Bernhard Lassahn / 26.12.2017 / 06:28 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 9 / Seite ausdrucken

Nazis aus dem Nichts

Der neue Film von Fatih Akin ist ein aufregender Thriller, der eine „brisante Geschichte von braunem Terror“ erzählt – so die Stuttgarter Nachrichten – und dabei die Befangenheit der deutschen Justizbehörden aufzeigt. Er basiert auf „realen NSU-Morden“.

Ich habe mich aufgeregt. Wenn auch nicht so, wie es erwünscht war. Doch ich kann nicht anders: Ich bin im Kinosessel zugleich Zuschauer, Filmkritiker, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor – vor allem Drehbuchautor. Ich habe eine gewisse Erfahrung auf dem Gebiet und kann daher ... um es kurz zu machen: Das Drehbuch ist missraten. Es ist so schlecht, dass es sich lohnt, darauf näher einzugehen. Der Fehler ist verräterisch.

Es handelt sich nicht um eine Schwachstelle, über die man großzügig hinwegsehen kann, der ganze Film hängt an dem Fehler wie ein Bild, das an einem wackeligen Nagel hängt und jederzeit runterkrachen kann. Es ist erstaunlich, dass bei der Herstellung des Films keiner was gemerkt hat.

Hark Bohm und Fatih Akin sind Profis. Womöglich liegt darin das Problem. Sie sind so erfolgsverwöhnt, dass sie die Tücken des Drehbuchschreibens nicht mehr reflektieren, aber sehr wohl in der Lage sind, routiniert Meterware mit imposanten Bildern abzuliefern, von denen der Zuschauer so überrumpelt wird, dass er nicht merkt, dass die Geschichte gar nicht stimmen kann.

Was passiert? Die blonde Deutsche Katja, – gespielt von Diane Kruger –, die mit einem wegen Rauschgift verurteilten Türken verheiratet ist und mit ihm einen gemeinsamen Sohn hat, spricht eines Tages ahnungslos eine junge Frau an, die ihr Fahrrad vor dem Übersetzungsbüro ihres Mannes abstellt, ohne es abzuschließen. Sie müsse es abschließen, sagt sie, es würde sonst geklaut.

Wenig später kehrt sie zum Tatort zurück, der inzwischen tatsächlich zu einem Tatort geworden ist. In der Satteltasche des Fahrrads steckte eine Streubombe, es gab eine Explosion, die zielgenau ihren Mann und ihr Kind in den Tod gerissen hat. So fängt es an. Der Film konzentriert sich nun ganz darauf, den „Schmerz der Hinterbliebenen“ zu zeigen – so Fatih Akin in der ZEIT.

Der zweite Teil des Dramas

Die Polizei vermutet, dass die Drogenmafia dahinter steckt. Katja hat einen anderen Verdacht: Die Nazis waren es. Doch diese Spur wird zunächst nicht verfolgt. So war es auch bei den NSU-Morden, wie der Spiegel erklärt. Da war zunächst nur von „Döner-Morden“ die Rede, einen rechtsradikalen Hintergrund mochte man sich nicht vorstellen.

Katja will sich umbringen, sie liegt mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Wanne, als eine Stimme auf dem Anrufbeantworter sie in letzter Minute ins Leben zurückruft. Der Kinozuschauer kriegt den Text gleich vier Mal hintereinander zu hören: „Du hattest recht“, sagt die Stimme, „es waren die Nazis“. Sie sind auch schon geschnappt.

Nun beginnt der zweite Teil des Dramas unter der Überschrift „Gerechtigkeit“. Katja ist jetzt nicht mehr nur das bedauernswerte Opfer, das Mann und Kind verloren hat, sie ist obendrein Zeugin und Nebenklägerin und trifft im Gerichtsaal auf die Frau, die ihr Fahrrad nicht abschließen wollte.

Die ist eine der beiden Nazis, die inzwischen identifiziert und auch durch Fingerabdrücke überführt sind. Der zweite Nazi ist ihr Freund. Beide sind vergleichsweise jung, eigentlich ganz sympathisch und wirken irgendwie durchschnittlich; man sieht ihnen auf den ersten Blick nichts an. Sie sagen nichts, sie küssen sich nur.

Hier deutet sich schon der Fehler an. Die beiden haben keine Sprechrolle. Der Drehbuchautor hat an der falschen Stelle gespart. Fatih Akin sagt selber, dass er nicht die Täter zeigen wollte, sondern das Opfer: „... alle wollen nur wissen: Wer ist der Täter? Von den Opfern und Hinterbliebenen erfährt man kaum etwas. Deshalb wollte ich ihnen meinen Film widmen.“

Das geht nicht. Indem er nichts über die Täter sagt, sagt er auch etwas über sie.

Ersatzweise kommen Experten zu Wort

Der Nazi hat einen Vater. Der redet. Immerhin. Er belastet seinen Sohn. Das mag ungewöhnlich wirken, doch der Vater betont, dass er sich von seinem Sohn aufgrund von weltanschaulichen Differenzen losgesagt hätte. Was für Differenzen?, will der Richter wissen. Der Vater sagt es knapp und deutlich: Sein Sohn verehre Hitler. Ich verrate es jetzt schon: Das ist alles, was wir über die Motive der Bombenleger erfahren sollen.

Der beklagte Sohn sagt nichts. Seine Freundin auch nicht. Ersatzweise kommen Experten zu Wort, die in quälenden Details die Wirkung einer Streubombe erklären. Es sind Details, unter denen Katja offensichtlich leidet, die Kinozuschauer leiden auch ... um es kurz zu machen. Die Nazis werden freigesprochen und küssen sich erneut.

Wie kommt es zu dem überraschenden Fehlurteil? Die Aussage von Katja wird wegen ihres Drogenkonsums in Zweifel gezogen, und die Verteidigung präsentiert ein überzeugendes Alibi: Ein Eintrag in einem Gästebuch belegt, dass die beiden Nazis in der fraglichen Zeit in Griechenland im Urlaub waren. Der Einwand, dass der Eintrag so aussieht, als wäre er nachbearbeitet worden, verfängt nicht. Auch nicht der Hinweis, dass es sich bei dem Hotelbetreiber, der sogar persönlich als Zeuge erscheint und schon auf den ersten Blick als übelster Fiesling zu erkennen ist, um jemanden handelt, der zu einer rechtsradikalen Partei in Griechenland gehört. Also: Freispruch. In dubio pro reo.

Haben Sie den Fehler bemerkt? Wenn nicht, dann haben Sie früher wahrscheinlich keine Kinder-Rate-Krimis gelesen. Ich meine Krimis, bei denen man ein bisschen nachdenken muss, um einem Täter auf die Spur zu kommen, und um zu erkennen, wo etwas nicht stimmen kann.

Na?

Im dritten Teil nach Griechenland

Ich sage erst einmal, wie es weitergeht. Im dritten Teil bricht die Frau im Alleingang nach Griechenland auf. Was sucht die da? Rache? Gerechtigkeit? Will sie sich etwa mutwillig in Gefahr begeben? Erholen will sie sich jedenfalls nicht. Sie sucht die Höhle des Löwen auf, das Hotel des Rechtsradikalen, und fragt die Frau an der Rezeption nach den beiden Nazis, von denen sie auf ihrem Handy ein Foto hat, auf dem sie zusammen mit dem Oberschurken abgebildet sind. Als der persönlich auftaucht, nimmt sie vor Schreck Reißaus und fährt mit ihrem Leihwagen querfeldein.

Zufällig entdeckt sie die beiden freigesprochenen Nazis, die sich ganz in der Nähe in einem Campingmobil am Strand erholen. Katja schleicht sich an, versteckt sich im Gebüsch und lauscht.

Ich fand es schon bei Karl May bewundernswert, wie gut die Helden im Wilden Westen ihre Ohren spitzen konnten. Katja kann das auch. Nun kommt der oberfiese Grieche und überreicht dem deutschen Nazi eine Eisenstange. Damit soll Katja beseitigt werden. Hier hat der Nazi seine erste und einzige Textstelle, er sagt: „Türkenschlampe“. Weil selbst Winnetou das auf die Entfernung nicht richtig verstanden hätte, werden an dieser Stelle Untertitel eingeblendet.

Es wirkt alles sehr bedrohlich, bleibt aber auch unverständlich, falls man sich Fragen nach der Motivation der handelnden Personen stellt, was aber vermutlich niemand tut, der sich den Film bis hierhin angesehen hat. Im Ernst: Warum sollten die Bösen, die gerade freigesprochen wurden, die Türkenschlampe Katja umbringen wollen? Warum sehen sie Katja als Bedrohung?

Katja bastelt nun eine Streubombe mit Fernzündung, die man in jedem griechischen Supermarkt kaufen kann. Im Gerichtsverfahren hat sie schließlich gelernt, wie man eine Bombe baut, außerdem haben wir schon in einer Rückblende gesehen, dass sie in der Lage ist, Spielzeug zu reparieren. Nun also eine Bombe. Den ersten Versuch, die Streubombe mit Fernzündung hochgehen zu lassen, bläst sie wieder ab. Beim zweiten Versuch steigt sie direkt zu den Nazis in den Campingbus und sprengt sich selbst, die Nazis und den Campingbus. Der Film endet mit dem Hinweis auf die NSU-Morde; da mussten Menschen sterben, weil sie „keine Deutschen“ waren.

Wie kann eine Verteidigung auf so ein schmales Brett kommen?

Wo war der Fehler? Wir erinnern uns: Wir hatten die schweigsame Frau, die ihr Fahrrad nicht abschießen wollte, mit eigenen Augen gesehen und dann im Gerichtssaal wiedererkannt. Wir wussten also, dass Katja recht hatte, und dass das Alibi getürkt war – besser gesagt: gegriechischt. So kam die Ungerechtigkeit zustande, die sie im dritten Teil durch Selbstjustiz bereinigen wollte.

Der Fehler: Beim Drehbuchschreiben nennt man das Engführung. Man versucht, mit möglichst wenig Personal auszukommen und konzentriert sich auf wenige Personen. Katja ist gleichzeitig die große Heldin und Kämpferin für Gerechtigkeit, sie ist das tragische Opfer, sie ist die mutige Nebenklägerin und die wichtige Zeugin – mehr noch: sie ist die einzige Zeugin, die einzig mögliche Zeugin. Es wird so getan, als käme alles nur auf die Glaubwürdigkeit ihrer Aussage an. Es ist eine Filmidee, in die wir hineingezogen wurden, weil wir aus ihrer Perspektive die Eingangsszene gesehen hatten und damit auf ihrer Seite stehen.

So wurden wir geblendet. Für die Rekonstruktion der Tat, die das Gericht versucht, ist es völlig unerheblich, dass Katja die Nazi-Frau ohne Fahrradschloss persönlich gesehen und angesprochen hat. Das ganze Drama um die Frage, ob sie irgendwann Kokain genommen hat, spielt gar keine Rolle, das hätte man weglassen können.

Bei Gericht kommt es nicht auf die Aussage von Katja an, sondern auf die Aussagen der Beklagten. Von denen kommt aber nichts. Der Film zeigt, wie Katja in die Mangel genommen wird, wie ihre Aussage in Frage gestellt wird, als wäre sie die Angeklagte. Die Angeklagten selber werden nicht gefragt. Wir wissen nicht, ob sie geständig sind, ob sie leugnen, womöglich agitieren, nach Ausflüchten suchen oder sich in Widersprüche verwickelt. Sie küssen sich nur und umarmen sich erleichtert beim Freispruch.

Nur unter dieser Voraussetzung funktioniert das Alibi mit der gefälschten Gästebucheintragung. Es ist so unwahrscheinlich, dass es weh tut. Wie kann eine Verteidigung auf so ein schmales Brett kommen? Wie kann ein Gericht darauf reinfallen? Die Behauptung, dass sich die beiden zur Tatzeit in Griechenland aufgehalten haben, lässt sich dermaßen leicht widerlegen, dass mir das fast schon peinlich ist, darauf hinzuweisen. Bei einem Kinder-Rate-Krimi wäre das nicht durchgegangen. Es ist so dumm, dass es auf keine Ziegenhaut geht (ich hoffe, das war jetzt nicht griechen- oder türkenfeindlich).

Das Gericht hätte ja mal den Vater fragen können

Man muss nur ein paar Zeugen finden (Nachbarn, Freunde ...), die bestätigen können, dass die beiden zur fraglichen Zeit nicht in Griechenland sondern in Hamburg waren. Das Gericht hätte ja mal den Vater fragen können, wo sich sein missratener Sohn in der Zeit aufgehalten hat. Man könnte leicht Belege dafür finden, dass sie in Hamburg waren – auch ohne Katjas Hilfe – und würde andererseits keine weiteren Belege dafür finden, dass sie in Griechenland waren. So einfach.

Aber genau das ist es. Es gibt keine anderen Zeugen, weil es keine anderen Zeugen geben darf. Hier zeigt sich, wie zutreffend der Titel „Aus dem Nichts“ ist. Die beiden Nazis kommen aus dem Nichts. Sie haben kein Umfeld, keine Freunde, keine Nachbarn, keine Arbeitskollegen oder – falls sie studieren – keine Kommilitonen. Keine Familien (nur der eine hat einen Vater).

Es gibt sie sozial überhaupt nicht. Sie sind Gespenster. Sie haben keine Sympathisanten. Es gibt keine Gruppierung, die hinter ihnen steht, es gibt keine Organisation, die sie unterstützt (es gibt nur den griechischen Bösewicht, der den einsamen deutschen Nazis, die sonst niemanden haben, mit einem stümperhaften Prozessbetrug beistehen will). Es gibt keine Presse, die auf der Seite der Nazis ist. Da ist niemand, der für sie demonstriert oder eine Mahnwache abhält. Niemand, der ihren Freispruch feiert. Das müssen sie alles selber machen.

Nicht nur der Vater hat sich losgesagt. Alle haben sich losgesagt. Niemand ist auf ihrer Seite. In so einem Umfeld können Nazis gar nicht überleben. Gibt es sie überhaupt?

Diane Kruger gewann in Cannes für ihre schauspielerische Leistung den Preis als beste Schauspielerin. Bei der Pressevorführung wurde der Film laut beklatscht. „Aus dem Nichts“ ist nominiert als bester fremdsprachiger Film bei den Golden Globes.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost (9)
Herbert Schaller / 26.12.2017

Der Film ist super! Da er gegen “rechts” ist, ist er zwangsläufig super. Wer seine Fahne in diesen Wind hängt, der kann gar nichts falsch machen. Akin hat es überhaupt nicht nötig, auf so unwesentliche Details wie inhaltliche Stimmigkeit zu achten. Des Kaisers neue Kleider werden von den Höflingen beklatscht, und wenn er noch so nackt ist. Es ist traurig, wenn ein Regisseur auf ein derartiges Niveau absinkt. Vielleicht konzentriert sich irgendwann ein anderer Regisseur auf “den Schmerz des Zuschauers” bei derartigen Machwerken.

Lydia Elfrieda Märken / 26.12.2017

Danke, Herr Lassahn, für die Filmbesprechung! Ich schau mir solche Filme zwar zur Zeit sowieso nicht an, aber ist doch schön mitzubekommen, was sich im Kulturbetrieb so tut. Auch wenn es manchmal peinlich ist. Aus dem Nichts und für das Nichts, den großen Orkus der Filmgeschichte. Dort lagert schon eine Menge Müll. Das darf der auch. Denn irgendwann, altersweise, darf auch Vati Akin dereinst mal sagen: Natürlich habe auch ich Müll produziert, trotz aller Bemühungen von Müllvermeidung. Tut mir leid, aber nobody is perfect, auch ich nicht. Aber vielleicht bekommt er ja Kenntnis von dieser Filmkritik und nimmt sie als Anlass zum Nachdenken. Im nächsten Jahr wird vieles besser. Auch dank Achgut.com :)  

Hartmut Lohmann / 26.12.2017

Sehr viel Ehre für einen weiteren dümmlichen Film. Wie würde der Kölner sagen? Dat is für mich persönlich uninteressant. Es gibt unglaublich viele Filme, die von noch mehr unglaublich anspruchslosen Zuschauern beklatscht werden. Was sagt das aus über beide Seiten? Es passt doch, jeder bekommt, was er erwartet. Wie beim Musikantenstadl.

Thomas Schlosser / 26.12.2017

Das Drehbuch krankt, meiner laienhaften Meinung nach, denn ich bin kein Drehbuchschreiber, primär an einer ganz anderen Stelle: Die Macher des Filmchens hätten vielleicht mal in Madrid, London, Barcelona, Paris, Manchester und rund um den Breitscheidplatz in Berlin recherchieren sollen, dann hätten sie ihrem Machwerk einen realistischen Touch verpassen können. So aber trompetet dieser Film wieder die abgeleierte Botschaft in alle Welt: Deutsche = Nazitäter, Migranten = Unschuldige Opfer.

alexander meyer / 26.12.2017

Hunderte Verbrechen an denen die “hier schon länger leben” sind doch nur Kinkerlitzchen. Statt dessen diese krumme Geschichte mit der Absicht : Schäme Dich Du Biodeutscher ob solcher Taten am doch so integrierten Zuwanderer ! Alter Hut und täglich neu : Den Ball immer schön flach halten,bloß nicht anecken !

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