Murphys Gesetz (englisch Murphy’s law) ist eine auf den US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy jr. zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über menschliches Versagen und über Fehlerquellen in komplexen Systemen macht. Murphys Gesetz lautet: “Anything that can go wrong will go wrong.” Zu Deutsch: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“
Am 25. Februar 2020 havarierte der unter der Flagge von Barbados registrierte Frachter „Santorini“ westnordwestlich vor Helgoland in schwerer See. Das nicht beladenen Schiff hatte das Ruder verloren und trieb manöverierunfähig in der Nordsee. Der Notschlepper „Nordic“ wurde von seiner Sturmposition zum Havaristen beordert. Es gelang, eine Notschleppverbindung herzustellen. Drei Feuerwehrleute der Feuerwehr Cuxhaven, darunter ein Notarzt, ein Einsatzleiter Feuerwehr und ein Notfallsanitäter, wurden von einem Hubschrauber der Bundespolizei auf der „Santorini“ abgesetzt. Sie stellten die medizinische Versorgung sicher. Von den 23 Besatzungsmitgliedern an Bord waren 22 Personen unverletzt. Eine leichtverletzte Person wurde ambulant versorgt.
Am Abend des 26. Februar erreichte ein Schleppverband mit der „Santorini“ die Wesermündung, gezogen vom Schlepper „Bugsier 30“, der „Bugsier 5“ und begleitet von der „Nordic“. Die „Santorini“ wurde nach Bremerhaven geschleppt, wo sie in die Werft ging. Bemerkenswert ist dieser Passus aus der Pressemitteilung Nr. 3 des Havariekommandos in Cuxhaven:
„Durch das professionelle Handeln aller Beteiligten konnte verhindert werden, dass die SANTORINI in das Offshore-Windpark-Cluster 8 mit den Windparks Global Tech I, Albatros und Hohe See trieb. Die dort vorsorglich vorbereiteten Evakuierungen waren nicht notwendig.“
Es ist also wieder einmal gutgegangen. Es bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft kein Havarist in ein Windturbinenfeld gerät. Einige Windparks wurden nicht weit vom viel befahrenen Verkehrstrennungsgebiet in der Deutschen Bucht ins Meer gestellt, die wie künstliche Riffe eine enorme Gefahr bei einer Kollision darstellen. Träfe ein steuerloser Havarist auf eine Offshore-Anlage, wäre nicht auszuschließen, dass sich die Rotorgondel beim Anprall lösen und den Schiffsrumpf durchschlagen würde. Träfe es einen vollbeladenen Tanker, wäre dies verheerend für die nahegelegene Küste. Nach Murphy´s law geht das irgendwann nicht mehr so glimpflich ab: "Anything that can go wrong will go wrong"!
In diesen drei Windparks stehen insgesamt 167 Anlagen. Hier die Pressemitteilung des Havariekommandos in Cuxhaven dazu.
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Herr Hanisch, NDR Info hatte dies in den Nachrichten, was für einen Infosender ja grundsätzlich zu den eigentlichen Aufgaben gehören sollte. Allerdings scheint es nur ein regionales Thema gewesen zu sein...
Man geht von Idealbedingungen aus, genau wie bei der Berechnung der Effizienz von Solar- und Windanlagen. Der Praktiker weiss, man muss vom worst case ausgehen, dann kann man effektiv handeln und ist auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet. In der Technik spricht man von Redundanz. Und es sollte immer noch eine Reserve geben, 20% wären nicht schlecht. Was es unbedingt zu vermeiden gilt, sind Dominoeffekte. So wie in den 80ern der Blackout in den USA. Ein Stromausfall zog ganze Landstriche in den Blackout, also das, was spätestens ab 2038 Programm ist. Jeden Techniker, der mit volatilen Energien zuverlässig arbeiten wollte, wurde man für verrückt erklären. Da Unlogik aber im besten Deutschland aller Zeiten Programm ist, kann der Kaiser dauerhaft nackt durch die Strassen laufen und keiner schreit.
Wenn 75000 Flüchtlinge dauerhaft versuchen, an der griechischen EU-Aussengrenze durchzubrechen, um Deutschland als Ziel zu erreichen, dann wird das auch geschehen. Wenn die Strompreise auf 40 Cent/KWh wegen „Klima“ steigen können, dann werden sie auch steigen. Wenn das Tempolimit auf BABś eingeführt werden könnte, dann wird das geschehen. Wenn die Abschaffung von Bargeld möglich ist, dann wird das geschehen. Wenn die Grökaz eine weitere Amtszeit im Amt bleiben könnte, dann wird das geschehen. Wenn Erdogan mit einer halben Milliarde Migranten den europäischen Gedanken plattmachen kann, dann wird das geschehen. Um Murphy´ s Gesetz, daß ich als Projektentwickler in Deutschland nur allzu gut kenne, einmal genau aufzuschreiben: „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“ Dieser „Jemand“ ist für mich ganz eindeutig und belegbar unsere Grökaz. Unsere Gegner wetten vermutlich schon, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, genau darauf.
Eigenartigerweise ist in den Nachrichtensendungen kein Hinweis auf dieses Vorkommnis gesendet worden. Warum wohl? Wäre es zu einer Havarie gekommen, wären zumindest einige der Windmühlen außer Gefecht gesetzt worden, sprich: es gäbe Stromausfälle. Wie sollten die kompensiert werden? Nicht nur Zappelstrom, sondern auch Außergefechtsetzung durch Havarien. so sieht also eine "stabile" Stromversorgung in Deutschland aus! Einfach lächerlich!