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitskonzepte, Katastrophenschutzkonzepte. Botschaft: Die Zeiten sind hart, doch die Verwaltung hat alles im Griff, effizient und bürgernah. Neuried ist auf einem guten Weg.

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie!

Corona ist für Bürgermeister Zipfel nicht vorbei, im Gegenteil. Der Verwaltungschef präsentiert eine Folie der aktuellen „Inzidenzen“ im Landkreis München, die weiter zu Besorgnis Anlass gäben – von den vielen schönen Konzepten wird man so schnell nicht lassen: Nach der Pandemie ist vor der Pandemie!

Schon zu Beginn des Corona-Zirkus wurden alle behördlichen Arbeitsplätze mit „Spuckschutzwänden“ ausgestattet, die Rathausmitarbeiter ins Homeoffice geschickt, was aber nicht funktioniert habe, sagt der Bürgermeister. Man schickte einen Impfbus auf Tour und richtete in der Mehrzweckhalle ein Impfzentrum sein, um die „älteren Mitbürger“ zu schützen. Die Gemeinde sei hier Vorreiter gewesen im Landkreis, sagt Zipfel. Dem Vorschlag, für alle Schulklassen und Betreuungsräume mobile Luftfiltergeräte anzuschaffen, verweigerte sich der Gemeinderat, glücklicherweise, muss man sagen. Denn zur Hochzeit der „Maßnahmen“ waren solche Geräte gar nicht mehr zu haben. Geliefert würden sie erst jetzt, weiß Zipfel zu berichten, wo alles vorbei ist. Oder eben nicht.

Schon aus dem Zahlensalat der Bevölkerungsstatistik springt einen der Irrsinn dieser Tage an. Mit Stand 17. Oktober 2022 hatte die Gemeinde Neuried 8.934 Einwohner, darunter fast gleich viele Männer und Frauen sowie eine „diverse“ Person. Was genau das ist, geht aus der Statistik nicht hervor, auch nicht, ob sich der/die/das immer noch als divers definiert – in der genderfluiden Gesellschaft kann das ja zuweilen schnell gehen mit der Umorientierung. Doch Gemeindemitarbeiter sollen nicht fragen, sie sollen vollziehen.

Man wird übrigens alt in Neuried, trotz Corona. Am Tag der Bürgerversammlung feierte eine Dame im Altenheim ihren 101. Geburtstag. Zipfel will persönlich gratulieren, mit vorherigem Test und Maske, wie er betont.

Ein Ableger der Goldgrube

Neuried gehöre zu den „Coronagewinnern“, sagt der Bürgermeister mit sichtlicher Befriedigung. Unverhofft fand sich unter den 894 angemeldeten Gewerbebetrieben der Gemeinde Neuried nämlich der Ableger eines gerade ungemein prosperierenden Mainzer Pharmaunternehmens, das am Rhein unter der Anschrift „An der Goldgrube 12“ residiert. Das spülte dem Neurieder Kämmerer Rekordeinnahmen an Gewerbesteuer in die Kasse, die, abzüglich der Kreisumlage, für Konzepte auf Maßnahmenebene, neues Personal oder allfällige Investitionen zur Verfügung stehen.

Wie dem jüngst abgeschlossenen Bau eines Ganztagestraktes der Grundschule „mit Recyclingbeton“, der Entwicklung des Neurieder „Innovations-Campus“, einer „Verschwenkung“ der viel befahrenen Gautinger Straße zwecks Verkehrsberuhigung oder dem Kauf eines neuen Rathauses. Letzterer schlug mit 16 Millionen Euro zu Buche. Zipfel legt Wert auf umfassende Barrierefreiheit, weswegen ein kostengünstiger Treppenlift, der ins Trauzimmer im Dachgeschoss führen sollte, nicht infrage kam, weil der kein „selbstbestimmtes“ Ein- und Aussteigen ermögliche. Stattdessen habe die Gemeinde noch ein paar zehntausend Euro mehr „in die Hand genommen“, um einen Aufzug zu installieren, in den auch Rollstühle passen.

Dann wäre da noch der Neubau eines Kinderhauses namens „Zauberwald“, mit dem man dem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz und der steigenden Einwohnerzahl Rechnung tragen will. Allzu viel Zauber strahlt der Modulbau (22 Räume, sieben Monate Bauzeit, Kosten 5,4 Millionen Euro) zwar nicht aus, doch ist man jetzt platzmäßig erstmal auf der sicheren Seite. Das Projekt erwies sich als komplex: Der erste Anbieter solcher Module warf das Handtuch, mit einem zweiten liegt man im Rechtsstreit. Jetzt steht der Bau mit klimafreundlichen Solarkollektoren auf dem Dach, doch allenthalben fehlen Betreuungskräfte. Die werden jetzt überall in Europa angeworben, auch wenn sie kein deutsch sprechen. Kein Problem, dann lernen die Kids eben erstmal eine Fremdsprache.

Zum Schluss noch der Klimaschutz

Die Ausbildung von Erziehern dauere inklusive Pflichtpraktikum drei Jahre, sagt Zipfel und lässt durchscheinen, dass ihm die heutigen Standards auf allen Ebenen ein wenig hoch erscheinen. Doch vielleicht braucht man die lange Ausbildungszeit ja, um künftigen Erzieherinnen und Erziehern jenen Unsinn ins Hirn zu blasen, wie er in einer an Kinder gerichteten Windkraftbroschüre mit dem Titel „Windrad Willi zieht um“ namens der Bayerischen Staatsregierung verbreitet wird, die der Neurieder Klimaschutzbeauftragte zur Bürgerversammlung ausgelegt hat. Sie handelt vom „kleinen Windrad Willi Wirbelwind“, das mit seinen „Eltern“ im hohen Norden lebt und jetzt umziehen soll, um auch im Süden „Strom für die Menschen“ zu produzieren. Dort macht es zunächst unliebsame Bekanntschaft mit Smokey, dem bösen Kohlekraftwerk, „Plutonia“ und „Gregor-Gas“. Die pflaumen ihn an, er solle doch weiter im Norden herumspargeln. Doch Willi erhält Hilfe von „Susi-Sonnenkraft“, „Babsi-Biogas“ und „Sprudel, dem Wasserkraftwerk“ und findet im Süden eine neue Heimat.

Als Höhepunkt zum Schluss der Bürgerversammlung: Klimaschutz. Während andere Gemeinden im Süden Münchens nach Erdwärme bohren, setzt Neuried auf Windkraft, um „klimaneutral“ zu werden. Im Forstenrieder Park sind sechs Windkraftwerke geplant, jedes 250 Meter hoch. Eine Handvoll Windkraftgegner, die zur Bürgerversammlung erschienen sind, weil sie nicht verstehen, dass man Wald für den Klimaschutz rodet, wird niedergestimmt. Die neuen Windräder seien „sehr, sehr groß“, ungefähr so groß wie 135 aufeinander gestapelte Kühe, heißt es bei Willi Windrad ganz zum Schluss, wenn sich der kleine Propeller schon schlafen gelegt hat. Aber nur „von nahem“.

Neuried ist auf einem guten Weg.

Foto: Pixabay

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Fritz kolb / 11.11.2022

Dieser Schwachsinn scheint kein Ende zu nehmen. Von wegen Klimaneutral, Wald abholzen, riesige Betonfundamente, nicht recycelfähige Verbundwerkstoffe, echt jetzt, Klimaneutral? Der Bgm. scheint ja wirklich ein rechter Zipfel zu sein, wie wir hier in Bayern maximal durchschnittlich Begabte zu nennen pflegen.

Nikolaus Neininger / 11.11.2022

Wenn man denn mal den Windprofiteuren Strom nur dann zuteilen würde, wenn er auch weht! Aktuell scheint hier (auch Oberbayern, ein paar Dutzend Kilometer östlich von Neuried) der Mond (für Interessierte: der Mars ist direkt nebenan, Jupiter und Saturn auch noch zu sehen) und es ist windstill… In unserem Landkreis gab es auch eine “Bürgerabstimmung” für Windräder im Wald - an vorderster Front der Befürworter der Landrat. Da fragt man sich schon, wieviel er dafür bekommt bzw. zu bekommen hofft. München hat gerade ein zweites aufgestellt, das stand bislang die meiste Zeit (in jeder Hinsicht…).

Volker Kleinophorst / 11.11.2022

@ Kühn Sie haben die „Einmann“-Apokalypse vergessen. Der Lokaljournalismus hat mir viele solche Termine beschert. 80er.  Es hat sich nichts geändert. Und genau da unten fängt der Irrsinn an, der dann in Berlin, Davos oder als Klimaaktivst endet. Schon damals erstaunlich, die mangelnde Empathie fürs Eigene. Hauptsache nicht vor meiner Haustür. Natürlich will aus dem Wahlkreis Buchholz eher keiner in Harburg wohnen, findet es aber selbstverständlich, das die Harburger „#Wir haben Platz“ machen, für den globalisierten Pöbel, der ja besonders von solchen antirassistischen Menschenfreunden idealisiert wird, die nicht mit ihm leben müssen. Und auch gar nicht wollen. In einer Nachbargemeinde soll eine große Wiese bebaut werden. Wie schnell man da den Gerichtsweg beschreiten. Ergebnis Grüne in den Wahlkreis Buchholz bei der letzten LTW: 18 %. 3,5 % überm Landesdurchschnitt. Noch Fragen Kienzle? Gesamt übrigens: CDU 30,6; SPD 27,6; FDP 5,6. Ganz schlimm natürlich AFD: 9,6. Aber selbst im Paradies gab es ja die Schlange. @ Etscheid Super geschrieben, man ist live dabei.

S. Wietzke / 11.11.2022

Hier ist es dem Autor tatsächlich mal gelungen den wirklich “Normalen” (“Normal” im Sinne der überwältigenden Mehrheit), also den vollständig degenerierten Vollhonk, vorzustellen. Das ist wieder einmal einer der Gründe warum es mir einfach nicht in den Kopf will das die AfD unbedingt die Autochthonen erhalten will. Dazu gibt es, wie der Artikel wunderbar zeigt, wirklich nicht den geringsten Grund.

Gerhard Schmidt / 11.11.2022

Darf sich ein Windrad auch sein Geschlecht aussuchen?

W. Renner / 11.11.2022

Verstandsneutral scheint Neuried ja schon zu sein. Dann ist der Weg zur Klima- und Wohlstandsneutralität ja nicht mehr weit. Willi Windrad wird auch Neuried bald nachhaltig schreddern.

Sam Lowry / 11.11.2022

Für über 80 % ist das doch immer noch das beste Deutschland, in dem man jemals gelebt hat. Also, ich musste noch nie vorher in leere Klopapier- und Öl-Regale schauen. Noch nie über 2 Euro für ein Toastbrot oder ein Stück Butter auf die Theke legen usw. usw. Ohne meine China-Connections wäre ich schon lange am hungern und am frieren…

A. Kaltenhauser / 11.11.2022

Zipfel, abgeleitet von der Wurst, ist ein bayerisches Wort für Pimmel. Und genauso stelle ich mir so einen angepassten Typen von Bürgermeister vor. Wahrscheinlich auch noch eine Menge Zuagroaste und/oder Junge im Ort und schon ist Unordnung im Land. Zugereiste sind in Bayern keine illegalen Asylanten, sondern Leute aus dem deutschen Norden. [ Johann Balthasar Michel, ein mannheimer Wein- und Pferdehändler, war übrigens der erste Protestant dem das Bürgerrecht der Stadt München, im Jahre 1801 gewährt wurde. ]

Franz Klar / 11.11.2022

@Sabine Schön-fel-der : “Danach gibt es für weiße Männer Impfpflicht und Wahlverbot, sowie eine Busfahrt nach Kiew ab 60, - mit Barbesuch”. Eine Topless-Bar , will ich doch hoffen ! Das erleichtert die Mammographie ...

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