News-Redaktion / 03.05.2019 / 15:00 / Foto: Pixabay / 0 / Seite ausdrucken

NASA-Konferenz probt den Weltuntergang

Wie würde die Menschheit reagieren, wenn der Erde ein tödlicher Asteroiden-Einschlag droht? Mit dieser Frage beschäftigt sich die „Planetary Defence Conference“, die vom 29. April bis 3. Mai 2019 an der amerikanischen University of Maryland stattfindet. Nach Angaben des Internetportals space.com findet im Rahmen der Konferenz auch eine Art Simulation statt. Bei dieser Übung proben Vertreter der amerikanischen Raumfahrtagentur NASA, der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA und der Raumfahrtbehörden weiterer Staaten ihre Reaktion auf die Entdeckung, dass ein 100 bis 300 Meter großer Asteroid mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 100 im April 2027 die Erde treffen wird.

Auf der Konferenz werden NASA-Experten auch den aktuellen Stand der „Double Asteroid Redirection Test“ (DART) Mission vorstellen. Das Projekt sieht vor, dass im Jahr 2022 ein Raumschiff mit einem 160 Meter großen Asteroiden kollidiert, der seinerseits um einen 780 Meter großen Asteroiden kreist. Ziel ist, zu beobachten, ob sich durch den Aufprall die Laufbahn des Asteroiden beeinflussen lässt.

Auch die europäische Raumfahrtagentur ESA beteiligt sich an DART. Ihr Raumschiff „Hera“ soll im Jahr 2023 starten und die Folgen der Kollision untersuchen. Nach Angaben des Magazins Politico haben die Mitgliedstaaten der ESA jedoch erst 4,5 Millionen der 290 Millionen Euro bewilligt, die für Hera insgesamt benötigt werden. Bei einer Konferenz im spanischen Sevilla im November dieses Jahres werden die Europäer endgültig entscheiden müssen, wie viel ihnen die potenzielle Rettung der Welt wert ist.

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