
Vortrefflich gekontert, Herr Broder! Deshalb gilt auch hier das zeitlose Zitat von Hannah Arendt: „Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“. Leider ist das nicht justiziabel. Aber der Justiz nicht zu gehorchen, uU. schon.
O diese Heuchler!
„Oh Natalie, mir graut vor Dir“, mehr muss zu dieser verhuschten jungen Frau tatsächlich nicht gesagt werden, Herr Broder. „Lost Generation“, würde ich noch anmerken.
Die (deutsch) iranische Diplom-Orientalistin…......eingeschleust in die “deutschen” Medien im Auftrag der Mullahs. Rotgrüne Raute ermöglicht Diplom Orientalisten die “deutschen” Medien zu kapern und entsprechend der orientalistischen Agenda einzusetzen. Rautenliebling Chebli ist auch eine Diplom ......was für ein Diplom hatte Sie nochmal? Diplom Hamasologin? Diplom Orientalisten breiten sich wie ein Virus innerhalb der bunten Medien aus. Da wird es bald keinen Platz mehr geben für Diplom Germanisten.
Die Sache dabei ist, dass Widerstand erst im Nachhinein so richtig Spaß macht. Erst wenn er gänzlich ungefährlich ist, ist Widerstand höchst erbaulich. Ansonsten kann Widerstand äußerst unbequem sein. Etwas Wahres zu sagen, etwas Kritisches zu sagen, das ist dann empfehlen, wenn sich die Lage beruhigt hat. Wenn es die Bösen nicht mehr gibt. Wenn sie schon längst des Bösen überführt und verurteilt sind. Dann ist es erbaulich in den Widerstand zu gehen. Solange Gefahr für Leib, Leben und Karriere besteht, sollte man sich das mit der Wahrheit reiflich überlegen. Im Zweifelsfall lässt man das lieber und überlegt, ob es in der Vergangenheit nicht Dinge gab, gegen die man heute gefahrlos Widerstand leisten könnte. Etwas bei dem alle einer Meinung sind. Um nicht anzuecken. Für den deutschen Widerständler bietet sich die Nazizeit ja geradezu an. Sie bietet eine perfekte Bühne. Iran? Gefahr für Israel? Nein, viel zu heiß, das Thema. Viel zu gefährlich. Es könnte der Karriere mächtig schaden, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Da ziehen wir lieber brav einen Schleier über und zeigen es einem 93-jährigen. Wir sind doch schließlich keine Mitläufer. Wir sagen den Bestien dieser Welt die Wahrheit mutig ins Gesicht.
Um heute als williger Helfer in den Regime Medien mitzumachen und erfolgreich zu sein, genügt es nicht dumm und schlecht zu sein. Man muss unfassbar dumm und schlecht sein. Es muss furchtbar sein, sich solche Medien reinziehen zu müssen, wie Henryk Broder. Als Chronist der neuen Banalität des Blöden, im Auftrag der real existierenden Kontinuität der Banalität des Bösen.
Die wäre damals ganz sicher eine Wiederstandskämpferin gewesen!
Die besonders couragierten und aufrechten Guten gehören zu den allermiesesten Schlechten. Es war immer so, es ist so, und es wird immer so sein.
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