Richard Herzinger
Darauf läuft Grossers Position hinaus, wenn er immer wieder betont, gerade das Unrecht von damals müsse uns dazu “verpflichten”, heutiges Unrecht wie das von Israel an den Palästinensern begangene schonungslos anzuprangern. Merkwürdig ist auch, dass sich Grosser, wenn es um Israelkritik geht, ausdrücklich auf sein Judentum und die “jüdische Ethik” beruft, die ihm sein besonderes Engagement gegen Israel gebiete, obwohl er sonst stets als säkularer Humanist aufgetreten ist und auch keine näheren Bindungen zum jüdischen Staat hat.
http://www.welt.de/kultur/article10728149/Haben-Israelkritiker-wirklich-keine-Meinungsfreiheit.html
Siehe auch:
„Wenn man allerdings Hitler gründlich austreiben will, muss man überall auf der Welt für die Menschenrechte eintreten“, setzte Grosser hinzu, um gleich deutlich zu machen: Auch dieses Thema werde er zum Ende seiner auf etwa eine halbe Stunde angesetzten Rede zum 9. November in der Paulskirche zur Sprache bringen.
http://www.fr-online.de/frankfurt/der-mahner-spricht/-/1472798/4801190/-/index.html