"Der Allgemeinarzt" ist mit einer Auflage von 51.000 eines der ärztlichen Journale mit der größten Reichweite. Jetzt hat das Blatt den Mut, einem Kritiker der Corona-Politik prominent das Wort zu geben.
Das Gast-Editorial ist praktisch das Gesicht der gerade erschienenen "Der Allgemeinarzt"-Ausgabe 3/2024. Und wenn ein solches Journal einem Kritiker der Corona-Politik einen prominenten Platz einräumt, so bedeuetet dies schon für sich genommen etwas. Achgut.com-Autor und Arzt Jesko Matthes meint dazu: "Bemerkenswert erscheint mir, dass eine der größten hausärztlichen Fortbildungszeitschriften einem Kritiker des Mainstreams einen der vordersten Plätze einräumt; allein das verdient Anerkennung".
Der Unternehmer und Publizist Andreas F. Rothenberger, politisch aktiv als Stadtrat, einstiges Mitglied der Piraten und heute bei der Brucker Bürgervereinigung (BBV) engagiert, stellt in seinem Kommentar für das Fachmagazin einige Schlüsselfragen, die in vielen solchen Publikationen bis dato eher vermieden werden: Ist die seriöse Wissenschaft in Gefahr? Und damit vielleicht auch der wissenschaftliche Fortschritt als solcher?
Spätestens seit Corona komme es im Wissenschaftsbetrieb immer häufiger vor, dass bei Forschungsarbeiten darauf geachtet werde, dass deren angestrebte Resultate nicht dem politischen Mainstream widersprächen. „Dem Mainstream zuwiderlaufende Resultate werden lieber erst gar nicht publiziert, um der eigenen Karriere nicht zu schaden.“
Fortschritte kommen gerade auch von wissenschaftlichen Außenseitern
Rothenberger weiter: "So wurden beispielsweise die Impfstoffe gegen COVID-19 fälschlicherweise von vielen Politikerinnen und Politikern als geeignet dargestellt, um Ansteckungen zu verhindern, oder dass diese keine ernsthaften Nebenwirkungen haben könnten... Das hattte negative Auswirkungen für die Gesellschaft im Allgemeinen und die Wissenschaftliche Gemeinschaft im Besonderen". Diese seien noch dadurch verschärft worden, "dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nicht in das Horn dieser Politikerinnen und Politiker stießen, öffentlich diskreditiert wurden."
Wenn dieses Verhalten Schule mache, sei zu erwarten, dass „seriöses wissenschaftliches Arbeiten“ immer seltener werde und „die Wahrscheinlichkeit für bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse und auf ihnen fußende Paradigmenwechsel“ stetig abnehme. Denn solche würden oft gerade von wissenschaftlichen Außenseitern herbeigeführt.
Ketzerische Frage des Autors dieses Beitrages: Wären Albert Einsteins einst kurios anmutende Theorien und Berechnungen über gekrümmte Räume und zum Stehen kommende Zeit in einem konformistischen Wissenschaftsbetrieb wie heute überhaupt noch möglich? Erkenntnisse, die nach deren empirischer Bestätigung im Verlauf der berühmten Sonnenfinsternis von 1919 nach Einschätzung des damaligen Präsidenten der Royal Society, Joseph John Thomson, zu den „größten Errungenschaften menschlichen Denkens“ überhaupt zählen konnten?
Der Kommentar von Rothenberger ist leider nicht online aufrufbar, die Webseite von "Allgemeinarzt" findet sich hier.
Buchhinweis: Wenn sie das Thema einmal aus der Sicht eines Wissenschaftsphilosophen betrachten wollen, dann lesen Sie von Michael Esfeld „Land ohne Mut – Eine Anleitung für die Rückkehr zu Wissenschaft und Rechtsordnung“. Er beschreibt darin, wie wir durch die Rückkehr zur Vernunft den Angriff der Kollektivisten auf die offene Gesellschaft und den Rechtsstaat abwehren können. Das Buch ist hier bei der Achgut-Edition bestellbar. Es wurde von der Buchmesse gecancelt, so viel evidenzbasierte Wissenschaft war ihr offenbar nicht zumutbar.
Georg Etscheit, geb. 1962, ist Autor und Journalist in München.
Beitragsbild: Pixabay

Zu wenig! Zu spät!
Die Ampel hat festgestellt: Deutschland ist eine Scheibe um die eine Sonne kreist. Einige Verschwörungstheoretiker leugnen das, aber 97 Prozent aller Wissenschaftler sind sich einig.
@ Helmut Driesel. Sie schreiben: „Na ja, die heute existierenden Atomuhren würden Einsteins Gedankenspiele auch sehr torpedieren. Denke ich.“ Ich glaube, mit dieser Annahme liegen Sie falsch. Vielmehr haben Experimente mit Atomuhren Einsteins Gedanken zur gravitationsbedingten wie auch zur geschwindigkeitsbedingten Zeitdilation sehr gut bestätigt. Einfach mal googeln, z.B. nach Hafele-Keating-Experiment. Aufgrund dieses und weiterer Experimente ist, wie wikipedia in seinem Artikel zu dem genannten Experiment resümiert, „die Existenz der relativistischen Zeitdilatation in der Fachwelt unumstritten“.
„MEHRERE ZEHN MILLIONEN Menschen leiden unter lebensverändernde Beschwerden nach der COVID-19-Impfung.“ Quelle: YouTube „Largest COVID vaccine study finds rare risks | CUOMO“ (News Nation YouTube Kanal).
„Wären Albert Einsteins einst kurios anmutende Theorien und Berechnungen über gekrümmte Räume und zum Stehen kommende Zeit in einem konformistischen Wissenschaftsbetrieb wie heute überhaupt noch möglich?“
Ja, sie wären auch heute möglich. Denn diese Theorien betreffen keine Interessen der Mächtigen. Kein Großkonzern kann Milliarden US$ verlieren, weil der Raum krumm ist. Keine politische Elite verliert ihre Macht, nur weil E = mc^2 und nicht z.B. mc^3.
Mit der Kritik an der Impfungsunfug wird hier gleich noch physikalische Unsinn verkauft. So macht man’s! Aber keine Sorge, den kosmologischen Dogmen „der Wissenschaft“ geht es auch noch an den Kragen. Im Übrigen hinkt der Vergleich. Seit 200 Jahren ist bekannt, dass Impfungen gefährliche Quacksalberei und Scharlatanerie sind. Es ist nicht jetzt ein wackerer Mann aufgetaucht und hat Neuigkeiten verkündet.
Es soll eine Menge Leute geben , die Artikel von Genderern und Gendererrerrinnen erst garnicht lesen .