Fundstück / 25.02.2015 / 05:35 / 3 / Seite ausdrucken

Naomi Klein im Spiegel: Wie recht sie hat!

“Naomi Klein liegt richtig. Sie eröffnet damit die Debatte, die ich als Klimaskeptiker eigentlich schon immer führe. Es geht letztendlich nicht um naturwissenschaftliche Fragen. Es geht letztendlich nicht um den Treibhauseffekt, um Wolken oder Aerosole. Es geht einzig um den verantwortbaren Umgang mit Risiken. Darf man ein potentielles Risiko (die Klimakatastrophe) durch eine reale Gefahr (die umfassende Abkehr von der Marktwirtschaft) ersetzen? Naomi Klein liegt richtig. In der Beschreibung des Problems. Ihre Lösung hingegen würde den Menschen weit mehr schaden, als ein Klimawandel es jemals könnte.” Schreibt Peter Heller auf ScienceScepticalBlog.

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Leserpost

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Hjalmar Kreutzer / 25.02.2015

Mittelalterliche Suffizienzwirtschaft: Reicht der nahe Wald “nachhaltig” nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Bauen und zum Betreiben von Bergbau und Hüttenwesen für Metallwerkzeuge oder kehren wir zur Steinaxt zurück? Für den Zahnarzt und den Chirurgen wäre das ja nicht so idyllisch. Bei einer Mandelentzündung ersticken wir dann wieder schicksalhaft oder sterben bei einer Blinddarm(wurmfortsatz)entzündung an der “Seitenkrankheit”? Dank Deindustrialisierung haben wir ja keine böse Chemie mehr, ergo keine Narkose, keine Lokalanästhesie, keine bösen Antibiotika oder Kortison. Für die neue alte Art des Wirtschaftens sind wir ja dann auch wieder viel zu viele Menschen, also ruhig ein paar Millionen aussterben, vielleicht ein paar kleine Pest-Pandemien? Typische Diskussionen in einer Wohlstandsgesellschaft, derbes an nichts mangelt!

Martin Wehlan / 25.02.2015

Lieber Peter Heller, politisch richtig, aber wissenschaftlich falsch ! Während die Wissenschaft nach der Wahrheit sucht, sucht die Politik nach Kompromissen oder nach dem kleineren Übel. Und es ist völlig richtig, jedem, der “Klimaschutz” fordert zu sagen, dass die “Klimaschutzmaßnahmen” das größere Übel wären, selbst wenn alles stimmen würde, was der Weltklimarat behauptet. Denn während die Folgen eines angeblich vom Menschen verursachten Klimawandels erst nach 50 oder 100 Jahren eintreten sollen (also dann, wenn die jetzigen Klima-Gurus längst tot oder uralt sind), treten die Wirkungen der “Klimaschutzmaßnahmen” schon sehr bald ein, z.B. Biosprit. Und wenn am Ende die Abschaffung von Marktwirtschaft und Demokratie stehen, dann würde ich eher viele Tornados und einen Anstieg des Meeresspiegels in Kauf nehmen. Anders ist die wissenschaftliche Seite zu bewerten. Und da ist Ihr Satz: “Der Treibhauseffekt (TE) ist eine physikalische Wahrheit.” schlicht falsch. Denn er ist weder klar definiert, noch überprüfbar. Wenn er eine physikalische Wahrheit wäre, dann dürfte es Veröffentlichungen wie die von Gerlich & Tscheuschner (Falsication of the greenhouse effekt ...) überhaupt nicht geben. Also ist und bleibt dieser angebliche Effekt eine Hypothese, die höchst umstritten ist, völlig unabhängig davon wie populär sie ist. In den Blogs auf EIKE wird seit Jahren über diesen angeblichen Effekt diskutiert - ein Beweis für diesen Effekt ist immer noch nicht in Sicht. Im Gegenteil, es stellt sich immer mehr heraus, dass dieser Effekt die ganze Thermodynamik auf den Kopf stellt. Denn wenn die Erhöhung des CO2-Gehalts zu höheren Temperaturen führen würde, müsste dies ein Naturgesetz und daher in der Erdgeschichte nachweisbar sein - aber Fehlanzeige, immer erst stieg die Temperatur und dann der CO2-Gehalt. Und genau so beschreiben es die physikalischen Gesetze, weil nämlich warmes Wasser weniger CO2 bindet als kaltes Wasser. Gäbe es einen TE, so würde eine geringe Erwärmung durch mehr CO2 zu noch mehr CO2 führen (wegen der Ausgasung aus den Meeren) und dies müsste zu noch höheren Temperaturen führen. Daher wird der TE auch oft als “Selbsterwärmungs-Mechanismus ” bezeichnet und widerspricht so dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Beim TE wedelt der Schwanz mit dem Hund.

Hanns Schuster / 25.02.2015

Ein durch emotionale Unwissenheit geprägter Beitrag ohne großen Wert, nach dem grünem GRundsatz : “eine nicht durch Fachwissen geprägte Meinung”. Das einzige was zählen sollte, ist der sorgsame Umgang mit unseren Ressourcen. In dem Punkt hat sie in CAnada recht, dort geht man mit Energie, da sehr billig, sehr verschwenderisch um. Hanns Schuster

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