” Via Twitter und Facebook veröffentlichte der stellvertretende Chefredakteur Elmar Theveßen eine Stellungnahme, in der sich die Redaktion bei den Zuschauern entschuldigt: “Die Nachrichtenlage war klar genug. Es war ein Versäumnis, dass die 19-Uhr-heute-Sendung die Vorfälle nicht wenigstens gemeldet hat… Dies war jedoch eine klare Fehleinschätzung.” Mehr hier auf Welt.de
Da passiert in der Silvesternacht auf dem Kölner Bahnhofsplatz Ungeheuerliches – die „Medien“ würden sagen: Sensationelles – und die stürzen sich nicht sofort darauf wie etwa auf die Neuigkeit einer eingeschlagenen Fensterscheibe eines Asylantenheims! Da muß doch in jedem die Frage aufkommen: Warum wird erst 4 Tage später darüber berichtet? Der Verdacht liegt auf der Hand, daß da etwas politisch Unkorrektes vermieden werden sollte, dann jedoch der Fall sich nicht mehr verheimlichen ließ. Für das Verhalten der „Nordafrikaner“ habe ich eine recht plausible Erklärung: mangelhafte Sprachkenntnisse. Die Jungs hatten das Wort „Willkommenkultur“ mißverstanden und wohl gemeint, die Kölschen Frauen hießen sie und ihre Annäherungen willkommen. Auch der Begriff der „Bereicherung für Deutschland“ wurde von den jungen Männern so interpretiert, daß sie sich in Deutschland bereichern dürften, eben an den von ihnen bedrängten Personen. Kurz und gut, die ganze Angelegenheit war von den „Nordafrikanern“ doch nur gut gemeint. Der Vorfall aber zeigt klar und deutlich, wie wichtig Sprach- und Integrationskurse sind. Ich hoffe, daß ich mich politisch korrekt ausgedrückt habe, denn fremdenfreundlicher („xenophil“) kann man es doch nicht sagen!