
Aber uns Claudi ist ganz und gar vor dem National-Gebaren der Fußballanhänger erschrocken, ihre Jung-Gefolgschaft muss deswegen jetzt des Nachts Fähnchen zupfen! Wir leben hier in der buntesten Freilicht-Irrenanstalt der Welt. Aber bald schon werden die Roths und ihre Mitverbunteten, die Fluchtgewinnler, von den geschenkten Goldstücken, die sie so herzlich willkommen geheißen haben, weggefegt. Na dann, wohlan…
Dass der parasitäre Wohlfahrtsverband solche Vorschläge macht ist nicht verwunderlich. Alle arbeiten sie nach dem Motto: Lieber stramme Behauptungen in die Welt setzen als über Fakten reden. Ich selbst habe viele Bekannte mit ausländischem Hintergrund in 2. oder 3. Generation. Außer dem Namen erinnert nichts mehr an ihre Herkunftsländer. Die ganze Diskussion dreht sich immer und immer wieder und ausschließlich um moslemische Einwanderer mit ihren inkompatiblen Herkunftskulturen. Wer das alles nicht erkennt, wer sich an Tendenz-Studien und -gutachten, selbsternannten Experten oder den Eitelschwätzern der Dauertalkrunden orientiert, kriegt die Realität nicht mit oder will sie nicht mitkriegen. Die sieht man aber auf den Straßen, den Fußgängerzonen und in den Supermärkten. Man braucht nur die Augen aufmachen.
Ein Beispiel aus der Praxis: ich besuche eine erwachsene iranische Schülerin aus dem Deutsch-“Integrations“kurs in ihrer Flüchtl.unterkunft, sie stellt mir den syr. Nachbarsjungen vor, 11 Jahre alt, mit seinem Vater vor 4 Jahren nach D gekommen aus einer Stadt in der „eigentl. kein Krieg“ herrsche, Latakia, die Mutter wird nun mit den Geschwistern nachkommen. Der Junge liebt die iranische Mitbewohnerin innig, er spricht gut Deutsch (bitter erzählen die Iraner, wieviel sein Vater schon spricht: es reicht für „Deutschland- nich gut!“) und erzählt gerne, etwa von seinen Onkeln, die er öfter in ihren Häusern (!) in Spandau, Tempelhof (Berliner Stadtteile) und Düsseldorf besucht, sie würden nicht arbeiten, da sie nicht genug Deutsch sprächen, auch für ein Praktikum reiche es nicht, im Deutschkurs machten sie gerade „Pause“. Er zeigt mir, wie gut er von der Iranerin Stricken gelernt hat, ich staune - er sagt: „Meine Mutter hat mir schon verboten, dass ich weiter stricke“. Viva Familiennachzug. Ähnliches setzt sich fort, wenn mir Teilnehmer erzählen, welche Moscheen sie besuchten, Stichwort Beobachtung durch VS, und sie mir unisono versichern: “Islam- nur Liebe!”. Eine junge Irakerin war so ehrlich, auch von “schlechten” Imamen zu berichten. Sie wurde mit 9 Jahren verheiratet, hat sich hier von ihrem Mann getrennt, lebt nun geschützt im Frauenhaus, berichtet von alltäglichen Säureangriffen auf Verwandte im Irak, trägt jetzt! ein Kopftuch, alles andere sei ja “haram”. Ein Gruppendruck, der auch auf anderen Gebieten feststellbar ist, z.B. bei der Einhaltung des Ramadans, der Gebetszeiten usw.. Viva Selbstbestimmung.
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