Bundesinnenministerin Nancy Faeser pflegt einen sehr eigenen Blick auf die innere Sicherheit im Lande. Sogar das Wohl zugewanderter Straftäter scheint ihr eher am Herzen zu liegen als die Sorgen der „schon länger hier Lebenden".
Seit einem Jahr ist Nancy Faeser Bundesministerin des Innern und für Heimat. In dieser Zeit hat sie sich immer wieder mit verstörenden Aussagen und Initiativen ins Spiel gebracht. Zuerst beschied sie Kritikern der Corona-Maßnahmen, man könne „seine Meinung auch kundtun, ohne sich gleichzeitig an vielen Orten zu versammeln“. Diese Formulierung wirft nicht nur die Frage auf, wie das rein physisch möglich sein sollte (selbst multiple Persönlichkeiten sollten das nicht hinkriegen), sondern vor allem, was eine deutsche Innenministerin von der Demonstrationsfreiheit hält – siehe Artikel 8 Grundgesetz, demzufolge es jedem gestattet ist, „sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“, unabhängig davon, ob das der Sozialdemokratin Faeser gefällt oder nicht.
Aus ihrer Ansicht, der Rechtsextremismus sei die „größte Gefahr für die Menschen im Land“, machte sie nie einen Hehl. Entsprechend drückt sie bei Linksextremisten gern mal eine Auge zu, schließlich hat sie selbst mal einen Beitrag für das Blatt einer vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppierung verfasst. Auch der Islamismus bereitet Nancy Faeser keine schlaflosen Nächte. Anfang September 2022 schloss ihr Ministerium den von Horst Seehofer ins Leben gerufenen „Expertenkreis Politischer Islamismus“. Kein Wunder, dass sie über dieses Thema auch bei der aktuellen Islamkonferenz nicht sprechen wollte.
Und als habe der Reichstag gebrannt, nutzte die Ministerin nach der mit großem Tamtam inszenierten Razzia gegen spinnerte „Reichsbürger“ („Abgrund terroristischer Bedrohung“) die Gunst der Stunde, um anzukündigen, künftig reiche der bloße Verdacht auf „Demokratiefeindlichkeit“, um jemanden aus dem Öffentlichen Dienst zu entfernen („Wir haben eine gute Idee gefunden, das zu tun“). Vom alten juristischen Grundsatz „In dubio pro reo“ hält Faeser, von der man sich fragt, wo sie eigentlich ihr juristisches Examen abgeschlossen hat, offenbar nichts, sie plädierte für die Beweislastumkehr. Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils. Das verunsicherte denn doch selbst einige ihr wohlgesinnte Kommentatoren so sehr, dass Faeser eben in der Talkshow von Anne Will leicht zurückruderte; sie sprach von einem „Missverständnis“, das „der Vereinfachung eines komplizierten Sachverhalts geschuldet“ gewesen sei.
Tage zuvor hatte sie den Entwurf für ein neues Staatsbürgerschaftsrecht vorgestellt, das mehr oder weniger bedeutet, dass Millionen Ausländer in Deutschland so gut wie leistungslos einen deutschen Pass bekommen können.
Die Ängste der Bevölkerung ignoriert
Kurzum: Während sie schrankenlose Migration fördert und die islamistische Gefahr ignoriert, hat Frau Faeser mit den Einheimischen offenbar wenig am Hut. Sie nehmen sich das Recht auf Demonstrationen heraus, leisten dem Generalverdacht rechter Gesinnung Vorschub und ihre Staatsbürgerschaft ist demzufolge für weniger als ein Linsengericht zu haben. Vor welchen Gefahren sich die Menschen hier wirklich fürchten, scheint Faeser ziemlich egal zu sein. Die tödliche Messerattacke von Illerkirchberg auf zwei Schulmädchen konnte sie nicht dazu bewegen, an den Tatort zu eilen und Trost zu spenden, geschweige denn zu versichern, ein Auge darauf zu haben, nicht mehr jeden jungen Mann aus einer gefährlichen Region unkontrolliert ins Land zu lassen.
Nun hat die 4.700-Seelen-Gemeinde Illerkirchberg schon einmal ein Verbrechen erlebt, das von vor ein paar Jahren hereingeschneiten Migranten verübt wurde: 2019 hatten vier Afghanen eine 14-Jährige in ein Asylbewerberheim gelockt und dort vergewaltigt. Der Anklageschrift zufolge wurde die Minderjährige zuvor mit Betäubungsmittel wehrlos gemacht. Dafür wurden die Täter 2021 zu rund zweijährigen (!) Haftstrafen verurteilt. Einer der verurteilten Afghanen ist nun seit März 2022 wieder auf freiem Fuß, obwohl das baden-württembergische Justizministerium bereits im Dezember 2021 Kenntnis davon hatte, dass man bei dem Afghanen eine „Rückfallgefahr für Sexualstraftaten zum Nachteil unbekannter junger Frauen“ sehe, wie das im Polizeibeamtendeutsch heißt. Das Justizministerium von Baden-Württemberg wollte den vorbestraften Afghanen nun loswerden, also in seine Heimat abschieben. Der baden-württembergische Justizstaatssekretär Siegfried Lorek forderte deshalb die Bundesregierung auf, Abschiebungen nach Afghanistan wieder aufzunehmen, die seit der Machtübernahme der Taliban nicht mehr durchgeführt werden.
Im Februar wandte sich die Justizministerin des Landes, Ministerin Marion Gentges, an Faeser:
„Im Falle einer Entlassung des Sexualstraftäters aus der Abschiebungshaft sind Unmutsbekundungen und Unverständnis in der betroffenen Region zu erwarten. Abschiebungen nach Afghanistan von Gefährdern und Personen, die schwere Straftaten begangen haben, sollten nach meinem Dafürhalten daher zügig wiederaufgenommen und die dazu erforderlichen Anstrengungen alsbald unternommen werden.“
Faeser will den Vergewaltiger nicht abschieben
Am 12. Oktober dieses Jahres schrieb die Ministerin noch einmal an Nancy Faeser: „Ich halte es für unabdingbar, dass Abschiebungen nach Afghanistan von Gefährdern und Personen, die schwere Straftaten begangen haben, zügig wieder aufgenommen werden.“ Nancy Faesers Ministerium denkt jedoch nicht daran.
Im November sprach sich Gentges angesichts der zugespitzten Flüchtlingslage im Südwesten gegen das neue Aufnahmeprogramm des Bundes für besonders gefährdete Afghanen aus:
„Vor dem Hintergrund der bereits erfolgten hohen Zugänge ist das nun verkündete Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan mit geplanten bis zu 1000 Menschen pro Monat aus Sicht des Ministeriums der Justiz und für Migration in keiner Weise verantwortbar.“
Wird Frau Faeser persönlich die Verantwortung übernehmen, wenn der rückfallgefährdete Afghane, der sich weiterhin auf freiem Fuß in Baden-Württemberg befindet, noch einmal ein Verbrechen verüben sollte? Vielleicht sollte der Genosse Olaf Scholz sie nach der nächsten Kabinettssitzung mal beiseite nehmen und ihr sagen, worin ihre ureigenste Aufgabe besteht. „Ein sehr wichtiger Bereich ist es, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen“, heißt es im Jungen Politik-Lexikon der Bundeszentrale für Politische Bildung.
Davon, stattdessen zur WM nach Katar zu jetten und sich mit „OneLove“-Armbinde auf der Tribüne ablichten zu lassen, steht da nichts.
Update:
Und schon holt Faeser zum nächsten Schlag aus: Laut einem Positionspapier will das Innenministerium am umstrittenen „Client-Side-Scanning“ festhalten, was dazu führen würde, dass E-Mails, Messenger-Dienste und weitere Kommunikationsplattformen anlasslos und massenhaft überwacht werden. Nebenbei stellt sich Faeser mit dem Papier gegen den Koalitionsvertrag. Mal sehen, ob die Chat-Kontrolleurin in spe auch damit durchkommt. Mehr dazu hier.

Ich muss mich bei Fr. Faeser entschuldigen. Ich habe sie unterschätzt. Gerade lese ich „ Die Bundesinnenministerin will alle Chatnachrichten ohne Anlass durchsuchen“. Verglichen mit allen anderen Linksextremen, die hier unsere Freiheit, unsere Heimat, unsere Identität, unseren Wohlstand Tag für Tag, Jahr für Jahr mit Preßlufthämmern Stück für Stück abgerissen haben, ist Nancy hier ein ganz anderes Kaliber. Sie ist eine Abrißbirne. In einem funktionierenden Rechtsstaat, wäre diese Person schon längst aller ihrer Posten ledig. Da wir aber keinen funktionierenden Rechtsstaat, keine Kontrollinstanz, dank des Putsches von ganz oben, mehr haben, wird sie sich weiter bis zum Exzess austoben, bis auch die letzten Überbleibsel dieses Landes und der Freiheit abgerissen worden sind. Aber die absolute Mehrheit Bevölkerung will es so und macht immer noch begeistert mit. Nicht mehr mein Land, dieses Land der Vollidioten.
„Sich immer wieder über das Gleiche aufzuregen und zu glauben dadurch würde sich etwas zum Besseren ändern geht auch als Definition von Schwachsinn durch. Begreift es endlich: das Deutschland, das ihr kantet und liebtet gib es nicht mehr und wird es nie wieder geben. Alles, was in Deutschland geschieht, passiert nicht zufällig oder aus bösem Willen, sondern weil es 85 – 90% der Deutschen so wollen. “ @finn waidjuk – kann ich so unterschreiben. Ob es sich tatsächlich um 85-90 % der Leute handelt vermag ich nicht zu beurteilen, es dürfte aber die Mehrheit der Bürger sein. Ich kann bestätigen, daß es völlig aussichtslos und vergebene Mühe ist, den Tagesschau-Zombies und heute-journal-Junkies die Geschehnisse und Zusammenhänge, was hier bei uns derzeit abläuft, verständlich zu machen. Selbst wenn man denen noch Artikel von altenativen Medien in Hülle und Fülle vorlegt oder Videos zeigt, damit sie nicht allzu viel lesen müssen, selbst dann noch glauben die ausschließlich das, was durch den Blödkasten von ARD und ZDF verkündet wird. Diese Leute erreicht man nicht mehr, so jedenfalls meine Erfahrung. Für die sind die Termine zum nächsten Booster im Kalender vermerkt wie Feiertage, Putin und Russland sind böse und für alles verantwortlich, Amerika ist unser bester Freund und beschützt uns und neben dem Pfarrer in der Kirche sind ARD und ZDF die einzigen, den man noch glauben und vertrauen kann – Amen.
@Dirk Jungnickel / 13.12.2022 -
„Man schaue sich das Video “Wie sag ich’s meinem Kind ?„ über diese Amadeu Antonio Stiftung an …“ --- Und wo genau kann man das Video finden?
@A.Lisboa / 13.12.2022 – „Wer für die Verhältnisse in Dodoland in erster Linie die Verantwortung trägt, bringt @Ralf Neitzel klar zum Ausdruck: Der Wähler! Das Volk macht es sich m.M.n. zu leicht, wenn es sich beschwert, dass es von den Rattenfängern verführt wurde und ihnen gefolgt ist. Niemand ist in einer Leistungsgesellschaft für die Entwicklung des anderen verantwortlich. (…) Die Wahlergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Dummmichl diese Märchen glauben.“ --- Ja, was denn nun? Ist der Deutsche nun fähig, Verantwortung zu tragen oder ist er ein an Märchen glaubender Dummichel? Sind Sie jetzt Opfer Ihrer eigenen Propaganda geworden? Haben Sie schon mal etwas von folgenden Konzepten gehört?: Betrug, Täuschung, Lüge, Vertrauen, Mißbrauch, Manipulation, Erziehung, Zwang, Macht, Propaganda. Gewalt- und Machtmonopol … .., es gibt Leute, die den „Rattenfängern“ direkt in die Hände spielen, ohne einen Lohn von den Ratttenfängern zu erwarten.
@ Daniel J. Hahn Und wenn man denkt, es kann schlimmer nicht kommen: Nancy F. wird schon als MiniPräs von Hessen gehandelt. Ihre potentielle Nachfolgerin im Innenministerium soll wohl anscheinend Saskia Esken werden. Na dann „Gute Nacht“.
Was würde Frau Faeser machen, wenn sich ein Katarer mit Hakenkreuzbinde in ein BRD Stadion setzen würde ?
Ich denke, so borniert sind die nicht
@A.Lisboa: „Wer für die Verhältnisse in Dodoland … die Verantwortung trägt, …: Der Wähler!“ – Also, wenn ich da mal so nach Berlin schaue …. Wenn Wahlen etwas ändern würden, … ach, … wie war denn das noch gleich?