Montagmorgen, Berufsverkehr in Jerusalem. Zwei palästinensische Terroristen eröffnen mit Sturmgewehren das Feuer auf Fahrgäste eines Busses und Passanten an der Ramot-Kreuzung.
Montagmorgen, Berufsverkehr in Jerusalem. Eine Bushaltestelle, ein Linienbus, Menschen auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, ins Krankenhaus. Sekunden später: Schreie, Blut, Chaos. Zwei palästinensische Terroristen eröffnen mit Sturmgewehren das Feuer auf Fahrgäste des Busses und Passanten an der Ramot-Kreuzung. Sechs Menschen werden ermordet, über zwanzig verletzt, dazu mehr als zwei Dutzend in Schockzustand. Ein Soldat und bewaffnete Zivilisten stoppen die Täter und erschießen sie noch am Tatort.
Die Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad feiern den Anschlag als „heroische Operation“ und „natürliche Antwort“. Der Mord an Juden und Zivilisten wird dabei offen verherrlicht. Diese Fakten sind eindeutig und wurden von mehreren unabhängigen Quellen schon sehr schnell bestätigt. Und doch: Wer die Berichterstattung im deutschsprachigen Raum verfolgt, liest teilweise eine andere Geschichte.
SRF: Ein Lehrstück der Verzerrung
Der SRF-Artikel zum Anschlag trägt die Überschrift: „Sechs Tote nach Schüssen in Jerusalem – das ist bekannt“. Schon hier beginnt die Relativierung. „Schüsse“ – als handle es sich um ein missglücktes Jagdunglück oder ein zufälliges Scharmützel. Besonders zynisch wirkt die sprachliche Verrenkung im SRF-Text: „Die Polizei nannte die Täter ‘Terroristen’“ und „Sie wurden als ‘Terroristen’ bezeichnet“. Das ist kein Detail, das ist bewusste Distanzierung.
Anstatt klar zu schreiben „Es waren Terroristen“, versteckt sich die Redaktion hinter indirekter Rede. Damit bleibt ein Hintertürchen offen: vielleicht waren es ja doch nur „mutmassliche Schützen“ oder „Angreifer“ oder gar „Widerstandskämpfer“? Diese feige Formulierung relativiert eine Tatsache, die in keinem seriösen Medium bestritten wird – zwei bewaffnete Männer haben wahllos jüdische Zivilisten erschossen. Was ist das, wenn nicht Terrorismus?
Weiter wird von SRF, statt die Opfer in den Mittelpunkt zu stellen, der Schauplatz beschrieben: „Eine Strasse, die zu jüdischen Siedlungen im Osten Jerusalems führt.“ Der unterschwellige Sinn ist klar: Wer dort lebt oder wartet, ist irgendwie „Siedler“ – also selbst schuld oder rechtsextrem oder sonst wie ganz schlimm.
Und während in Israel Familien ihre Angehörigen begraben, herrscht bei den sonst so lautstarken Pro-Palästina, Pro-Gaza- und Pro-Hamas-Groupies in der Schweiz Funkstille. Keine Solidaritätsbekundungen von SP und Grünen, kein betupfter TV-Auftritt von SP-Nationalrat Fabian Molina, kein Vorstoß für eine Sondersession, keine Mahnwachen von den „Menschenrechts“-Aktivisten, die sonst jede israelische Polizeiaktion mit Megafonen begleiten. Dieselben, die Israel tagtäglich wegen irgendetwas anprangern, schweigen, wenn jüdische Zivilisten ermordet werden.
Diese Doppelmoral ist nicht nur beschämend, sie ist unerträglich und gefährlich. Und sie sendet eine klare Botschaft: Jüdisches Leben zählt weniger. Die Opfer von Ramot – Yaakov Pinto (25), Israel Mentzer (28), Yosef David (43), Levi Yitzhak Pash (57), Sarah Mendelson (60), Mordechai Steinsteg (79) – sind keine abstrakten Namen. Sie sind Menschen, die mit ihrem Blut bezahlen mussten, weil islamistische Terroristen glauben, dass der Mord an Juden eine „natürliche Reaktion“ sei. Und sie klagen nicht nur die Täter an, sondern auch jene, die hierzulande durch beschönigende Worte, falsche Vergleiche oder schlichtes Schweigen mitschuldig werden. Möge die Erinnerung an Yaakov, Israel, Yosef, Levi Yitzhak, Sarah und Mordechai ein Segen sein – für ihre Familien, für Jerusalem, für das Volk Israel.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei Audiatur Online.
Gerardo Raffa ist Redaktionsleiter bei Audiatur-Online und Geschäftsführer der Audiatur-Stiftung.
@Sam Lowry – Sie schrieben: „Jaja, und Autos fahren in Menschengruppen und Weihnachtsmärkte, nicht die Fahrer… ich kann diese Relativierungen nicht mehr hören und lesen… zum K…“. Selbst NIUS berichtete vor einigen Tagen von einem offenbar selbstfahrenden Auto /Sarkasmus, das in Berlin in eine Gruppe von Kindern gefahren war. Man würde ja denken, dass NIUS das besser kann als andere – offensichtlich jedoch nicht.
hi, die kollektive Judenhetze in der Palästina-Szene unerwähnt zu lassen und dadurch zu prolongieren, weist die abgefuckten Medien Europas als die heutige Rassismusschmiede aus.
PM Netanjahu beschließt nach Schußattacke, Hamas-Führer in Doha anzugreifen. Arutz 7 INN – 09.09.2025 .PMNetanjahu und VM Katz veröffentlichen gemeinsame Erklärung, wonach die Entscheidung, Hamas-Führer in Doha anzugreifen, getroffen wurde, nachdem gestern bei einer Schussattacke sechs Menschen ermordet worden waren. PM Benjamin Netanjahu und VM Israel Katz veröffentlichten heute Abend (Dienstag) eine gemeinsame Erklärung, nachdem die israelische Armee am Nachmittag einen Luftangriff gegen Hamas-Führer in Katar geflogen hatte. „Nach den mörderischen Anschlägen in Jerusalem und Gaza gestern wies PM Netanjahu alle Sicherheitskräfte an, sich auf einen möglichen Angriff gegen die Hamas-Führung vorzubereiten. Der VM unterstützte diese Initiative voll und ganz“, heißt es zu Beginn der Erklärung „Angesichts einer operativen Gelegenheit und nach Rücksprache mit allen Leitern der Sicherheitsbehörden sowie mit deren voller Unterstützung beschlossen der PM und der VM heute Nachmittag, die gestern Abend an die IDF und die ISA erteilte Anweisung umzusetzen, die präzise und optimal ausgeführt wurde. Der PM und der VM waren der Ansicht, daß die Aktion angesichts der Tatsache, daß es diese Hamas-Führung war, die das Massaker vom 7. Oktober initiiert und organisiert hat und seitdem nicht aufgehört hat, mörderische Operationen gegen den Staat Israel und seine Bürger durchzuführen, einschließlich der Verantwortung für die Ermordung unserer Bürger bei dem gestrigen Terroranschlag in Jerusalem, völlig gerechtfertigt war“.Die Hamas lobte den Angriff und bekannte sich später dazu. Heute Nachmittag startete Israel einen Luftangriff in der katarischen Hauptstadt Doha, der sich gegen Führer der Hamas richtete. Alle sechs wurden eliminiert. „“Die heutige Aktion gegen die obersten Terroristenführer der Hamas war eine völlig unabhängige israelische Operation. Israel hat sie initiiert, Israel hat sie durchgeführt, und Israel übernimmt die volle Verantwortung dafür.„
Jüdisches Leben ist für die und die unsrigen nicht weniger wert sondern gar nichts wert.---„Ein Soldat und bewaffnete Zivilisten stoppen die Täter und erschießen sie noch am Tatort.“ Das gibts nur in Israel und Amerika. Hier würden die Polizisten 10 mal „Waffe weg“ schreien und die Zivilisten würden diffamiert und angeklagt. Die Terroristen würden in die Klappse kommen und man würde Spenden sammeln für ihre Verteidigung. Hat sich hier erübrigt.
Es ist, okay, man müsste z.b. einmal Schindlers Liste angeschaut haben, logischerweise so: Wer FRIEDENS Verhandlungen mit der Hamas oder Hisbollah fordert, hätte auch die Juden im Warschauer Gettho aufgefordert: Jetzt verhandelt doch mit den Nazi-Schweinen. Man schließlich immer beide sehen…. Die werden Eruch alle ermorden: Jetzt verhandelt doch einfach, ob die Züge nach Auschwitz morgens oder abends losfahren sollen…. Immer dieses Überleben wollen: Jetzt stellt Euch nicht so an…. Ich meine: Vollkommen Irre!!! Vollkommen. Oder?
Für Linke (auch in der Schweiz, allen voran SP und Grüne) ist eben wichtig, wen Mordattacken treffen. Offenbar sind doch nicht „alle Menschen gleich“, werte Sozialistinnen und Sozialisten?
Jaja, und Autos fahren in Menschengruppen und Weihnachtsmärkte, nicht die Fahrer… ich kann diese Relativierungen nicht mehr hören und lesen… zum K…